Die Polizei Niedersachsen bietet Ihnen die Möglichkeit, direkt in das 2. Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 einzusteigen und als Polizeirätin oder Polizeirat Führungsaufgaben zu übernehmen.
Als Volljuristin oder Volljurist bei der Polizei Niedersachsen erwartet Sie ein abwechslungsreicher Berufsalltag, in dem Sie maßgeblich an der Gestaltung und Ausrichtung der Polizeiarbeit beteiligt sind. Sie durchlaufen ein umfassendes Auswahlverfahren, das Ihre Eignung und Potenziale prüft, und werden intensiv auf Ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet.
Nutzen Sie die Chance, Ihre juristischen Kenntnisse und persönlichen Kompetenzen in einem dynamischen Umfeld anzuwenden und einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit und Ordnung in Niedersachsen zu leisten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres Teams!
Hohe Mauern, verschlossene Türen und ein Ort, den viele nur von außen kennen: Die Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel ist für viele Menschen mit klaren Bildern verbunden – doch die Realität dahinter ist weitaus vielschichtiger.
Denn die JVA Wolfenbüttel ist nicht nur ein Ort des Vollzugs, sondern auch ein moderner Arbeitgeber mit einer klaren gesellschaftlichen Aufgabe – und einem Arbeitsumfeld, das fordert, prägt und gleichzeitig echte Perspektiven bietet.
Ein besonderer Ort mit großer Verantwortung
Die JVA Wolfenbüttel ist eine Anstalt mit Geschichte und mit einer klaren Aufgabe im niedersächsischen Justizvollzug. Hier werden Freiheitsstrafen und Untersuchungshaft an erwachsenen Männern vollstreckt. Die Bandbreite reicht dabei von kleineren Delikten bis hin zu schwersten Straftaten. Damit übernimmt die Anstalt eine zentrale Rolle für die Gesellschaft: Sie schützt vor weiteren Straftaten und arbeitet gleichzeitig daran, Menschen auf ein Leben in sozialer Verantwortung vorzubereiten.
Was dabei oft unterschätzt wird: Die Arbeit im Justizvollzug bedeutet, in Grundrechte einzugreifen. Genau das erfordert ein besonders hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Professionalität.
Mehr als Sicherheit: Arbeiten im Spannungsfeld
Wer an den Justizvollzug denkt, denkt oft zuerst an Sicherheit und Kontrolle. Doch die Arbeit in der JVA Wolfenbüttel geht weit darüber hinaus. Mitarbeitende sind hier nicht nur für Ordnung zuständig, sondern übernehmen viele Rollen gleichzeitig: Sie sind Ansprechpartner, vermitteln in schwierigen Situationen, strukturieren den Alltag und geben Orientierung.
Der Arbeitsalltag ist dabei so vielfältig wie die Menschen, mit denen man arbeitet. Kein Tag gleicht dem anderen, viele Situationen entstehen spontan. Genau das macht den Beruf herausfordernd – aber auch besonders.
Dabei bewegen sich die Mitarbeitenden täglich in einem Spannungsfeld: zwischen Nähe und Distanz, zwischen Einfühlungsvermögen und Durchsetzungsfähigkeit, zwischen Sicherheit und Resozialisierung.
Resozialisierung beginnt im Alltag
Ein zentraler Bestandteil der Arbeit in der JVA Wolfenbüttel ist die Resozialisierung. Ziel ist es, den Gefangenen Perspektiven für ein Leben nach der Haft zu eröffnen. Ein wichtiger Baustein dabei ist Arbeit. Gefangene haben die Möglichkeit und auch die Verpflichtung in verschiedenen Bereichen tätig zu sein, etwa in Werkstätten oder in der Versorgung innerhalb der Anstalt.
Diese Arbeit schafft Struktur, stärkt Eigenverantwortung und kann eine Grundlage für den späteren Einstieg in den Arbeitsmarkt sein. Gerade deshalb gewinnt auch die Qualifizierung zunehmend an Bedeutung. Die Mitarbeitenden übernehmen dabei eine wichtige Rolle: Sie begleiten, geben Orientierung und wirken oft auch als Vorbilder. Durch ihr eigenes Verhalten zeigen sie, wie ein geregeltes und verantwortungsbewusstes Leben aussehen kann.
