Herzlichen Glückwünsch! Sie haben das Studium erfolgreich gemeistert und den Studienabschluss in der Tasche. Nun bringen Sie alle Voraussetzungen mit, um beim Land Niedersachsen in einem Beamtenverhältnis und allen damit verbundenen Vorteilen durchzustarten. Alles beginnt mit dem Vorbereitungsdienst. Dieser qualifiziert Sie für Ihre späteren Aufgaben.
In der Landesverwaltung finden Sie mehr als 20 Berufe, die - je nach Studienabschluss - als Referendariat und im Anwärterverhältnis angeboten werden.
Gesucht werden Nachwuchskräfte und Nachwuchsführungskräfte u. a. in den Bereichen Rechtswissenschaften, Lehramt, Forstwissenschaften, Bibliothekswesen, Geodäsie und in vielen weiteren Fachgebieten.
Sie sehen schon: Je nach Studiengang und Studienabschluss haben Sie die Wahl zwischen vielen interessanten Möglichkeiten, um sich zu verwirklichen und zu qualifizieren. Und wenn Sie schon mal dabei sind: Sollten Sie nach dem „Bachelor“ Lust bekommen haben weiter zu studieren, dann schauen Sie doch einmal, was wir im Bereich „Master“ so zu bieten haben. Dort verstecken sich nämlich etliche interessante Führungsaufgaben und Projekte mit teilweise großer Tragweite für Niedersachsen.
Ob mit Bachelor- oder Masterabschluss: auf jeden Fall mal etwas „Sinnvolles!“
Wie lassen sich Krankheitserreger schneller erkennen? Und wie können wissenschaftliche Daten helfen, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen? Antworten auf diese Fragen entstehen unter anderem im sogenannten NGS-Labor (Next Generation Sequencing) des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts. Hier arbeitet Biologielaborant Ümit an modernsten Sequenzierungstechnologien und trägt dazu bei, die molekulare Analytik im öffentlichen Gesundheitsdienst weiterzuentwickeln.
Moderne Molekularbiologie im Alltag
Im NGS-Labor analysieren Fachkräfte die genetischen Informationen von Krankheitserregern. Ziel ist es, Infektionsgeschehen frühzeitig zu erkennen und wissenschaftliche Daten für epidemiologische Bewertungen bereitzustellen.
Ümit begleitet den Aufbau dieses Fachgebiets bereits seit 2020. Seine Arbeit umfasst den gesamten Laborprozess – von der Nukleinsäureextraktion aus Erregerproben bis zur Sequenzierung und Qualitätskontrolle der genetischen Daten. Ein wichtiger Teil seiner Tätigkeit besteht außerdem darin, neue Methoden und Geräte so zu etablieren, dass sie im Routinebetrieb zuverlässig funktionieren.
Gerade weil Next Generation Sequencing eine vergleichsweise junge Technologie ist, entwickelt sich der Bereich stetig weiter. Für Ümit macht genau das den Reiz der Arbeit aus: Entwicklungen entstehen nicht nur im Labor – sie werden aktiv mitgestaltet.
Hightech-Geräte und präzise Laborarbeit
Im Labor kommen modernste Analysegeräte und automatisierte Systeme zum Einsatz. Dazu gehören unter anderem:
Systeme zur automatisierten Nukleinsäureextraktion
hochpräzise Pipettiersysteme im Nanoliter-Bereich
moderne Sequenzierplattformen
Geräte zur DNA-Fragmentanalyse und Qualitätskontrolle
Die Arbeit erfordert ein hohes Maß an Präzision. Schon kleine Abweichungen bei Pipettierschritten oder Inkubationszeiten können Ergebnisse beeinflussen. Gleichzeitig ist effizientes Arbeiten wichtig, damit Labordaten möglichst schnell für weitere Analysen zur Verfügung stehen.
Aktuelle Projekte: Sequenzierung noch effizienter machen
Derzeit arbeitet das Team daran, die NGS-Workflows weiter zu optimieren und zu miniaturisieren. Ziel ist es, den Probendurchsatz zu erhöhen, die Kosten zu minimieren und gleichzeitig reproduzierbare Ergebnisse sicherzustellen.
Besonders spannend ist dabei die Nanopore-Sequenzierung. Diese Technologie ermöglicht es, sehr lange DNA-Fragmente direkt zu sequenzieren. Dadurch lassen sich komplexe genetische Strukturen von Erregern genauer analysieren – beispielsweise um zu verstehen, wie sich Antibiotikaresistenzgene zwischen Bakterien übertragen.
Solche Erkenntnisse sind entscheidend, um Infektionsgeschehen besser zu verstehen und frühzeitig Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung einzuleiten.
Wissenschaftliche Grundlage für gesundheitspolitische Entscheidungen
Die im Labor gewonnenen Daten bilden eine wichtige Grundlage für epidemiologische Bewertungen. Sie helfen dabei, Infektionsausbrüche frühzeitig zu erkennen, Übertragungswege von Erregern zu verstehen und präventive Maßnahmen gezielter zu planen. Damit leistet die Arbeit im Labor einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Gesundheit in Niedersachsen.
Arbeiten im öffentlichen Gesundheitsdienst
Neben der fachlichen Arbeit schätzt Ümit auch die Rahmenbedingungen im öffentlichen Dienst. Das Landesgesundheitsamt verbindet eine sinnstiftende Tätigkeit mit moderner technischer Ausstattung, sicheren Arbeitsplätzen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Flexible Arbeitszeiten, ein Gleitzeitmodell sowie teilweise Homeoffice-Möglichkeiten unterstützen zudem eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Forschung mit gesellschaftlichem Nutzen
Für Ümit steht vor allem eines im Mittelpunkt: der gesellschaftliche Mehrwert seiner Arbeit. Im öffentlichen Gesundheitsdienst arbeiten Fachkräfte nicht für wirtschaftlichen Profit, sondern für ein gemeinsames Ziel – den Schutz der Gesundheit der Menschen in Niedersachsen.
Gerade für junge Menschen mit Interesse an Naturwissenschaften und moderner Labortechnik bietet dieser Bereich spannende Perspektiven. Denn hier wird wissenschaftliche Forschung direkt in praktischen Nutzen für die Gesellschaft übersetzt.
Wenn man mich fragt, was mich antreibt, dann ist es vor allem eines: Sinn stiften und Menschen Chancen eröffnen. Mein Weg ins Arbeitgebermarketing des Landes Niedersachsen hat genau damit zu tun. Nach meinem dualen Studium „Allgemeine Verwaltung“ war für mich schnell klar, dass ich nicht nur Teil der Landesverwaltung bleiben möchte – ich wollte aktiv mitgestalten, wie wir als Arbeitgeber wahrgenommen werden. Als ich mich im Nds. Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung beworben habe, war die Stelle im Arbeitgebermarketing nicht direkt ausgeschrieben. Im Bewerbungsgespräch habe ich meinen Wunsch geäußert, in genau diesem Bereich zu arbeiten. Dass sich daraus tatsächlich eine Position ergeben hat, war für mich ein besonderer Moment.
