Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)
Sie möchten ein Schülerpraktikum, freiwilliges Praktikum oder gar ein Pflichtpraktikum im Rahmen Ihres Studiums in einem unserer spannenden Aufgabenbereiche absolvieren?
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung unter Angabe von Praktikumszeitraum und gewünschtem Einsatzgebiet an folgende E-Mail-Adresse: bewerbung.dir@nlwkn.niedersachsen.de
Quelle: Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)
Du suchst ein schulbegleitendes Jahrespraktikum, weil Du an einer Fachoberschule bist oder demnächst dort starten wirst? Dann bist Du bei uns richtig!
Beim Land Niedersachsen kannst Du die Weichen für Deine berufliche Zukunft stellen. Während eines Jahrespraktikums lernst Du das Berufsbild im Detail kennen. Du bist nicht nur in den Sozialversicherungen versichert, sondern erhältst auch eine monatliche Vergütung. Ist Dein Praktikum vorbei, bescheinigt Dir ein aussagekräftiges Zeugnis Deine Praxiserfahrung.
Welche Behörden ein Jahrespraktikum anbieten, erfährst Du am besten, indem Du direkt Kontakt aufnimmst. Über die folgende Schaltfläche hast Du die Möglichkeit nach Ausbildungsberufen die das Land Niedersachsen anbietet zu filtern und Dir gezielt eine Dienststelle rauszusuchen, um nach der Möglichkeit zum Jahrespraktikum zu fragen.
Quelle: Praktika
So richtig in den Berufsalltag reinschnuppern, praktische Erfahrungen sammeln und Teil des Teams sein – das kannst Du bei uns erleben!
Und Du wirst sehen: Langweilig ist anders! Als größter Arbeitgeber Niedersachsens bieten wir eine Vielzahl von Berufen. Und Du kannst in einem Praktikum einen Blick hinter unsere Kulissen werfen.
Die Berufswahl gehört zu den wichtigsten und manchmal auch schwierigsten Entscheidungen im Leben. Außerdem kannst Du bei uns erste berufliche Kontakte knüpfen. Die könnten bei einer späteren Bewerbung hilfreich sein.
Welche Behörden Praktika anbieten, erfährst Du am besten, indem Du direkt Kontakt aufnimmst. Rufe einfach an, frage genauer nach und erkundige Dich nach den Inhalten. Auf diese Weise zeigst Du Einsatz und Interesse und hinterlässt schon einmal deinen ersten „persönlichen Fingerabdruck“.
Wofür interessierst Du dich? Welcher könnte Dein Traumberuf sein? Nutze unseren Berufe-Check!
Quelle: Praktika
Das Land Niedersachsen bietet Praktikumsplätze (Verwaltungspraktikum), Referendariatsplätze und verschiedene Einstiegsmöglichkeiten nach dem zweiten Staatsexamen.
Was interessiert Sie?
Quelle: Jura
Stefan studiert derzeit im vierten Semester dual „Allgemeine Verwaltung“ beim Land Niedersachsen und an der Hochschule Osnabrück. Zusätzlich ist er stellvertretender Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport. Für seine Fremdausbildung1 hat er eine weite Reise angetreten.
Wo hast Du deine Fremdausbildung verbracht?
Stefan: Ich habe meine Fremdausbildung an der Nelson Mandela University in Gqeberha in Südafrika verbracht. Meine Ausbilderin war Frau Prof. Draai, die vor Ort Public Management unterrichtet.
Warum Südafrika?
Stefan: Mein Wunsch war es, zu sehen, wie öffentliche Verwaltung im Ausland aussieht und vor allem, wie öffentliche Verwaltung im Ausland gelehrt wird, also wie Studentinnen und Studenten auf ihre Arbeit vorbereitet werden. Ich wollte kennenlernen, wie dort mit Anliegen und Problemen umgegangen wird und wie der Alltag in einer Behörde in einem anderen Land aussieht. Ich wollte sehen, wo die Unterschiede liegen und was ich daraus lernen kann.
Was waren Deine Aufgaben?
Stefan: Zu meinen Aufgaben gehörte es, die Inhalte der Vorlesungen zu strukturieren sowie den Studienplan, die Literatur, die Hausarbeitstermine und die Prüfungsleistungen, die sich geändert haben, zu aktualisieren.
