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„Praxisphase“

Duales Studium & Stipendium

Das duale Studium liegt voll im Trend. Entscheidest du dich für diesen Ausbildungsweg, erhältst du das Beste aus beiden Welten: das praktische Arbeiten in einem Unternehmen und die Theorie an einer Hochschule oder Uni. Ein echter Pluspunkt: Du verdienst von Anfang an dein eigenes Geld.

Beim Land Niedersachsen absolvierst du die Praxisphasen in der Landesverwaltung und genießt von Anfang an Beamtenstatus. Im Anschluss an das Studium bestehen beste Chancen auf eine Beschäftigung beim Land. Die Kolleginnen und Kollegen warten schon auf Nachwuchskräfte wie dich!

 

Eine weitere Möglichkeit Deinen Karriereweg bei der Landesverwaltung zu starten, ist das Studium mit Stipendium. Dafür musst du nicht hochbegabt sein oder deinen Schulabschluss mit Bestnoten bestanden haben. Bei diesem Modell gelten nur etwas andere Rahmenbedingungen. Du verpflichtest dich nach Abschluss deines Studiums, für mindestens fünf Jahre beim Land Niedersachsen zu arbeiten - gerne auch länger. Der Vorteil: Die Verbeamtung erfolgt meist direkt nach dem Studium, und die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz bleibt dir erspart.

Mit einem Betrag von 900 bis 1.400 Euro monatlich - je nach Berufswahl - deckt das Stipendium Deinen Grundbedarf. Du kannst dich also ganz auf dein Studium konzentrieren und brauchst nicht nebenher zu jobben. Purer Luxus, oder?


Quelle: Duales Studium & Stipendium
Das Studium gibt mir Sicherheit

Samuel ist 22 Jahre alt, ist gebürtiger Hildesheimer und wohnt mittlerweile in Hannover. Seit August 2024 studiert er Verwaltungswissenschaften an der HSVN und absolviert derzeit seine erste, von drei Praxisphasen im Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung (MI).

Warum hast Du dich für das Studium entschieden?

Samuel: Ich habe vorher gymnasiales Lehramt an der Leibniz Uni in Hannover studiert, wollte mich jedoch umorientieren. Da mir gesellschaftliche Themen wichtig sind und ich einen Beitrag für das Zusammenleben der Menschen leisten möchte, habe ich mich für das duale Studium beim Land Niedersachsen entschieden. Das Land als Arbeitgeber bzw. Dienstherrin gibt mir schon während des Studiums Sicherheit und ermöglicht mir ein breites Spektrum an Aufgaben kennenzulernen, sodass ich in meiner späteren Berufswahl flexibel bin.

Gerade absolvierst du Deine Praxisphase in Referat 14 im MI. Was sind Deine Aufgaben und was macht Dir daran Spaß?

Samuel: Da das Referat sehr vielfältig in seinen Aufgaben ist, kann ich mich auch in viele Bereiche einbringen. Ich habe viel mit der ressortübergreifenden Nachwuchsgewinnung zutun. Darunter zählen die Vor- und Nachbereitung sowie die Durchführung der Assessment-Center. Dabei gefällt mir besonders der rege Austausch und das Kennenlernen von vielen verschiedenen Menschen. Weiterhin kann ich auch rechtliche Fragen des Personalbereichs beleuchten und zu einer Lösung derer beitragen.

Meine Kolleginnen und Kollegen haben mir seit Beginn an viel Wertschätzung und Vertrauen entgegengebracht und haben mich sehr gut aufgenommen, sodass ich an meinen Aufgaben wachsen kann und ich mich gut aufgehoben fühle. Dabei herrscht stets ein ehrlicher und kommunikativer Umgang und ich werde in viele Arbeitsprozesse gut integriert. Die Zusammenarbeit macht mir daher besonders viel Spaß.

Wem würdest Du das Studium beim Land Niedersachsen empfehlen und warum?

Samuel: Ich empfehle das Studium allen, die sich für gesellschaftliche Themen interessieren und zugleich Einblicke in rechtliche und verwaltungsbezogene Bereiche gewinnen möchten. Wichtig ist, dass man jederzeit neugierig und offen für Neues ist, denn die Verwaltung und auch das Land Niedersachsen ist vielseitig und hat viele verschiedene Aufgabenbereiche, in die man eintauchen kann. Jeder, der gerne im Team mit anderen zusammenarbeitet und gerne Verantwortung übernimmt, ist in diesem Studium gut aufgehoben.

Wie findest du einen Ausgleich zum Studium bzw. zur Arbeit?

Samuel: Während der theoretischen Zeit an der Hochschule bekommt man zu Beginn des Trimesters seinen Stundenplan und kann dann bereits seine Termine frühzeitig planen. Das Studium erfordert selbstverständlich Fleiß und Arbeit, dies hält sich jedoch soweit in Grenzen, dass genügend Zeit ist, um seinen Hobbys nachzukommen. In der Praxiszeit kann man grundsätzlich aufgrund von Gleitzeit seine Arbeitszeit selbstbestimmen und hat natürlich die Möglichkeit Urlaub zu nehmen.


Quelle: Das Studium gibt mir Sicherheit
Vom Meer nach Hannover und wieder zurück

Hi, ich bin Yara, 20 Jahre alt und studiere „Verwaltungswissenschaft“ beim Land Niedersachen.

Ursprünglich komme ich aus der Stadt Geestland, die im Norden von Niedersachsen liegt. Vor einem Jahr bin ich dann nach Hannover gezogen, um mein duales an der Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen (HSVN) zu beginnen.

Warum hast du dich für das Studium entschieden?

Das duale Studium beim Land Niedersachen ermöglicht einen Einblick in viele Bereiche der Verwaltung und bietet ein weites Spektrum an Aufgaben in der Behörde. Mir gefällt die Vielseitigkeit und die Aussichten auf einen Arbeitsbereich, der mir liegt und mir Spaß macht.

Derzeit absolvierst Du deine Praxisphase im Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg (ArL LG) in der Geschäftsstelle Bremerhaven. Was sind dort Deine Aufgaben?

Ich unterstütze das Amt für regionale Landesentwicklung im Bereich der Förderung der ländlichen Struktur und darf meine Kolleginnen und Kollegen bei der Umsetzung von vielen Projekten begleiten.