Chancen sichtbar machen – für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler
Meine ersten Aufgaben drehten sich vor allem um zwei Zielgruppen, die mir persönlich sehr am Herzen liegen: Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sowie Menschen mit Migrationsgeschichte.
Als ehemalige Leistungssportlerin weiß ich, wie herausfordernd es sein kann, Sport auf höchstem Niveau mit beruflichen Zukunftsplänen zu verbinden. Deshalb hat mich das Spitzensportförderprogramm des Landes begeistert: Es bietet Athletinnen und Athleten die Möglichkeit, das duale Studium „Allgemeine Verwaltung“ flexibel zu absolvieren – in Teilzeit, mit erweiterter Studiendauer und unterstützt durch Sonderurlaub für Wettkämpfe und Trainingsphasen.
Um dieses Angebot bekannter zu machen, bin ich an Schulen gegangen, habe direkt mit jungen Talenten gesprochen und das Programm vorgestellt. Diese persönlichen Gespräche waren für mich prägend: Man merkt sofort, wenn man junge Menschen wirklich erreicht.
Für Vielfalt werben – und sie sichtbar machen
Parallel habe ich eine Videokampagne für Menschen mit Migrationsgeschichte initiiert. Ziel war es, nicht “über” diese Zielgruppe zu sprechen, sondern Erfolgsgeschichten zu zeigen und Vorbilder zu schaffen. Denn Vielfalt ist bei uns keine Besonderheit – sie ist Realität. Die Kampagne wurde landesweit gedreht, von Behördenstandorten bis zu echten Arbeitsumgebungen. Ein begleitender Imagefilm wird sogar demnächst im Kino zu sehen sein.
Zusätzlich haben wir eine zentrale Landingpage, Informationsmaterialien und Leitfäden entwickelt – damit Bewerbende Orientierung bekommen und Dienststellen Kulturkompetenz weiter stärken können.
Unser Weg auf LinkedIn – der Arbeitgeber Niedersachsen wird sichtbar
Heute liegt mein Schwerpunkt auf dem Aufbau und der Weiterentwicklung unseres LinkedIn-Auftritts. Die Plattform gewinnt für die Fachkräftegewinnung stetig an Bedeutung, und wir zeigen dort – gemeinsam mit allen Ressorts – wie vielfältig, modern und menschlich die Landesverwaltung ist. Von echten Berufseinblicken über ressortübergreifende Kampagnen bis zu der Bewerbung von Stellenangeboten – LinkedIn ist ein kraftvolles Werkzeug, um Talente auf authentische Weise zu erreichen.
Besonders spannend ist dabei, dass ich Projekte eigenständig entwickeln und begleiten kann – von der Idee bis zur Umsetzung. In den nächsten Monaten stehen Fotoprojekte in verschiedenen Ressorts an, um die Berufswelt beim Land Niedersachsen noch sichtbarer zu machen. Authentische Menschen, echte Arbeitswelten, nahbare Geschichten – genau das begeistert mich.
Was ich an meinen Job liebe
Man konnte direkt von Anfang an Verantwortung übernehmen und Projekte gestalten, die Niedersachsen ein Stück moderner und offener machen. Natürlich gibt es Herausforderungen – Struktur, Vergaberecht, Abstimmungsprozesse. Aber: Wo ein Wille ist, findet sich ein Weg.
Was mir am meisten Freude macht?
Innovativ arbeiten und Menschen für den öffentlichen Dienst begeistern. Ich kann jeden Tag daran mitarbeiten starke Menschen für das Land Niedersachsen zu gewinnen. Toll ist auch die Abwechslung, die ich in diesem Job habe. Es ist kein klassischer Bürojob. Gestern konnte ich meinen Tag draußen bei einem Fotoshooting auf der Baustelle des Südschnellweges verbringen, am Wochenende bin ich auf Messen unterwegs und ab und zu erreiche ich junge Menschen direkt über die Schulen. Natürlich ist es wichtig, dass man in diesem Job keine Probleme mit Kommunikation und neuen Erfahrungen hat. Aber wenn man es liebt viel unterwegs zu sein und mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt zu treten, dann ist der Job genau das Richtige.
Mein Tipp an junge Talente
Wenn ich meinem jüngeren Ich etwas sagen würde, dann: Halte an deinen Zielen fest. Wenn du etwas wirklich willst, schaffst du das.
Und wenn du Lust hast, Niedersachsen mitzugestalten – mit Haltung, Neugier und Mut – dann bist du bei uns genau richtig.
Spitzensport, ein verantwortungsvoller Beruf und Zeit für die Familie – für viele klingt diese Kombination kaum realistisch. Für Christian Haupt ist genau das Alltag. Er arbeitet im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung und gehört gleichzeitig zu den erfolgreichsten deutschen Altersklassen-Triathleten. 2024 gewann er sogar seine Altersklasse bei der Ironman World Championship auf Hawaii – einem der prestigeträchtigsten Wettkämpfe im Ausdauersport.
Wie schafft er es, Beruf, Familie und Leistungssport unter einen Hut zu bekommen? Ein Blick auf seinen Alltag zeigt: Mit Struktur, Leidenschaft und einem flexiblen Arbeitgeber kann diese Balance gelingen.
Arbeiten mit gesellschaftlicher Verantwortung
Im Sozialministerium beschäftigt sich Christian mit Themen, die für viele Menschen in Niedersachsen eine große Rolle spielen. In seiner Arbeit geht es vor allem um Grundsatzfragen der Pflegepolitik.
Dazu gehören unter anderem die strategische Weiterentwicklung der pflegerischen Versorgungsstrukturen, die Pflegeberichterstattung des Landes, die Koordination des Landespflegeberichts sowie die Auseinandersetzung mit politischen Grundsatzfragen rund um die Versorgung pflegebedürftiger Menschen Damit arbeitet er an Themen, die direkten Einfluss darauf haben, wie Pflege in Niedersachsen heute und in Zukunft organisiert wird.
Gerade dieser gesellschaftliche Bezug macht seine Tätigkeit für ihn besonders reizvoll. Die Arbeit im Ministerium bietet ihm die Möglichkeit, an Lösungen zu arbeiten, die vielen Menschen zugutekommen.