Außerdem habe ich die Professorin bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt, also für wissenschaftliche Arbeiten zugearbeitet, Master- und Doktorarbeiten hinsichtlich der Form Korrektur gelesen, ein Seminar geplant, um den Austausch unter den Studentinnen und Studenten zu fördern und stand als Ansprechpartner für Fragen rund um das Studium zur Verfügung.
Klingt nach viel Abwechslung! Was war rückblickend Dein Highlight während der Zeit?
Stefan: Die Arbeit in englischer Sprache hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mein größtes Highlight war aber die Organisation eines ganztägigen Seminars mit Studentinnen und Studenten der Nelson Mandela University aus dem Studiengang Public Management und einer Exkursionsgruppe anderer RIA2, die aus Baden-Württemberg zu Besuch waren und mit denen wir in Austausch getreten sind.
Wie hast Du Deine Freizeit verbracht?
Stefan: An den Wochenenden konnte ich das Land erkunden und an sehr schönen Stränden surfen gehen. Gegen Ende habe ich noch Urlaub drangehangen und eine Safari gemacht.
Würdest Du eine Fremdausbildung im Ausland empfehlen?
Stefan: Ich kann eine Fremdausbildung im Ausland sehr empfehlen! Vor allem in einem nicht deutschsprachigen Land, da ich gelernt habe, mit alltäglichen und neuen Situationen in einer Fremdsprache umzugehen. Der organisatorische Aufwand für ein Praktikum im Ausland ist nicht zu unterschätzen, aber es lohnt sich sehr.
Quelle: Ab in den Süden
Gina, magst Du dich kurz vorstellen?
Klar! Ich bin Gina Brehmer, 25 Jahre alt und komme aus Georgsmarienhütte im Landkreis Osnabrück. Aktuell studiere ich „Allgemeine Verwaltung“ an der Hochschule Osnabrück im 5. Semester.
Warum hast Du Dich für ein Duales Studium entschieden?
Ich habe von 2018 bis 2021 eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Land Niedersachsen absolviert und in dem Beruf zwei Jahre beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in der Strukturförderung gearbeitet.
Irgendwie hatte ich dann aber Lust auf verantwortungsvollere Tätigkeiten. Ich wollte gerne erweiterte Aufgaben ausüben und das ging nur mit einer Tätigkeit im gehobenen Verwaltungsdienst, also musste das Studium oder die Angestelltenprüfung II her - und für mich war das Duale Studium der perfekte, praxisnahe Weg dahin.
Was macht den Studienstandort Osnabrück für Dich besonders?
Osnabrück hat genau die richtige Größe: nicht zu groß, nicht zu klein. Man findet sich schnell zurecht und der Campus hat jede Menge zu bieten.
Du hast schon mehrere Praxisphasen absolviert. Welche Eindrücke sind besonders hängen geblieben?
Meine erste Praxiszeit habe ich beim Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie in Osnabrück im Bereich Zuwendungsrecht absolviert. Diese Praxiszeit hat mir sehr viel Freude bereitet, da ich aufgrund meiner vorherigen Tätigkeit schon mit dem Zuwendungsrecht vertraut war.
Das zweite Praktikum habe ich im Regionalen Landesamt für Schule und Bildung, ebenfalls in Osnabrück, im Bereich „Lehrendes Personal“ abgeleistet.
Im Anschluss an das dritte Semester ging es für mich nach Österreich, wo ich meine Praxiszeit bei der Stadt Wien im Standesamt Ottakring verbracht habe. Dort hat man einen Einblick in die Verwaltungstätigkeit eines anderen Landes bekommen und schnell Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten entdeckt. Die Zeit dort war beruflich, wie privat, wunderbar und hat mich definitiv positiv vorangebracht.
Was macht das Land Niedersachsen für Dich als Arbeitgeber attraktiv?
Ganz klar: Vielfältigkeit und Sicherheit.
Man bekommt durch die Praxisphasen unglaublich viele Einblicke in verschiedene Behörden und Bereiche der Landesverwaltung. Gleichzeitig gibt es Programme wie die Fremdausbildung, die einem ermöglichen, Bundes-, Kommunal- oder sogar internationale Verwaltungsluft zu schnuppern. Das ist schon echt außergewöhnlich.
