Vom Dorf in die Großstadt
Wie sieht der Weg in die Verwaltung wirklich aus – zwischen Hörsaal, Praxisphase und ersten eigenen Verantwortungsbereich steckt oft mehr Abwechslung, als man denkt.
Darüber möchte ich euch heute mehr berichten!
Hey, ich bin Emely Thiel, 20 Jahre alt und komme aus einem kleinen Dorf in Sachsen- Anhalt. Im August 2025 bin ich für das duale Studium „Verwaltungswissenschaft“ beim Land Niedersachsen nach Hannover gezogen.
Darum habe ich mich für das Studium entschieden
Wirtschaft, Soziales oder Recht? - das war die Frage, die ich mir zum Ende meiner Schulzeit oft stellte. Zunächst gab es für mich keine Möglichkeit, alles zu kombinieren, bis ich auf den Studiengang „Verwaltungswissenschaft“ und damit einhergehend auf das Land Niedersachsen gestoßen bin.
Jetzt, wo ich bereits zwei Trimester studiert habe, kann ich sicher sagen, dass der Studiengang eine tolle und abwechslungsreiche Kombination aus allen drei Themenbereichen ist. Ich bin sehr froh mich dafür entscheiden zu haben.
Aber warum genau beim Land Niedersachsen?
Ich habe mich zuerst beim Land Niedersachsen beworben, da ich die Vielfältigkeit, die das Land bietet, interessant fand. Schon als ich dann beim Assessment Center war, merkte ich, wie freundlich und kompetent die Menschen sind. Dort wusste ich direkt, dass ich ein Teil dieses tollen Teams werden möchte.
So sieht mein Alltag im Studium aus
Derzeit absolviere ich meine erste Praxisphase beim Referat 14 des Nds. Innenministeriums. Hier bin ich Teil des Arbeitgebermarketing-Teams. Ich darf nicht nur kreative Ideen für unseren Social Media Account sammeln und diesen gemeinsam mit dem Team umsetzen, sondern auch an Messen teilnehmen wie zum Beispiel dem „Tag der Niedersachen“ vom 12. bis 14 Juni in Braunschweig. Darüber hinaus darf ich an Assessment Centern teilnehmen und dort die Bewerber bei ihrem Weg unterstützen, wodurch ich ebenfalls Einblicke in den Bereich der Nachwuchsgewinnung bekomme.
In der Theoriephase studiere ich an der HSVN in Hannover. Dort sind wir in Kursen aufgeteilt, die eine Größe von ca. 30 Personen haben, wodurch ein starker Zusammenhalt entsteht. Durch die „Früh- und Spätwochen“, welche i.d.R. ab 7:45 Uhr oder 13:00 Uhr beginnen, haben wir viel Abwechslung.
Diesen Leuten würde das duale Studium „Verwaltungswissenschaft“ empfehlen
Das Studium kann ich Personen empfehlen, die vor allem Interesse an rechtlichen Themen haben und gerne mit dem Gesetz arbeiten möchten. Das Land Niedersachsen bietet einen sicheren Arbeitsplatz sowie eine gute Work-Life-Balance durch Gleitzeit und Homeoffice. Auch für diejenigen, denen Vielfalt und stätige Weiterentwicklung wichtig ist, ist das Land Niedersachsen ein toller Arbeitgeber, da es unzählige verschiedene Bereiche, von Polizei bis IT, zu entdecken gibt.
Mein Fazit von den ersten beiden Theoriephasen des Studiums
Das Studium ist so konzipiert, dass ihr zuerst zwei Trimester (jeweils vier Monate) Theoriephase an der HSVN absolviert. Durch die verschiedenen Themenbereiche war das Studium bisher sehr abwechslungsreich. Dadurch, dass aufgrund der kleinen Kursgruppen schnell Freundschaften geschlossen werden und ein Zusammenhalt entsteht, ist man nie wirklich auf sich alleine gestellt und hat immer Unterstützung.
Veröffentlich am: 09.04.2026
Quelle: Vom Dorf in die Großstadt
Gesundheit betrifft uns alle – oft ganz selbstverständlich. Doch damit medizinische Versorgung funktioniert, Infektionsschutz gewährleistet ist und Krankenhäuser verlässlich arbeiten können, braucht es Menschen, die die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen gestalten.
Eine von ihnen ist Katrin Stary, Abteilungsleiterin für Gesundheit und Prävention im Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung. Mit ihrer Arbeit trägt sie Verantwortung für zentrale Themen der Gesundheitsversorgung in Niedersachsen – von der Krankenhausplanung bis zur Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Dabei geht es nicht nur um Verwaltung, sondern um Entscheidungen, die den Alltag und die Sicherheit von Millionen Menschen betreffen.
Ein Weg mit Verantwortung und Gestaltungsspielraum
Seit rund einem Jahr leitet Katrin Stary die Abteilung 4 im Sozialministerium. Ihr beruflicher Weg führte sie zuvor durch verschiedene Leitungspositionen im Krankenhaussektor sowie in der ambulanten Versorgung – in Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz.
Schon früh begann ihre Laufbahn im öffentlichen Dienst: Ihre erste Stelle nach dem Studium trat sie bei der Stadt Frankfurt an.
Der Gesundheitsbereich hat sie dabei besonders fasziniert. Für sie ist er ein Arbeitsfeld, das ständig in Bewegung ist. Kein Tag gleicht dem anderen, Entscheidungen haben unmittelbare Auswirkungen auf die Versorgung von Menschen – genau das macht die Arbeit für sie besonders sinnstiftend.
Eine prägende Station ihres Werdegangs war der Aufbau eines medizinischen Versorgungszentrums (MVZ). Als Geschäftsführerin entwickelte sie das Unternehmen von einem kleinen Betrieb mit vier Mitarbeitenden zu einer mittelgroßen Organisation mit mehr als 120 Beschäftigten. Diese Erfahrung hat ihr gezeigt, wie viel Gestaltungskraft möglich ist, wenn man Verantwortung übernimmt und Strukturen aktiv entwickelt.
Gesundheit und Prävention für ganz Niedersachsen
Heute verantwortet sie im Sozialministerium ein Themenfeld von enormer gesellschaftlicher Bedeutung. Die Abteilung 4 beschäftigt sich unter anderem mit der Umsetzung der Krankenhausreform, der Koordination und Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes, der Sicherstellung der Arzneimittelversorgung und des Apothekenwesens, der ambulanten ärztlichen Versorgung, dem Infektionsschutz und dem medizinischen Bevölkerungsschutz.
All diese Themen haben eines gemeinsam: Sie sorgen dafür, dass Menschen im Krankheitsfall schnell Hilfe bekommen und gesundheitliche Risiken möglichst früh erkannt werden.
Gesundheit ist für Katrin Stary eines der wichtigsten Güter unserer Gesellschaft. Eine gut funktionierende Gesundheitsversorgung ist nicht nur ein zentraler Bestandteil des Sozialstaates, sondern auch ein wichtiger Faktor für Lebensqualität, Vertrauen in staatliche Strukturen und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Krankenhausplanung – Verantwortung für die Versorgung
Ein besonders zentrales Arbeitsfeld ihrer Abteilung ist die Krankenhausplanung. Für Bürgerinnen und Bürger ist es selbstverständlich, dass im Notfall ein Krankenhaus erreichbar ist und medizinische Versorgung auf hohem Niveau bereitsteht. Hinter dieser Selbstverständlichkeit steckt jedoch komplexe Planung.
Bei der Krankenhausplanung müssen zahlreiche Faktoren berücksichtigt werden. Nicht nur die demografischen Entwicklungen und der medizinische Fortschritt muss hier in Betracht gezogen werden, sondern auch die Veränderungen von Krankheitsbildern und die steigende Ambulantisierung in der Medizin Vorausschauende Planung ist deshalb eine entscheidende Grundlage dafür, dass die Gesundheitsversorgung in Niedersachsen langfristig stabil bleibt.