Triathlon als Leidenschaft – und Ausgleich
Neben seiner beruflichen Tätigkeit spielt der Sport eine zentrale Rolle in seinem Leben. Seit 2013 betreibt Christian Haupt Triathlon – zunächst als Hobby, inzwischen auf einem beeindruckenden Leistungsniveau. Der Weg bis zum Sieg bei der Ironman-Weltmeisterschaft in seiner Altersklasse war lang und geprägt von viel Training, Disziplin und Ausdauer. Doch für ihn ist Triathlon mehr als nur Wettkampf. Sport bedeutet für ihn auch mentale Stärke und Ausgleich zum Berufsalltag. Beim Schwimmen, Radfahren oder Laufen kann er den Kopf freibekommen, neue Energie sammeln und Gedanken sortieren.
Was der Sport fürs Berufsleben lehrt
Viele Erfahrungen aus dem Ausdauersport lassen sich auch auf den Beruf übertragen. Besonders wichtig sind dabei die Disziplin und das Durchhaltevermögen. Außerdem lernt man durch den Sport wie man sich langfristig Ziele setzt und diese mit einer strukturierten Planung umsetzt. Nicht unwesentlich ist auch der der konstruktive Umgang mit Rückschlägen. Diese Fähigkeiten helfen ihm auch im Arbeitsalltag. Große Projekte im Ministerium erfordern ebenfalls Ausdauer, strategisches Denken und Geduld – Eigenschaften, die im Triathlon täglich trainiert werden.
Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Sport
Die größte Herausforderung bleibt dennoch die Organisation des Alltags. Denn neben Arbeit und Training spielt auch die Familie eine zentrale Rolle. Der Schlüssel liegt für Christian Haupt in klaren Strukturen und guter Planung. Viele Trainingseinheiten finden früh morgens statt, bevor der Arbeitstag beginnt. Danach folgt der berufliche Alltag im Ministerium oder im Homeoffice – je nachdem, welche Termine anstehen. Damit alles funktioniert, ist auch eine enge Abstimmung im Familienalltag wichtig. Nur wenn alle Bereiche miteinander harmonieren, kann diese Balance langfristig gelingen.
Flexible Arbeitsbedingungen als Erfolgsfaktor
Ein entscheidender Faktor für diese Vereinbarkeit ist die Flexibilität im Arbeitsalltag. Flexible Arbeitszeiten und eigenverantwortliches Arbeiten ermöglichen es Christian Haupt, seine Trainingszeiten sinnvoll mit den beruflichen Anforderungen zu koordinieren. Für ihn zeigt sich hier eine besondere Stärke des Arbeitgebers Niedersachsen: Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben wird nicht nur versprochen, sondern tatsächlich gelebt.
Gerade für Menschen mit intensiven Hobbys, familiären Verpflichtungen oder sportlichen Ambitionen kann diese Flexibilität ein großer Vorteil sein.
Teamarbeit im Ministerium
Auch das Arbeitsumfeld spielt eine wichtige Rolle. Im Ministerium erlebt Christian Haupt seine Kolleginnen und Kollegen als unterstützend und offen. Unterschiedliche Lebensmodelle werden respektiert, und im Team hilft man sich gegenseitig. Diese Zusammenarbeit schafft ein positives Arbeitsklima, in dem Leistung möglich ist – ohne dass andere Lebensbereiche dauerhaft zu kurz kommen.
Ein Arbeitgeber mit Perspektive
Für Christian steht der Arbeitgeber Niedersachsen für Stabilität, gesellschaftliche Verantwortung und moderne Arbeitsbedingungen. Besonders schätzt er die Kombination aus sinnstiftender Arbeit und Flexibilität im Arbeitsalltag. Sein Beispiel zeigt: Karriere im öffentlichen Dienst und persönliche Leidenschaft müssen kein Widerspruch sein. Mit den richtigen Rahmenbedingungen lassen sich sogar Spitzenleistungen in Sport, Familie und ein verantwortungsvoller Beruf miteinander verbinden.
Oder, wie sein Weg zeigt: Manchmal beginnt der Arbeitstag im Ministerium – und endet auf der Ziellinie eines Ironman.
Hi, ich bin Yara, 20 Jahre alt und studiere „Verwaltungswissenschaft“ beim Land Niedersachen.
Ursprünglich komme ich aus der Stadt Geestland, die im Norden von Niedersachsen liegt. Vor einem Jahr bin ich dann nach Hannover gezogen, um mein duales an der Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen (HSVN) zu beginnen.
Warum hast du dich für das Studium entschieden?
Das duale Studium beim Land Niedersachen ermöglicht einen Einblick in viele Bereiche der Verwaltung und bietet ein weites Spektrum an Aufgaben in der Behörde. Mir gefällt die Vielseitigkeit und die Aussichten auf einen Arbeitsbereich, der mir liegt und mir Spaß macht.
Derzeit absolvierst Du deine Praxisphase im Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg (ArL LG) in der Geschäftsstelle Bremerhaven. Was sind dort Deine Aufgaben?
Ich unterstütze das Amt für regionale Landesentwicklung im Bereich der Förderung der ländlichen Struktur und darf meine Kolleginnen und Kollegen bei der Umsetzung von vielen Projekten begleiten.
Besonders viel Spaß macht mir die Zusammenarbeit im Team und der Austausch bzw. Kontakt mit Antragstellerinnen und Antragstellern. Zusätzlich ist die Arbeit im ArL LG total durch die individuellen Projekte und Inaugenscheinnahmen vor Ort total abwechslungsreich.
Wem würdest du das Studium empfehlen und warum?
Ich würde jedem das Studium beim Land Niedersachen empfehlen, der einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag bevorzugt und in mehreren, verschiedenen Bereichen tätig sein möchte.
Was ist Dein Ausgleich zum Studium bzw. zur Arbeit?
Einen Ausgleich finde ich durch Sport, Freizeit mit Freunden und der Familie und Spaziergänge mit meinem Hund.
Wenn wir morgens ins Auto steigen, mit dem Fahrrad unterwegs sind oder Waren durch das Land transportiert werden, denken die wenigsten darüber nach, was im Hintergrund alles passieren muss, damit diese Wege sicher und verlässlich funktionieren. Doch genau dafür gibt es in Niedersachsen eine Behörde, die jeden Tag Verantwortung übernimmt: die NLStBV.
Ihr Auftrag ist so klar wie groß: Mobilität sichern und Zukunft ermöglichen.
Viel mehr als nur Straßenbau
Natürlich plant, baut und unterhält die NLStBV Bundes- und Landesstraßen. Sie kümmert sich um Brücken und Tunnel und entwickelt das Radwegenetz weiter. Doch das ist längst nicht alles.