Besonders viel Spaß macht mir die Zusammenarbeit im Team und der Austausch bzw. Kontakt mit Antragstellerinnen und Antragstellern. Zusätzlich ist die Arbeit im ArL LG total durch die individuellen Projekte und Inaugenscheinnahmen vor Ort total abwechslungsreich.

Wem würdest du das Studium empfehlen und warum?

Ich würde jedem das Studium beim Land Niedersachen empfehlen, der einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag bevorzugt und in mehreren, verschiedenen Bereichen tätig sein möchte.

Was ist Dein Ausgleich zum Studium bzw. zur Arbeit?

Einen Ausgleich finde ich durch Sport, Freizeit mit Freunden und der Familie und Spaziergänge mit meinem Hund.

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Mehr Infos zum Studium findest Du hier auf unserem Karriereportal.


Quelle: Vom Meer nach Hannover und wieder zurück
Mitten im politischen Geschehen

Ein duales Studium, vielfältige Stationen in der Verwaltung und heute direkt am Puls politischer Entscheidungen: Unser Kollege gibt Einblicke in seinen Weg in die Staatskanzlei und in die abwechslungsreiche Arbeit in der Pressestelle.

Vom dualen Studium zur Staatskanzlei

Sein Weg begann mit dem dualen Studium „Allgemeine Verwaltung“ beim Landkreis Gifhorn. „Ich wollte gerne ein Studium absolvieren, das Praxis und Theorie verbindet, um früh Berufserfahrung zu sammeln. Außerdem war mir ein krisenfester Arbeitgeber wichtig“, erzählt er. Schon durch seinen Vater, der ebenfalls beim Land Niedersachsen arbeitet, wusste er, welche Vor- und Nachteile der öffentliche Dienst mit sich bringt.

Nach dem Studium zog es ihn nach Hannover: „Dort gibt es durch die Vielzahl an Behörden einfach mehr Entwicklungsmöglichkeiten.“ Zunächst arbeitete er im Landesamt für Statistik Niedersachsen im Personalbereich und im Inneren Dienst, bevor er 2021 in die Staatskanzlei wechselte. Der besondere Reiz: Hier direkt an politischen Themen mitwirken zu können.

Aus den Praxisphasen des Studiums hat er vor allem eine Erkenntnis mitgenommen: Verwaltung ist unglaublich vielfältig – eine Erfahrung, die ihn bis heute prägt.

Ein Blick hinter die Kulissen der Pressestelle

Heute arbeitet er in der Pressestelle der Staatskanzlei – und dort gleicht kaum ein Tag dem anderen. Er ist zuständig für den Haushalt der Pressestelle, organisiert Veranstaltungen und Kampagnen des Landes Niedersachsen mit, wertet Medienberichte aus und bearbeitet Kleine und Große Anfragen des Landtags.

Besonders Freude bereitet ihm die Organisation größerer Veranstaltungen, die er gemeinsam mit dem Protokoll-Team der Staatskanzlei auf die Beine stellt. Ein Highlight: Das Jahr 2022/2023, in dem Niedersachsen den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) innehatte. „Wir haben in dieser Zeit zahlreiche Sitzungen an verschiedenen Orten – von Berlin über Brüssel bis Herrenhausen – organisiert und vorbereitet. Das war intensiv, aber auch sehr spannend.“

Für die Arbeit in der Pressestelle braucht es einiges an Kompetenzen: „Eine gute Ausdrucksfähigkeit, Flexibilität und die Fähigkeit, auch unter Zeitdruck strukturiert zu arbeiten, sind besonders wichtig.“

Sicherheit, Vielfalt und Motivation

Was ihn an der Arbeit beim Arbeitgeber Niedersachsen besonders überzeugt, ist die Kombination aus Sicherheit und Vielfalt: „Man hat die Möglichkeit, sich ständig weiterzuentwickeln und neue Themen kennenzulernen.“

Motivation zieht er vor allem daraus, dass seine Arbeit sichtbar wird – etwa durch Kampagnen wie zuletzt zum Geburtstag des Grundgesetzes. „So kann ich aktiv dazu beitragen, politische Themen transparent zu machen.“

Auch die Arbeitsatmosphäre in der Staatskanzlei beschreibt er als sehr positiv: kollegial, eng vernetzt und geprägt vom regelmäßigen Austausch.

Blick nach vorn – und ein Rat an Nachwuchskräfte

Für die Zukunft sieht er zahlreiche Möglichkeiten: neue Themenbereiche, aber auch den Aufstieg in den ehemals höheren Dienst.

Und was rät er jungen Menschen, die über ein duales Studium in der Verwaltung nachdenken? „Es ist eine sehr gute Möglichkeit, früh praktische Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig ein fundiertes Studium zu absolvieren. Wer sich für Verwaltung und gesellschaftliche Themen interessiert und einen krisenfesten Arbeitgeber sucht, sollte den Weg auf jeden Fall in Betracht ziehen.“

Wenn er die Arbeit in der Pressestelle in drei Worten beschreiben müsste, wären es:

abwechslungsreich – schnelllebig – verantwortungsvoll.


Quelle: Mitten im politischen Geschehen
Meine Praxiszeit

Hi, ich bin Rabea, 23 Jahre alt und durfte in den vergangenen drei Monaten meine Praxisphase im Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport verbringen.

Ich studiere im zweiten Jahr „Allgemeine Verwaltung“ an der HSVN in Hannover und starte gerade frisch ins sechste Trimester.

Ich bin nicht nur Studentin bzw. Anwärterin, sondern auch die Vorsitzende der Jugend- und Auszubildendenvertretung des Innenministeriums.

Gemeinsam mit den anderen Gremiumsmitgliedern setze ich mich für die Belange der knapp 400 Regierungsinspektor- sowie Regierungssekretär-Anwärterinnen und -Anwärter ein.

Während der vergangenen Praxisphase durfte ich das Referat 13, das für den Haushalt und die mittelfristige Planung zuständig ist, tatkräftig unterstützen.

Ende und Anfang eines Jahres sind immer spannende Zeiten im Haushaltsbereich, da der vorjährige Haushalt abgeschlossen wird, die Ausführung des diesjährigen Haushalts anläuft und die Planung des nächstjährigen Haushalts beginnt. 
Haushalt besteht übrigens nicht nur aus Excel-Tabellen und Zahlen, sondern auch aus einem regen Austausch mit den anderen Referaten und Fachbereichen.