Ein Arbeitsumfeld, das sich weiterentwickelt
Auch der Justizvollzug bleibt nicht stehen. Die JVA Wolfenbüttel entwickelt sich kontinuierlich weiter, sowohl in ihrer Arbeitsweise als auch in ihrer Haltung. Besonders im Umgang mit Gefangenen hat sich in den letzten Jahrzehnten viel verändert. Moderne Ansätze, neue Perspektiven und ein stärkerer Fokus auf Entwicklung und Resozialisierung prägen heute den Alltag. Fort- und Weiterbildungen spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie geben Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln und neue Impulse in ihre Arbeit einzubringen.
Teamarbeit, auf die man sich verlassen kann
Was die Arbeit in der JVA Wolfenbüttel besonders macht, ist der starke Zusammenhalt im Team. In einem Umfeld, in dem Entscheidungen schnell getroffen werden müssen und Situationen eskalieren können, ist Vertrauen unverzichtbar. Kolleginnen und Kollegen müssen sich aufeinander verlassen können und das ganz ohne Einschränkungen.
Das zeigt sich besonders in Ausnahmesituationen: Innerhalb kürzester Zeit sind zahlreiche Mitarbeitende zur Stelle, um sich gegenseitig zu unterstützen. Dieses Miteinander prägt den Arbeitsalltag und gibt Sicherheit.
Gleichzeitig ist auch der zwischenmenschliche Austausch wichtig. Ein offenes Ohr, gegenseitige Unterstützung und manchmal auch eine Portion Humor helfen, mit den Herausforderungen des Berufs umzugehen.
Die JVA Wolfenbüttel als Arbeitgeber
Als Teil des Arbeitgebers Niedersachsen bietet die JVA Wolfenbüttel nicht nur eine sinnstiftende Aufgabe, sondern auch verlässliche Rahmenbedingungen. Viele Mitarbeitende beschreiben die Anstalt als eine Art „kleines Dorf“, in dem sich jede und jeder mit den eigenen Stärken einbringen kann. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Vom klassischen Stationsdienst über Sicherheitsbereiche bis hin zu spezialisierten Aufgabenfeldern.
Auch die Entwicklungsmöglichkeiten sind breit gefächert. Je nach Laufbahn können Mitarbeitende unterschiedliche Bereiche kennenlernen, sich spezialisieren oder neue Aufgaben übernehmen. Der Schichtdienst bringt dabei Herausforderungen mit sich, eröffnet aber gleichzeitig auch Freiräume, die sich positiv auf die Gestaltung des Privatlebens auswirken können.
Ein Beruf mit Sinn und Wirkung
Die Arbeit in der JVA Wolfenbüttel ist nicht einfach – aber sie ist wichtig. Sie trägt zur Sicherheit unserer Gesellschaft bei und eröffnet gleichzeitig Chancen auf Veränderung. Sie fordert Klarheit, Stärke und Reflexion und gibt dafür die Möglichkeit, täglich etwas zu bewirken.
Viele Mitarbeitende treibt genau das an: der Wunsch nach einer Aufgabe mit Sinn.
Ein Blick hinter die Mauern
Was sich die JVA Wolfenbüttel von der Öffentlichkeit wünscht, ist vor allem eines: ein realistischeres Bild der Arbeit. Denn es geht hier um weit mehr als das „Schlüsselumdrehen“. Es geht um Menschen, um Verantwortung und um tägliche Entscheidungen in einem anspruchsvollen Spannungsfeld.
Dein Weg in den Justizvollzug
Wer sich für eine Tätigkeit im Justizvollzug interessiert, sollte vor allem eines tun: Fragen stellen und Einblicke suchen. Die JVA Wolfenbüttel lädt genau dazu ein – und zeigt, dass hinter den Mauern nicht nur ein besonderer Arbeitsplatz liegt, sondern auch eine Aufgabe, die prägt.