Zu den Aufgaben zählen unter anderem auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur, Tätigkeiten als Luftfahrt- und Sicherheitsbehörde, umfangreiche Planfeststellungsverfahren sowie große Infrastruktur- und Energieleitungsprojekte. Der Verantwortungsbereich ist genauso vielfältig wie das Know-how der Fachkräfte, die hier beschäftigt sind.
Arbeit mit Wirkung für Millionen – Für wen wird hier eigentlich gearbeitet?
Kurz gesagt: für alle. Für Pendlerinnen und Pendler. Für Familien. Für Unternehmen. Für Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei.
Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist die Grundlage für wirtschaftliche Stärke, Sicherheit und Lebensqualität in Niedersachsen. Jede Investition, jede Sanierung und jeder Neubau hat direkte Auswirkungen auf den Alltag von Millionen Menschen.
Verantwortung endet nicht mit dem Abschluss eines Bauprojektes
Ein besonderes Merkmal der Behörde: Sie denkt langfristig. Von der ersten Planung über den Bau bis hin zur späteren Unterhaltung bleibt die Verantwortung häufig bestehen. Wenn beispielsweise eine Ortsdurchfahrt modernisiert wird, geht es um weit mehr als Asphalt. Verkehrsführung, Sicherheit, Umweltaspekte und die Abstimmung mit Kommunen und Versorgungsträgern spielen eine Rolle. Häufig werden im Zuge dessen auch Leitungen erneuert oder zusätzliche Maßnahmen umgesetzt. So entstehen Lösungen, die langfristig tragen.
Aktuelle Herausforderungen
Viele Brücken erreichen aktuell das Ende ihrer Lebensdauer und müssen ersetzt werden. Gleichzeitig wächst der Anspruch an moderne, sichere und nachhaltige Verkehrswege. Parallel dazu treiben Planfeststellungsverfahren wichtige Energieprojekte voran.
Diese Herausforderungen verlangen nicht nur Ingenieurwissen, sondern auch Organisationstalent, wirtschaftliches Denken und rechtliche Kompetenz.
Eine Behörde, viele Berufe
Gerade weil die Aufgaben so vielfältig sind, arbeiten hier Menschen mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Bauingenieurinnen und Bauingenieure, Techniker, Juristinnen, Verwaltungsfachleute, IT-Expertinnen, Fachkräfte im Bereich Elektromobilität, Hafen oder Luftfahrt – sie alle tragen dazu bei, dass Projekte erfolgreich umgesetzt werden.
Und sie alle arbeiten an einem gemeinsamen Ziel: Niedersachsen mobil zu halten.
Zusammenarbeit als Schlüssel
Gute Ergebnisse entstehen dort, wo Menschen ihr Wissen teilen. Die NLStBV setzt auf Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung und darauf, Verantwortung gemeinsam zu tragen. Unterschiedliche Perspektiven sind gewollt – denn sie führen zu besseren Lösungen.
Arbeitgeber Niedersachsen: sicher und sinnstiftend
Neben spannenden Aufgaben bietet die NLStBV verlässliche Rahmenbedingungen. Tarifgebundene Bezahlung, zusätzliche Leistungen, planbare Arbeitszeiten, 30 Urlaubstage und Angebote rund um Gesundheit und Vereinbarkeit schaffen Stabilität. Gleichzeitig eröffnen sich immer wieder neue Entwicklungsmöglichkeiten.
Viele entscheiden sich ganz bewusst für diese Mischung aus Sicherheit und Gestaltungsspielraum.
Du bist auf der Suche nach einem Arbeitsplatz, der nicht nur Sicherheit bietet, sondern auch Sinn stiftet, Weiterentwicklung ermöglicht und sich flexibel in dein Leben integrieren lässt? Dann ist der öffentliche Dienst – und speziell der Arbeitgeber Niedersachsen – genau der richtige Ort für dich. Hier zeigen wir dir, welche Vorteile dich erwarten, wenn du Teil unseres Teams wirst.
1. Sicherer Arbeitsplatz mit planbarer Zukunft
Ein entscheidender Vorteil des öffentlichen Dienstes ist die langfristige Arbeitsplatzsicherheit. Ob als Beamt/-in oder Tarifbeschäftigte/-r – du kannst dich auf pünktliche Gehaltszahlungen verlassen und deine berufliche Zukunft solide planen. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist dies ein stabiler Anker für deine Karriere und dein Privatleben.
2. Flexible Arbeitsmodelle und Work-Life-Balance
Beim Arbeitgeber Niedersachsen wird Vereinbarkeit von Beruf und Familie großgeschrieben. Ob Teilzeit, Gleitzeit oder Homeoffice – die verschiedenen Arbeitsmodelle ermöglichen dir, Arbeit, Studium, Freizeit, Familie oder Ehrenamt optimal miteinander zu kombinieren. Auch individuelle Lösungen, wie Elternzeit oder Pflegezeit, werden aktiv unterstützt.
3. Sinnstiftende und abwechslungsreiche Tätigkeiten
Arbeiten im öffentlichen Dienst bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Die Aufgaben sind vielseitig: von Verwaltung über soziale Projekte bis hin zu Sportförderung und Integrationsmaßnahmen. So trägst du direkt dazu bei, dass unsere Gesellschaft besser funktioniert und Menschen unterstützt werden – ein echter Unterschied, den du täglich siehst.
4. Vielfältige Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten
Deine Karriere kann bei uns in vielen Richtungen wachsen. Wir bieten umfangreiche Fort- und Weiterbildungen, individuelle Entwicklungsprogramme und Aufstiegschancen – sowohl fachlich als auch in Leitungspositionen. Ob du dich spezialisieren oder Führungskompetenzen ausbauen möchtest, beim Arbeitgeber Niedersachsen findest du die passenden Möglichkeiten.
5. Zukunftssichere Altersvorsorge
Als Mitarbeiter/-in des öffentlichen Dienstes bist du von Anfang an gut für die Zukunft abgesichert. Mit einer starken Altersvorsorge kannst du langfristig planen und beruhigt in die Zukunft blicken – ein Vorteil, den nur wenige Arbeitgeber in dieser Form bieten.
6. Kollegiales Umfeld und Teamgeist
Beim Arbeitgeber Niedersachsen triffst du auf ein kollegiales Miteinander und ein stabiles Netzwerk. Über Projekte hinaus entstehen Freundschaften und gemeinsame Erlebnisse, die das Arbeitsumfeld besonders angenehm machen.
7. Vielfalt und Integration
Wir setzen auf Diversität und Chancengleichheit: Menschen mit Migrationshintergrund, internationalen Erfahrungen oder unterschiedlichen Hintergründen sind bei uns willkommen. Die Integration in Teams und Karrierewege wird aktiv gefördert – so entsteht ein Arbeitsumfeld, das die Stärken aller Mitarbeiter/-innen nutzt.
