Ob auf dem Campus, bei Veranstaltungen oder mitten in der Natur – als gelernter Mediengestalter für Bild und Ton erlebt Sebastian jeden Tag etwas Neues. Der 23-Jährige aus Bad Zwischenahn arbeitet im Bibliotheks- und Informationssystem (BIS) der Universität Oldenburg und produziert Filme für die unterschiedlichsten Bereiche der Uni.
Vom Praktikum zum Traumberuf
Dass er einmal Mediengestalter werden würde, war für Sebastian nicht direkt klar:
„Ich wusste lange nicht, dass es diesen Beruf überhaupt gibt.“
Durch einen Bekannten wurde er auf die Universität Oldenburg aufmerksam. Nach einem Schülerpraktikum war klar: Das ist genau sein Ding. Er bewarb sich für die Ausbildung – und blieb.
Zwischen Filmkamera, Drohnen und Forschungslabor
Sebastians Aufgaben sind vielfältig. Dazu zählen:
- die Planung und Abstimmung von Filmproduktionen mit den verschiedenen Fakultäten und Einrichtungen der Uni,
- die Produktion mit Filmkameras, Drohnen, Lichttechnik und professionellen Mikrofonen,
- die Postproduktion, also Schnitt, Tonbearbeitung und Fertigstellung der Filme,
- Grafikanimationen &
- die kamera- und bildtechnische Begleitung großer Uni-Veranstaltungen.
Besonders schätzt er die Abwechslung:
„Man ist viel unterwegs, draußen in der Natur oder in den verschiedenen Bereichen der Uni. Jeder Dreh ist anders.“
Dabei erhält Sebastian Einblicke in viele verschiedene Forschungsbereiche wie Geschichte, Meeresforschung oder Medizin.
So läuft die Ausbildung ab
Auch seine Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton hat Sebastian an der Universität Oldenburg absolviert. Dabei werden die Auszubildenden Schritt für Schritt an die vielfältigen Aufgaben herangeführt.
Zu Beginn stehen die Grundlagen im Mittelpunkt: Wie bedient man die Technik? Wie organisiert man Projekte? Gleichzeitig werden die Auszubildenden bereits in echte Produktionen eingebunden und können unter Anleitung erste Drehs und Schnittarbeiten übernehmen.
Mit zunehmender Erfahrung folgen eigene kleinere Projekte, erster Kundenkontakt und die selbstständige Planung von Produktionen. Die Ausbilderinnen und Ausbilder geben dabei immer mehr Verantwortung ab, stehen aber weiterhin unterstützend zur Seite.
Gegen Ende der Ausbildung übernehmen die Auszubildenden eigenverantwortlich auch größere Projekte und bereiten sich so optimal auf ihren Abschlussfilm vor.
Das Land Niedersachsen bietet Sebastian dabei nach der Ausbildung einen krisensicheren Job, geregelte Arbeitsabläufe und feste Arbeitszeiten, die in der Medienbranche oft nicht üblich sind.
Für wen eignet sich die Ausbildung?
Wer sich für Technik und Gestaltung interessiert, gerne im Team arbeitet und offen für neue Entwicklungen ist, bringt gute Voraussetzungen mit.
Für Sebastian macht genau diese Mischung den Reiz des Berufs aus:
„Man ist viel unterwegs, sieht viele verschiedene Bereiche und lernt ständig etwas Neues. Genau das macht den Beruf für mich so spannend.“
Veröffentlicht am: 30.07.2026
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