Du trainierst hart für deinen sportlichen Erfolg und strebst olympische Höhen an? Gleichzeitig wünschst du dir eine zukunftssichere Ausbildung, möchtest aber deinen Traum vom Leistungssport nicht aufgeben? Das Land Niedersachsen macht dies möglich!
In Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Niedersachsen, dem Behindertensportverband Niedersachsen sowie der Athletenvertretung unterstützten wir dich bei der Vereinbarkeit von sportlicher und beruflicher Entwicklung.
Das duale Studium „Verwaltungswissenschaft“ und die duale Karriere bei der Polizei Niedersachsen werden an den Alltag eines Spitzensportlers angepasst, indem unter anderem eine Verlängerung der Studienzeit möglich ist und Sonderurlaub für Wettkämpfe gewährt wird. Damit schafft das Land für Athletinnen und Athleten innerhalb der niedersächsischen Landesverwaltung die Möglichkeit, sowohl ihre sportliche, als auch die berufliche Karriere voranzubringen.
Interessiert? Dann finde heraus, ob das duale Studium „Verwaltungswissenschaft“ oder die duale Karriere bei der Polizei Niedersachsen für dich das Richtige ist.
Du trainierst hart für deinen sportlichen Erfolg und strebst olympische Höhen an? Gleichzeitig wünschst du dir eine zukunftssichere Ausbildung, möchtest aber deinen Traum vom Leistungssport nicht aufgeben? Das Land Niedersachsen macht dies möglich!
In Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Niedersachsen, dem Behindertensportverband Niedersachsen sowie der Athletenvertretung unterstützten wir dich bei der Vereinbarkeit von sportlicher und beruflicher Entwicklung.
Das duale Studium „Verwaltungswissenschaft“ und die duale Karriere bei der Polizei Niedersachsen werden an den Alltag eines Spitzensportlers angepasst, indem unter anderem eine Verlängerung der Studienzeit möglich ist und Sonderurlaub für Wettkämpfe gewährt wird. Damit schafft das Land für Athletinnen und Athleten innerhalb der niedersächsischen Landesverwaltung die Möglichkeit, sowohl ihre sportliche, als auch die berufliche Karriere voranzubringen.
Interessiert? Dann finde heraus, ob das duale Studium „Verwaltungswissenschaft“ oder die duale Karriere bei der Polizei Niedersachsen für dich das Richtige ist.
Du bist auf der Suche nach einem Arbeitsplatz, der nicht nur Sicherheit bietet, sondern auch Sinn stiftet, Weiterentwicklung ermöglicht und sich flexibel in dein Leben integrieren lässt? Dann ist der öffentliche Dienst – und speziell der Arbeitgeber Niedersachsen – genau der richtige Ort für dich. Hier zeigen wir dir, welche Vorteile dich erwarten, wenn du Teil unseres Teams wirst.
1. Sicherer Arbeitsplatz mit planbarer Zukunft
Ein entscheidender Vorteil des öffentlichen Dienstes ist die langfristige Arbeitsplatzsicherheit. Ob als Beamt/-in oder Tarifbeschäftigte/-r – du kannst dich auf pünktliche Gehaltszahlungen verlassen und deine berufliche Zukunft solide planen. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist dies ein stabiler Anker für deine Karriere und dein Privatleben.
2. Flexible Arbeitsmodelle und Work-Life-Balance
Beim Arbeitgeber Niedersachsen wird Vereinbarkeit von Beruf und Familie großgeschrieben. Ob Teilzeit, Gleitzeit oder Homeoffice – die verschiedenen Arbeitsmodelle ermöglichen dir, Arbeit, Studium, Freizeit, Familie oder Ehrenamt optimal miteinander zu kombinieren. Auch individuelle Lösungen, wie Elternzeit oder Pflegezeit, werden aktiv unterstützt.
3. Sinnstiftende und abwechslungsreiche Tätigkeiten
Arbeiten im öffentlichen Dienst bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Die Aufgaben sind vielseitig: von Verwaltung über soziale Projekte bis hin zu Sportförderung und Integrationsmaßnahmen. So trägst du direkt dazu bei, dass unsere Gesellschaft besser funktioniert und Menschen unterstützt werden – ein echter Unterschied, den du täglich siehst.