Wusstest du, dass der Niedersächsische Haushalt 2025 über 44 Milliarden Euro umfasst? Selbst nach drei Monaten habe ich mich noch nicht an die Dimensionen der Beträge gewöhnt.

Übrigens war das schon die zweite Praxiszeit während meines Studiums und die dritte Landesbehörde, in die ich hineinschnuppern durfte.

Zuvor war ich schon im Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hannover und dem Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und regionale Entwicklung. 
Mal schauen, wo es mich als nächstes hin verschlägt. 

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Mehr Infos zum dualen Studium „Verwaltungswissenschaft“ bzw. „Allgemeine Verwaltung“ findest Du auch hier auf unserem Karriereportal!

Du kannst uns außerdem auf Instagram folgen: @arbeitgeberniedersachsen!


Quelle: Meine Praxiszeit
Zwischen Praxisphase, Studium und Freizeit

Hey, mein Name ist Lise, ich bin 21 Jahre alt und ich absolviere derzeit meine vierte Praxiszeit hier beim Referat 14 im Niedersächsischen Innenministerium. Eigentlich komme ich aus Osnabrück und studiere dort an der Hochschule Allgemeine Verwaltung. Ab September bin ich schon im fünften Semester! Die Zeit vergeht wirklich schnell.

Darum habe ich mich für das duale Studium entschieden

Lange Zeit wusste ich nicht, was ich nach dem Abi machen möchte. Mich haben viele verschiedene Bereiche interessiert, jedoch konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, später einmal in diesen Bereichen zu arbeiten. Beim Studiengang Allgemeine Verwaltung hat mich besonders gecatched, dass sowohl rechtliche als auch wirtschaftliche und soziale Studieninhalte vermittelt werden. So habe ich viel Abwechslung im Studium. Auch die vielen unterschiedlichen Praxiszeiten in verschiedenen Behörden finde ich super. Zum einen bekommt man einen Eindruck davon, welche Möglichkeiten man nach dem Studium hat, zum anderen kann man das Gelernte aus der Hochschule direkt praktisch anwenden. Zudem wusste ich schon immer, dass ich lieber eine Bürotätigkeit nachgehen möchte, als draußen unterwegs zu sein.

Das mache ich hier im Referat 14

Während meiner Praxiszeit hier gehöre ich zum Team Nachwuchsgewinnung, bekomme aber auch einen Einblick ins Arbeitgebermarketing. Deshalb darf ich nicht nur bei der Vorbereitung der beiden Ernennungsveranstaltungen und den Personalangelegenheiten helfen, sondern auch Beiträge für Social Media mitgestalten oder Messeequipment beschaffen. Auch bei der Messe „Tag der Niedersachsen“ vom 29. bis 31. August in Osnabrück bin ich als Teil des Messeteams dabei.

Diesen Leuten, würde ich das duale Studium Allgemeine Verwaltung empfehlen

Das Studium kann ich Personen empfehlen, die fachlich breit aufgestellt sein möchten und damit später viele Möglichkeiten bei der Berufswahl haben wollen. Auch für diejenigen, denen eine gute Work-Life-Balance wichtig ist, ist das Land Niedersachsen ein toller Arbeitgeber! Möglichkeiten wie Gleitzeit oder Homeoffice geben mir sehr viel Flexibilität und machen Arbeit und Privatleben gut vereinbar.

So sehen meine Zukunftspläne aus

Mein Ziel für die nahe Zukunft ist erstmal das Studium im nächsten Jahr erfolgreich abzuschließen.  Nach dem Studium würde ich gern direkt ins Berufsleben starten, um Berufserfahrung zu sammeln. Doch mir ist es auch wichtig, mich ggf. noch weiter bilden zu können. Deshalb schaue ich schon jetzt, welche Möglichkeiten es gibt, die auf mein Studium aufbauen. Ich könnte mir gut vorstellen, später noch einen Master zu machen oder vielleicht auch als Dozentin in die Lehre zu gehen.

Das mache ich, wenn ich nicht in der Hochschule oder einer Praxisphase bin

In meiner Freizeit bin ich viel unterwegs. Am liebsten verbringe ich Zeit mit meinen Freundinnen und Freunden oder meiner Mannschaft beim Basketballtraining. Und falls ich dann doch mal Ruhe brauche, sitze ich gern in meiner Wohnung, höre einen Podcast – am liebsten True Crime 😊 – und male etwas.

Was ich Euch mit auf den Weg geben möchte:

Freundschaften und ein guter Austausch sind im Studium so viel Wert! Studiert gemeinsam und unterstützt euch gegenseitig, dann macht es gleich viel mehr Spaß. Und vergesst beim Studieren das Feiern nicht!


Quelle: Zwischen Praxisphase, Studium und Freizeit
Meine erste Woche im Arbeitgebermarketing

Hi, ich bin Seher, 22 Jahre alt und studiere seit 2023 „Allgemeine Verwaltung“ beim Land Niedersachsen an der Hochschule Osnabrück.

Meine Praxisphase darf ich im Referat 14 des Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung – konkret im Bereich Arbeitgebermarketing – absolvieren. Im Rahmen dessen stelle ich euch meine spannenden Tätigkeiten vor.

Der erste Arbeitstag startete mit Organisatorischem. Ich durfte die Kolleginnen und Kollegen des Referat 14 kennenlernen und wurde herzlich aufgenommen. Über schöne Willkommensdekoration an meinem Arbeitsplatz habe ich mich total gefreut. Nachdem ich freundlich empfangen wurde vom Team, ging es auch schon zu meinem ersten Termin: Dreharbeiten für eine kommende Instagram-Kooperation!

Vielleicht könnt ihr schon den Bildern entnehmen, wo wir gedreht haben: im Landesmuseum Hannover. Vor Ort haben wir zum Beispiel im Innenhof des Landesmuseums gefilmt, aber auch in den Ausstellungssälen. An meinem zweiten Arbeitstag haben wir die Dreharbeiten beispielsweise auf dem Dach des Landesmuseums durchgeführt sowie im Gebäude des Staatlichen Baumanagements in Hannover. Hier durfte ich als Statistin in einer Szene für die Dreharbeiten vor der Kamera stehen.