Und wie stellst Du Dir Dein zukünftiges Berufsleben vor?
Für mein zukünftiges Berufsleben wünsche ich mir einen Arbeitsplatz mit vielfältigen, interessanten Aufgaben und einem Team, mit dem man Spaß hat zusammen zu arbeiten, sodass man gerne zur Arbeit geht.
Wem würdest Du das Studium beim Land Niedersachsen empfehlen?
Ich würde das Studium beim Land Niedersachsen jedem empfehlen, der ein Händchen für rechtliche Themen hat, zudem einen sicheren Job haben möchte und beim größten Arbeitgeber Niedersachsens arbeiten will.
Wie findest Du Deinen Ausgleich zum Studium oder zur Arbeit?
Vor allem durch Sport! Ich gehe ins Fitnessstudio und spiele Tennis. Außerdem liebe ich es, Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen – und zu reisen, so oft es geht.
Veröffentlicht am: 03.03.2026
Quelle: Vom Osnabrücker Campus bis ins Wiener Standesamt
Wenn es um Gerichtsverfahren geht, denken viele zuerst an Richterinnen, Richter oder Anwälte. Doch damit ein Verfahren überhaupt reibungslos ablaufen kann, braucht es Menschen, die im Hintergrund die Fäden zusammenhalten. Einer von ihnen ist ein Justizfachwirt am Oberlandesgericht Braunschweig. Seine Arbeit zeigt: Ohne Organisation, Struktur und Präzision würde die Justiz nicht funktionieren.
Der Einstieg: Struktur, Sicherheit und Sinn
Der heute 30-Jährige entschied sich schon früh für einen Beruf im öffentlichen Dienst. Ein Praktikum beim örtlichen Landgericht gab den ersten Einblick in die Welt der Justiz und weckte das Interesse an rechtlichen Abläufen. Auch Empfehlungen aus dem persönlichen Umfeld bestärkten ihn in seiner Entscheidung. Was ihn bis heute motiviert, ist die Kombination aus Sinnhaftigkeit und Stabilität. Seine Arbeit trägt dazu bei, Recht und Gerechtigkeit aufrechtzuerhalten und gleichzeitig bietet der Beruf einen sicheren und strukturierten Rahmen. Verlässliche Arbeitszeiten, eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie langfristige Perspektiven spielen dabei eine wichtige Rolle. Doch es ist nicht nur die Sicherheit, die den Beruf ausmacht. Es ist vor allem die Verantwortung und die Möglichkeit, aktiv an den Abläufen der Justiz mitzuwirken.
Die Rolle im Gericht: Organisation trifft Recht
Als Justizfachwirt arbeitet er eng mit Richterinnen und Richtern zusammen und sorgt dafür, dass Verfahren überhaupt stattfinden können. Während andere die rechtlichen Entscheidungen treffen, organisiert er im Hintergrund den gesamten Ablauf.
Er ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Anwälte und andere Beteiligte, koordiniert Termine, führt Akten und überwacht Fristen. Auch die Vorbereitung von Verhandlungen und die Dokumentation gehören zu seinen Aufgaben. Dadurch entsteht eine zentrale Schnittstelle zwischen Recht, Verwaltung und den Menschen, die mit der Justiz in Kontakt kommen.
Gerade diese Mischung macht den Beruf so besonders: Es geht weniger um juristische Bewertung, sondern vielmehr darum, komplexe Abläufe zu strukturieren und den Überblick zu behalten. Gleichzeitig erhält man tiefe Einblicke in verschiedenste Rechtsgebiete und erlebt hautnah, wie Gesetze in der Praxis angewendet werden.
Ein Blick in den Arbeitsalltag
Ein typischer Arbeitstag beginnt meist mit einem Blick in den Posteingang, sowohl digital als auch analog. Neue Verfahren werden erfasst, Unterlagen sortiert und an die richtigen Stellen weitergeleitet. Im weiteren Verlauf des Tages geht es darum, Fristen im Blick zu behalten, Schreiben vorzubereiten und Auskünfte zu erteilen.
