Im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) hat die Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung (LpB) mit derzeit dreizehn Mitarbeitenden den Auftrag, die Menschen in Niedersachsen für Demokratie zu begeistern und das Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern.
Derzeit etabliert die LpB eine „Zentrale Anlaufstelle zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus an niedersächsischen Hochschulen (ZAN)“. Dabei handelt es sich um eine Anlauf- und Servicestelle für Vernetzungs-, Beratungs- und Bildungsangebote im Bereich Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Hochschulen. In diesem Zusammenhang ist aktuell ein Arbeitsplatz als
Referentin / Referent (w/m/d)
nach EG 13 TV-L
zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet und in Vollzeit zu besetzen.
Ihr künftiges Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:
- Eigenständige Umsetzung und konzeptionelle Weiterentwicklung einer Service-, Beratungs- und Anlaufstelle für Hochschulangehörige in Niedersachsen im Austausch mit relevanten Akteurinnen und Akteuren im Bereich Hochschule und Zivilgesellschaft
- Vernetzung und Beratung von Hochschulangehörigen, die mit der Auseinandersetzung mit Antisemitismus betraut sind
- Koordination, Entwicklung und Umsetzung hochschuladäquater Bildungsangebote (z. B. Fortbildungen, Workshops und Tagungsformate) sowie Bildungsmaterialien
Eine Änderung des Aufgabenzuschnitts aufgrund möglicher organisatorischer Veränderungen bleibt vorbehalten.
Das MWK ist im Rahmen des audit berufundfamilie+vielfalt® als familienfreundlicher und vielfältigkeitsbewusster Arbeitgeber zertifiziert und zugleich Unterzeichner der Charta der Vielfalt. Wir bieten individuelle Personalentwicklung durch Fortbildungen und berufliche Perspektiven sowie die Option auf ortsungebundenes Arbeiten im Rahmen von Mobiler Arbeit und Telearbeit.
Die Ausschreibung richtet sich an Personen mit einem wissenschaftlichen Hochschulabschluss (Master oder vergleichbar) in einem Studiengang mit bevorzugt politikwissenschaftlichen oder soziologischen Inhalten, alternativ mit religionswissenschaftlichen, judaistischen oder sozialwissenschaftlichen Inhalten, sowie mehrjähriger einschlägiger Berufserfahrung.
Die Aufgabenwahrnehmung erfordert von Ihnen
- Kenntnisse in der Antisemitismusforschung, Bildung und Beratung gegen Antisemitismus und der Auseinandersetzung mit verschränkten Ideologien der Ungleichwertigkeit
- Kenntnisse des (niedersächsischen) Hochschul- und Wissenschaftssystems
- Kenntnisse der außeruniversitären Akteurinnen und Akteure, Institutionen jüdischen Lebens sowie im Bereich Antisemitismusprävention
- Fähigkeit zum Netzwerkaufbau und adressat:innengerechter Kommunikation
Die Bereitschaft, nicht vorhandene Fachkenntnisse eigeninitiativ nachzuholen, wird vorausgesetzt.
Im Übrigen überzeugen Sie uns durch eine von Selbständigkeit und Kreativität geprägte Arbeitsweise, die Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit, Überzeugungskraft sowie eine adressat:innengerechte mündliche und schriftliche Ausdrucksweise.
Der Arbeitsplatz ist grundsätzlich teilzeitgeeignet, eine flexible Ausrichtung an dienstlichen Belangen wird jedoch erwartet.
Der gleichberechtigten Teilhabe schwerbehinderter und ihnen gleichgestellter Menschen sieht sich das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur in besonderer Weise verpflichtet. Bewerbungen schwerbehinderter und gleichgestellter Menschen werden begrüßt und bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe der einschlägigen Vorschriften bevorzugt berücksichtigt. Eine Schwerbehinderung/Gleichstellung ist zur Wahrnehmung der Interessen bereits in das Bewerbungsschreiben oder den Lebenslauf aufzunehmen und durch eine Kopie des Schwerbehindertenausweises oder Gleichstellungsbescheides nachzuweisen.
Bitte bewerben Sie sich mit den üblichen Unterlagen bis zum 01.04.2026 über das Online-Bewerbungsmodul im Karriereportal Niedersachsen.
Bei Bewerbungen aus dem Öffentlichen Dienst erwarten wir in jedem Fall
- die Angabe der aktuellen Entgeltgruppe,
- das schriftliche Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte (unter Angabe der Ansprechperson in der jeweiligen Personaldienststelle) sowie
- eine aktuelle dienstliche Beurteilung.
Bewerbungskosten können nicht erstattet werden.
Für Fragen zum Ausschreibungsverfahren (Kenn-Nr. 26/02) steht Ihnen das Personalreferat (Tel. 0511/120-2438) zur Verfügung.