Schon in der Schulzeit war für Sarah klar, dass sie sich in der Welt der Naturwissenschaften zuhause fühlt. „Schon damals in der Schule fand ich naturwissenschaftliche Fächer total spannend“, erzählt sie. Besonders die praktischen Arbeiten – Experimente, Mikroskopieren, das unmittelbare Erleben von Chemie – weckten ihre Begeisterung.
Heute, mit 26 Jahren, arbeitet sie als Chemielaborantin am LAVES in Cuxhaven – an genau dem Ort, an dem sie 2020 ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat. Nach Praktika in verschiedenen Unternehmen wusste sie schnell: Das ist es! Die Mischung aus Theorie und Praxis, aus Struktur und Neugier, hat sie nicht mehr losgelassen.
Wer ist Sarah? Ein Blick hinter den Laborkittel
Sarah beschreibt sich als „freundlichen, offenen Menschen, der immer für einen Spaß zu haben ist“. Gleichzeitig ist sie zuverlässig, hilfsbereit und diszipliniert. Eigenschaften, die ihr im Laboralltag enorm helfen.
Teamarbeit spielt für sie eine zentrale Rolle: „Kommunikation im Laboralltag ist sehr wichtig, gerade weil wir ein kleines Team sind.“ Auch schwierige Situationen spricht sie offen an, denn Fehlerkultur und Vertrauen sind für sie Grundpfeiler guter Laborarbeit.
Ihre größte persönliche Herausforderung? Ungeduld. Doch selbst daran hat der Beruf sie wachsen lassen: „Einige Prozesse benötigen einfach Wartezeit und lassen sich nicht beschleunigen.“
Warum das LAVES? Ein Arbeitgeber mit Sinn
Nach ihrer Ausbildung sammelte Sarah zunächst Erfahrungen bei einem anderen Arbeitgeber – und kehrte schließlich bewusst zum LAVES zurück. Die Gründe dafür sind klar:
- Sinnstiftende Arbeit im Verbraucherschutz
- Gesellschaftliche Relevanz
- Flexible Arbeitszeitmodelle
- Ein wertschätzendes Team
„Die Sinnhaftigkeit der Arbeit mit Lebensmitteln und im Verbraucherschutz erscheint mir sehr groß“, sagt sie. Genau das macht das LAVES für sie zu einem attraktiven Arbeitgeber.
Ein Arbeitstag zwischen Proben, Analysen und Verantwortung
Der Laboralltag ist alles andere als Routine. Neue Proben werden registriert, Parameter festgelegt, Proben homogenisiert, angereichert oder verdünnt. Nährmedien werden beimpft, bebrütet, ausgewertet. Mikroorganismen werden gezählt, morphologisch beurteilt und anschließend biochemisch oder massenspektrometrisch bestätigt.
„Jeder Tag ist anders“, erklärt Sarah. Die Vielfalt der Proben, die unterschiedlichen Arbeitsschritte und die Verantwortung für verlässliche Ergebnisse machen den Beruf abwechslungsreich und anspruchsvoll.
Was viele von außen nicht sehen: Hinter jeder Analyse steckt ein hoher Anteil an Dokumentation, Qualitätskontrolle und Organisation.
Herausforderungen, die wachsen lassen
Aktuell befindet sich Sarah in der Einarbeitung in die Mikrobiologie – ein Bereich, der für sie neu ist. „Das ist interessant und herausfordernd zugleich“, sagt sie. Neues Wissen aufzubauen, sich in Methoden einzuarbeiten und Zusammenhänge zu verstehen, motiviert sie jeden Tag.
Besonders eindrücklich sind für sie die Momente, in denen die Laborarbeit direkte Auswirkungen hat: etwa wenn Proben untersucht werden, die mit Krankheitsverdacht eingesendet wurden, oder wenn Verbrauchertäuschung aufgedeckt wird. Dann wird deutlich, wie wichtig die Arbeit für die Gesellschaft ist.
Persönliche Entwicklung: Vom schüchternen Azubi zur kommunikativen Teamplayerin
Sarah hat im Laufe ihrer Berufsjahre viel gelernt – fachlich wie persönlich. „Als ich mit der Ausbildung anfing, war ich schüchtern und zurückhaltend“, erzählt sie. Heute ist sie offen, kommunikationsstark und strukturiert.
Sie hat gelernt, effizient zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und sich in einem spezialisierten Arbeitsbereich stetig weiterzuentwickeln.
Tipps für zukünftige Chemielaborantinnen und -laboranten
Sarah hat klare Empfehlungen für junge Menschen, die ins Labor möchten:
- Interesse an Chemie und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen
- Lust auf praktisches Arbeiten
- Praktika nutzen, um echte Einblicke zu bekommen
- Viele Fragen stellen, es gibt keine dummen Fragen
- Dokumentation von Anfang an ernst nehmen
- Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit mitbringen
- Neugierig bleiben und Ergebnisse hinterfragen
Wer Zusammenhänge versteht, arbeitet selbstständiger und hat langfristig mehr Freude am Beruf.
Blick nach vorn: Was Sarah sich wünscht
Sarah freut sich vor allem auf eines: ihre tägliche Arbeit. Darüber hinaus kann sie sich vorstellen, künftig stärker in die Ausbildung einzusteigen oder das LAVES auf Messen und beim Zukunftstag zu vertreten. Öffentlichkeitsarbeit liegt ihr am Herzen besonders, wenn es darum geht, Jugendlichen den Beruf näherzubringen.
Warum Chemielaborantin? Warum LAVES?
Für Sarah ist die Antwort eindeutig: Der Beruf ist vielseitig, praktisch, verantwortungsvoll und sinnstiftend. Man sieht, was man tut – von der Probe bis zum fertigen Analysenergebnis.
Und das LAVES? „Die Arbeit hat einen direkten Nutzen für die Gesellschaft“, sagt sie. Wer hier arbeitet, trägt aktiv zur Lebensmittelsicherheit und zum Verbraucherschutz bei. Gleichzeitig bietet das LAVES Struktur, Entwicklungsmöglichkeiten und ein Umfeld, in dem Teamarbeit großgeschrieben wird.
Veröffentlicht am 10.07.2026.
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