Außerdem konnte ich mir anschauen, wie der Content für den Instagram-Account „arbeitgeber.niedersachsen“ erstellt wird und welche Arbeit dahintersteckt, ebenfalls durfte ich durch das Schießen von Fotos sowie das Drehen von Videos mitwirken. Auch für euch habe ich einige Bilder geschossen, um einen kleinen Einblick hinter die Kulissen zu ermöglichen.

Der Dreh verlief sich auf fast zwei volle Arbeitstage für mich. Genauere Informationen zu den Dreharbeiten kann ich euch noch nicht geben, da der Content noch in der Produktion ist. Dennoch kann ich zusammenfassend hierzu sagen: Es hat sehr viel Spaß gemacht! Besonders interessant war es zu sehen, wie viel Arbeit hinter dem produzierten Content steckt, welchen wir uns fast täglich anschauen dürfen.

Am Mittwochmorgen fingen die Tätigkeiten am Arbeitsplatz für mich an. So konnte ich mich unter anderem mit dem Thema Vergaberecht auseinandersetzen und auch kreativen Aufgaben nachgehen.

Bei dem Thema Vergaberecht wurde mir einiges über das Beschaffen von entsprechendem Material bzw. benötigten Geräten etc. für das Arbeitgebermarketingteam berichtet. Um eben Marketing erfolgreich betreiben zu können - wie bei dem oben genannten Dreh - wird beispielsweise auch entsprechendes Equipment benötigt. Daher ist Vergaberecht auch im Bereich des Arbeitgebermarketings ein relevantes Thema.

Zu den kreativen Tätigkeiten werde ich Euch im nächsten Blogbeitrag mehr berichten!

Bis demnächst!


Quelle: Meine erste Woche im Arbeitgebermarketing
Einblicke in die Landesverwaltung

Kristof Köhler ist 35 Jahre alt, Sachbearbeiter für Strukturförderung beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) in der Geschäftsstelle Bremerhaven. Hier ist er sowohl für die Fördermaßnahmen „Dorfentwicklung, Basisdienstleistungen, Kleinstunternehmen und LEADER“ als auch für alle Maßnahmen rund um die Förderung zuständig. 

Dazu zählt u. a. die Beratung, Prüfung von Förderanträgen, Bewilligungen und die Auszahlung der Zuwendungen. Seit 2017 ist er Teil der niedersächsischen Landesverwaltung und engagiert sich darüber hinaus im Personalrat, der AG Medien, der AG Klimaschutz, der Internetredaktion – und sogar als Brandschutzhelfer. 

Seine berufliche Laufbahn startete mit einem Studium an der Hochschule Osnabrück und einer Praxiszeit beim ArL Lüneburg. Heute sagt er selbst: „Ich hatte damals eine richtig gute Betreuung – das möchte ich heute zurückgeben.“ Deswegen hat er zusätzlich zu seinen Aufgaben auch noch die Rolle des Ausbilders eingenommen, um seine Begeisterung weiterzugeben.

 

Ausbildung, die mitwächst

Kristof betreut regelmäßig Studierende in verschiedenen Phasen ihrer Ausbildung. Besonders wichtig ist ihm dabei: Praxisnähe, Individualität und Vertrauen.

„Wir passen die Inhalte der Praxisphasen immer an den Wissensstand der Person an. Erst Grundlagen, dann erste Arbeitsaufträge – und am Ende selbstständiges Arbeiten.“ 

Was das konkret bedeutet? Typische Aufgaben sind das Kennenlernen von Antragsverfahren, das Schreiben von Bescheiden, das Teilnehmen an Sitzungen und der direkte Kontakt zu Antragstellenden. Selbst kreative Einblicke ins „Kuriositätenkabinett“ gehören dazu – denn: Langeweile hat bei der Arbeit im ArL Lüneburg keinen Platz. 

Onboarding mit Herz und Struktur

Neue Studierende oder Auszubildende erwartet am ersten Tag ein strukturierter Einstieg: Arbeitsplatz einrichten, Team kennenlernen, Abläufe verstehen. Ein Begrüßungsportal im Intranet liefert alle wichtigen Infos für einen reibungslosen Start.

„Uns ist es wichtig, dass sich neue Kolleg/-innen willkommen fühlen – und nicht nur irgendwie unterkommen.“ 

Und spätestens beim gemeinsamen Frühstück oder der nächsten Bowlingrunde nach Feierabend wird klar: Teamkultur wird hier gelebt. 

Was macht das ArL besonders?

Kristof bringt es auf den Punkt:

„Wir sind ein kleiner Kreis – rund 190 Beschäftigte an fünf Standorten. Bei uns ist Mitbestimmung keine Floskel. Wer sich engagieren will, kann das auch tun.“ 

Auch für Bewerber/-innen ist das spannend, denn neben der Möglichkeit zur Telearbeit, Homeoffice, Gleitzeit und höhenverstellbaren Schreibtischen gibt es Angebote zur Gesundheitsförderung und viele kleine Team-Events – vom Sommerfest über Grünkohltouren bis hin zur Teilnahme am Behördenmarathon. In Bremerhaven gibt es sogar einen kleinen Amtsgarten – perfekt für die Mittagspause an der frischen Luft. 

Warum Ausbilder?

Kristof schätzt den Umgang mit jungen Menschen – und freut sich, wenn der Kontakt über die Praxisphasen hinaus bestehen bleibt.

„Der Kontakt bleibt oft über die Zeit hinaus bestehen. Und die Abschiedsgeschenke sind manchmal richtig kreativ – vom selbst gebastelten Zuwendungsbescheid bis zum alkoholfreien Cocktail als Einstimmung auf den Urlaub.“ 

Auch du willst Einblick, Wirkung und Weiterentwicklung?

Das ArL Lüneburg bildet aus – in der Verwaltung, im technischen Bereich und in dualen Studiengängen. Ob Praktikum, Praxissemester oder Berufseinstieg: Beim ArL Lüneburg geht es um echte Inhalte, Verantwortung von Anfang an und ein Team, das füreinander da ist.

