IT, die verbindet
„Mit meiner Arbeit unterstütze ich Menschen, die jeden Tag wichtige Aufgaben für Niedersachsen übernehmen.“
Irgendetwas stimmt nicht. Ein Dienst ist plötzlich nicht erreichbar. Für die Menschen, die damit arbeiten, bedeutet das: Es geht erst einmal nicht weiter. Gemeinsam mit meinem Mentor mache ich mich auf die Suche nach der Ursache.
Wo liegt der Fehler? Was funktioniert noch? Und vor allem: Wie bekommen wir alles wieder zum Laufen?
„Genau in solchen Momenten wird sichtbar, was meine Arbeit eigentlich ausmacht: Ich bin quasi ein Problemlöser."
Ich bin Joel, 20 Jahre alt, und mache bei IT.Niedersachsen eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Wenn ich auf den Plan gerufen werde, läuft häufig etwas nicht so, wie es soll. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen gehe ich der Ursache auf den Grund und suche nach einer passenden Lösung.
Wenn aus Neugier Lösungen werden
Fehler eingrenzen, verschiedene Möglichkeiten durchgehen und sich Schritt für Schritt an die Lösung herantasten: Das macht für mich einen großen Teil der Arbeit in der IT aus.
Dass ich einmal in diesem Bereich arbeiten möchte, hat sich bei mir schon früh abgezeichnet. Informationstechnik hat mich bereits als Kind interessiert.
Schon im ersten Lehrjahr habe ich gemerkt, dass man bei meiner Arbeit nicht immer auf Anhieb ans Ziel kommen muss. Damals habe ich in einem eigenen Testprojekt versucht, einen Mailserver aufzusetzen. Ganz ans Ziel bin ich zwar nicht gekommen, trotzdem war ich stolz darauf, wie weit ich mit meinem damaligen Wissen gekommen bin.
„Für mich gehört das zur IT dazu: ausprobieren, Fehler suchen und dabei immer wieder etwas Neues lernen.“
Auch bei unserer heutigen Fehlersuche kommen wir der Ursache nach und nach näher.
Damit andere weiterarbeiten können
Während wir uns durch die möglichen Fehlerquellen arbeiten, geht es für mich aber um mehr als die technische Lösung allein. Die IT, um die wir uns kümmern, wird in ganz unterschiedlichen Bereichen der niedersächsischen Landesverwaltung gebraucht. Wenn ich dafür sorge, dass die Systeme funktionieren, unterstütze ich damit auch die Menschen, die täglich mit ihnen arbeiten.
„Mit meiner Arbeit unterstütze ich Menschen, die jeden Tag wichtige Aufgaben für Niedersachsen übernehmen.“
Dieser Gedanke war für mich auch bei der Wahl meines Arbeitgebers wichtig. Ich wollte eine gute Ausbildung machen und gleichzeitig eine Aufgabe haben, in der ich einen Sinn sehe. Beim Land Niedersachsen habe ich beides gefunden.
Und langweilig wird es in meiner Ausbildung auch nicht. Ich bekomme Einblicke in verschiedene Bereiche der IT, arbeite an unterschiedlichen Aufgaben und sammle dabei jede Menge praktische Erfahrungen.
Verbunden über den eigenen Arbeitsplatz hinaus
Durch meine Ausbildung komme ich außerdem immer wieder mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Landesverwaltung ins Gespräch. Dabei stelle ich manchmal fest: Wir haben zwar ganz andere Aufgaben, aber arbeiten für denselben Arbeitgeber. Vielleicht studiert die andere Person bei der Polizei, während ich meine Ausbildung in der IT mache.
„Manchmal fühlt sich das Land Niedersachsen für mich wie eine große Familie an.“
Dieses Gefühl der Verbundenheit passt für mich auch zu meiner Arbeit. Denn so unterschiedlich die Aufgaben in der Landesverwaltung sind, an vielen Stellen sind sie auf eine funktionierende IT angewiesen.
Inzwischen ist unser Problem gefunden. Die Verbindung funktioniert wieder und für die anderen kann die Arbeit weitergehen. Für sie ist das vielleicht einfach nur der Moment, in dem wieder alles läuft.
„Für mich ist es genau der Moment, der meinen Beruf ausmacht: ein Problem finden, eine Lösung schaffen und damit dafür sorgen, dass andere ihre Arbeit machen können.“
Veröffentlicht am 14.10.2026
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