4. Vielfältige Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten
Deine Karriere kann bei uns in vielen Richtungen wachsen. Wir bieten umfangreiche Fort- und Weiterbildungen, individuelle Entwicklungsprogramme und Aufstiegschancen – sowohl fachlich als auch in Leitungspositionen. Ob du dich spezialisieren oder Führungskompetenzen ausbauen möchtest, beim Arbeitgeber Niedersachsen findest du die passenden Möglichkeiten.
5. Zukunftssichere Altersvorsorge
Als Mitarbeiter/-in des öffentlichen Dienstes bist du von Anfang an gut für die Zukunft abgesichert. Mit einer starken Altersvorsorge kannst du langfristig planen und beruhigt in die Zukunft blicken – ein Vorteil, den nur wenige Arbeitgeber in dieser Form bieten.
6. Kollegiales Umfeld und Teamgeist
Beim Arbeitgeber Niedersachsen triffst du auf ein kollegiales Miteinander und ein stabiles Netzwerk. Über Projekte hinaus entstehen Freundschaften und gemeinsame Erlebnisse, die das Arbeitsumfeld besonders angenehm machen.
7. Vielfalt und Integration
Wir setzen auf Diversität und Chancengleichheit: Menschen mit Migrationshintergrund, internationalen Erfahrungen oder unterschiedlichen Hintergründen sind bei uns willkommen. Die Integration in Teams und Karrierewege wird aktiv gefördert – so entsteht ein Arbeitsumfeld, das die Stärken aller Mitarbeiter/-innen nutzt.
8. Innovatives Arbeiten und Digitalisierung
Der öffentliche Dienst ist modern, digital und zukunftsorientiert. Wir investieren kontinuierlich in digitale Prozesse, moderne Arbeitsmittel und innovative Projekte, damit du effizient arbeiten und eigene Ideen einbringen kannst.
9. Gesellschaftliche Relevanz und Sinn
Nicht zuletzt bietet der Arbeitgeber Niedersachsen die Möglichkeit, einen echten Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten. Ob in Bildung, Sicherheit, Verwaltung, Sport oder Integration – deine Arbeit wirkt direkt und sichtbar und trägt zu einem besseren Miteinander bei.
Fazit
Arbeiten beim Arbeitgeber Niedersachsen bedeutet weit mehr als ein sicherer Job. Du profitierst von stabilen Rahmenbedingungen, flexiblen Arbeitsmodellen, vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und vor allem von der Chance, sinnstiftend für die Gesellschaft tätig zu sein.
Wenn du dich für eine Karriere im öffentlichen Dienst interessierst, bietet der Arbeitgeber Niedersachsen ein Umfeld, in dem du deine Fähigkeiten einbringen, wachsen und wirklich etwas bewegen kannst.
Starte jetzt deine Karriere – für dich und für Niedersachsen!
Ein Blick hinter die Kulissen: Was macht das NLGA?
Wie bleibt eigentlich eine ganze Bevölkerung gesund? Wer erkennt Risiken frühzeitig, bewertet komplexe Gesundheitslagen und sorgt dafür, dass im Ernstfall die richtigen Maßnahmen ergriffen werden? Eine zentrale Rolle dabei spielt das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) – eine Dienststelle, die häufig im Hintergrund arbeitet, aber einen entscheidenden Beitrag für die Gesundheit der Menschen in Niedersachsen leistet.
Als Public-Health-Institut des Landes Niedersachsen versteht das NLGA Gesundheit nicht nur als individuelles Thema, sondern als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Mit wissenschaftlicher Expertise berät es Politik und zentrale Akteure im Gesundheitswesen und schafft damit die Grundlage für fundierte Entscheidungen. Im Fokus steht dabei insbesondere die Prävention: Krankheiten sollen möglichst gar nicht erst entstehen. Dafür werden Daten erhoben, analysiert und in konkrete Empfehlungen übersetzt. Gerade in Krisensituationen zeigt sich, wie wichtig diese Arbeit ist – dann unterstützt das NLGA dabei, gesundheitliche Gefahren schnell und wirksam einzudämmen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der gesundheitlichen Chancengleichheit. In enger Zusammenarbeit mit den kommunalen Gesundheitsämtern erreicht der öffentliche Gesundheitsdienst auch Menschen, die sonst nur schwer Zugang zum Gesundheitssystem haben.