„Wir wollen nicht nur fördern – wir wollen auch fördern, wer wir als Team sind.“


Quelle: Einblicke in die Landesverwaltung
Informatik meets Verwaltung

Sven ist 31 Jahre alt, kommt aus Bad Fallingbostel und studiert im zweiten Semester dual Verwaltungsinformatik beim Land Niedersachsen.

Warum hast Du Dich dafür entschieden, Verwaltungsinformatik dual beim Land zu studieren?

Sven: Ich wollte etwas Neues machen und außerhalb der freien Wirtschaft arbeiten. Dann habe ich den Bachelor of Science „Verwaltungsinformatik“ entdeckt. Das duale Studium hat mich direkt angesprochen.

Was gefällt Dir am Studium bzw. Deiner Arbeit?

Sven: Ich habe vorher eine Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung gemacht. Dadurch sind mir viele Themen nicht ganz fremd. Die Vertiefung dieser Themen ist total interessant. Zusätzlich finde ich es total spannend zu lernen, wie die Verwaltung funktioniert.

Welches Modul/ Welche Veranstaltung hat dir bis jetzt am besten gefallen?

Sven: Das eine Modul gab es bisher gar nicht. Vielmehr waren es mehrere Module, die mir gefallen haben – vor allem im Bereich Projektmanagement und Wirtschaftsinformatik.

Welche Vorteile bietet das Duale Studium beim Land Niedersachsen?

Sven: Einerseits wird das Studium „Verwaltungsinformatik“ durch ein Stipendium gefördert. Das bedeutet man erhält rund 1.300 € im Monat.  Andererseits bekommt man viele interessante Einblicke in verschiedene Behörden und versteht dadurch besser, wie die Verwaltung und der öffentliche Dienst funktionieren. Außerdem ist das Land Niedersachsen ein sicherer Arbeitgeber, der eine Vielzahl von Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

Was ist Dein Plan für nach dem Studium? In welchem Bereich möchtest Du gerne arbeiten?

Sven: Das habe ich für mich noch gar nicht festgelegt, sondern mir komplett offengehalten. Meine Priorität ist erstmal das Studium zu beenden und in den Praxisphasen und Praktika in verschiedene Bereiche reinzuschauen.

Wem würdest Du das Studium empfehlen?

Sven: Das Studium würde ich jedem empfehlen, der sowohl Informatik interessant findet, als auch mehr über die Abläufe und Strukturen in der Verwaltung lernen möchte und dies dazu noch bei einem interessanten Arbeitgeber absolvieren möchte. Das Studium ist auch so konzipiert, dass man es auch weitestgehend ohne Vorerfahrung absolvieren kann.

Was machst Du als Ausgleich zum Studium bzw. zu Deiner Arbeit?

Sven: Als Ausgleich zum Studium engagierte ich mich ehrenamtlich bei den Johannitern auf Sanitätsdiensten und bei der DLRG im Rettungssport. Außerdem gehe ich gerne schwimmen und wandern.

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Mehr Infos zum dualen Studium „Verwaltungsinformatik“ findest Du hier.


Quelle: Informatik meets Verwaltung
Zwei Welten, ein Ziel

Disziplin, Muskelkater und Schlaf – so beschreibt Merle Homeier ihren Alltag. Die 25-jährige Weitspringerin gehört zur deutschen Leichtathletikspitze und absolviert gleichzeitig ein duales Studium beim Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport als Regierungsinspektor - Anwärterin. Wie das funktioniert? Mit einer Extraportion Ehrgeiz, Flexibilität – und dem richtigen Arbeitgeber an ihrer Seite. 

Ein ganz normaler Tag zwischen Training und Verwaltung

Ihr Wecker klingelt meist gegen 07.00 Uhr. Um 08.30 Uhr steht der erste Termin an: Physiotherapie am Olympiastützpunkt. Danach? Entweder Frühtraining oder Vorlesung – je nachdem was der Stundenplan hergibt. Am Nachmittag steht dann das zweite Training an, Wenn Merle nur eine Einheit auf dem Plan stehen hat, dann nutzt sie auch gerne die Zeit, um mit ihren Freundinnen einen Kaffee zu trinken.

Damit im durchgetakteten Alltag auch die Ernährung nicht zu kurz kommt, setzt Merle auf Meal Prep. „Ich koche super gerne selbst und nehme mein Essen einfach mit.“ Ein durchstrukturierter Tagesablauf und eine Portion Motivation sind ihr Erfolgsrezept zwischen Muskelkater und Gesetzestexten. „Ich stelle mir immer vor, wo ich sein kann, wenn ich jetzt durchziehe:“

Vom Sportplatz ins Ministerium 

Schon mit sechs Jahren stand Merle auf dem Sportplatz, seit 2015 konzentriert sie sich ganz auf den Weitsprung. Doch ihr Ehrgeiz beschränkt sich nicht nur auf den Sport. Nach dem Abi absolvierte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr im Büro – und entdeckte dabei ihre Begeisterung für die Verwaltung. Als das Land Niedersachsen 2020 das duale Studium für Spitzensportler/-innen einführte, war für Merle klar: „Da will ich hin!“ 

Individuelle Förderung statt Standardprogramm

Was Merle an ihrem dualen Studium besonders schätzt: die gezielte Unterstützung durch das Land Niedersachsen. „Ein normales Studium und Spitzensport – das funktioniert für mich nicht.“ Beim Land ist man nie auf sich alleingestellt. Sie Studienstruktur wurde für sie flexibel angepasst – statt drei dauert ihr Studium vier Jahre. Praxisphasen werden auf 20 Stunden pro Woche reduziert, wichtige Prüfungstermine auf den Trainings- und Wettkampfplan abgestimmt. Dazu kommen Sonderurlaub, flexible Freistellungen und echtes Verständnis für die Anforderungen des Leistungssports. Das alles geschieht nicht nur auf dem Papier – sondern ganz praktisch im Alltag. 