Dabei ist kein Tag wie der andere. Manche Tage sind geprägt von Abstimmungen mit Richterinnen und Richtern oder von Telefonaten mit Verfahrensbeteiligten, an anderen liegt der Fokus auf der Vorbereitung von Verhandlungen oder der Koordination von Terminen. An Sitzungstagen gehört auch der Sitzungsdienst dazu, bei dem Protokolle geführt werden.
Was von außen oft unsichtbar bleibt, ist die Verantwortung, die mit vielen Aufgaben einhergeht. So müssen beispielsweise Gerichtskosten korrekt berechnet werden – ein Bereich, der große finanzielle Auswirkungen haben kann. Gleichzeitig übernimmt er eine wichtige Rolle bei der Einführung und Nutzung digitaler Systeme wie der elektronischen Akte und fungiert als Schnittstelle zwischen Fachbereich und IT.
Einblicke, die man sonst nicht bekommt
Durch die enge Zusammenarbeit mit den Richterinnen und Richtern erhält er tiefe Einblicke in die juristische Praxis. Er erlebt, wie Entscheidungen vorbereitet werden, welche Abläufe dahinterstehen und welche Bedeutung präzise Organisation für ein funktionierendes Verfahren hat.
Besonders deutlich wird das, wenn alles ineinandergreift: Fristen werden eingehalten, Termine koordiniert, Unterlagen rechtzeitig bereitgestellt. In solchen Momenten zeigt sich, wie wichtig die Arbeit im Hintergrund ist und wie sehr sie dazu beiträgt, dass Verfahren effizient und reibungslos ablaufen. Auch inhaltlich ist die Arbeit vielseitig. Unterschiedliche Rechtsgebiete sorgen immer wieder für neue Perspektiven und spannende Einblicke. Gerade komplexe oder ungewöhnliche Fälle machen den Alltag abwechslungsreich und zeigen, wie lebendig die Arbeit in der Justiz sein kann.
Sinnstiftung im Alltag
Für ihn ist klar: Seine Arbeit ist mehr als reine Verwaltung. Sie ist ein zentraler Bestandteil eines Systems, das für die Gesellschaft unverzichtbar ist. Indem er Abläufe organisiert, Fristen überwacht und Richterinnen und Richter entlastet, trägt er direkt zur Qualität und Effizienz der Justiz bei. Dieses Zusammenspiel aus Verantwortung und Struktur sorgt für ein starkes Gefühl von Sinnhaftigkeit. Er weiß, dass seine Arbeit gebraucht wird und dass sie einen echten Unterschied macht.
Entwicklung und Perspektiven
Sein eigener Weg zeigt, wie vielfältig die Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Justiz sind. Nach seiner Ausbildung im Jahr 2014 war er mehrere Jahre am Amtsgericht Braunschweig tätig, unter anderem in Straf- und Familiensachen. Seit 2024 arbeitet er nun beim Oberlandesgericht Braunschweig in den Bereichen Personal, IT und Verwaltung.
Besonders spannend findet er die fortschreitende Digitalisierung der Justiz. Themen wie die elektronische Akte eröffnen neue Möglichkeiten, Prozesse zu optimieren und die Arbeit effizienter zu gestalten. Auch künftig möchte er sich aktiv einbringen, Abläufe verbessern und die Schnittstelle zwischen Fachbereich und IT weiter ausbauen.
Tipps für alle, die sich interessieren
Wer sich für den Beruf interessiert, sollte vor allem neugierig sein und Interesse an organisatorischen sowie rechtlichen Abläufen mitbringen. Wichtig ist die Fähigkeit, strukturiert und sorgfältig zu arbeiten und auch in stressigen Situationen den Überblick zu behalten. Ein entscheidender Tipp: früh Einblicke sammeln. Praktika oder Angebote wie der Zukunftstag helfen dabei, ein Gefühl für den Berufsalltag zu bekommen. Gleichzeitig lohnt es sich, von Anfang an eigene Strukturen zu entwickeln und offen auf erfahrene Kolleginnen und Kollegen zuzugehen.
Warum sich dieser Beruf lohnt
Die Arbeit als Justizfachwirt ist abwechslungsreich, verantwortungsvoll und bietet tiefe Einblicke in unterschiedlichste Bereiche der Justiz. Gleichzeitig eröffnet sie langfristige Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten und das alles in einem krisensicheren Umfeld. Vor allem aber ist es ein Beruf mit Bedeutung. Denn auch wenn vieles im Hintergrund passiert, wäre ohne diese Arbeit kein Gerichtsverfahren möglich. Oder anders gesagt: Wer hier arbeitet, sorgt jeden Tag dafür, dass der Rechtsstaat funktioniert.