Fünf Fachbereiche – ein gemeinsames Ziel
Die Arbeit im NLGA ist interdisziplinär organisiert. Fünf Fachabteilungen decken ein breites Spektrum an Themen ab – von Infektionsepidemiologie über Mikrobiologie und Hygiene bis hin zu Umweltmedizin und Gesundheitsmonitoring. Diese Struktur ermöglicht es, komplexe gesundheitliche Fragestellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und ganzheitliche Lösungen zu entwickeln.
Forschung, die ankommt: Aktuelle Themen im NLGA
Ein Thema, das aktuell alle Bereiche des NLGA verbindet, ist der Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Gesundheit. Auch in Niedersachsen entstehen dadurch neue Herausforderungen – etwa durch die mögliche Ausbreitung von Krankheitsüberträgern wie der Tigermücke oder durch zunehmende Hitzeperioden. Das NLGA analysiert diese Entwicklungen, klärt die Bevölkerung auf und entwickelt Strategien, um gesundheitliche Risiken frühzeitig zu minimieren.
Dabei arbeitet die Behörde mit modernster Technologie. Mithilfe von Sequenzierungsverfahren können Krankheitserreger bis ins Detail untersucht und Zusammenhänge bei Infektionsausbrüchen erkannt werden. Das Hochsicherheitslabor des NLGA ermöglicht es zudem, auch mit besonders gefährlichen Erregern zu arbeiten und wichtige Erkenntnisse für deren Bekämpfung zu gewinnen. Ergänzt wird dies durch digitale Innovationen, wie einen eigens entwickelten Bot, der Bürgerinnen und Bürger insbesondere in Krisensituationen mit Informationen versorgt.
Arbeiten im NLGA: Wissenschaft trifft Teamgeist
Die Arbeit im NLGA ist geprägt von wissenschaftlichem Denken und gleichzeitig von einem starken Miteinander. Viele Fragestellungen überschreiten klassische Fachgrenzen, weshalb die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen eine zentrale Rolle spielt. Regelmäßige Austauschformate sorgen dafür, dass alle Mitarbeitenden über aktuelle Entwicklungen informiert sind und sich aktiv einbringen können. Dazu gehören organisationsweite Besprechungen ebenso wie interne Fachvorträge, in denen Einblicke in Projekte und Aufgabenbereiche gegeben werden. Auch auf operativer Ebene findet ein kontinuierlicher Austausch statt, sodass Wissen geteilt und Prozesse abgestimmt werden können. Unterstützt wird dies durch eine offene Kommunikationskultur und digitale Plattformen wie das Intranet.
Entwicklungsmöglichkeiten und moderne Arbeitsbedingungen
Als Arbeitgeber legt das NLGA großen Wert darauf, die fachliche und persönliche Entwicklung seiner Mitarbeitenden zu fördern. Dafür stehen vielfältige Weiterbildungsangebote zur Verfügung – von internen Schulungen bis hin zu externen Fortbildungen und Fachtagungen. Auch formale Qualifizierungen, etwa durch Verwaltungslehrgänge, werden unterstützt. Ergänzend tragen Coachings und Workshops dazu bei, Teamarbeit und Führungskompetenzen gezielt weiterzuentwickeln.
Gleichzeitig wird die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben aktiv gefördert. Flexible Arbeitszeiten im Rahmen einer Gleitzeitregelung ermöglichen es den Mitarbeitenden, ihren Arbeitsalltag individuell zu gestalten. Verschiedene Homeoffice-Modelle bieten zusätzliche Flexibilität und helfen dabei, berufliche und private Anforderungen in Einklang zu bringen. Ob familiäre Verpflichtungen oder persönliche Bedürfnisse – das NLGA setzt auf individuelle und lösungsorientierte Ansätze.