Spagat zwischen Training und Vorlesung 

Bis zu neun Trainingseinheiten pro Woche, dazu Vorlesungen, Prüfungen, Praxisphasen, Physio – Merles Alltag ist durchgetaktet. Trotzdem sagt sie: „Mir macht das Spaß. Ich weiß genau, was als Nächstes ansteht und mit einem guten Zeitmanagement klappt das alles.“ Dank individueller Absprachen mit dem Studieninstitut und ihrem Arbeitgeber kann sie Training und Studium optimal aufeinander abstimmen. „Beim Land Niedersachsen hat man immer Ansprechpartner, die mit einem eine Lösung finden, Sport und Studium/Beruf unter einen Hut zu bekommen. Ohne diese Unterstützung wäre das nicht möglich“, betont sie. „Ich frage mich zwar manchmal selbst, wieso ich mir den ganzen Stress antue, aber das ist auch ganz schnell wieder verflogen, wenn ich entweder eine gute Trainingseinheit hatte oder mit meinen Kommiliton/-innen viel Spaß in der Vorlesung hatte. So hat beides seine Vorteile, die zusammen dann den ganzen Stress wert sind.“

„Ich arbeite auch außerhalb des Büros“ 

Neidische Blicke wegen Sonderurlaub und Freistellungen? Fehlanzeige. „Die meisten Kolleg/-innen zeigen eher Bewunderung. Und wenn man ehrlich ist: Ich arbeite ja auch, nur eben zusätzlich an einem anderen Ziel.“ Merle schätzt besonders das Teamgefühl – im Sport wie im Büro. Kommunikation, Rücksicht, Kompromisse – das braucht es auf dem Trainingsplatz genauso wie in der niedersächsichen Landesverwaltung. 

Zukunft mit Perspektive 

Was Merle am dualen Studium beim Land Niedersachsen besonders schätzt: die Sicherheit. „Die sportliche Karriere ist endlich – aber ich weiß, dass ich danach gut abgesichert bin.“ Gerade nach ihrer Verletzungspause gibt ihr das berufliche Standbein zusätzliche Stabilität. Dieser Gedanke ist für viele Spitzensportler/-innen ein entscheidender Faktor, um sich auch ein Leben neben dem Spitzensport aufzubauen. Ihr Slogan für die Spitzensportförderung? „Zwei Herausforderungen, ein Erfolg: Dualer Spitzen-Sportler!“ 

Merles Tipp für andere Spitzensportler/-innen:

„Lasst euch nicht vom Begriff Verwaltung abschrecken, sagt Merle. Wenn man sich ein bisschen mit dem Landesdienst beschäftigt, merkt man schnell wie vielseitig und spannend die Möglichkeiten sind. Und wenn man sich für das duale Studium entscheidet: Durchhalten! Die rechtlichen Inhalte sind anfangs ungewohnt – aber spätestens in der Praxis merkt man, wofür man das alles macht. Und dann macht es auch richtig Spaß!“ 

Ein Ziel fest im Blick: Los Angeles 2028 

Und wie sieht Merles Zukunft aus? Beruflich möchte sie sich einbringen, ihren Kolleg/-innen eine Hilfe sein und Verantwortung übernehmen, vielleicht später sogar Führungsaufgaben übernehmen. Sportlich hat sie ein klares Ziel: die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Bis dahin heißt es: dranbleiben – mit Disziplin, Muskelkater und… genügend Schlaf.


Quelle: Zwei Welten, ein Ziel
Ich hätte nie gedacht, dass mir Verwaltung so viel Spaß macht

Franziska Klinner ist 23 Jahre alt und arbeitet im Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (LS) im Bereich Soziales Entschädigungsrecht in Braunschweig. Dort hat für sie alles angefangen – mit der ersten Praxisphase im dualen Studium „Allgemeine Verwaltung/Verwaltungswissenschaft“. Heute ist sie zurück – nicht mehr als Studierende, sondern als Kollegin. Und sie hat ziemlich viel zu erzählen. 

Franziskas Weg ins duale Studium „Allgemeine Verwaltung“

Für Franzi war nach dem Abitur gleich klar, dass sie ein duales Studium machen möchte. Bei einer Berufsmesse ist sie auf das duale Studium „Allgemeine Verwaltung/Verwaltungswissenschaft“ aufmerksam geworden und hat sich im Anschluss direkt beworben. Auch wenn am Anfang noch Zweifel bestanden, ob sie den richtigen Weg eingeschlagen hat, ist für sie mittlerweile klar, dass es definitiv die richtige Entscheidung war. 

Ein berufliches Wiedersehen mit Gefühl 

Drei Worte beschreiben Franziskas ersten Arbeitstag nach dem Studium: Wiedersehen, Aufregung, Vorfreude. Viele ihrer jetzigen Kolleg/-innen kannte sie bereits aus der Praxisphase. Einige Kontakte sind sogar über das Studium hinweg geblieben. „Es hat sich direkt angefühlt, als wäre ich nie weg gewesen“, erinnert sie sich. Der Start in den Berufsalltag war für sie kein Sprung ins kalte Wasser – sondern fast wie ein Heimkommen. 

Arbeiten mit Sinn – und Menschlichkeit 

Franziskas Arbeit ist alles andere als trocken: Sie bearbeitet Anträge von Menschen, die Opfer von Gewalt- oder Straftaten geworden sind und möglicherweise Anspruch auf Entschädigung haben. Jeder Fall ist individuell, jede Geschichte anders – manchmal herausfordernd, oft bewegend. „Besonders am Anfang war es nicht leicht mit Antragsteller am Telefon umzugehen, die entweder Fragen gestellt haben, auf die ich noch gar nicht antworten konnte oder die über ihre persönlichen Schicksalsschläge erzählten. Aber man wächst mit den Aufgaben und genau das macht die Arbeit auch so wichtig – und sinnstiftend.“ 

Ihr Arbeitsalltag ist vielseitig: Ob Akteneinsicht bei Polizei und Staatsanwaltschaft, Zeugenbefragungen, medizinische Unterlagen einholen oder juristisch prüfen, ob ein Anspruch besteht – Wenn ich mich für einen Emoji entscheiden müsste, der meinen Arbeitsalltag beschreibt, dann wäre es vielleicht sogar der Detektiv-Emoji“, sagt sie mit einem Schmunzeln. 