Herausforderungen im Gesundheitswesen
Die Themen der Abteilung stehen gleichzeitig vor großen Veränderungen. Besonders beschäftigen Katrin Stary und ihr Team derzeitdie Umsetzung der bundesweiten Krankenhausreform, die Stärkung der Krisenresilienz im Gesundheitswesen und die Sicherung der ambulanten ärztlichen Versorgung. Die Arbeit der Abteilung ist daher geprägt von hoher Aufgabenvielfalt und komplexen Abstimmungsprozessen mit vielen Beteiligten aus Politik, Verwaltung und Gesundheitsversorgung.
Warum diese Arbeit oft unsichtbar – aber unverzichtbar ist
Viele Bürgerinnen und Bürger nehmen die Arbeit des Ministeriums im Alltag kaum wahr. Das liegt auch daran, dass Gesundheit ein sogenanntes meritorisches Gut ist: Solange wir gesund sind, denken wir selten über die Strukturen dahinter nach. Erst im Krankheitsfall zeigt sich, wie wichtig funktionierende Versorgungssysteme sind. Krankenhäuser, Apotheken, Ärztinnen und Ärzte sowie Gesundheitsämter müssen jederzeit einsatzbereit sein – auch wenn man sie im besten Fall gar nicht benötigt. Genau dafür sorgt die Arbeit der Abteilung: Strukturen schaffen, die im entscheidenden Moment funktionieren.
Führung in einem komplexen System
Die Leitung einer solchen Abteilung bedeutet nicht nur fachliche Verantwortung, sondern auch Führungsaufgaben. Für Katrin Stary ist gute Führung eng mit Motivation und Leistungsbereitschaft verbunden.
Gerade in einem Themenfeld mit großer gesellschaftlicher Verantwortung sind Zusammenarbeit, Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen entscheidend. Ihr Team arbeitet an der Schnittstelle zwischen Kommunen, Ländern, Bund und vielen weiteren Akteuren des Gesundheitssystems. Deshalb sind insbesondere Kompetenzen gefragt, die das große Ganze der Gesundheitsversorgung im Blick behalten und Prioritäten setzen können.
Gestaltungsmöglichkeiten im öffentlichen Dienst
Was Katrin Stary an ihrer Arbeit besonders schätzt, ist die Möglichkeit, Veränderungen aktiv mitzugestalten. Die Arbeit im Ministerium ist vielseitig, dynamisch und geprägt von vielen unterschiedlichen Perspektiven. Gleichzeitig bietet sie die Chance, gesellschaftliche Entwicklungen langfristig zu beeinflussen. Für sie ist der öffentliche Dienst deshalb ein Ort, an dem Gestaltung tatsächlich möglich ist – auch wenn viele Veränderungen nur im Zusammenspiel mit Bund, Ländern und weiteren Akteuren entstehen.
Für Katrin Stary bleibt ihre Arbeit vor allem eines: eine vielseitige und sinnstiftende Aufgabe.
Für Menschen, die über eine Laufbahn im öffentlichen Dienst nachdenken, hat sie deshalb einen klaren Rat: Die Möglichkeiten sind vielfältig. Gerade in der Ausbildung lohnt es sich, unterschiedliche Bereiche kennenzulernen, um herauszufinden, wo man seine Stärken am besten einbringen kann.
Denn wer im öffentlichen Dienst arbeitet, gestaltet letztlich immer auch ein Stück gesellschaftliche Zukunft mit.
Veröffentlicht am: 20.05.2026
Quelle: Gesundheit gestalten in Niedersachsen
Damit alles läuft: Mahir und die unsichtbare Kraft hinter dem Alltag im Sozialministerium
Wenn morgens im Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung die Lichter angehen, Besprechungsräume vorbereitet sind und der Arbeitsalltag reibungslos startet, steckt oft eine Person dahinter, die viele gar nicht bewusst wahrnehmen.
Einer davon ist Mahir. Er sorgt als Facility Manager dafür, dass im Hintergrund alles funktioniert – jeden Tag, oft unbemerkt, aber unverzichtbar.
Vom Hausarbeiter zum zentralen Ansprechpartner
Sein Weg ins Ministerium begann bereits im Jahr 2003 – damals noch als Hausarbeiter. Als sich Jahre später die Möglichkeit ergab, als Hausmeister mehr Verantwortung zu übernehmen, nutzte er diese Chance. Seit 2017 ist er nun als Facility Manager tätig.
Was ihn an der Rolle reizt? Vor allem die Vielfalt der Aufgaben und genau die prägt seinen Arbeitsalltag bis heute.
Kein Tag wie der andere
„Einen typischen Tag gibt es eigentlich nicht“, sagt Mahir. Seine Aufgaben sind so vielfältig wie das Ministerium selbst: Von Aufräumarbeiten und Instandhaltung über kleinere Reparaturen im Haus bis hin zu Unterstützung bei Umzügen, Vorbereitung und Umgestaltung von Besprechungsräumen, Koordination und Begleitung externer Reparaturdienste sowie Reinigungsarbeiten. Mahir ist für alle da. Und manchmal verbergen sich dahinter auch Tätigkeiten, die viele gar nicht erwarten würden, wie bspw. Registraturarbeiten. Genau diese Mischung macht den Beruf für ihn so spannend.
Arbeiten, wenn andere es nicht sehen
Die Besonderheit seiner Arbeit: Sie passiert meist im Hintergrund. Doch gerade das macht sie so wichtig. Denn ohne funktionierende Infrastruktur steht alles still.
Mahir bringt es auf den Punkt: Wenn niemand die Glühbirne wechselt, bleibt es dunkel. Wenn sich niemand kümmert, bleiben Räume ungenutzt oder unordentlich. Sein Ziel ist klar: einen reibungslosen Ablauf sicherstellen, damit sich alle anderen auf ihre Aufgaben konzentrieren können.
Schnell reagieren, wenn es darauf ankommt
Neben den alltäglichen Aufgaben gibt es immer wieder Situationen, die schnelles Handeln erfordern. Zum Beispiel dann, wenn ein Kollege im Fahrstuhl eingeschlossen ist. In solchen Momenten zeigt sich, wie wichtig Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein in diesem Beruf sind. Entscheidungen müssen schnell getroffen und Probleme unmittelbar gelöst werden.
Teamarbeit auf Augenhöhe
Auch wenn seine Arbeit oft im Hintergrund stattfindet, ist Mahir im ganzen Haus vernetzt. Er arbeitet mit Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen zusammen und ist für viele eine der ersten Anlaufstellen bei Problemen.
Was ihn besonders auszeichnet:
Er ist jederzeit ansprechbar und hilft unkompliziert weiter – sei es bei einer Reparatur oder einer spontanen Anfrage. Die Zusammenarbeit beschreibt er als durchweg freundlich und angenehm.
Motivation durch Vielfalt und Menschen
In seinem Arbeitsalltag treiben ihn vor allem zwei Dinge an. Die Vielseitigkeit seiner Aufgaben und der Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen Denn auch wenn sich durch Homeoffice-Strukturen der persönliche Austausch verändert hat, bleibt die Zusammenarbeit ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit. Und vor allem: Es wird nie langweilig. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen mit sich.
Warum das Land Niedersachsen als Arbeitgeber überzeugt
Nach über 20 Jahren im Ministerium ist sein Fazit eindeutig. Er schätzt besonders die freundlichen Kolleginnen und Kollegen, die Sicherheit des Arbeitsplatzes, die abwechslungsreichen Aufgaben und eine faire Bezahlung. Für ihn ist das Sozialministerium ein Arbeitgeber, bei dem die Rahmenbedingungen stimmen und die Arbeit gleichzeitig sinnvoll ist.
Ein Beruf mit echter Bedeutung - Mehr als „nur“ Hausmeister
Für Mahir ist klar, die Arbeit eines Facility Managers ist essenziell, auch wenn sie nicht immer sichtbar ist. Ohne diese Aufgaben würde der Betrieb im Ministerium nicht funktionieren, denn die Räume wären nicht nutzbar, Reparaturen würden liegen bleiben und alltägliche Abläufe würden ins Stocken geraten Seine Arbeit sorgt dafür, dass das Ministerium als verlässliche Institution funktionieren kann.