Warum sich eine Karriere im NLGA lohnt
Was das NLGA besonders macht, ist vor allem der Sinn hinter der Arbeit. Hier geht es nicht nur um einzelne Aufgaben, sondern um einen Beitrag zur Gesundheit der gesamten Bevölkerung in Niedersachsen. Diese gesellschaftliche Relevanz motiviert viele Mitarbeitende und schafft ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Gleichzeitig bietet die Arbeit ein hohes Maß an Abwechslung und die Möglichkeit, sich mit aktuellen und zukunftsrelevanten Themen auseinanderzusetzen. Der abteilungsübergreifende Austausch und die offene Arbeitskultur tragen zusätzlich dazu bei, dass neue Ideen entstehen und gemeinsam weiterentwickelt werden.
Eine Vision, die verbindet
Das NLGA verfolgt eine klare Vision: ein Niedersachsen, in dem alle Menschen gesund leben, aufwachsen und alt werden können. Auch wenn der öffentliche Gesundheitsdienst oft weniger sichtbar ist als andere Bereiche des Gesundheitssystems, ist seine Bedeutung für die Gesellschaft enorm. Wer eine sinnstiftende Tätigkeit sucht, wissenschaftlich arbeiten möchte und gleichzeitig etwas für die Allgemeinheit bewegen will, findet im NLGA ein Umfeld, in dem genau das möglich ist.
Wenn man heute über den Südschnellweg in Hannover fährt, denkt man selten darüber nach, wie viel Planung, Koordination und Verantwortung in dieser Straße steckt. Dabei ist der Südschnellweg eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Region – für Pendlerinnen und Pendler, für Unternehmen und für den Wirtschaftsverkehr in Niedersachsen.
Damit diese zentrale Verbindung auch in Zukunft sicher, leistungsfähig und verlässlich bleibt, wird der Südschnellweg umfassend erneuert. Mitten in diesem Großprojekt arbeitet Rudin, Bauleiter bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) – und damit beim Arbeitgeber Niedersachsen.
Ein Projekt mit Geschichte – und Zukunft
Viele Brücken des Südschnellwegs stammen noch aus den 1950er- und 1960er-Jahren. Altersbedingte Schäden machten deutlich: Eine grundlegende Erneuerung ist notwendig – nicht nur aus baulicher Sicht, sondern vor allem aus Gründen der Verkehrssicherheit und Nachhaltigkeit.
Die Erneuerung des Südschnellwegs ist deshalb ein zentrales Infrastrukturprojekt für Niedersachsen. Ziel ist es, die Strecke langfristig sicher, leistungsfähig und zukunftsfähig aufzustellen. Aktuell befindet sich das Projekt in der Bauphase. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise, damit der Verkehr weiterhin möglichst aufrechterhalten werden kann.
Verantwortung auf vielen Ebenen
Als Bauleiter übernimmt Rudin eine wichtige Rolle im Projekt. Er koordiniert die Bauausführung, überwacht Termine, Kosten und Qualität und stimmt sich eng mit Baufirmen, Fachplanungen und verschiedenen Behörden ab.
Sein Arbeitsalltag ist vielseitig: Baustellenkontrollen, Baubesprechungen sowie organisatorische und koordinierende Aufgaben gehören dazu. Kein Tag ist wie der andere – und genau das schätzt Rudin an seiner Arbeit. Entscheidungen müssen oft schnell, aber immer fundiert getroffen werden.
Viele Beteiligte, hohe Komplexität
Was den Südschnellweg besonders herausfordernd macht, ist die innerstädtische Lage, der laufende Verkehr und die Vielzahl an Beteiligten. Neben Ingenieurbüros und Bauunternehmen sind unter anderem Verkehrs-, Umwelt-, Naturschutz-, Untere-Wasser- und Abfallbehörden in das Projekt eingebunden.
Eine präzise Planung und enge Abstimmung sind deshalb unerlässlich. Sicherheit hat dabei oberste Priorität – sowohl auf der Baustelle als auch für die Verkehrsteilnehmenden. Einschränkungen lassen sich bei einem Projekt dieser Größenordnung nicht vollständig vermeiden, werden aber durch Bauphasen, Umleitungen und intensive Öffentlichkeitsarbeit so gering wie möglich gehalten.