8. Innovatives Arbeiten und Digitalisierung
Der öffentliche Dienst ist modern, digital und zukunftsorientiert. Wir investieren kontinuierlich in digitale Prozesse, moderne Arbeitsmittel und innovative Projekte, damit du effizient arbeiten und eigene Ideen einbringen kannst.
9. Gesellschaftliche Relevanz und Sinn
Nicht zuletzt bietet der Arbeitgeber Niedersachsen die Möglichkeit, einen echten Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten. Ob in Bildung, Sicherheit, Verwaltung, Sport oder Integration – deine Arbeit wirkt direkt und sichtbar und trägt zu einem besseren Miteinander bei.
Fazit
Arbeiten beim Arbeitgeber Niedersachsen bedeutet weit mehr als ein sicherer Job. Du profitierst von stabilen Rahmenbedingungen, flexiblen Arbeitsmodellen, vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und vor allem von der Chance, sinnstiftend für die Gesellschaft tätig zu sein.
Wenn du dich für eine Karriere im öffentlichen Dienst interessierst, bietet der Arbeitgeber Niedersachsen ein Umfeld, in dem du deine Fähigkeiten einbringen, wachsen und wirklich etwas bewegen kannst.
Starte jetzt deine Karriere – für dich und für Niedersachsen!
Daten analysieren, Ausbrüche verstehen, Gesundheit schützen – und das jeden Tag neu.
Mareike arbeitet als Epidemiologin beim Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) und gibt Einblicke in einen Beruf, der aktueller kaum sein könnte.
Zwischen Zahlen, Teamarbeit und Verantwortung
Wie verbreiten sich Krankheiten? Wo entstehen neue Häufungen? Und wie kann man schnell reagieren, bevor sich Infektionen weiter ausbreiten?
Genau hier setzt die Arbeit von Mareike an. In der Infektionsepidemiologie dreht sich vieles um Daten, aber nicht nur. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von Gesundheitsämtern, Ministerien und Forschungseinrichtungen analysiert und interpretiert sie Daten von meldepflichtigen Infektionskrankheiten, erkennt Auffälligkeiten und unterstützt dabei, Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung einzuleiten, immer mit dem Ziel Infektionsgeschehen vorzubeugen, bzw. früh zu erkennen und zu stoppen, bevor sie größere Auswirkungen haben.
Kein Tag wie der andere
Einen klassischen Arbeitsalltag? Den gibt es so nicht. Vormittags stehen oft Abstimmungen mit verschiedenen Akteur/-innen an - von lokalen Gesundheitsämtern bis hin zum Robert Koch-Institut. Danach folgen Datenanalysen, Projektarbeit oder die Qualitätssicherung von Meldedaten.
„Die Abwechslung macht den Job besonders“, sagt Mareike. „Man weiß morgens oft noch nicht genau, welche Themen im Laufe des Tages dazukommen.“
Gerade diese Dynamik macht die Arbeit spannend – oft bringt ein Anruf aus einem Gesundheitsamt oder ein Pressebericht über ein Infektionsereignis die Tagesplanung durcheinander. In solchen Fällen müssen schnell weitere Informationen ermittelt und das Gesundheitsamt bei seinem weiteren Vorgehen beraten werden.
Daten, die Leben schützen
Die Grundlage der epidemiologischen Arbeit am NLGA sind sogenannte Meldedaten, also Informationen zu Infektionskrankheiten, die nach dem Infektionsschutzgesetz beim Auftreten erfasst werden müssen. Diese Daten stammen aus dem realen Alltag und sind damit nicht immer fehlerlos und vollständig. Umso wichtiger ist es, sie sorgfältig zu prüfen und richtig zu interpretieren. Gerade weil die Daten konkrete Auswirkungen haben, ist die Sorgfalt hier so entscheidend. Mit einer guten Auswertung können Häufungen von Krankheiten schon früh erkannt werden, es können Maßnahmen schneller eingeleitet werden und Infektionsketten lassen sich unterbrechen.
Ein Beispiel: Wird bei einem lebensmittelbedingten Ausbruch die Ursache identifiziert, kann das betroffene Produkt durch die Veterinärbehörden zurückgerufen werden – und weitere Erkrankungen werden verhindert.
Projekte mit echtem gesellschaftlichem Mehrwert
Neben dem Tagesgeschäft arbeitet Mareike auch an abwechslungsreichen Projekten: Eines davon ist MERIN (Meningitis- und Enzephalitis-Register in Niedersachsen). Anhand eines im Projekt entwickelten Dashboards werden Daten zu schweren Infektionen öffentlich zugänglich gemacht. Ebenfalls arbeitet Mareike aktuell am HuGO (Hygiene und Gesundheit Online)-Panel des NLGA. Dabei wird eine Gruppe von Menschen in Niedersachsen regelmäßig zu Gesundheits- und Hygienethemen befragt. Beide Projekte verfolgen ein klares Ziel: Die Gesundheit der Bevölkerung nachhaltig verbessern.
Wissenschaft trifft Praxis
Die Ergebnisse der epidemiologischen Arbeit landen nicht nur in Fachzeitschriften. Sie fließen auch direkt in politische Entscheidungen ein. Das NLGA berät Ministerien, u.a. auf Basis von Datenanalysen und liefert wichtige Entscheidungsgrundlagen, etwa für Präventionsmaßnahmen oder den Umgang mit Krisensituationen. Damit ist klar: Epidemiologie ist nicht nur Forschung, sondern ein zentraler Bestandteil funktionierenden Gesundheitsschutzes.
Arbeiten beim Land Niedersachsen: Mehr als ein Job
Neben der sinnstiftenden Tätigkeit schätzt Mareike vor allem die Arbeitsbedingungen. Beim Land Niedersachsen kann Sie in multiprofessionellen Teams zusammenarbeiten, kann von flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice profitieren und kann sich in sicheren Rahmenbedingungen vielfältig weiterbilden. Besonders prägend für sie war eine zweijährige Postgraduiertenausbildung in angewandter Epidemiologie – in Kooperation mit internationalen Institutionen.
Was es braucht, um Epidemiolog/-in zu werden
Wer in diesem Bereich arbeiten möchte, sollte vor allem eines mitbringen:
analytisches und logisches Denkvermögen
Freude an Daten und Zusammenhängen
Kommunikationsfähigkeit und Teamgeist
Denn: Epidemiologie ist Teamarbeit und das über Fachgrenzen hinweg.