Was viele unterschätzen: Hinter dem Beruf steckt weit mehr als nur handwerkliche Arbeit. Es geht um Organisation, Verantwortung, Flexibilität – und darum, den gesamten Betrieb am Laufen zu halten. Oder wie Mahir es selbst sagt:
„Unsere Arbeit ist sehr wichtig für den Betrieb – auch wenn man sie nicht immer sofort sieht.“
Veröffentlicht am: 07.05.2026
Quelle: Die unsichtbare Kraft im Ministerium
Spitzensport, ein verantwortungsvoller Beruf und Zeit für die Familie – für viele klingt diese Kombination kaum realistisch. Für Christian Haupt ist genau das Alltag. Er arbeitet im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung und gehört gleichzeitig zu den erfolgreichsten deutschen Altersklassen-Triathleten. 2024 gewann er sogar seine Altersklasse bei der Ironman World Championship auf Hawaii – einem der prestigeträchtigsten Wettkämpfe im Ausdauersport.
Wie schafft er es, Beruf, Familie und Leistungssport unter einen Hut zu bekommen? Ein Blick auf seinen Alltag zeigt: Mit Struktur, Leidenschaft und einem flexiblen Arbeitgeber kann diese Balance gelingen.
Arbeiten mit gesellschaftlicher Verantwortung
Im Sozialministerium beschäftigt sich Christian mit Themen, die für viele Menschen in Niedersachsen eine große Rolle spielen. In seiner Arbeit geht es vor allem um Grundsatzfragen der Pflegepolitik.
Dazu gehören unter anderem die strategische Weiterentwicklung der pflegerischen Versorgungsstrukturen, die Pflegeberichterstattung des Landes, die Koordination des Landespflegeberichts sowie die Auseinandersetzung mit politischen Grundsatzfragen rund um die Versorgung pflegebedürftiger Menschen Damit arbeitet er an Themen, die direkten Einfluss darauf haben, wie Pflege in Niedersachsen heute und in Zukunft organisiert wird.
Gerade dieser gesellschaftliche Bezug macht seine Tätigkeit für ihn besonders reizvoll. Die Arbeit im Ministerium bietet ihm die Möglichkeit, an Lösungen zu arbeiten, die vielen Menschen zugutekommen.
Triathlon als Leidenschaft – und Ausgleich
Neben seiner beruflichen Tätigkeit spielt der Sport eine zentrale Rolle in seinem Leben. Seit 2013 betreibt Christian Haupt Triathlon – zunächst als Hobby, inzwischen auf einem beeindruckenden Leistungsniveau. Der Weg bis zum Sieg bei der Ironman-Weltmeisterschaft in seiner Altersklasse war lang und geprägt von viel Training, Disziplin und Ausdauer. Doch für ihn ist Triathlon mehr als nur Wettkampf. Sport bedeutet für ihn auch mentale Stärke und Ausgleich zum Berufsalltag. Beim Schwimmen, Radfahren oder Laufen kann er den Kopf freibekommen, neue Energie sammeln und Gedanken sortieren.
Was der Sport fürs Berufsleben lehrt
Viele Erfahrungen aus dem Ausdauersport lassen sich auch auf den Beruf übertragen. Besonders wichtig sind dabei die Disziplin und das Durchhaltevermögen. Außerdem lernt man durch den Sport wie man sich langfristig Ziele setzt und diese mit einer strukturierten Planung umsetzt. Nicht unwesentlich ist auch der der konstruktive Umgang mit Rückschlägen. Diese Fähigkeiten helfen ihm auch im Arbeitsalltag. Große Projekte im Ministerium erfordern ebenfalls Ausdauer, strategisches Denken und Geduld – Eigenschaften, die im Triathlon täglich trainiert werden.
Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Sport
Die größte Herausforderung bleibt dennoch die Organisation des Alltags. Denn neben Arbeit und Training spielt auch die Familie eine zentrale Rolle. Der Schlüssel liegt für Christian Haupt in klaren Strukturen und guter Planung. Viele Trainingseinheiten finden früh morgens statt, bevor der Arbeitstag beginnt. Danach folgt der berufliche Alltag im Ministerium oder im Homeoffice – je nachdem, welche Termine anstehen. Damit alles funktioniert, ist auch eine enge Abstimmung im Familienalltag wichtig. Nur wenn alle Bereiche miteinander harmonieren, kann diese Balance langfristig gelingen.
Flexible Arbeitsbedingungen als Erfolgsfaktor
Ein entscheidender Faktor für diese Vereinbarkeit ist die Flexibilität im Arbeitsalltag. Flexible Arbeitszeiten und eigenverantwortliches Arbeiten ermöglichen es Christian Haupt, seine Trainingszeiten sinnvoll mit den beruflichen Anforderungen zu koordinieren. Für ihn zeigt sich hier eine besondere Stärke des Arbeitgebers Niedersachsen: Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben wird nicht nur versprochen, sondern tatsächlich gelebt.
Gerade für Menschen mit intensiven Hobbys, familiären Verpflichtungen oder sportlichen Ambitionen kann diese Flexibilität ein großer Vorteil sein.
Teamarbeit im Ministerium
Auch das Arbeitsumfeld spielt eine wichtige Rolle. Im Ministerium erlebt Christian Haupt seine Kolleginnen und Kollegen als unterstützend und offen. Unterschiedliche Lebensmodelle werden respektiert, und im Team hilft man sich gegenseitig. Diese Zusammenarbeit schafft ein positives Arbeitsklima, in dem Leistung möglich ist – ohne dass andere Lebensbereiche dauerhaft zu kurz kommen.
Ein Arbeitgeber mit Perspektive
Für Christian steht der Arbeitgeber Niedersachsen für Stabilität, gesellschaftliche Verantwortung und moderne Arbeitsbedingungen. Besonders schätzt er die Kombination aus sinnstiftender Arbeit und Flexibilität im Arbeitsalltag. Sein Beispiel zeigt: Karriere im öffentlichen Dienst und persönliche Leidenschaft müssen kein Widerspruch sein. Mit den richtigen Rahmenbedingungen lassen sich sogar Spitzenleistungen in Sport, Familie und ein verantwortungsvoller Beruf miteinander verbinden.
Oder, wie sein Weg zeigt: Manchmal beginnt der Arbeitstag im Ministerium – und endet auf der Ziellinie eines Ironman.
Veröffentlicht am: 13.05.2026
Quelle: Zwischen Schreibtisch und Startlinie
Was macht einen Arbeitgeber wirklich attraktiv? Sicherheit, spannende Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten sind wichtig, doch immer mehr Menschen suchen vor allem eines: Sinn in ihrer Arbeit. Im Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung kommen all diese Aspekte zusammen.
Arbeiten mit gesellschaftlicher Wirkung
Ob Pflege, Gesundheit, Gleichstellung oder Arbeitsmarkt – die Themen des Ministeriums betreffen das Leben der Menschen in Niedersachsen unmittelbar. Ein besonderer Fokus liegt aktuell auf den Herausforderungen des demografischen Wandels. Wie kann eine älter werdende Gesellschaft gut versorgt werden? Welche Lösungen braucht es für den Fachkräftemangel? Und wie können soziale Strukturen nachhaltig gestärkt werden?
Die Antworten darauf entstehen genau hier. Gemeinsam mit engagierten Mitarbeitenden, die aktiv an der Zukunft des Landes mitarbeiten.
