Im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen (MW) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt der Arbeitsplatz
einer Bearbeiterin/ eines Bearbeiters (m/w/d)
im Referat Verwaltungsbehörde 1 „Grundsatzfragen, Strategie, Territoriale Instrumente“ (VB1)
(Kennziffer VB1-2026-07)
zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt in die Entgeltgruppe 14 TV-L.
Wer wir sind
Ob Verkehrsinfrastruktur, Städtebau und Wohnen oder die Gestaltung der Wirtschaftsordnung
– unser Ziel ist es, in all diesen Bereichen optimale Rahmenbedingungen zu schaffen. Dies gelingt uns als Ministerium mit ca. 430 Beschäftigten.
In der Stabsstelle Verwaltungsbehörde bewegen wir uns im Kontext der europäischen Förderpolitik, deren Ziel es ist, die Lebensbedingungen in den verschiedenen Regionen durch Investitionen in zentrale Handlungsfelder zu verbessern. Im Referat Verwaltungsbehörde 3 werden rechtliche Fragestellungen mit Schwerpunkt auf die Auslegung europäischer Vorgaben und Zuwendungsrecht betreut. Wir gestalten und setzen Regularien für die EFRE- und ESF+-Förderung in Niedersachsen, stimmen uns eng mit allen Beteiligten ab und führen unterschiedliche Interessen zusammen.
Zu den Aufgaben gehören hauptsächlich folgende Arbeitsgebiete:
- Grundsatzfragen der EU-Förderung der laufenden Förderperiode inkl. fachbezogenen Angelegenheiten des AdR, des BR, des LT oder Konferenzen,
- übergeordnete Koordinierung der EU-Programme und Koordinierung mit der regionalen Entwicklung sowie fondsübergreifende Angelegenheiten auf EU- und Bundesebene und
- Weiterentwicklung und Konzeptionierung der Umsetzung sowie Koordinierung zukünftiger Förderperioden.
Änderungen des Aufgabenzuschnitts, die sich im künftigen Arbeitsprozess ergeben können, bleiben vorbehalten.
Welche Voraussetzungen sind zwingend erforderlich?
Vorausgesetzt wird ein mit einem Mastergrad oder einem gleichwertigen Abschluss abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium mit einem mindestens „guten“ Prüfungsergebnis der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft und European Studies.
Alternativ bewerbungsfähig sind Interessierte, wenn sie ein wissenschaftliches Hochschulstudium der Öffentlichen Verwaltung mit einem mindestens „guten“ Prüfungsergebnis abgeschlossen haben und den Zugang für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 im Rahmen einer bereits abgeschlossenen Qualifizierung nach § 12 Abs. 2 Nr. 3 NLVO besitzen oder die die Befähigung für die Laufbahn des höheren allgemeinen Verwaltungsdienstes bereits vor dem 01.04.2009 im Rahmen eines Aufstiegsverfahrens erworben haben, sowie an vergleichbare Tarifbeschäftigte.
Alternativ wird für die Wahrnehmung des Arbeitsplatzes ein Studium der Rechtswissenschaften anerkannt. Juristinnen und Juristen müssen über die Befähigung zum Richteramt verfügen und beide Staatsexamina mit mindestens der Note „befriedigend“ abgelegt haben.
Auf Grund der Eingruppierung in die Entgeltgruppe 14 TV-L müssen Bewerberinnen und Bewerber außerdem eine zweijährige Berufserfahrung auf Basis des geforderten Abschlusses oder auf Basis der Qualifizierung vorweisen können.
Zur rechtlichen Prüfung und Bewertung von Verordnungen/ Leitlinien und Auslegungshinweisen der EU-Kommission, die in der Regel zunächst ausschließlich in englischer Sprache veröffentlicht werden, sowie zur Teilnahme an häufig englischsprachigen Fachveranstaltungen der EU-Kommission bedarf es eines guten Leseverständnisses der englischen Sprache. Verhandlungssicheres gesprochenes Englisch ist für die Teilnahme an Fachaustauschen auf EU-Ebene erforderlich. Deshalb beherrschen Sie die englische Sprache nachweislich mindestens auf Sprachniveau C1.