Warum der Südschnellweg so wichtig ist
Der Südschnellweg ist eine zentrale Verkehrsverbindung für die Region Hannover und darüber hinaus. Würden solche Infrastrukturprojekte nicht umgesetzt, hätte das langfristige Folgen: Die Verkehrssicherheit würde sinken und die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur wäre gefährdet.
Durch die Erneuerung wird die Infrastruktur für die kommenden Jahrzehnte gesichert. Davon profitieren langfristig Pendlerinnen und Pendler, Anwohnende, Unternehmen und der Wirtschaftsverkehr. Leistungsfähige Verkehrswege sind eine Grundvoraussetzung für Mobilität, wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität.
Investitionen in Infrastruktur sind damit immer auch Investitionen in das Gemeinwohl – in Sicherheit, Verlässlichkeit und Zukunftsfähigkeit.
Vom Trainee zum Bauleiter
Seinen Einstieg bei der NLStBV hat Rudin über das Trainee-Programm im Bauingenieurwesen gefunden. In dieser Zeit konnte er verschiedene Bereiche kennenlernen, praktische Erfahrungen sammeln und Schritt für Schritt Verantwortung übernehmen.
„Das Trainee-Programm war für mich der ideale Einstieg“, sagt Rudin. Es habe ihm nicht nur fachlich viel gebracht, sondern auch geholfen, die Abläufe, die Vielfalt der Aufgaben und die Zusammenarbeit im Landesdienst zu verstehen. Heute profitiert er davon täglich – besonders bei einem Projekt dieser Größenordnung.
Arbeiten beim Arbeitgeber Niedersachsen
Was Rudin an seiner Arbeit besonders motiviert, ist der nachhaltige Nutzen des Projekts. Zu wissen, dass die eigene Tätigkeit langfristig vielen Menschen zugutekommt, gibt seinem Arbeitsalltag Sinn.
Besonders stolz ist er auf die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Denn große Infrastrukturprojekte lassen sich nur gemeinsam stemmen – mit Fachwissen, Abstimmung und gegenseitigem Vertrauen.
Der Südschnellweg zeigt exemplarisch, welche Verantwortung das Land Niedersachsen übernimmt: für sichere Verkehrswege, für eine funktionierende Infrastruktur und für das Gemeinwohl.
Blick nach vorn
Auch in den kommenden Bauabschnitten geht das Projekt weiter voran. Geplant sind unter anderem der Start des Tunnelbaus, weitere Arbeiten an der Leineflutmulde und der Leinebrücke. Schritt für Schritt wird der Südschnellweg so vollständig modernisiert.
Wenn irgendwo in Niedersachsen ein Haus gebaut, eine Straße geplant oder ein Rettungsweg festgelegt wird, passiert etwas, das kaum jemand sieht – und doch alles entscheidet. Es sind Daten. Präzise und Verlässlich.
Damit diese Daten stimmen, gibt es in Niedersachsen eine eigene Fachbehörde: das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN). Beim Blick hinter die Kulissen, unter anderem im Katasteramt Hildesheim, wird schnell klar: Hier wird täglich an der Grundlage unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens gearbeitet.
Was passiert, wenn Daten nicht stimmen?
Ein Meter Abweichung auf einer Karte klingt harmlos. In der Realität kann er über Grundstücksgrenzen, Bauvorhaben oder Eigentumsfragen entscheiden. Genau deshalb ist die Arbeit des LGLN so wichtig.
Das LGLN sorgt dafür, dass Grundstücke, Gebäude und Flächen exakt erfasst sind – rechtssicher, nachvollziehbar und dauerhaft aktuell. Diese Daten bilden die Grundlage für Verwaltung, Wirtschaft und viele Entscheidungen, die unser tägliches Leben beeinflussen.
Mehr als Karten: die Aufgaben des LGLN
Als zentrale Fachbehörde verantwortet das LGLN unter anderem:
das amtliche Liegenschaftskataster,
hoheitliche Vermessungen und Grenzfeststellungen,
die Bereitstellung amtlicher Geodaten,
die Immobilienwertermittlung,
sowie den Kampfmittelbeseitigungsdienst, der noch heute Blindgänger aus den Weltkriegen entschärft.
Viele dieser Aufgaben laufen im Hintergrund – ihre Wirkung spürt man erst, wenn sie fehlen würden.