Vielfältige Aufgaben statt starre Routinen
Die Arbeit im Ministerium ist geprägt von Abwechslung. Unterschiedlichste Themenfelder sorgen dafür, dass kein Arbeitsalltag dem anderen gleicht. Gerade in Bereichen wie der Öffentlichkeitsarbeit zeigt sich diese Vielfalt besonders. Mitarbeitende in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kümmern sich hier u.a. um die Kommunikation mit Journalistinnen und Journalisten, um die Organisation und Begleitung von Terminen und Veranstaltungen sowie um die Erstellung von Pressemitteilungen, Grußworten und Publikationen. Im Fokus steht hierbei immer die Aufbereitung komplexer Inhalte für die Öffentlichkeit. Dabei geht es nicht nur um Information, sondern darum, politische Inhalte verständlich und greifbar zu machen.
Teamarbeit als Erfolgsfaktor
Im Sozialministerium arbeitet niemand für sich allein. Viele Themen erfordern eine enge Abstimmung zwischen verschiedenen Fachbereichen. Gerade bei kurzfristigen Anfragen ist der Austausch mit Expertinnen und Experten aus den Referaten entscheidend. Diese Zusammenarbeit ist geprägt von Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung.
Sicherheit und Gestaltungsspielraum
Als Teil des Landesdienstes bietet das Ministerium stabile Rahmenbedingungen und langfristige Perspektiven. Gleichzeitig wird von den Mitarbeitenden mehr erwartet als reine Verwaltung: Hier im Ministerium werden eigene Ideen eingebracht und neue Lösungsansätze entwickelt. Jeder kann hier ein Stück Verantwortung für die Gesellschaft tragen.
Das Ziel ist klar: gesellschaftliche Herausforderungen aktiv gestalten, nicht nur verwalten.
Weiterentwicklung im Fokus
Das Ministerium unterstützt seine Mitarbeitenden dabei, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Es werden laufend sowohl externe als auch interne Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten und regelmäßige Mitarbeitergespräche geführt. So entstehen individuelle Entwicklungspfade innerhalb der Verwaltung.
Ein Arbeitsumfeld, das trägt
Neben den fachlichen Aspekten spielt auch die Arbeitskultur eine zentrale Rolle. Die Zusammenarbeit im Haus wird überwiegend als positiv erlebt. Gemeinsame Veranstaltungen stärken den Zusammenhalt. Zudem sorgen Institutionen wie der Personalrat und die Gleichstellungsbeauftragte dafür, dass die Interessen der Mitarbeitenden gehört werden.
Warum sich ein Einstieg lohnt
Das Sozialministerium Niedersachsen bietet:
- sinnstiftende Tätigkeiten mit gesellschaftlicher Relevanz
- abwechslungsreiche Aufgaben in vielfältigen Themenfeldern
- stabile Rahmenbedingungen im öffentlichen Dienst
- Entwicklungsmöglichkeiten und Raum für eigene Ideen
- ein offenes und unterstützendes Arbeitsumfeld
Besonders hervorzuheben: Auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger sowie Menschen mit Behinderungen haben hier gute Chancen.
Fazit: Wer einen Job sucht, der nicht nur fordert, sondern auch etwas bewegt, findet im Sozialministerium einen Arbeitgeber mit echter Wirkung.
Veröffentlicht am: 16.04.2026
Quelle: Arbeiten im Nds. Sozialministerium
Gina, magst Du dich kurz vorstellen?
Klar! Ich bin Gina Brehmer, 25 Jahre alt und komme aus Georgsmarienhütte im Landkreis Osnabrück. Aktuell studiere ich „Allgemeine Verwaltung“ an der Hochschule Osnabrück im 5. Semester.
Warum hast Du Dich für ein Duales Studium entschieden?
Ich habe von 2018 bis 2021 eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Land Niedersachsen absolviert und in dem Beruf zwei Jahre beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in der Strukturförderung gearbeitet.
Irgendwie hatte ich dann aber Lust auf verantwortungsvollere Tätigkeiten. Ich wollte gerne erweiterte Aufgaben ausüben und das ging nur mit einer Tätigkeit im gehobenen Verwaltungsdienst, also musste das Studium oder die Angestelltenprüfung II her - und für mich war das Duale Studium der perfekte, praxisnahe Weg dahin.
Was macht den Studienstandort Osnabrück für Dich besonders?
Osnabrück hat genau die richtige Größe: nicht zu groß, nicht zu klein. Man findet sich schnell zurecht und der Campus hat jede Menge zu bieten.
Du hast schon mehrere Praxisphasen absolviert. Welche Eindrücke sind besonders hängen geblieben?
Meine erste Praxiszeit habe ich beim Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie in Osnabrück im Bereich Zuwendungsrecht absolviert. Diese Praxiszeit hat mir sehr viel Freude bereitet, da ich aufgrund meiner vorherigen Tätigkeit schon mit dem Zuwendungsrecht vertraut war.
Das zweite Praktikum habe ich im Regionalen Landesamt für Schule und Bildung, ebenfalls in Osnabrück, im Bereich „Lehrendes Personal“ abgeleistet.
Im Anschluss an das dritte Semester ging es für mich nach Österreich, wo ich meine Praxiszeit bei der Stadt Wien im Standesamt Ottakring verbracht habe. Dort hat man einen Einblick in die Verwaltungstätigkeit eines anderen Landes bekommen und schnell Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten entdeckt. Die Zeit dort war beruflich, wie privat, wunderbar und hat mich definitiv positiv vorangebracht.
Was macht das Land Niedersachsen für Dich als Arbeitgeber attraktiv?
Ganz klar: Vielfältigkeit und Sicherheit.
Man bekommt durch die Praxisphasen unglaublich viele Einblicke in verschiedene Behörden und Bereiche der Landesverwaltung. Gleichzeitig gibt es Programme wie die Fremdausbildung, die einem ermöglichen, Bundes-, Kommunal- oder sogar internationale Verwaltungsluft zu schnuppern. Das ist schon echt außergewöhnlich.
Und wie stellst Du Dir Dein zukünftiges Berufsleben vor?
Für mein zukünftiges Berufsleben wünsche ich mir einen Arbeitsplatz mit vielfältigen, interessanten Aufgaben und einem Team, mit dem man Spaß hat zusammen zu arbeiten, sodass man gerne zur Arbeit geht.
Wem würdest Du das Studium beim Land Niedersachsen empfehlen?
Ich würde das Studium beim Land Niedersachsen jedem empfehlen, der ein Händchen für rechtliche Themen hat, zudem einen sicheren Job haben möchte und beim größten Arbeitgeber Niedersachsens arbeiten will.
Wie findest Du Deinen Ausgleich zum Studium oder zur Arbeit?
Vor allem durch Sport! Ich gehe ins Fitnessstudio und spiele Tennis. Außerdem liebe ich es, Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen – und zu reisen, so oft es geht.
Veröffentlicht am: 03.03.2026
Quelle: Vom Osnabrücker Campus bis ins Wiener Standesamt
Hi, ich heiße Anna-Lena, bin 23 Jahre alt und komme aus dem schönen Ostfriesland. Seit September 2023 studiere ich Allgemeine Verwaltung an der Hochschule Osnabrück – und habe mir dort auch gleich ein gemütliches WG‑Zimmer gesucht. Für mich war dieses Studium ein großer Schritt, aber einer, der sich bisher absolut gelohnt hat.
„Für mich war dieses Studium ein großer Schritt, aber einer, der sich bisher absolut gelohnt hat.“
Die Entscheidung für das duale Studium fiel mir tatsächlich leicht. Nach meinem vorherigen Studium im Bereich Grundschullehramt wusste ich schnell: reine Theorie in riesigen Hörsälen ist nicht mein Weg. Mir hat die Praxis gefehlt, der Bezug zur Realität, die Nähe zu Menschen und Aufgaben. Im dualen Studium gefällt mir besonders die Mischung aus Theorie und Praxis. Man hat eine feste Kursgruppe, alles ist persönlicher und man lernt deutlich intensiver. Und vor allem: Man sieht direkt, wofür man das alles später braucht.
Osnabrück - viele Studis und alles gut erreichbar
Osnabrück hat mich als Stadt sofort abgeholt. Sie ist nicht zu groß und nicht zu klein – einfach gemütlich. Alles ist schnell erreichbar, egal ob man zu Fuß unterwegs ist oder den Bus nimmt. Und überall begegnet man Studierenden, was die Stadt unglaublich lebendig macht. Es gibt immer etwas zu erleben oder zu entdecken.