Welche Kompetenzen bringen Sie idealerweise mit?
Kennnisse der niedersächsischen Förderlandschaft und den maßgeblichen Akteuren sowie des deutschen Fördersystems inklusive der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur sind von Vorteil.
Berufspraktische Erfahrungen im Bereich europäischer Fach- oder Förderpolitiken in Verwaltung, Praxis oder Wissenschaft, vorzugsweise im Bereich der Regional- und Kohäsionspolitik (EFRE, ESF) sind wünschenswert.
Förderlich sind berufspraktische Erfahrungen im Zusammenhang mit der Organisation und Leitung interdisziplinärer oder ressortübergreifender Arbeitsgruppen sowie mit Bund-Länder-Arbeitsgruppen, Fachministerkonferenzen oder in europäischen Gremien.
Welche Eigenschaften werden von Ihnen erwartet?
- Kommunikationsfähigkeit
- Zuverlässigkeit
- Durchsetzungsfähigkeit
- situationsangemessene schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit
- zielgruppen- und adressatengerechtes Auftreten
Was bieten wir Ihnen?
- Gleitzeit sowie 30 Tage Urlaub bei einer 5-Tage-Woche, zusätzlich freie Tage an Heiligabend und Silvester
- verschiedene Modelle der Arbeitsgestaltung (Teilzeit, Telearbeit, mobiles Arbeiten)
- Betriebliche Altersvorsorge (VBL) für Tarifbeschäftigte
- Corporate Benefits (Rabatte für Mitarbeitende)
- Aktive Förderung der persönlichen Entwicklung (Fortbildungen etc.)
- Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Zertifikat audit berufundfamilie +vielfalt)
- Gesundheitsmanagement (z. B. Rückenschule und Yoga)
- Betriebsausflüge sowie weitere teamorientierte Aktivitäten
- ADFC-Gold-Zertifizierung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“
Allgemeine Hinweise zur Ausschreibung
Der Arbeitsplatz ist teilzeitgeeignet.
Bewerbungen aller Geschlechter (m/w/d) sind willkommen. Zur Förderung der Gleichstellung strebt das Ministerium an, Unterrepräsentanzen im Sinne des NGG abzubauen. Bewerbungen von tarifbeschäftigten Frauen werden daher besonders begrüßt.
Das Ministerium fördert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und hat sich im Rahmen des audit berufundfamilie® zertifizieren lassen.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht andere Schutzvorschriften vorrangig zu beachten sind.
Die Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind willkommen.
Wir haben Ihr Interesse geweckt?
Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitszeugnissen bzw. dienstlichen Beurteilungen und Nachweisen (Studienabschluss, Urkunden, Zeugnisse etc.) senden Sie bitte mit der Kennziffer des Ausschreibungsverfahrens per E-Mail in einem einzigen PDF-Dokument bis zum 07.04.2026 an:
oder alternativ an
Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen,
Referat Z 1, Postfach 1 01, 30001 Hannover.
Bei postalischen Bewerbungen bitten wir uns ausschließlich Kopien einzureichen, da wir diese aus Kostengründen nicht zurücksenden. Zu Zwecken der Durchführung des Bewerbungsverfahrens werden personenbezogene Daten gespeichert. Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet. Sind oder waren Sie bereits im öffentlichen Dienst beschäftigt, erklären Sie bitte in Ihrer Bewerbung das Einverständnis zur Einsicht in Ihre Personalakte unter Nennung der Ansprechperson in der Behörde.
Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:
Herr Weiß (Tel. 0511/120-5462, E-Mail: michael.weiss@mw.niedersachsen.de)
Frau Ehrhardt (Tel. 0511/120-5468, E-Mail: sylvia.ehrhardt@mw.niedersachsen.de)
Für Fragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen Herr Mennecke (Tel. 8466, E-Mail: jens.mennecke@mw.niedersachsen.de) zur Verfügung.