Der Weg der Landesverwaltung ist klar: Wir brauchen eine moderne, digitale und sichere Verwaltung, denn nur so lassen sich die vielfältigen Aufgaben, die das Land zu erfüllen hat, schnell und effizient umsetzen.
Viele Behörden in der Landesverwaltung sind bereits gut mit Informationstechnik (IT) ausgestattet. Doch hier gilt es, das Potenzial voll auszuschöpfen und den Prozess der Digitalisierung weiter voranzutreiben. Dafür werden nicht nur IT-Fachleute gesucht. Das Land Niedersachsen bietet viele weitere IT Jobs an. Denn es gibt in den einzelnen Dienststellen viele Möglichkeiten an der Digitalisierung mitzuwirken.
Niedersachsen beabsichtigt:
einen vollständigen Online-Service der Behörden zu realisieren
die Papierakten durch elektronische Aktensysteme zu ersetzen
neue Kommunikationstechnologien zu etablieren
moderne Fachanwendungen und Register mit neuen Technologien flächendeckend einzuführen.
Für diese Prozesse werden motivierte und kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Sie finden hier nicht nur Stellen als Fachinformatikerin/Fachinformatiker, sondern auch als Projektmanagerin/Projektmanager oder im IT-Recht. Auch als Juristin/Jurist sind Sie hier unverzichtbar.
Kurzum: Für diese umfassenden Vorhaben hat das Land vakante IT Stellen zu besetzen und sucht Personen aus den verschiedensten Berufsfeldern. Hierzu zählen u. a.:
Informatik
Jura
Wirtschaftsinformatik
Verwaltungs- und Wirtschaftswissenschaften
IT-Management
Betriebswirtschaft
etc.
Finden Sie Ihren Platz im Team Niedersachsen und helfen Sie dabei diese große Aufgabe weiter voranzutreiben!
Das Abitur (Hochschulzugangsberechtigung) ist in Sicht und du kannst dich nicht entscheiden? Neben Informatik interessieren dich auch Kommunikation und rechtliche Themen? Und klingen 1.300,- € monatlich und sichere Job-Aussichten gut für dich?
Dann ist diese Mischung aus Studium und Praxis in Braunschweig, Hannover, Lüneburg oder Oldenburg das Richtige für dich!
Mehr über das Angebot erfährst Du in den Berufe-Infos und im Flyer
Wie schützt man eigentlich die Verwaltung? Und wie kommt man überhaupt in einen Beruf, der IT, Verwaltung und Zukunftsthemen miteinander verbindet? Für Katarina war früh klar: Sie möchte einen Beruf, der Sicherheit, Sinn und technische Themen verbindet. Heute arbeitet die 24-Jährige im Bereich Cyber- und Informationssicherheit beim Land Niedersachsen. Begonnen hat alles mit dem dualen Studium Verwaltungsinformatik.
Der Weg in die Verwaltungsinformatik – eher Zufall oder Schicksal?
Manchmal entstehen große Entscheidungen aus kleinen Momenten. Kurz vor ihrem Abitur zeigte man ihr einen Zeitungsartikel über einen damals noch neuen Studiengang: Verwaltungsinformatik.
„Als ich mir daraufhin die Inhalte des Studiums genauer angeschaut habe, fand ich es ansprechend und habe mich letztendlich entschieden, mich auf den Studiengang zu bewerben.“
Ausschlaggebend war für sie vor allem die Verbindung aus Informatik und Verwaltung – und die Möglichkeit, später einen sicheren und sinnstiftenden Beruf auszuüben.
Theorie trifft Praxis: So funktioniert das duale Studium
Besonders überzeugt hat Katarina die enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Während der Theoriephasen an der Hochschule Hannover standen klassische Vorlesungen, Tutorien und Übungsgruppen auf dem Plan. In den Praxisphasen ging es direkt hinein in die Landesverwaltung.
Schon früh lernte sie unterschiedliche Bereiche kennen: von Datenbanksystemen im Personalmanagement bis hin zu IT-Strukturen im Innenministerium.
„Die theoretischen Phasen wurden durch Praxisphasen ergänzt, in denen man das Gelernte direkt in der Verwaltung anwenden konnte. Dadurch entstand eine gute Verbindung zwischen Theorie und Praxis.“
Besonders wichtig: Bereits während des Studiums bekam sie früh Verantwortung übertragen – etwas, das ihr bis heute positiv in Erinnerung geblieben ist.
Mitwirken statt nur zuschauen
Ein Highlight ihres Studiums war die Mitarbeit an der Cybersicherheitsstrategie des Landes Niedersachsen.
„Mir hat besonders gut gefallen, dass mir zugetraut wurde, eigenständig Aufgaben zu bearbeiten und Verantwortung zu übernehmen.“
Gerade diese Mischung aus eigenständigem Arbeiten, Teamarbeit und konkretem Beitrag zu landesweiten Themen machte für sie den Unterschied.
Berufseinstieg: Direkt Verantwortung übernehmen
Nach dem Studium ging der Übergang nahtlos weiter. Unter anderem auch, weil Katarina ihre Behörde durch das Stipendienmodell bereits kannte.