Bisher durfte ich meine Praxisphasen beim NLBV in Aurich, bei der Polizeiinspektion Leer/Emden und beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung im Referat 303 in Hannover absolvieren. Jede Station war anders und hat mir neue Einblicke gegeben. Besonders spannend war für mich die Zeit im Ministerium – Ministeriumsarbeit einmal hautnah mitzuerleben, war wirklich etwas Besonderes.
„Für mich bietet das Land Niedersachsen vor allem zwei Dinge: Sicherheit und Stabilität.“
Für mich bietet das Land Niedersachsen vor allem zwei Dinge: Sicherheit und Stabilität. Aber auch darüber hinaus überzeugt mich die große Bandbreite an möglichen Tätigkeitsfeldern. Nach dem Studium stehen einem viele Türen offen, und gleichzeitig lässt sich Beruf und Privatleben gut vereinbaren – etwas, das mir persönlich sehr wichtig ist.
Wo es später hingehen? Ganz festgelegt habe ich mich noch nicht. Die Ministeriumsarbeit hat mich sehr fasziniert, und ich könnte mir gut vorstellen, später im sozialen Bereich zu arbeiten. Aber auch die Wirtschaftsverwaltung, die ich bei der PI Leer/Emden kennengelernt habe, hat mir gut gefallen. Ich lasse mich da einfach offen inspirieren und schaue, wo es mich hinzieht.
Wem würde ich das duale Studium empfehlen?
Vor allem Menschen, die im öffentlichen Dienst arbeiten möchten und Abwechslung mögen: Verwaltung, Politik, Organisation und Service am Menschen – all das steckt in diesem Studiengang. Wer Freude an strukturiertem Arbeiten hat und gleichzeitig gesellschaftliche Prozesse mitgestalten will, ist hier genau richtig.
Taekwondo als Ausgleich
Seit 17 Jahren mache ich Taekwondo, und das ist für mich der perfekte Ausgleich zu Studium und Arbeit. Bewegung hilft mir, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken.
Veröffentlicht am: 24.02.2026
Quelle: Mein Ausgleich ist Taekwando
Wie sieht eigentlich der Arbeitsalltag hinter den Kulissen eines Ministeriums aus? Und wer sind die Menschen, die politische Themen für die Öffentlichkeit greifbar machen? Eine von ihnen ist Dagmar, die in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung tätig ist.
Vom Studium ins Ministerium
Ihr Weg begann mit einem Studium der Geschichte und Politikwissenschaften, dass sie mit dem Magister abschloss. Schon früh sammelte sie praktische Erfahrungen, unter anderem im Medienbereich und in der politischen Bildungsarbeit.
Nach verschiedenen beruflichen Stationen führte ihr Weg schließlich ins Ministerium. Dort startete sie zunächst als Redenschreiberin im Ministerbüro – eine Rolle, die viel Fingerspitzengefühl für Sprache und politische Zusammenhänge erfordert.
Arbeiten an der Schnittstelle von Politik und Öffentlichkeit
Heute ist Dagmar in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Ihr Arbeitsalltag ist vielseitig und dynamisch. Zu ihren Aufgaben gehören u.a. Verfassen von Pressemitteilungen, Schreiben von Grußworten und Vorworten, Recherche zu aktuellen Themen, Koordination von Presseanfragen und die Unterstützung bei Veranstaltungen und Publikationen.
Besonders wichtig ist dabei die Fähigkeit, komplexe Inhalte verständlich aufzubereiten.
Wenn aus Fachsprache verständliche Kommunikation wird
Ein zentraler Teil ihrer Arbeit besteht darin, politische Inhalte so zu formulieren, dass sie für alle verständlich sind. Denn Entscheidungen in Bereichen wie Pflege, Gesundheit oder Arbeitsmarkt betreffen die Menschen direkt. Die Aufgabe der Öffentlichkeitsarbeit ist es, diese Zusammenhänge transparent und nachvollziehbar zu machen.
Das bedeutet oft auch: schnell reagieren, Informationen bündeln und eng mit Fachreferaten zusammenarbeiten.
Teamarbeit als tägliche Grundlage
Gerade in der Öffentlichkeitsarbeit ist Teamarbeit unerlässlich. Viele Themen müssen kurzfristig abgestimmt werden und das häufig unter Zeitdruck. Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen gehört daher zum Alltag. Diese Zusammenarbeit funktioniert vor allem durch Vertrauen und mit einem gemeinsamen Ziel: gute und verständliche Kommunikation.
Ein Arbeitgeber, der überzeugt
Dagmar arbeitet bereits seit vielen Jahren im Sozialministerium. Ein Zeichen dafür, wie zufrieden sie mit ihrem Arbeitgeber ist. Besonders schätzt sie die inhaltliche Vielfalt der Themen und die gesellschaftliche Relevanz der Arbeit. Hier hat sie die Möglichkeit, an wichtigen politischen Fragestellungen mitzuwirken. Für sie ist klar, dass die Arbeit im Ministerium nicht nur abwechslungsreich ist, sondern auch sinnstiftend.
Was man mitbringen sollte
Wer in einem Ministerium arbeiten möchte, sollte bestimmte Eigenschaften mitbringen:
- Teamfähigkeit
- Interesse an politischen Zusammenhängen
- Bereitschaft, sich schnell in neue Themen einzuarbeiten
- Verantwortungsbewusstsein
Für die Öffentlichkeitsarbeit gilt zusätzlich: ein sicherer Umgang mit Sprache ist unerlässlich.
Botschaft an zukünftige Bewerbende
Ihr Fazit ist eindeutig: Die Arbeit im Ministerium ist spannend, vielfältig und bietet viele Entwicklungsmöglichkeiten. Gerade durch die breite Themenpalette bleibt die Arbeit dauerhaft interessant. Gleichzeitig eröffnet das Ministerium auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern Chancen, sich einzubringen.
Oder anders gesagt: Wer gerne mit Sprache arbeitet, gesellschaftliche Themen mitgestalten möchte und einen abwechslungsreichen Job sucht, der ist im MS genau richtig.
Veröffentlicht am 15.05.2026.
Quelle: Zwischen Sprache und Gesellschaft
Jan arbeitet in Referat 14 des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Digitalisierung. Er ist für die Organisation der Assessment Center zuständig und sitzt häufig auch in der Auswahlkommission. In diesem Blogbeitrag beantwortet er die am häufigsten gestellten Fragen zu unserem Auswahlverfahren für Dich.
Wenn man sich beim Land Niedersachsen für das duale Studium „Allgemeine Verwaltung“ bzw. „Verwaltungswissenschaft“ bewirbt muss man ein sogenanntes Assessment Center - kurz AC - durchlaufen. Was bedeutet das?
Jan: Assessment Center sind Verfahren, die häufig in der Personalauswahl genutzt werden, um die Eignung von Bewerberinnen und Bewerbern für eine bestimmte Arbeitsstelle zu beurteilen. Bei uns muss man nach der Bewerbung, zunächst einen Online-Eignungstest absolvieren. Erst nach erfolgreichem Bestehen, erhält man eine Einladung zu einem AC. Das findet immer in Präsenz statt. Hier werden verschiedene Arten von Aufgaben gestellt, die die Teilnehmenden lösen sollen.
Wie ist das AC grundlegend aufgebaut? Was erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer?
Jan: Unser AC folgt einem festen Zeitplan:
- Zu Beginn werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die oder den Vorsitzende/-n begrüßt und auf den Tag vorbereitet.
- Danach nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Aufenthaltsraum Platz. Sie werden den Tag über durch mehrere Personen betreut, die auch für Fragen rund um das Studium zur Verfügung stehen.
- Im Laufe des Tages erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vier verschiedene Aufgaben, die einen Bezug zum dualen Studium aufweisen:
- eine praktische Übung,
- eine gespielte Alltagssituation,
- ein strukturiertes Interview und
- ein Intelligenztest.