Veröffentlicht am 02.06.2026.
Quelle: Im Hintergrund unverzichtbar
Kristof Köhler ist 35 Jahre alt, Sachbearbeiter für Strukturförderung beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) in der Geschäftsstelle Bremerhaven. Hier ist er sowohl für die Fördermaßnahmen „Dorfentwicklung, Basisdienstleistungen, Kleinstunternehmen und LEADER“ als auch für alle Maßnahmen rund um die Förderung zuständig.
Dazu zählt u. a. die Beratung, Prüfung von Förderanträgen, Bewilligungen und die Auszahlung der Zuwendungen. Seit 2017 ist er Teil der niedersächsischen Landesverwaltung und engagiert sich darüber hinaus im Personalrat, der AG Medien, der AG Klimaschutz, der Internetredaktion – und sogar als Brandschutzhelfer.
Seine berufliche Laufbahn startete mit einem Studium an der Hochschule Osnabrück und einer Praxiszeit beim ArL Lüneburg. Heute sagt er selbst: „Ich hatte damals eine richtig gute Betreuung – das möchte ich heute zurückgeben.“ Deswegen hat er zusätzlich zu seinen Aufgaben auch noch die Rolle des Ausbilders eingenommen, um seine Begeisterung weiterzugeben.
Ausbildung, die mitwächst
Kristof betreut regelmäßig Studierende in verschiedenen Phasen ihrer Ausbildung. Besonders wichtig ist ihm dabei: Praxisnähe, Individualität und Vertrauen.
„Wir passen die Inhalte der Praxisphasen immer an den Wissensstand der Person an. Erst Grundlagen, dann erste Arbeitsaufträge – und am Ende selbstständiges Arbeiten.“
Was das konkret bedeutet? Typische Aufgaben sind das Kennenlernen von Antragsverfahren, das Schreiben von Bescheiden, das Teilnehmen an Sitzungen und der direkte Kontakt zu Antragstellenden. Selbst kreative Einblicke ins „Kuriositätenkabinett“ gehören dazu – denn: Langeweile hat bei der Arbeit im ArL Lüneburg keinen Platz.
Onboarding mit Herz und Struktur
Neue Studierende oder Auszubildende erwartet am ersten Tag ein strukturierter Einstieg: Arbeitsplatz einrichten, Team kennenlernen, Abläufe verstehen. Ein Begrüßungsportal im Intranet liefert alle wichtigen Infos für einen reibungslosen Start.
„Uns ist es wichtig, dass sich neue Kolleg/-innen willkommen fühlen – und nicht nur irgendwie unterkommen.“
Und spätestens beim gemeinsamen Frühstück oder der nächsten Bowlingrunde nach Feierabend wird klar: Teamkultur wird hier gelebt.
Was macht das ArL besonders?
Kristof bringt es auf den Punkt:
„Wir sind ein kleiner Kreis – rund 190 Beschäftigte an fünf Standorten. Bei uns ist Mitbestimmung keine Floskel. Wer sich engagieren will, kann das auch tun.“
Auch für Bewerber/-innen ist das spannend, denn neben der Möglichkeit zur Telearbeit, Homeoffice, Gleitzeit und höhenverstellbaren Schreibtischen gibt es Angebote zur Gesundheitsförderung und viele kleine Team-Events – vom Sommerfest über Grünkohltouren bis hin zur Teilnahme am Behördenmarathon. In Bremerhaven gibt es sogar einen kleinen Amtsgarten – perfekt für die Mittagspause an der frischen Luft.
Warum Ausbilder?
Kristof schätzt den Umgang mit jungen Menschen – und freut sich, wenn der Kontakt über die Praxisphasen hinaus bestehen bleibt.
„Der Kontakt bleibt oft über die Zeit hinaus bestehen. Und die Abschiedsgeschenke sind manchmal richtig kreativ – vom selbst gebastelten Zuwendungsbescheid bis zum alkoholfreien Cocktail als Einstimmung auf den Urlaub.“
Auch du willst Einblick, Wirkung und Weiterentwicklung?