„Ein gutes Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun“
Was Mareike jeden Tag motiviert? „Die Kombination aus abwechslungsreichen Aufgaben, tollen Kolleginnen und Kollegen – und vor allem das Gefühl, mit meiner Arbeit einen Beitrag zur Gesundheit der Menschen zu leisten.“
Fazit: Ein Beruf mit Wirkung
Epidemiologie ist oft nicht direkt sichtbar, aber unverzichtbar. Sie sorgt dafür, dass Risiken früh erkannt, Maßnahmen rechtzeitig ergriffen und Menschen geschützt werden. Oder anders gesagt:
Epidemiologie als ein Stück Gesundheitsschutz für uns alle.
Ein Blick hinter die Kulissen: Was macht das NLGA?
Wie bleibt eigentlich eine ganze Bevölkerung gesund? Wer erkennt Risiken frühzeitig, bewertet komplexe Gesundheitslagen und sorgt dafür, dass im Ernstfall die richtigen Maßnahmen ergriffen werden? Eine zentrale Rolle dabei spielt das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) – eine Dienststelle, die häufig im Hintergrund arbeitet, aber einen entscheidenden Beitrag für die Gesundheit der Menschen in Niedersachsen leistet.
Als Public-Health-Institut des Landes Niedersachsen versteht das NLGA Gesundheit nicht nur als individuelles Thema, sondern als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Mit wissenschaftlicher Expertise berät es Politik und zentrale Akteure im Gesundheitswesen und schafft damit die Grundlage für fundierte Entscheidungen. Im Fokus steht dabei insbesondere die Prävention: Krankheiten sollen möglichst gar nicht erst entstehen. Dafür werden Daten erhoben, analysiert und in konkrete Empfehlungen übersetzt. Gerade in Krisensituationen zeigt sich, wie wichtig diese Arbeit ist – dann unterstützt das NLGA dabei, gesundheitliche Gefahren schnell und wirksam einzudämmen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der gesundheitlichen Chancengleichheit. In enger Zusammenarbeit mit den kommunalen Gesundheitsämtern erreicht der öffentliche Gesundheitsdienst auch Menschen, die sonst nur schwer Zugang zum Gesundheitssystem haben.
Fünf Fachbereiche – ein gemeinsames Ziel
Die Arbeit im NLGA ist interdisziplinär organisiert. Fünf Fachabteilungen decken ein breites Spektrum an Themen ab – von Infektionsepidemiologie über Mikrobiologie und Hygiene bis hin zu Umweltmedizin und Gesundheitsmonitoring. Diese Struktur ermöglicht es, komplexe gesundheitliche Fragestellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und ganzheitliche Lösungen zu entwickeln.
Forschung, die ankommt: Aktuelle Themen im NLGA
Ein Thema, das aktuell alle Bereiche des NLGA verbindet, ist der Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Gesundheit. Auch in Niedersachsen entstehen dadurch neue Herausforderungen – etwa durch die mögliche Ausbreitung von Krankheitsüberträgern wie der Tigermücke oder durch zunehmende Hitzeperioden. Das NLGA analysiert diese Entwicklungen, klärt die Bevölkerung auf und entwickelt Strategien, um gesundheitliche Risiken frühzeitig zu minimieren.
Dabei arbeitet die Behörde mit modernster Technologie. Mithilfe von Sequenzierungsverfahren können Krankheitserreger bis ins Detail untersucht und Zusammenhänge bei Infektionsausbrüchen erkannt werden. Das Hochsicherheitslabor des NLGA ermöglicht es zudem, auch mit besonders gefährlichen Erregern zu arbeiten und wichtige Erkenntnisse für deren Bekämpfung zu gewinnen. Ergänzt wird dies durch digitale Innovationen, wie einen eigens entwickelten Bot, der Bürgerinnen und Bürger insbesondere in Krisensituationen mit Informationen versorgt.
Arbeiten im NLGA: Wissenschaft trifft Teamgeist
Die Arbeit im NLGA ist geprägt von wissenschaftlichem Denken und gleichzeitig von einem starken Miteinander. Viele Fragestellungen überschreiten klassische Fachgrenzen, weshalb die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen eine zentrale Rolle spielt. Regelmäßige Austauschformate sorgen dafür, dass alle Mitarbeitenden über aktuelle Entwicklungen informiert sind und sich aktiv einbringen können. Dazu gehören organisationsweite Besprechungen ebenso wie interne Fachvorträge, in denen Einblicke in Projekte und Aufgabenbereiche gegeben werden. Auch auf operativer Ebene findet ein kontinuierlicher Austausch statt, sodass Wissen geteilt und Prozesse abgestimmt werden können. Unterstützt wird dies durch eine offene Kommunikationskultur und digitale Plattformen wie das Intranet.
Entwicklungsmöglichkeiten und moderne Arbeitsbedingungen
Als Arbeitgeber legt das NLGA großen Wert darauf, die fachliche und persönliche Entwicklung seiner Mitarbeitenden zu fördern. Dafür stehen vielfältige Weiterbildungsangebote zur Verfügung – von internen Schulungen bis hin zu externen Fortbildungen und Fachtagungen. Auch formale Qualifizierungen, etwa durch Verwaltungslehrgänge, werden unterstützt. Ergänzend tragen Coachings und Workshops dazu bei, Teamarbeit und Führungskompetenzen gezielt weiterzuentwickeln.
Gleichzeitig wird die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben aktiv gefördert. Flexible Arbeitszeiten im Rahmen einer Gleitzeitregelung ermöglichen es den Mitarbeitenden, ihren Arbeitsalltag individuell zu gestalten. Verschiedene Homeoffice-Modelle bieten zusätzliche Flexibilität und helfen dabei, berufliche und private Anforderungen in Einklang zu bringen. Ob familiäre Verpflichtungen oder persönliche Bedürfnisse – das NLGA setzt auf individuelle und lösungsorientierte Ansätze.
Warum sich eine Karriere im NLGA lohnt
Was das NLGA besonders macht, ist vor allem der Sinn hinter der Arbeit. Hier geht es nicht nur um einzelne Aufgaben, sondern um einen Beitrag zur Gesundheit der gesamten Bevölkerung in Niedersachsen. Diese gesellschaftliche Relevanz motiviert viele Mitarbeitende und schafft ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Gleichzeitig bietet die Arbeit ein hohes Maß an Abwechslung und die Möglichkeit, sich mit aktuellen und zukunftsrelevanten Themen auseinanderzusetzen. Der abteilungsübergreifende Austausch und die offene Arbeitskultur tragen zusätzlich dazu bei, dass neue Ideen entstehen und gemeinsam weiterentwickelt werden.