Wie lange dauert ein AC üblicherweise und wie viele Personen nehmen teil?
Jan: Zu jedem AC lade ich neun Personen ein und lasse mir die Teilnahme bestätigen. Häufig kommt es aber auch zu kurzfristigen Absagen, sodass es dann auch mal weniger Teilnehmerinnen und Teilnehmer sein können.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden auf 8:45 Uhr eingeladen. Je nach Beteiligung und Teilnehmeranzahl endet das AC zwischen 14 und 17 Uhr.
Wie viele Personen sitzen vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Auswahlkommission?
Die Auswahlkommission besteht in der Regel aus vier bis sechs Personen, darunter
- die oder der Kommissionsvorsitzende,
- zwei Vertreterinnen oder Vertreter aus den anderen Ressorts (Finanzen, Umwelt, Soziales, etc.),
- eine Person vom Personalrat,
- eine Gleichstellungsbeauftragte,
- ein Mitglied der Jugend- und Auszubildendenvertretung und
- gegebenenfalls die Schwerbehindertenvertretung.
Keine Angst, wir beißen nicht und möchten uns nur ein authentisches Bild von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern machen. 😉 Durch die Anzahl der Kommissionsmitglieder entgeht uns dabei kaum etwas.
Wie wird garantiert, dass das AC unter fairen Bedingungen abläuft?
Jan: Beim gesamten AC handelt es sich um ein standardisiertes Verfahren. Die Auswahlkommission hat vorbereitete Aufgaben und Fragen, stellt selbst keine Nachfragen und verhält sich neutral während der Bearbeitung. In der Auswahlkommission sind Interessenvertretungen dabei, die sicherstellen, dass eine Gleichbehandlung aller Anwesenden erfolgt.
Außerdem evaluieren wir unser Verfahren, um zu überprüfen, ob und was daran angepasst werden muss.
Warum werden nicht „nur“ Vorstellungsgespräche durchgeführt?
Jan: Mit dem AC versuchen wir aus der Vielzahl der eingehenden Bewerbungen die am besten geeigneten Personen für die ausgeschriebenen Stellen des dualen Studiums zu finden. Ein Vorstellungsgespräch allein würde nicht ausreichen, um ein möglichst umfassendes Bild von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu erhalten.
Wie bereitet man sich am besten auf das AC vor?
Jan: Man kann sich sehr gut im Internet über unser duales Studium, allgemein über Assessment Center und die Aufgaben, die gestellt werden können, informieren. Neben analytischem Denken werden in erster Linie soziale Kompetenzen bewertet. Konkretere Tipps kann ich an dieser Stelle nicht geben, um die Chancengleichheit nicht zu beeinflussen.
Allgemein kann ich aber sagen: Während des Assessment Centers sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglichst sie selbst sein. So fühlen sie sich am wohlsten und die Auswahlkommission kann sich ein authentisches Bild von ihnen machen. Das ist für beide Seiten sehr wertvoll.
Was zieht man als Teilnehmer/-in am besten an?
Jan: Mit schickerer Freizeitkleidung oder auch schicker Kleidung macht man nichts falsch. Man sollte sich aber in jedem Fall wohl fühlen.
Welche Verhaltensweisen fallen besonders positiv bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf?
Jan: Offenheit, Freundlichkeit und Humor.
Wenn du den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Tipp mitgeben könntest, welcher wäre das?
Jan: Bereiten Sie sich gut vor und seien Sie an dem AC-Tag Sie selbst.
Und das wichtigste zum Schluss: Gibt es beim AC Snacks?
Jan: Bei jedem AC ist für ausreichend Verpflegung gesorgt. Neben belegten Brötchen (auch vegetarisch und vegan), einer kleinen Gebäckauswahl und Obst stellen wir Kaffee, Tee und Wasser bereit.
Veröffentlicht am: 09.03.2026
Quelle: So meisterst Du das Assessment Center
Disziplin, Muskelkater und Schlaf – so beschreibt Merle Homeier ihren Alltag. Die 25-jährige Weitspringerin gehört zur deutschen Leichtathletikspitze und absolviert gleichzeitig ein duales Studium beim Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport als Regierungsinspektor - Anwärterin. Wie das funktioniert? Mit einer Extraportion Ehrgeiz, Flexibilität – und dem richtigen Arbeitgeber an ihrer Seite.
Ein ganz normaler Tag zwischen Training und Verwaltung
Ihr Wecker klingelt meist gegen 07.00 Uhr. Um 08.30 Uhr steht der erste Termin an: Physiotherapie am Olympiastützpunkt. Danach? Entweder Frühtraining oder Vorlesung – je nachdem was der Stundenplan hergibt. Am Nachmittag steht dann das zweite Training an, Wenn Merle nur eine Einheit auf dem Plan stehen hat, dann nutzt sie auch gerne die Zeit, um mit ihren Freundinnen einen Kaffee zu trinken.
Damit im durchgetakteten Alltag auch die Ernährung nicht zu kurz kommt, setzt Merle auf Meal Prep. „Ich koche super gerne selbst und nehme mein Essen einfach mit.“ Ein durchstrukturierter Tagesablauf und eine Portion Motivation sind ihr Erfolgsrezept zwischen Muskelkater und Gesetzestexten. „Ich stelle mir immer vor, wo ich sein kann, wenn ich jetzt durchziehe:“
Vom Sportplatz ins Ministerium
Schon mit sechs Jahren stand Merle auf dem Sportplatz, seit 2015 konzentriert sie sich ganz auf den Weitsprung. Doch ihr Ehrgeiz beschränkt sich nicht nur auf den Sport. Nach dem Abi absolvierte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr im Büro – und entdeckte dabei ihre Begeisterung für die Verwaltung. Als das Land Niedersachsen 2020 das duale Studium für Spitzensportler/-innen einführte, war für Merle klar: „Da will ich hin!“
Individuelle Förderung statt Standardprogramm
Was Merle an ihrem dualen Studium besonders schätzt: die gezielte Unterstützung durch das Land Niedersachsen. „Ein normales Studium und Spitzensport – das funktioniert für mich nicht.“ Beim Land ist man nie auf sich alleingestellt. Sie Studienstruktur wurde für sie flexibel angepasst – statt drei dauert ihr Studium vier Jahre. Praxisphasen werden auf 20 Stunden pro Woche reduziert, wichtige Prüfungstermine auf den Trainings- und Wettkampfplan abgestimmt. Dazu kommen Sonderurlaub, flexible Freistellungen und echtes Verständnis für die Anforderungen des Leistungssports. Das alles geschieht nicht nur auf dem Papier – sondern ganz praktisch im Alltag.
Spagat zwischen Training und Vorlesung
Bis zu neun Trainingseinheiten pro Woche, dazu Vorlesungen, Prüfungen, Praxisphasen, Physio – Merles Alltag ist durchgetaktet. Trotzdem sagt sie: „Mir macht das Spaß. Ich weiß genau, was als Nächstes ansteht und mit einem guten Zeitmanagement klappt das alles.“ Dank individueller Absprachen mit dem Studieninstitut und ihrem Arbeitgeber kann sie Training und Studium optimal aufeinander abstimmen. „Beim Land Niedersachsen hat man immer Ansprechpartner, die mit einem eine Lösung finden, Sport und Studium/Beruf unter einen Hut zu bekommen. Ohne diese Unterstützung wäre das nicht möglich“, betont sie. „Ich frage mich zwar manchmal selbst, wieso ich mir den ganzen Stress antue, aber das ist auch ganz schnell wieder verflogen, wenn ich entweder eine gute Trainingseinheit hatte oder mit meinen Kommiliton/-innen viel Spaß in der Vorlesung hatte. So hat beides seine Vorteile, die zusammen dann den ganzen Stress wert sind.“
„Ich arbeite auch außerhalb des Büros“
Neidische Blicke wegen Sonderurlaub und Freistellungen? Fehlanzeige. „Die meisten Kolleg/-innen zeigen eher Bewunderung. Und wenn man ehrlich ist: Ich arbeite ja auch, nur eben zusätzlich an einem anderen Ziel.“ Merle schätzt besonders das Teamgefühl – im Sport wie im Büro. Kommunikation, Rücksicht, Kompromisse – das braucht es auf dem Trainingsplatz genauso wie in der niedersächsichen Landesverwaltung.