Detektivarbeit für mehr Genauigkeit
Ein besonders spannender Teil der Arbeit ist die Qualitätsverbesserung bestehender Geodaten. Bei der Digitalisierung älterer Karten kam es historisch bedingt zu Lageungenauigkeiten. Heute werden diese systematisch korrigiert.
Dazu werden alte Vermessungsunterlagen ausgewertet, Grenzpunkte neu berechnet, Daten simuliert und mehrfach kontrolliert. Erst wenn alles stimmt, fließen die Informationen in die offiziellen Systeme ein. Präzision ist hier keine Option – sie ist Voraussetzung.
Daten, die überall wirken
Die Ergebnisse dieser Arbeit begegnen uns ständig:
bei Bau- und Infrastrukturprojekten,
in der Stadt- und Regionalplanung,
beim Hochwasser- und Katastrophenschutz,
bei der Berechnung der Grundsteuer,
in Navigationssystemen und Online-Karten.
Geodaten machen Planung erst möglich – und sorgen dafür, dass Entscheidungen nicht auf Vermutungen, sondern auf Fakten beruhen.
Landesweit vernetzt, regional präsent
Das LGLN arbeitet landesweit: Aktuell an 48 Standorten, perspektivisch an 39. Die Landesvermessung ist in Hannover angesiedelt, ergänzt durch neun Regionaldirektionen, in denen Katasterämter, Geodatenmanagement, Wertermittlung und Verwaltung gebündelt sind.
Spezielle Aufgaben sind zentral organisiert – etwa der Kampfmittelbeseitigungsdienst in der Regionaldirektion Hameln-Hannover oder der Obere Gutachterausschuss in Oldenburg-Cloppenburg.
Digitalisierung, die wirkt
Das LGLN zählt zu den digital fortschrittlichsten Behörden in Niedersachsen. Hier kommen bereits heute zum Einsatz:
Drohnen zur Datenerfassung,
Künstliche Intelligenz, etwa zur Gebäudeerkennung,
offene Geodaten über OpenGeoData.NI,
moderne Online-Services und Kartenviewer.
In den geoLabs wird agil gearbeitet – mit festen Rollen, kurzen Entwicklungszyklen und kontinuierlichem Feedback. Digitalisierung ist hier kein Schlagwort, sondern Werkzeug.
Zusammenarbeit als Stärke
Die Arbeit im LGLN lebt von Zusammenarbeit – oft standortübergreifend. Teams unterstützen sich gegenseitig, Wissen wird geteilt, Lösungen gemeinsam entwickelt. Eine offene Fehlerkultur und gegenseitige Wertschätzung sind fester Bestandteil des Arbeitsalltags.
So entsteht ein Arbeitsumfeld, das fachliche Qualität mit menschlicher Nähe verbindet.
Arbeitgeber Niedersachsen: vielfältig, sicher, modern
Als Teil des Arbeitgebers Niedersachsen bietet das LGLN sichere Arbeitsplätze, Bezahlung nach TV-L, flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, moderne IT-Ausstattung und eine betriebliche Altersvorsorge.
Die Berufsbilder sind so vielfältig wie die Aufgaben: von Geodäsie, Geoinformatik und IT über Verwaltung und Recht bis hin zu Kommunikation, Projektmanagement und Spezialgebieten wie Drohnentechnik oder Photogrammetrie.
Einstiegsmöglichkeiten gibt es über Ausbildung im Bereich Vermessungstechnik oder Geomatik, duale Studiengänge, klassischen Hochschulstudiengänge oder einem Quereinstieg.
Das Katasteramt Hildesheim – Teil eines großen Ganzen
Im Katasteramt Hildesheim wird deutlich, wie all diese Aufgaben konkret zusammenkommen. Vermessung, Karten, Wertermittlung und Bodenordnung greifen ineinander. Das Team arbeitet eng zusammen, mit hoher Fachkompetenz und einer familiären Atmosphäre.
Hier zeigt sich exemplarisch, wie viel Verantwortung hinter scheinbar abstrakten Daten steckt.
Unsichtbar – und unverzichtbar
Geodaten sind leise. Sie drängen sich nicht auf. Und doch halten sie unser Land zusammen.