Du suchst einen sicheren Job mit Sinn, Verantwortung und echten Entwicklungsmöglichkeiten? Dann könnte die JVA Wolfenbüttel genau der richtige Ort für dich sein
Malena, stell Dich doch einmal kurz vor. Gerne! Ich bin Malena, 21 Jahre alt und studiere aktuell im Dualen Studiengang beim Land Niedersachsen im dritten Trimester.
Wie bist Du auf das Studium gekommen und was hat dich motiviert? Mein Interesse an der Verwaltung hat sich bereits in der 11. Klasse entwickelt, als ich ein Schülerpraktikum in diesem Bereich gemacht habe. Dort konnte ich erste Einblicke gewinnen und habe schnell festgestellt, dass mir die Arbeit wirklich Spaß macht. Besonders begeistert mich die organisierte Arbeitsweise und die klaren Strukturen. Zusätzlich ist das Land Niedersachsen für mich ein sehr attraktiver Arbeitgeber, vor allem wegen der vielfältigen Karrieremöglichkeiten und der großen Bandbreite an Aufgabenfeldern, die sich später bieten.
Wie war Dein Start ins Studium? Der Einstieg ins Studium war sehr gut organisiert und hat den Start deutlich erleichtert. Nach einer feierlichen Ernennungsveranstaltung begann alles mit einer Einführungswoche. Dabei ging es nicht nur um organisatorische Themen, sondern auch um das gegenseitige Kennenlernen. Wir lernten nicht nur die Leute aus unserem Kurs kennen, sondern auch die Studierenden der anderen Kurse. Besonders hilfreich fand ich den Austausch mit Studierenden aus höheren Jahrgängen, die ihre Erfahrungen und Tipps zu Klausuren und Lernstrategien geteilt haben. Auch die Jugend- und Auszubildendenvertretung wurde vorgestellt, und es gab einen gemeinsamen Ausklang mit kalten Getränken an der Ihme in lockerer Atmosphäre, bei dem man schnell Kontakte knüpfen konnte. An der Hochschule folgten ebenfalls Einführungstage mit einer Führung Durch die Hochschule.
Wie ist das Studium aufgebaut? Das Duale Studium dauert insgesamt drei Jahre und ist in neun Trimester unterteilt. Es zeichnet sich besonders Durch den Wechsel zwischen Theorie und Praxis aus. Die Theoriephasen finden an der „Hochschule für Verwaltungswissenschaften Niedersachsen“ statt, während man in den Praxisphasen in unterschiedlichen Dienststellen eingesetzt wird.
Dieser Wechsel sorgt dafür, dass man die Inhalte nicht nur theoretisch lernt, sondern Direkt anwenden kann. Am Ende jeder Theoriephase stehen Prüfungen an, meist in Form von Klausuren. Während der Praxisphasen bearbeitet man zusätzlich Praxisleistungen, beispielsweise ein Praxisbegleitbuch. Eine der Praxisphasen findet sogar in Form eines externen Praktikums statt – etwa in einer Kommunalverwaltung, in einem anderen Bundesland oder sogar im Ausland.
Wie erlebst Du den Studienalltag an der Hochschule? Der Alltag an der Hochschule ist abwechslungsreich organisiert. Es gibt ein System aus Früh- und Spätwochen. In den Frühwochen beginnt der Unterricht morgens und endet mittags (7:45-12:45), während er in den Spätwochen erst am Nachmittag (13:00-18:00) stattfindet. DaDurch hat man entweder den Nachmittag oder den Vormittag frei – diese Flexibilität ist ein großer Vorteil und ermöglicht eine gute Balance zwischen Lernen und Freizeit.
Die Kurse bestehen aus etwa 30 Personen, was eine angenehme Lernatmosphäre schafft. Man lernt sich schnell kennen und unterstützt sich gegenseitig. Besonders schätze ich die gute Gemeinschaft im Kurs und den Direkten Kontakt zu den Dozenten, die jederzeit ansprechbar sind.