Zukunft mit Perspektive
Was Merle am dualen Studium beim Land Niedersachsen besonders schätzt: die Sicherheit. „Die sportliche Karriere ist endlich – aber ich weiß, dass ich danach gut abgesichert bin.“ Gerade nach ihrer Verletzungspause gibt ihr das berufliche Standbein zusätzliche Stabilität. Dieser Gedanke ist für viele Spitzensportler/-innen ein entscheidender Faktor, um sich auch ein Leben neben dem Spitzensport aufzubauen. Ihr Slogan für die Spitzensportförderung? „Zwei Herausforderungen, ein Erfolg: Dualer Spitzen-Sportler!“
Merles Tipp für andere Spitzensportler/-innen:
„Lasst euch nicht vom Begriff Verwaltung abschrecken, sagt Merle. Wenn man sich ein bisschen mit dem Landesdienst beschäftigt, merkt man schnell wie vielseitig und spannend die Möglichkeiten sind. Und wenn man sich für das duale Studium entscheidet: Durchhalten! Die rechtlichen Inhalte sind anfangs ungewohnt – aber spätestens in der Praxis merkt man, wofür man das alles macht. Und dann macht es auch richtig Spaß!“
Ein Ziel fest im Blick: Los Angeles 2028
Und wie sieht Merles Zukunft aus? Beruflich möchte sie sich einbringen, ihren Kolleg/-innen eine Hilfe sein und Verantwortung übernehmen, vielleicht später sogar Führungsaufgaben übernehmen. Sportlich hat sie ein klares Ziel: die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Bis dahin heißt es: dranbleiben – mit Disziplin, Muskelkater und… genügend Schlaf.
Quelle: Zwei Welten, ein Ziel
Organisation, Überblick und Vertrauen: Nicole Grupe hält im Hintergrund alles zusammen
Wer an ein Ministerium denkt, hat oft große politische Entscheidungen im Kopf. Doch damit diese überhaupt getroffen werden können, braucht es Menschen, die im Hintergrund den Überblick behalten, koordinieren und Strukturen schaffen.
Eine von ihnen ist Nicole. Sie arbeitet im Vorzimmer der Abteilungsleitung eins im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung – und ist dort eine zentrale organisatorische Schnittstelle.
Ein Weg, der zum Organisationstalent führt
Nicoles beruflicher Weg ist vielseitig. Ursprünglich hat sie als Arzthelferin gearbeitet und in verschiedenen Fachrichtungen Erfahrungen gesammelt. Später folgten Stationen im Hotelgewerbe sowie in einem Büro – immer mit einem gemeinsamen Nenner: Organisation und Planung.
Zuletzt war sie viele Jahre in einem Studienzentrum tätig, unter anderem im Probandenmanagement und am Empfang. Als diese Stelle wegfiel, orientierte sie sich neu – mit klarem Fokus auf das, was sie besonders gut kann und gerne macht: strukturieren, koordinieren, den Überblick behalten.
So führte ihr Weg ins Sozialministerium, in eine Position, die genau diese Stärken erfordert.
Die Schaltzentrale der Abteilung
Im Vorzimmer der Abteilungsleitung laufen viele Fäden zusammen. Nicole unterstützt ihre Abteilungsleiterin in allen organisatorischen Belangen – und sorgt dafür, dass der Arbeitsalltag reibungslos funktioniert. Ihr Aufgabenbereich ist breit gefächert:
- Terminplanung und -koordination
- Organisation von Dienstreisen inklusive Buchungen und Abrechnungen
- Vorbereitung von Terminen und Besprechungen
- Kommunikation innerhalb des Hauses und nach außen
- Bearbeitung der Post
- Verwaltung von Urlaubs- und Krankmeldungen
- Bestellwesen und viele weitere Aufgaben, die „einfach anfallen“
Kurz gesagt: Sie hält der Abteilungsleitung den Rücken frei.
Was auf den ersten Blick nach klassischer Terminorganisation klingt, ist in der Praxis deutlich komplexer. Es geht darum, Prioritäten zu setzen, Puffer einzuplanen und den Überblick über zahlreiche parallel laufende Prozesse zu behalten. Doppelbelegungen vermeiden, kurzfristige Änderungen auffangen und trotzdem einen strukturierten Tagesablauf sicherstellen – das ist tägliche Herausforderung und Verantwortung zugleich.
Vertrauen, Verlässlichkeit und Kommunikation
In ihrer Rolle arbeitet Nicole eng mit vielen Schnittstellen zusammen: der Abteilungsleitung, Referatsleitungen, anderen Vorzimmern sowie der Personalabteilung. Dabei ist vor allem Vertrauen, Verlässlichkeit und Kommunikation entscheidend.
„Das eine geht ohne das andere nicht“, beschreibt sie selbst. Gerade weil sie für viele Themen erste Ansprechpartnerin ist und häufig vor Ort präsent ist, schafft sie Orientierung und Stabilität im Arbeitsalltag ihrer Kolleginnen und Kollegen.
Arbeiten, die Wirkung zeigt
Nicole sieht ihre Aufgabe nicht als „wichtiger“ als andere – und doch ist sie sich ihrer Rolle bewusst: Sie sitzt an einer der organisatorischen Schaltstellen des Ministeriums. Indem sie strukturiert, plant und unterstützt, sorgt sie dafür, dass andere effizient arbeiten können. Diese Entlastung wird im Alltag spürbar, nicht zuletzt durch das Feedback der Kolleginnen und Kollegen.
Ein Arbeitsumfeld, das Möglichkeiten schafft
Was Nicole besonders am Sozialministerium schätzt, ist der respektvolle Umgang miteinander und die Flexibilität im Arbeitsalltag. Dabei geht es nicht nur um klassische Aspekte wie Arbeitszeiten oder Homeoffice, sondern auch um individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. So kann sie ihre Arbeit eigenständig strukturieren und persönliche Anforderungen gut in ihren Alltag integrieren. Ganz selbstverständlich entsteht so ein Arbeitsumfeld, das unterschiedliche Lebensrealitäten mitdenkt und Raum gibt, die eigenen Stärken einzubringen.
Motivation durch Mitgestaltung
Was sie antreibt, sind die Themen, an denen sie indirekt mitwirkt. Auch wenn sie nicht im Mittelpunkt politischer Entscheidungen steht, trägt sie dazu bei, dass Prozesse funktionieren und Vorhaben umgesetzt werden können. Oder wie sie es selbst beschreibt: Es ist ein gutes Gefühl, „dabei zu sein, um etwas zu bewegen“.
Warum die Arbeit im Vorzimmer unterschätzt wird
Viele unterschätzen, wie zentral die Rolle eines Vorzimmers ist. Dabei gilt: Gute Organisation ist die Grundlage für erfolgreiches Arbeiten. Ohne strukturierte Abläufe lassen sich auch große Ziele nur schwer erreichen.
Warum sich ein Einstieg lohnt
Für Nicole ist klar, was das Sozialministerium als Arbeitgeber auszeichnet:
- ein breites und spannendes Aufgabenspektrum
- ein sicherer Arbeitsplatz
- flexible Arbeitsbedingungen
- ein kollegiales Umfeld
Ihr Rat an Interessierte ist dabei ganz pragmatisch: Informieren, bewerben – und einfach machen.