Eine Vision, die verbindet
Das NLGA verfolgt eine klare Vision: ein Niedersachsen, in dem alle Menschen gesund leben, aufwachsen und alt werden können. Auch wenn der öffentliche Gesundheitsdienst oft weniger sichtbar ist als andere Bereiche des Gesundheitssystems, ist seine Bedeutung für die Gesellschaft enorm. Wer eine sinnstiftende Tätigkeit sucht, wissenschaftlich arbeiten möchte und gleichzeitig etwas für die Allgemeinheit bewegen will, findet im NLGA ein Umfeld, in dem genau das möglich ist.
Wie wird aus einem Studienabschluss echte Verantwortung für Brücken, Straßen und Millionen Verkehrsteilnehmende? Die NLStBV hat dafür einen klaren Plan: ihr Traineeprogramm für Bauingenieurinnen und Bauingenieure.
Ankommen, verstehen, wachsen
Innerhalb von zwölf Monaten lernen Trainees die Behörde intensiv kennen. Sie sind einem regionalen Geschäftsbereich zugeordnet und durchlaufen verschiedene Stationen. So verstehen sie, wie Projekte geplant, abgestimmt, umgesetzt und langfristig betreut werden. Dabei bleibt niemand allein: Erfahrene Mentorinnen und Mentoren begleiten den Weg.
Mehr als Baupraxis
Neben der technischen Arbeit spielen auch rechtliche und organisatorische Themen eine wichtige Rolle. Lehrgänge in Hannover, ein mehrwöchiger Verwaltungslehrgang sowie Übungsarbeiten und Leistungsnachweise vermitteln das notwendige Hintergrundwissen. Denn große Projekte entstehen dort, wo Technik, Recht und Wirtschaft zusammen gedacht werden.
Der große Vorteil: Überblick statt Tunnelblick
Das Traineeprogramm bietet die Chance, die Strukturen der gesamten Behörde kennenzulernen. Dieses breite Verständnis hilft später enorm – besonders, wenn komplexe Aufgaben oder Führungsverantwortung warten.
Karriere, die sichtbar wird
Viele ehemalige Trainees übernehmen später verantwortungsvolle Positionen, zum Beispiel in der Bauleitung großer Infrastrukturmaßnahmen. Sie koordinieren Abläufe, tragen Budgetverantwortung und sorgen dafür, dass Projekte erfolgreich realisiert werden.
Investition in Menschen – Investition in Niedersachsen
Mit dem Programm sichert die NLStBV langfristig Fachwissen und Qualität. Gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure sind entscheidend, damit Planung, Bau und Betrieb der Infrastruktur auch in Zukunft funktionieren.
Warum sich der Einstieg lohnt
Wer hier startet, übernimmt früh Verantwortung, bekommt aber gleichzeitig Unterstützung, Struktur und Entwicklungsmöglichkeiten. Theorie wird unmittelbar zur Praxis – mit Ergebnissen, die man sehen kann. Vielleicht fährt man eines Tages über eine Strecke und weiß:
Wenn Christian von seiner Arbeit erzählt, wird schnell deutlich: Hier geht es nicht nur um Strom, Kabel und Technik – sondern auch um Verantwortung, Kreativität und Teamarbeit.
Der 45-jährige Elektroingenieur arbeitet beim Staatlichen Baumanagement Hannover (SBH) – und ist dort in ganz unterschiedlichen Projekten unterwegs. Als Vertreter des Bauherrn begleitet er freiberuflich tätige Ingenieurinnen und Ingenieure bei der Planung und Umsetzung von Bauvorhaben, berät die späteren Nutzerinnen und Nutzer der Gebäude und übernimmt gelegentlich auch selbst Planungs- oder Bauüberwachungsaufgaben.
„Das Spannende an meiner Arbeit ist die Vielfalt. Kein Projekt gleicht dem anderen – und ich kann meine Fachkenntnisse in ganz unterschiedlichen Bereichen einsetzen“, erzählt er.
Fachlich stark – und menschlich gut aufgestellt
Neben dem abwechslungsreichen Arbeitsalltag ist es vor allem die Art der Zusammenarbeit, die Christian schätzt: „Wir arbeiten in einem sehr kollegialen Umfeld. Es gibt einen guten fachlichen Austausch, wir begegnen uns auf Augenhöhe – und das nicht nur im eigenen Team, sondern auch bereichsübergreifend.“
Die Arbeitsweise im SBH beschreibt er als selbstverantwortlich und lösungsorientiert: „Ich habe die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und Entscheidungen mitzugestalten. Das macht die Arbeit nicht nur effektiv, sondern auch sinnstiftend.“
Beruf und Privatleben im Einklang
Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird beim Staatlichen Baumanagement großgeschrieben. Für Christian bedeutet das konkret: „Ich kann meine Arbeitszeit flexibel gestalten und auch im Homeoffice arbeiten. Gerade mit Familie ist das ein großer Pluspunkt.“
Die Mischung aus Büroarbeit und Baustellenterminen schafft dabei nicht nur Abwechslung, sondern auch eine gute Struktur im Alltag.
Ein Arbeitgeber mit Zukunft – und jungen Teams
Das Staatliche Baumanagement Hannover ist Teil der Niedersächsischen Landesverwaltung und für die bauliche Umsetzung öffentlicher Projekte zuständig – vom Schulgebäude über Justizvollzugsanstalten bis hin zu denkmalgeschützten Museen. Dabei arbeiten verschiedene Fachrichtungen Hand in Hand: Architektur, Bauingenieurwesen, Versorgungstechnik, Elektrotechnik und viele mehr.
Entgegen mancher Vorurteile ist das Team alles andere als verstaubt: „Viele meiner Kolleginnen und Kollegen sind jung und engagiert. Wir arbeiten mit modernen Tools, in interdisziplinären Teams und an zukunftsgerichteten Lösungen.“
Und jetzt seid ihr gefragt:
Hättet ihr gedacht, dass zwei 50 kW-Schnellladesäulen in der Spitzenlast so viel Strom verbrauchen wie ein ganzes Verwaltungsgebäude?
Oder, dass im Staatlichen Baumanagement so viele junge Menschen arbeiten – ganz anders als das bekannte Klischee vom „verstaubten Amt“?
Im achten und neunten Trimester des Studiums muss man Wahlpflichtkurse belegen, das heißt auch: sich für ein Projekt entscheiden. Vor ein paar Monaten (vor dem Beginn des achten Trimesters) haben wir von der Hochschule eine Liste erhalten, aus der man auswählen konnte.
Es gibt Wahlpflichtkurse bei denen man im achten und neunten Trimester eine einzige Veranstaltung besucht und ein darauf aufbauendes Projekt bearbeitet. Es gibt aber auch Wahlpflichtkurse die nur in einem Trimester stattfinden und genauso auch eigenständige Projekte. Das Besondere: bei einigen der Wahlpflichtkurse, die über zwei Trimester gehen, findet eine Projektfahrt statt. Dabei erarbeitet man mit dem Wissen aus dem achten und neunten Trimester vor Ort ein Projekt.