Ihr Einstieg erfolgte zunächst in der IT-Koordination. Dort arbeitete sie an der Einführung neuer Anwendungen und Hardware, koordinierte mit IT-Dienstleistern, betreute mobile Endgeräte und fungierte als Schnittstelle zwischen Fachbereichen und zentraler IT.
Besonders spannend fand sie die Mischung aus operativen Aufgaben und längerfristigen Projekten – beispielsweise bei der Einführung neuer Systeme oder organisatorischen Veränderungsprozessen.
„Dadurch waren meine Aufgaben sehr abwechslungsreich und ich konnte sowohl strategisch als auch operativ arbeiten.“
Cyber- und Informationssicherheit: Ein Bereich mit Zukunft
Heute arbeitet Katarina im Bereich Cyber- und Informationssicherheit – einem Themenfeld, das immer wichtiger wird. „Cyber- und Informationssicherheit gewinnt zunehmend an Bedeutung – insbesondere durch den technischen Fortschritt und Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz.“
Sie beschreibt ihre Aufgabe klar: Systeme, Daten und Netzwerke schützen – und die Verwaltung widerstandsfähiger machen. Für sie ist genau diese Dynamik das Spannende:
„Es gibt ständig neue Entwicklungen, Herausforderungen und Technologien, mit denen man sich auseinandersetzt.“
Lernen hört nie auf
Neben ihrer Arbeit studiert Katarina aktuell berufsbegleitend im Master Cyber Security Management. Die Kombination aus Beruf und Studium sei anspruchsvoll, sagt sie offen, aber machbar. „Mit guter Organisation und Disziplin lässt sich beides gut miteinander verbinden.“
Den Ausgleich findet sie im Sport, bewusst als Gegenpol zum Berufs- und Studienalltag.
Für wen ist Verwaltungsinformatik geeignet?
Katarinas Antwort ist eindeutig: Das duale Studium Verwaltungsinformatik passt besonders zu Menschen, die strukturiert arbeiten, Verantwortung übernehmen möchten und Interesse an der Schnittstelle zwischen IT, Verwaltung und gesellschaftlicher Wirkung haben.
Ihr Fazit: „Wer engagiert ist, Fragen stellt und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, kann aus dem dualen Studium sehr viel mitnehmen.“
Und warum Land Niedersachsen? „Besonders im Bereich Digitalisierung und IT ergeben sich viele spannende Aufgaben und Zukunftsperspektiven, bei denen man aktiv an der Weiterentwicklung der Verwaltung mitwirken kann.“
Sven ist 31 Jahre alt, kommt aus Bad Fallingbostel und studiert im zweiten Semester dual Verwaltungsinformatik beim Land Niedersachsen.
Warum hast Du Dich dafür entschieden, Verwaltungsinformatik dual beim Land zu studieren?
Sven: Ich wollte etwas Neues machen und außerhalb der freien Wirtschaft arbeiten. Dann habe ich den Bachelor of Science „Verwaltungsinformatik“ entdeckt. Das duale Studium hat mich direkt angesprochen.
Was gefällt Dir am Studium bzw. Deiner Arbeit?
Sven: Ich habe vorher eine Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung gemacht. Dadurch sind mir viele Themen nicht ganz fremd. Die Vertiefung dieser Themen ist total interessant. Zusätzlich finde ich es total spannend zu lernen, wie die Verwaltung funktioniert.
Welches Modul/ Welche Veranstaltung hat dir bis jetzt am besten gefallen?
Sven: Das eine Modul gab es bisher gar nicht. Vielmehr waren es mehrere Module, die mir gefallen haben – vor allem im Bereich Projektmanagement und Wirtschaftsinformatik.
Welche Vorteile bietet das Duale Studium beim Land Niedersachsen?
Sven: Einerseits wird das Studium „Verwaltungsinformatik“ durch ein Stipendium gefördert. Das bedeutet man erhält rund 1.300 € im Monat. Andererseits bekommt man viele interessante Einblicke in verschiedene Behörden und versteht dadurch besser, wie die Verwaltung und der öffentliche Dienst funktionieren. Außerdem ist das Land Niedersachsen ein sicherer Arbeitgeber, der eine Vielzahl von Entwicklungsmöglichkeiten bietet.
Was ist Dein Plan für nach dem Studium? In welchem Bereich möchtest Du gerne arbeiten?
Sven: Das habe ich für mich noch gar nicht festgelegt, sondern mir komplett offengehalten. Meine Priorität ist erstmal das Studium zu beenden und in den Praxisphasen und Praktika in verschiedene Bereiche reinzuschauen.
Wem würdest Du das Studium empfehlen?
Sven: Das Studium würde ich jedem empfehlen, der sowohl Informatik interessant findet, als auch mehr über die Abläufe und Strukturen in der Verwaltung lernen möchte und dies dazu noch bei einem interessanten Arbeitgeber absolvieren möchte. Das Studium ist auch so konzipiert, dass man es auch weitestgehend ohne Vorerfahrung absolvieren kann.
Was machst Du als Ausgleich zum Studium bzw. zu Deiner Arbeit?
Sven: Als Ausgleich zum Studium engagierte ich mich ehrenamtlich bei den Johannitern auf Sanitätsdiensten und bei der DLRG im Rettungssport. Außerdem gehe ich gerne schwimmen und wandern.
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Mehr Infos zum dualen Studium „Verwaltungsinformatik“ findest Du hier.