Der Blick hinter die Kulissen des LGLN zeigt:
Beim Arbeitgeber Niedersachsen arbeiten Menschen daran, dass Entscheidungen auf festen Grundlagen beruhen – präzise, verlässlich und zukunftsorientiert.
Wenn Christian von seiner Arbeit erzählt, wird schnell deutlich: Hier geht es nicht nur um Strom, Kabel und Technik – sondern auch um Verantwortung, Kreativität und Teamarbeit.
Der 45-jährige Elektroingenieur arbeitet beim Staatlichen Baumanagement Hannover (SBH) – und ist dort in ganz unterschiedlichen Projekten unterwegs. Als Vertreter des Bauherrn begleitet er freiberuflich tätige Ingenieurinnen und Ingenieure bei der Planung und Umsetzung von Bauvorhaben, berät die späteren Nutzerinnen und Nutzer der Gebäude und übernimmt gelegentlich auch selbst Planungs- oder Bauüberwachungsaufgaben.
„Das Spannende an meiner Arbeit ist die Vielfalt. Kein Projekt gleicht dem anderen – und ich kann meine Fachkenntnisse in ganz unterschiedlichen Bereichen einsetzen“, erzählt er.
Fachlich stark – und menschlich gut aufgestellt
Neben dem abwechslungsreichen Arbeitsalltag ist es vor allem die Art der Zusammenarbeit, die Christian schätzt: „Wir arbeiten in einem sehr kollegialen Umfeld. Es gibt einen guten fachlichen Austausch, wir begegnen uns auf Augenhöhe – und das nicht nur im eigenen Team, sondern auch bereichsübergreifend.“
Die Arbeitsweise im SBH beschreibt er als selbstverantwortlich und lösungsorientiert: „Ich habe die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und Entscheidungen mitzugestalten. Das macht die Arbeit nicht nur effektiv, sondern auch sinnstiftend.“
Beruf und Privatleben im Einklang
Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird beim Staatlichen Baumanagement großgeschrieben. Für Christian bedeutet das konkret: „Ich kann meine Arbeitszeit flexibel gestalten und auch im Homeoffice arbeiten. Gerade mit Familie ist das ein großer Pluspunkt.“
Die Mischung aus Büroarbeit und Baustellenterminen schafft dabei nicht nur Abwechslung, sondern auch eine gute Struktur im Alltag.
Ein Arbeitgeber mit Zukunft – und jungen Teams
Das Staatliche Baumanagement Hannover ist Teil der Niedersächsischen Landesverwaltung und für die bauliche Umsetzung öffentlicher Projekte zuständig – vom Schulgebäude über Justizvollzugsanstalten bis hin zu denkmalgeschützten Museen. Dabei arbeiten verschiedene Fachrichtungen Hand in Hand: Architektur, Bauingenieurwesen, Versorgungstechnik, Elektrotechnik und viele mehr.
Entgegen mancher Vorurteile ist das Team alles andere als verstaubt: „Viele meiner Kolleginnen und Kollegen sind jung und engagiert. Wir arbeiten mit modernen Tools, in interdisziplinären Teams und an zukunftsgerichteten Lösungen.“
Und jetzt seid ihr gefragt:
Hättet ihr gedacht, dass zwei 50 kW-Schnellladesäulen in der Spitzenlast so viel Strom verbrauchen wie ein ganzes Verwaltungsgebäude?
Oder, dass im Staatlichen Baumanagement so viele junge Menschen arbeiten – ganz anders als das bekannte Klischee vom „verstaubten Amt“?
Turan: Hey, ich bin Turan und arbeite im Innenministerium. Ich habe Verwaltungsinformatik an der Hochschule Hannover studiert.
Redaktion: Welche Eigenschaften sollte man für den Beruf Verwaltungsinformatiker mitbringen?
Turan: Als Verwaltungsinformatiker solltest du auf jeden Fall eine gute Portion analytisches Denken und Problemlösungsfähigkeiten mitbringen. Es ist wichtig, dass du strukturiert arbeiten kannst und komplexe IT-Prozesse nicht abschreckend, sondern herausfordernd findest. Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit sind ebenfalls super wichtig, weil du oft zwischen verschiedenen Abteilungen vermittelst. Außerdem hilft es, wenn du sowohl Interesse an IT als auch an den Abläufen in der öffentlichen Verwaltung hast. Und klar, die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden, ist ein Muss – die IT-Welt steht schließlich nie still.