Ein typischer Tag sieht bei mir je nach Woche unterschiedlich aus: In einer Frühwoche gehe ich vormittags zur Vorlesung, verbringe die Pausen oft mit Kommilitoninnen und Kommilitonen und nutze den Nachmittag, um Inhalte nachzubereiten oder Karteikarten zu erstellen. In der Spätwoche habe ich morgens Zeit für Sport, Lernen oder Freizeit.
Was gefällt Dir besonders an der HSVN?
Die Lage der Hochschule Direkt an der Ihme ist sehr schön. In einigen Kursen können wir unsere Gruppenarbeit im Freien machen. Dann gehen wir oft an die Ihme, setzen uns auf die Dachterrasse der Hochschule oder in die Cafeteria.
Das Auslandsbüro der HSVN hat mir und meinen Freundinnen gute Unterstützung beim Bewerben um einen Praktikumsplatz bei der Stadt Wien geboten, sodass wir innerhalb von zwei Tagen eine Zusage hatten. Mir war relativ schnell klar, dass ich die Möglichkeit eines Praxisphase im Ausland nutzen möchte. Die HSVN hat gute Kontakte zu der Stadt Wien und auch nach Windhoek in Namibia.
Welche Inhalte begegnen Dir im Studium? Die Studieninhalte sind sehr vielfältig und setzen sich aus Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zusammen. Besonders gut gefallen mir die rechtlichen Fächer wie Beamtenrecht, Zivilrecht, Kommunalrecht oder Ordnungsrecht, da ich sehr gerne strukturiert und juristisch arbeite.
Andere Bereiche, wie zum Beispiel Finanzthemen, waren für mich am Anfang etwas ungewohnt, da viele neue Begriffe dazu kamen, aber insgesamt macht gerade die Mischung den Reiz des Studiums aus. Auch sozialwissenschaftliche Fächer bringen Abwechslung und erweitern den Blick auf die Verwaltung und ihre Rolle in der Gesellschaft.
Wie ist das Studium organisiert und welche Rahmenbedingungen gibt es? Während des Studiums stehen uns pro Jahr 30 Urlaubstage zur Verfügung, die allerdings nur in den Praxisphasen genommen werden können. Das Land Niedersachsen stellt außerdem wichtige Arbeitsmittel bereit, wie beispielsweise Gesetzessammlungen. Diese waren in meinem Jahrgang noch als Bücher verfügbar, werden aber ab dem Einstellungsjahrgang 2026 digital bereitgestellt.
In den Praxisphasen erhält man in der Regel einen Laptop von der jeweiligen Dienststelle.
„Trotz des Studiums bleibt genug Zeit für einen Ausgleich – das ist mir besonders wichtig.“
Welche Vorteile bietet Dir das Studium beim Land Niedersachsen? Ein großer Vorteil ist die Verbeamtung auf Widerruf bereits zu Beginn des Studiums. Dazu kommen sehr gute Übernahmechancen nach dem Abschluss sowie flexible Arbeitszeiten und teilweise die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten.
Auch die Optionen, später in einen Online-Kurs zu wechseln, bietet zusätzliche Flexibilität. Zudem hatten wir schon in den ersten beiden Trimestern vereinzelt Online-Vorlesungen.
Wie sieht Dein Leben neben dem Studium aus? In meiner Freizeit mache ich viel Sport und treffe mich mit Freunden. Ab und zu nehme ich an running clubs teil und wir laufen zum Beispiel um den Maschsee in Hannover. Dieses Jahr bin ich auch meinen ersten Halbmarathon gelaufen. Außerdem verreise ich sehr gerne. Zuletzt war ich auf Mallorca und habe dort einen aktiven Wanderurlaub gemacht. Trotz des Studiums bleibt genug Zeit für einen Ausgleich, was ich sehr wichtig finde.
Ich selber pendle täglich von Hildesheim nach Hannover. Einige Kommilitoninnen und Kommilitonen sind für das Studium nach Hannover gezogen oder wohnen in der Theoriephase im Wohnheim der HSVN.
Was ist Dein persönliches Highlight im Studium bisher?
Ein besonderes Highlight ist für mich mein geplantes Auslandspraktikum in Wien, das ich gemeinsam mit Freundinnen aus meinem Kurs absolvieren werde.