Vom Hörsaal ins echte Leben – ein realistischer Übergang 

Dass ihr Studium sie gut vorbereitet hat, merkt Franziska jeden Tag: „Wir prüfen Fälle nach dem Prinzip der Subsumtion – genau wie im Studium muss ich immer schauen, ob alle Tatbestandsmerkmale vorliegen.“ Doch das tiefergehende Fachwissen und den sicheren Umgang mit echten Fällen erlernte sie erst in der Praxis. Der größte Unterschied zum Studium ist wahrscheinlich auch die Verantwortung, die man gegenüber der Gesellschaft übernimmt, wenn man im Berufsleben ankommt. Aber genau darauf kann man sich ja auch freuen, meint Franziska. „Ich hatte Vorfreude darauf, bald meine eigene Rate zu bearbeiten und „eigene“ Antragsteller am Telefon zu haben, Fälle zu bearbeiten und Entscheidungen selbst zu treffen.“ Ihr größter Aha-Moment? Dass Verwaltung deutlich spannender ist, als viele denken – und sie ihren Job richtig gern macht. 

Verwaltung, aber anders: jung, kollegial, freundschaftlich 

Franziska war überrascht: Der Altersdurchschnitt im Team liegt bei etwa 30 bis 35 Jahren. „Ich hätte nie gedacht, dass man so eng mit Kolleg/-innen zusammenwächst. Oft fühlt es sich eher an wie eine Freundesgruppe aus der Uni.“ Gemeinsam zum Mittagessen, spontane Treffen am Wochenende oder einfach ein offenes Ohr im Büro – das Arbeitsklima ist für sie einer der größten Pluspunkte. 

„Viele denken, Verwaltung sei langweilig – ich beweise täglich das Gegenteil“ 

Natürlich bestätigt sie auch ein paar Klischees mit einem Augenzwinkern: freitags nach 12 Uhr ist es ruhig im Amt, Kaffeepausen sind beliebt, und Papier ist noch immer allgegenwärtig. Das ändert sich zum Glück aktuell mit der Einführung der e-Akte.  „Aber langweilig? Ganz sicher nicht!“ Kein Fall ist wie der andere, sie lernt ständig Neues – und hat das Gefühl, mit ihrer Arbeit wirklich etwas zu bewirken. 

Warum der öffentliche Dienst

Für Franziska ist die Sache klar: Sicherheit und Vielfalt. „Allein unter meinen Freunden aus dem Studium arbeitet jede/-r in einem anderen Fachbereich. Die Möglichkeiten sind riesig – und genau das ist das Schöne.“ Bereits im Studium bekommt man durch verschiedene Praxisstationen Einblicke in viele Bereiche – ein Vorteil, den sie nicht missen möchte. 

Franziskas Tipp für alle, die sich bewerben wollen 

Ihr Rat? „Sprecht mit Leuten, die schon beim Land arbeiten.“ So kam auch sie zur Entscheidung, sich zu bewerben – nach einem Gespräch mit einer Freundin, die von ihren Erfahrungen schwärmte. Und heute würde sie ihrem früheren Ich sagen: „Vergleich dich nicht mit anderen – finde deinen eigenen Weg.“

Denn auch wenn viele in ihrem Umfeld bei anderen großen Arbeitgebern in ihrer Region arbeiten, weiß sie heute: „Ich liebe meinen Job – und das ist, was zählt.“ Sie ist froh, dass sie sich davon nicht beeinflussen lassen hat und ihren eigenen Weg gegangen ist. 

Ihr Motto für den Berufseinstieg

„Mach das, was dich erfüllt – und hab keine Angst, mal etwas anderes auszuprobieren, bis du es gefunden hast.“ Der Arbeitgeber Niedersachsen bietet genau dafür die Möglichkeit deinen ganz besonderen, individuellen Weg zu finden.

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Mehr zu den Inhalten und Voraussetzungen zum Dualen Studium in der Berufe-Info.


Quelle: Ich hätte nie gedacht, dass mir Verwaltung so viel Spaß macht
Ein Netzwerk fürs Leben

Moin, ich bin Baran und habe 2024 mein duales Studium „Allgemeine Verwaltung“ beim Land Niedersachsen abgeschlossen. Heute arbeite ich im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport im Abteilungsbüro 3, einer administrativen Querschnittsstelle, in der ganz schön viel zusammenläuft: Organisation, Kommunikation, Abstimmung – kurz gesagt, alles, was den Laden am Laufen hält.

Was mir aber von Anfang an wichtig war (und geblieben ist): Die Menschen hier. Die Landesverwaltung ist für mich nicht nur ein Job – es ist ein Ort, an dem aus Kolleginnen und Kollegen echte Kontakte und manchmal sogar Freundschaften werden. Ein Netzwerk, das trägt – vom ersten Tag an. 

Vom Hörsaal direkt rein ins Netzwerk

Was ich nie vergessen werde: Ich war vom ersten Tag an nicht allein. Wir waren damals so um die 30 Leute im Studienkurs – und ziemlich schnell mehr als nur Mitstudierende. Wir haben zusammen gelernt, uns durch Prüfungen gezogen, gelacht, manchmal auch genervt – und heute begegnen wir uns an ganz unterschiedlichen Stellen im Landesdienst wieder.

Durch die Praxisphasen, andere Kurse und Stationen ist das Netzwerk immer weitergewachsen. Man sieht sich. Immer wieder. Und das fühlt sich gut an. 

Verwaltung, aber nicht verstaubt

Was mich an der Landesverwaltung überrascht hat? Wie eng hier alles miteinander verknüpft ist. Du triffst plötzlich deine alte Dozentin wieder – sitzt mit ihr im selben Büro. Oder dein ehemaliger Ausbilder wird dein Teamkollege.

Und manchmal frag ich mich: Spreche ich gerade mit einem Kollegen oder einem Kumpel? Das verschwimmt hier oft – und genau das macht’s für mich so besonders.

In meiner aktuellen Rolle bin ich Schnittstelle zwischen vielen Leuten – Abteilungen, Referaten, Ressorts. Ich telefoniere, organisiere, stimme ab – mit locker 100 Personen. Und ich weiß, bei wem ich mit welchem Anliegen am besten andocken kann. Das spart Zeit – und macht’s gleichzeitig viel persönlicher. 

Fachlich? Klar. Aber das Miteinander zählt

Egal, ob Kommunalaufsicht, Glücksspielrecht oder Stiftungen – die Themen sind extrem vielfältig. Und auch wenn die Inhalte manchmal Welten auseinanderliegen: Der Umgang ist überall gleich respektvoll, offen und hilfsbereit.

Klar, Fachwissen ist wichtig – aber das Zwischenmenschliche ist das, was am Ende hängen bleibt. 