Veröffentlicht am: 22.05.2026
Quelle: Vom Empfang ins Ministerium
Franziska Klinner ist 23 Jahre alt und arbeitet im Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (LS) im Bereich Soziales Entschädigungsrecht in Braunschweig. Dort hat für sie alles angefangen – mit der ersten Praxisphase im dualen Studium „Allgemeine Verwaltung/Verwaltungswissenschaft“. Heute ist sie zurück – nicht mehr als Studierende, sondern als Kollegin. Und sie hat ziemlich viel zu erzählen.
Franziskas Weg ins duale Studium „Allgemeine Verwaltung“
Für Franzi war nach dem Abitur gleich klar, dass sie ein duales Studium machen möchte. Bei einer Berufsmesse ist sie auf das duale Studium „Allgemeine Verwaltung/Verwaltungswissenschaft“ aufmerksam geworden und hat sich im Anschluss direkt beworben. Auch wenn am Anfang noch Zweifel bestanden, ob sie den richtigen Weg eingeschlagen hat, ist für sie mittlerweile klar, dass es definitiv die richtige Entscheidung war.
Ein berufliches Wiedersehen mit Gefühl
Drei Worte beschreiben Franziskas ersten Arbeitstag nach dem Studium: Wiedersehen, Aufregung, Vorfreude. Viele ihrer jetzigen Kolleg/-innen kannte sie bereits aus der Praxisphase. Einige Kontakte sind sogar über das Studium hinweg geblieben. „Es hat sich direkt angefühlt, als wäre ich nie weg gewesen“, erinnert sie sich. Der Start in den Berufsalltag war für sie kein Sprung ins kalte Wasser – sondern fast wie ein Heimkommen.
Arbeiten mit Sinn – und Menschlichkeit
Franziskas Arbeit ist alles andere als trocken: Sie bearbeitet Anträge von Menschen, die Opfer von Gewalt- oder Straftaten geworden sind und möglicherweise Anspruch auf Entschädigung haben. Jeder Fall ist individuell, jede Geschichte anders – manchmal herausfordernd, oft bewegend. „Besonders am Anfang war es nicht leicht mit Antragsteller am Telefon umzugehen, die entweder Fragen gestellt haben, auf die ich noch gar nicht antworten konnte oder die über ihre persönlichen Schicksalsschläge erzählten. Aber man wächst mit den Aufgaben und genau das macht die Arbeit auch so wichtig – und sinnstiftend.“
Ihr Arbeitsalltag ist vielseitig: Ob Akteneinsicht bei Polizei und Staatsanwaltschaft, Zeugenbefragungen, medizinische Unterlagen einholen oder juristisch prüfen, ob ein Anspruch besteht – Wenn ich mich für einen Emoji entscheiden müsste, der meinen Arbeitsalltag beschreibt, dann wäre es vielleicht sogar der Detektiv-Emoji“, sagt sie mit einem Schmunzeln.
Vom Hörsaal ins echte Leben – ein realistischer Übergang
Dass ihr Studium sie gut vorbereitet hat, merkt Franziska jeden Tag: „Wir prüfen Fälle nach dem Prinzip der Subsumtion – genau wie im Studium muss ich immer schauen, ob alle Tatbestandsmerkmale vorliegen.“ Doch das tiefergehende Fachwissen und den sicheren Umgang mit echten Fällen erlernte sie erst in der Praxis. Der größte Unterschied zum Studium ist wahrscheinlich auch die Verantwortung, die man gegenüber der Gesellschaft übernimmt, wenn man im Berufsleben ankommt. Aber genau darauf kann man sich ja auch freuen, meint Franziska. „Ich hatte Vorfreude darauf, bald meine eigene Rate zu bearbeiten und „eigene“ Antragsteller am Telefon zu haben, Fälle zu bearbeiten und Entscheidungen selbst zu treffen.“ Ihr größter Aha-Moment? Dass Verwaltung deutlich spannender ist, als viele denken – und sie ihren Job richtig gern macht.
Verwaltung, aber anders: jung, kollegial, freundschaftlich
Franziska war überrascht: Der Altersdurchschnitt im Team liegt bei etwa 30 bis 35 Jahren. „Ich hätte nie gedacht, dass man so eng mit Kolleg/-innen zusammenwächst. Oft fühlt es sich eher an wie eine Freundesgruppe aus der Uni.“ Gemeinsam zum Mittagessen, spontane Treffen am Wochenende oder einfach ein offenes Ohr im Büro – das Arbeitsklima ist für sie einer der größten Pluspunkte.
„Viele denken, Verwaltung sei langweilig – ich beweise täglich das Gegenteil“
Natürlich bestätigt sie auch ein paar Klischees mit einem Augenzwinkern: freitags nach 12 Uhr ist es ruhig im Amt, Kaffeepausen sind beliebt, und Papier ist noch immer allgegenwärtig. Das ändert sich zum Glück aktuell mit der Einführung der e-Akte. „Aber langweilig? Ganz sicher nicht!“ Kein Fall ist wie der andere, sie lernt ständig Neues – und hat das Gefühl, mit ihrer Arbeit wirklich etwas zu bewirken.
Warum der öffentliche Dienst?
Für Franziska ist die Sache klar: Sicherheit und Vielfalt. „Allein unter meinen Freunden aus dem Studium arbeitet jede/-r in einem anderen Fachbereich. Die Möglichkeiten sind riesig – und genau das ist das Schöne.“ Bereits im Studium bekommt man durch verschiedene Praxisstationen Einblicke in viele Bereiche – ein Vorteil, den sie nicht missen möchte.
Franziskas Tipp für alle, die sich bewerben wollen
Ihr Rat? „Sprecht mit Leuten, die schon beim Land arbeiten.“ So kam auch sie zur Entscheidung, sich zu bewerben – nach einem Gespräch mit einer Freundin, die von ihren Erfahrungen schwärmte. Und heute würde sie ihrem früheren Ich sagen: „Vergleich dich nicht mit anderen – finde deinen eigenen Weg.“
Denn auch wenn viele in ihrem Umfeld bei anderen großen Arbeitgebern in ihrer Region arbeiten, weiß sie heute: „Ich liebe meinen Job – und das ist, was zählt.“ Sie ist froh, dass sie sich davon nicht beeinflussen lassen hat und ihren eigenen Weg gegangen ist.
Ihr Motto für den Berufseinstieg:
„Mach das, was dich erfüllt – und hab keine Angst, mal etwas anderes auszuprobieren, bis du es gefunden hast.“ Der Arbeitgeber Niedersachsen bietet genau dafür die Möglichkeit deinen ganz besonderen, individuellen Weg zu finden.
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Mehr zu den Inhalten und Voraussetzungen zum Dualen Studium in der Berufe-Info.
Quelle: Ich hätte nie gedacht, dass mir Verwaltung so viel Spaß macht
Sie selbst hatte zu ihrer Zeit nicht die Möglichkeiten sich ein Berufsfeld auszuwählen und arbeitet in der Altenpflege. Sie muss fast jedes Wochenende und sehr häufig an Feiertagen harte körperliche Arbeit verrichten und erfährt währenddessen erschreckende Dinge.
Eine Empfehlung meinerseits?
Ich bin glücklich in der Verwaltung! Es gibt viele verschiedene Themenfelder zu entdecken (z. B. Personal, Pandemiebekämpfung, Ausländer- und Asylrecht, Soziales und vieles mehr), sodass man sich im Laufe der Jahre immer wieder beruflich verändern und persönlich an wechselnden Aufgaben wachsen kann – ohne erneut eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen. Bei meinen Kolleginnen und Kollegen sehe ich, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gegeben ist. Seit der Pandemie gibt es vermehrt die Möglichkeit auch aus dem Home Office zu arbeiten. Man hat flexible Arbeitszeiten, die Bezahlung ist gut und gerecht (auch in Bezug auf Mann und Frau). Die Teamarbeit im Kollegium macht Spaß, jeder bringt seine Stärken ein. Und ganz wichtig: „Du hast an deinen Wochenenden und Feiertagen einfach frei und kannst dich mit deinen Freunden treffen.“
Julia Hoffmeister
Quelle: Kind, mach was Vernünftiges
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Duales Studium
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