Das ArL Lüneburg bildet aus – in der Verwaltung, im technischen Bereich und in dualen Studiengängen. Ob Praktikum, Praxissemester oder Berufseinstieg: Beim ArL Lüneburg geht es um echte Inhalte, Verantwortung von Anfang an und ein Team, das füreinander da ist.
„Wir wollen nicht nur fördern – wir wollen auch fördern, wer wir als Team sind.“
Quelle: Einblicke in die Landesverwaltung
Hi, mein Name ist Meike, ich bin 16 Jahre alt und gehe in die 11 Klasse. Ich mache derzeit mein Schülerpraktikum im Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung, welches insgesamt zwei Wochen geht. Hier bin ich in Referat 14 eingesetzt und unterstütze im Bereich Marketing, Messen und Social Media.
Zu Beginn war ich mir unsicher wo ich mein Praktikum absolvieren soll, doch ich wusste bereit, dass ich Lust auf den Bereich Medien hatte. Dann hab ich mir verschiedene Instagram-Accounts angeschaut. Als ich auf den Account @arbeitgeberniedersachsen gestoßen bin, haben mich die Inhalte total angesprochen. Daraufhin hab ich mich beworben und es hat geklappt.
„Als ich auf den Account @arbeitgeberniedersachsen gestoßen bin, haben mich die Inhalte total angesprochen. Daraufhin hab ich mich beworben und es hat geklappt.“
Im Referat 14 unterstütze ich hauptsächlich das Social-Media-Team. Ich darf Content mit planen sowie umsetzen, also
- Instagramposts gestalten wie z.B. den Valentinstags – und Frühlingspost,
- meinen eigenen Blogbeitrag für den Karriereblog schreiben und
- einen Vlog über meinen Praktikumsalltag mitproduzieren.
Außerdem begleite ich mit dem Social Media Team eine Führung durch die Justizvollzugsanstalt Hannover, die im Dezember im Rahmen eines Adventsgewinnspiels verlost wurde. Zusätzlich durfte ich an einer eintägigen Marketingmesse der Polizei teilnehmen. Gegen Ende meines Praktikums fand die Messe Beruf und Bildung statt. Hier hab ich beim Aufbau und der Durchführung unterstützt.
„In meiner Zeit hier hat mir bis jetzt am meisten das Erstellen von meinen eigenen Beiträgen gefallen, weil ich dabei total frei und kreativ gestalten konnte.“
In meiner Zeit hier hat mir bis jetzt am meisten das Erstellen von meinen eigenen Beiträgen gefallen, weil ich dabei total frei und kreativ gestalten konnte. Passend zum kreativ sein ein kleiner Funfact: In der Schule ist mein Lieblingsfach auch Kunst und mein Hassfach Mathe 😉. Die Marketingmesse fand ich auch total spannend, da man viel Neues über das Planen und Koordinieren von Messen und das Filmen und Fotografieren von Content gelernt hat.
Das Praktikum empfehle ich allen Schülerinnen und Schülern, die einen konkreten Plan haben, von dem was Sie machen wollen und sich gleichzeitig im Bereich Medien und Marketing ausprobieren möchten. Hier bekommst Du einen Einblick in verschiedene Bereiche und ein abwechslungsreiches Programm. In Absprache mit dem Team kannst du Deine Aufgaben selber gestalten.
„Mein Plan für die Zukunft? Abi machen und dann Work & Travel“
Über meine Zukunftspläne bin ich mir teilweise noch unsicher. Mein Plan bis jetzt ist es erstmal mein Abi zu machen. Danach hätte ich Lust auf ein Jahr Work and Travel. Anschließend würde ich gerne studieren, vielleicht ja sogar beim Land Niedersachsen. 😊
Neben der Schule bin ich in meiner Freizeit gerne unterwegs, verbringe viel Zeit mit meinen Freundinnen und Freunden und mache nebenbei Leichtathletik. Pop Musik höre ich gerne beim Fertigmachen und wenn ich mal Ruhe oder Ablenkung brauche.
Veröffentlicht am: 19.03.2026
Quelle: Zwei Wochen auf der Jagd nach Likes