Redaktion: Welche Studieninhalte sind Bestandteil des Studiums? Welcher Kurs hat dir besonders gefallen?
Turan: Das Studium der Verwaltungsinformatik an der Hochschule Hannover deckt eine echt breite Palette ab. Du lernst alles von Verwaltungsrecht über IT-Sicherheit bis hin zu Datenbanken und Projektmanagement. Einer meiner Lieblingskurse war definitiv IT-Sicherheit. Der Kurs war super spannend, weil er nicht nur theoretisches Wissen vermittelte, sondern auch viele praktische Übungen beinhaltete. Diese Mischung aus Theorie und Praxis hat mir besonders gut gefallen und mir gezeigt, wie wichtig das Thema in der heutigen Zeit ist.
Redaktion: Welche Vorteile und Besonderheiten bringt das Studium mit sich?
Turan: Das Studium der Verwaltungsinformatik bietet dir einen großen Vorteil: Du bekommst sowohl IT-Know-how als auch tiefes Verständnis für Verwaltungsprozesse vermittelt. Diese interdisziplinäre Ausbildung ist wirklich einzigartig und öffnet dir viele Türen in der öffentlichen Verwaltung. Außerdem ist das Studium sehr praxisnah, was bedeutet, dass du das Gelernte direkt in Projekten anwenden kannst. Dadurch bist du bestens auf den Berufseinstieg vorbereitet. Ein weiterer Pluspunkt: Die Berufsaussichten sind ziemlich gut, da der Bedarf an gut ausgebildeten Verwaltungsinformatikern stetig wächst.
Redaktion: Wie sieht deine Verwendung nach dem Studium aus?
Turan: Nach dem Studium arbeite ich jetzt in der IT-Koordination des Innenministeriums hier in Hannover. Meine Aufgaben sind super vielfältig und umfassen unter anderem das Software- und Lizenzmanagement, Mobile Device Management sowie den Bereich Finanzen und allgemeine Tätigkeiten. Der Job ist spannend und abwechslungsreich, und ich sehe viele Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln.
Redaktion: Würdest du diesen Studiengang weiterempfehlen und wenn ja, warum?
Turan: Auf jeden Fall würde ich den Studiengang weiterempfehlen. Verwaltungsinformatik ist ein zukunftssicherer Studiengang, der dir eine Menge Karrieremöglichkeiten bietet. Du lernst sowohl technisches als auch verwaltungsbezogenes Wissen, was eine einzigartige Kombination ist. Besonders jetzt, wo die Digitalisierung der Verwaltung immer wichtiger wird, sind deine Kenntnisse extrem gefragt. Wenn du also Interesse an IT und öffentlichen Strukturen hast, ist dieser Studiengang definitiv eine gute Wahl.
Redaktion: Warum hast du das Land Niedersachsen als deinen Arbeitgeber gewählt?
Turan: Ich habe mich für das Land Niedersachsen entschieden, weil hier die Digitalisierung der Verwaltung eine große Rolle spielt. Das gibt mir die Möglichkeit, in einem zukunftsorientierten Umfeld zu arbeiten und wirklich etwas zu bewegen. Zudem bietet Niedersachsen als Arbeitgeber eine gute Work-Life-Balance, sichere Arbeitsplätze und die Chance, an interessanten Projekten mitzuwirken, die die Verwaltung nachhaltig verändern.
Redaktion: Möchtest du sonst noch etwas ergänzen?
Turan: Ja, ich möchte noch betonen, dass der Beruf des Verwaltungsinformatikers eine echt spannende und abwechslungsreiche Herausforderung ist. Wenn du Interesse daran hast, die Verwaltung mit deinem IT-Know-how auf den neuesten Stand zu bringen und aktiv an der Digitalisierung mitzuwirken, dann ist das genau der richtige Weg für dich. Es ist ein Beruf mit Zukunft, in dem du wirklich etwas bewirken kannst.