Welche Tipps würdest Du anderen geben? Ich würde empfehlen, sich vorab mit den Studieninhalten zu beschäftigen. Das ist über den MoDulkatalog der Hochschule möglich. Außerdem ist es wichtig, von Anfang an am Ball zu bleiben und Lernmaterialien wie Karteikarten frühzeitig zu erstellen. Ich habe zum Studienbeginn die Stoffmenge etwas unterschätzt.
Rückblickend würde ich genau das Direkt zum Studienbeginn konsequent umsetzen. Gleichzeitig kann ich sagen: Eine gute Kursgemeinschaft zu haben und gemeinsam Spaß zu haben, macht das Studium deutlich angenehmer.
Wie stellst Du Dir Deine Zukunft nach dem Studium vor? Nach dem Abschluss hat man die Möglichkeit, sich aus einem großen Stellenangebot passende Positionen auszusuchen und sich darauf zu bewerben. Ich würde nach dem Studium gerne in Hannover oder Hildesheim arbeiten. Ich freue mich sehr darauf, eine spannende Stelle mit Entwicklungsmöglichkeiten zu finden. Auch ein weiterführendes Masterstudium kann ich mir gut vorstellen.
Fazit: Das Duale Studium beim Land Niedersachsen verbindet Theorie und Praxis auf ideale Weise. Es bietet nicht nur spannende Inhalte und vielfältige Einblicke, sondern auch Sicherheit und echte Zukunftsperspektiven. Wer strukturiert arbeitet, Interesse an rechtlichen und organisatorischen Themen hat und Verantwortung übernehmen möchte, ist hier genau richtig.
Es ist so weit, es ist Dezember, das achte Trimester des Studiums hat begonnen und ich muss meine Bachelorarbeit schreiben. In den letzten Wochen hatte ich bereits zu meinem Thema recherchiert und angefangen Literatur zusammen zu tragen.
Zunächst bin ich in die Bibliothek gegangen und habe mir einen riesigen Stapel an Büchern ausgeliehen. Mit meiner Erstbetreuerin hatte ich vor kurzem eine grobe Gliederung für meine Bachelorarbeit abgesprochen. Um ein bisschen Ordnung in den Bücherstapel zu bekommen, sortierte ich die Bücher erst einmal thematisch entsprechend der groben Gliederung.
Als nächstes wollte ich mich „kurz“ um die ganzen Formalitäten kümmern. Aus diesem „kurz“ wurden drei Tage. Ich habe einen Fragebogen für meine Befragung erstellt, musste Formatvorgaben umsetzen, automatische Inhaltsverzeichnisse einstellen und vieles mehr. Das war nicht nur extrem langweilig; ich bin auch hinter meinen eigenen Zeitplan gefallen. Trotzdem habe ich danach zwei Tage Pause gemacht und mich ein bisschen entspannt. Man studiert ja nur einmal.
Die nächsten Wochen
Nach der kurzen Erholungsphase habe ich mich wieder hingesetzt und angefangen zu schreiben. Es gab Tage, in den ich einen Absatz geschafft habe und Tage, in denen ich drei Seiten geschrieben habe. Gleichzeitig stieg die Bildschirmzeit meines Handys in ungeahnte Höhen. Irgendwann war sogar meine Watchlist leer. Anfang Januar hatte ich die Grobfassung meiner Bachelorarbeit fertig. Ganze zwei Wochen voller Schreiben und Löschen später war ich dann sogar zufrieden mit dem Ergebnis.
Das Beste kommt zum Schluss
Zum Abschluss habe ich die Bachelorarbeit zum Korrekturlesen an vier Leute verschickt. Mir wurde der Tipp gegeben, die Bachelorarbeit von einer Person lesen zu lassen, die keine Ahnung von der rechtlichen Materie hat. Die Rückmeldungen der Personen habe ich eingepflegt. Acht Wochen nach Schreibzeitbeginn war ich endlich fertig. Ich musste die Bachelorarbeit noch in einem Copy-Shop ausdrucken und binden lassen.
Danach kam das Beste: die Abgabe meiner Bachelorarbeit in der Hochschule. Ein großartiges Gefühl!