Man bleibt verbunden – auch nach Feierabend

Was ich wirklich schätze: Das Miteinander endet nicht um 16:30 Uhr.

Ob spontane Geburtstagsfeier mit alten Studienfreunden, Mittagessen mit früheren Ausbildern oder einfach ein kurzes „Wie läuft’s bei euch?“ in der WhatsApp-Gruppe – man bleibt in Kontakt. Oft über Jahre. 

Vom Studierenden zum Dozenten – Rollenwechsel inklusive

Inzwischen gebe ich als nebenamtlicher Dozent mein Wissen weiter. Und manchmal stehe ich da, schaue in die Runde und denke: Vielleicht sitzen wir in ein paar Jahren in einer Besprechung zusammen. Vielleicht treffen wir uns beim Kaffeeautomaten. Vielleicht seid ihr dann meine Kolleginnen und Kollegen.

Und das ist eigentlich ein ziemlich cooler Gedanke. 

Fazit: Ein Job mit Sinn – und einem Netzwerk, das bleibt

Die Verwaltung kann mehr als viele denken. Für mich ist sie ein berufliches Zuhause geworden – mit Perspektive, mit Leuten, die was bewegen wollen, und mit einem Netzwerk, das echt was kann.


Quelle: Ein Netzwerk fürs Leben
Ab in den Süden

[1] Das duale Studium „Allgemeine Verwaltung“ bzw. „Verwaltungswissenschaft“ enthält drei Praxisphasen, wobei man eine als zweimonatige Fremdausbildung in einer anderen Behörde oder Kommune verbringt. Mehr Infos findest Du in der Berufe-Info. 

[2] RIA steht für Regierungsinspektoranwärterinnen und -anwärter. So werden die Studentinnen und Studenten des Landes Niedersachsen in den dualen Studiengängen „Allgemeine Verwaltung“ bzw. „Verwaltungswissenschaft“ genannt.


Quelle: Ab in den Süden
Ein Thema für die Bachelorarbeit finden

Bald ist es soweit und die Schreibzeit für meine Bachelorarbeit beginnt. Bis jetzt habe ich schon einiges erledigt. Im Frühjahr hörte ich von meinen Mitstudierenden, dass sie auf der Suche nach einem Thema für die Bachelorarbeit waren. Ich dachte mir, dass es nicht schaden kann, sich rechtzeitig Gedanken über mögliche Themen oder zumindest eine grobe Richtung zu machen. 

Die Liste der möglichen Kandidaten

Ich habe also in der Notizen-App auf meinem Telefon eine Liste mit möglichen Themen angelegt. Immer, wenn ich etwas hörte, was interessant klang, habe ich eine Notiz gemacht. Alles ab meiner zweiten Praxisphase. Ein paar Monate später hatte ich schon viele Ideen gesammelt und alle, bis auf eine, wieder verworfen. Das eine Thema, dass ich bis zuletzt interessant finde, stellt sich nach einer kurzen Recherche als ungeeignet heraus. Also stehe ich wieder bei null. Dann ergibt sich eine neue Fragestellung im Rahmen einer Vorlesung. Ich finde die Thematik interessant, recherchiere - und finde die Fragestellung im Anschluss noch interessanter. Ich habe ein mögliches Thema gefunden. Nun muss ich nur noch eine Betreuung finden. 

Betreuerin und Erstkorrektor

Für die Betreuung der Bachelorarbeit und die Erstkorrektur muss man sich bewerben. Dafür startet ab einem bestimmten Datum eine Bewerbungszeit. Viele Professorinnen und Professoren bzw. Dozentinnen und Dozenten loben Themen für eine mögliche Bachelorarbeit aus. Natürlich kann man sich auch mit einem eigenen Thema bewerben. Ich bewerbe mich also mit dem Thema, dass ich interessant finde, bei der Professorin, in deren Vorlesung sich die Fragestellung erstmals stellte. Am gleichen Tag erfolgt die Zusage. Ich habe also eine Betreuerin und Erstkorrektorin für die Bachelorarbeit gefunden. 

Zweitbetreuung

Nun muss ich nur noch einen Zweitkorrektor finden. Mir wird im Vorfeld von anderen geraten, jemanden zu suchen, mit dem man sich gut versteht und dem man vertraut. Andererseits muss die Person aber auch die Voraussetzungen seitens der Hochschule erfüllen. Ich überlege einige Zeit und spreche eine Person an, die auch gleich zusagt. Ich habe einen Zweitkorrektor für meine Bachelorarbeit gefunden. 

Die ganze Suche dauert einige Zeit, in meinem Fall einige Monate. Es empfiehlt sich also, frühzeitig Gedanken zur Bachelorarbeit anzustellen und sich zu überlegen, worauf man Lust hat und bei wem man seine Bachelorarbeit schreiben möchte.

Tarac Phillips 


Quelle: Ein Thema für die Bachelorarbeit finden

Stellenausschreibungen

Mitarbeiterin/Mitarbeiter (m/w/d)---1
Jade Hochschule, 26389 Wilhelmshaven
Freie Plätze: 1
Beginn: Zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Bewerbungsschluss: 04.01.2026
Stellennummer: 113687
Volljuristin/Volljurist (m/w/d)---1
Finanzamt Gifhorn, 38518 Gifhorn
Finanzamt Göttingen, 37073 Göttingen
Finanzamt Hannover-Mitte, 30169 Hannover
Finanzamt Nienburg, 31582 Nienburg/Weser
Finanzamt Stade, 21680 Stade
Freie Plätze: 4
Beginn: Zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Bewerbungsschluss: 31.01.2026
Stellennummer: 113129

Ausbildung

Duales Studium

Bachelor of Science (B. Sc.) Informatik (m/w/d)
IT.Niedersachsen (IT.N), 30459 Hannover
Freie Plätze: 4
Beginn: 01.09.2026
Bewerbungsschluss: 19.01.2026
Stellennummer: 114016
Bachelor of Science (B. Sc.) Informatik (m/w/d)
Landesamt für Steuern Niedersachsen (LStN) - Standort Hannover, 30161 Hannover
Freie Plätze: 5
Beginn: 01.10.2026
Bewerbungsschluss: 06.03.2026
Stellennummer: 111983

Berufsvorbereitung nach dem Studium