Meine Wahl
Ich habe mich für Verwaltungsenglisch entschieden. Neben den Vorlesungen auf Englisch haben wir viele spannende Themen besprochen und zusammen bearbeitet. Ende Mai ging es dann für eine Woche auf Projektfahrt nach England. Vor Ort konnten wir unser Projekt erarbeiten und gemeinsam in der Gruppe viele schöne Erinnerungen sammeln.
Meine Empfehlung
Mitstudierende aus anderen Wahlpflichtkursen sind auch ins Ausland z. B. nach Polen gefahren oder haben in der Woche vor Ort in Hannover ein Projekt erarbeitet. Alle, mit denen ich gesprochen habe, hatten viel Spaß mit ihrem Projekt. Durch die Wahlpflichtkurse hat man die Chance, das Studium individueller und noch spannender zu gestalten. Jede/r sollte die Chance nutzen und das machen, was ihr/ihm am meisten zusagt.
Seit ca. zwei Wochen sind wir, Luka (20 Jahre alt) und Jana (19 Jahre alt), im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport eingesetzt. Wir sind Stipendiatinnen und Stipendiaten des Niedersächsischen Innenministeriums und absolvieren gerade unser 4-wöchiges Vorpraktikum, bis wir am 01.09.2023 unser duales Studium Verwaltungsinformatik an der Hochschule Hannover starten.
Wir beide haben gerade erst unser Abitur bestanden, weshalb die ganze Arbeitswelt für uns sehr neu und aufregend ist. Mit dem Vorpraktikum erhalten wir beide die Möglichkeit, schon vor dem Studium in den Beruf als Verwaltungsinformatikerin und Verwaltungsinformatiker hineinzuschnuppern und können uns gleichzeitig auf unsere zukünftigen Tätigkeiten vorbereiten.
Im Vorpraktikum sind wir im Referat 16 in der IT-Koordination eingesetzt. In den ersten Tagen wurden wir in unsere Büros mit dem dazugehörigen Equipment eingewiesen und lernten die ersten Kolleginnen und Kollegen aus unserem Team kennen. Anfangs waren wir auch etwas aufgeregt, da wir noch nicht genau wussten, was uns erwartet. Jedoch legte sich die Aufregung schnell wieder, da unser Team sehr offen und hilfsbereit ist.
Während des Vorpraktikums lernen wir auch die verschiedenen Referate des Niedersächsischen Innenministeriums besser kennen. Im Haus üben wir viele verschiedene Tätigkeiten aus, wie zum Beispiel die Einrichtung der mobilen Endgeräte und die Ausstattung neuer Mitarbeiter mit technischen Geräten (Dienstrechner, Diensttelefone, etc.). Außerdem leiten wir eigene Projekte, wie das Softphone-Projekt. Insgesamt beschäftigen wir uns sowohl mit verwaltungs- als auch mit technischen Aufgaben.
Das Vorpraktikum bereitet uns beiden sehr viel Spaß. Wir können neue Leute kennenlernen, uns untereinander vernetzen und neue Fähigkeiten erlenen als auch bestehende ausbauen.
Wir beide freuen uns schon sehr auf das duale Studium und auf die danach folgenden spannenden und abwechslungsreichen Tätigkeiten im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport.
Turan: Hey, ich bin Turan und arbeite im Innenministerium. Ich habe Verwaltungsinformatik an der Hochschule Hannover studiert.
Redaktion: Welche Eigenschaften sollte man für den Beruf Verwaltungsinformatiker mitbringen?
Turan: Als Verwaltungsinformatiker solltest du auf jeden Fall eine gute Portion analytisches Denken und Problemlösungsfähigkeiten mitbringen. Es ist wichtig, dass du strukturiert arbeiten kannst und komplexe IT-Prozesse nicht abschreckend, sondern herausfordernd findest. Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit sind ebenfalls super wichtig, weil du oft zwischen verschiedenen Abteilungen vermittelst. Außerdem hilft es, wenn du sowohl Interesse an IT als auch an den Abläufen in der öffentlichen Verwaltung hast. Und klar, die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden, ist ein Muss – die IT-Welt steht schließlich nie still.
Redaktion: Welche Studieninhalte sind Bestandteil des Studiums? Welcher Kurs hat dir besonders gefallen?
Turan: Das Studium der Verwaltungsinformatik an der Hochschule Hannover deckt eine echt breite Palette ab. Du lernst alles von Verwaltungsrecht über IT-Sicherheit bis hin zu Datenbanken und Projektmanagement. Einer meiner Lieblingskurse war definitiv IT-Sicherheit. Der Kurs war super spannend, weil er nicht nur theoretisches Wissen vermittelte, sondern auch viele praktische Übungen beinhaltete. Diese Mischung aus Theorie und Praxis hat mir besonders gut gefallen und mir gezeigt, wie wichtig das Thema in der heutigen Zeit ist.
Redaktion: Welche Vorteile und Besonderheiten bringt das Studium mit sich?
Turan: Das Studium der Verwaltungsinformatik bietet dir einen großen Vorteil: Du bekommst sowohl IT-Know-how als auch tiefes Verständnis für Verwaltungsprozesse vermittelt. Diese interdisziplinäre Ausbildung ist wirklich einzigartig und öffnet dir viele Türen in der öffentlichen Verwaltung. Außerdem ist das Studium sehr praxisnah, was bedeutet, dass du das Gelernte direkt in Projekten anwenden kannst. Dadurch bist du bestens auf den Berufseinstieg vorbereitet. Ein weiterer Pluspunkt: Die Berufsaussichten sind ziemlich gut, da der Bedarf an gut ausgebildeten Verwaltungsinformatikern stetig wächst.
Redaktion: Wie sieht deine Verwendung nach dem Studium aus?
Turan: Nach dem Studium arbeite ich jetzt in der IT-Koordination des Innenministeriums hier in Hannover. Meine Aufgaben sind super vielfältig und umfassen unter anderem das Software- und Lizenzmanagement, Mobile Device Management sowie den Bereich Finanzen und allgemeine Tätigkeiten. Der Job ist spannend und abwechslungsreich, und ich sehe viele Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln.
Redaktion: Würdest du diesen Studiengang weiterempfehlen und wenn ja, warum?
Turan: Auf jeden Fall würde ich den Studiengang weiterempfehlen. Verwaltungsinformatik ist ein zukunftssicherer Studiengang, der dir eine Menge Karrieremöglichkeiten bietet. Du lernst sowohl technisches als auch verwaltungsbezogenes Wissen, was eine einzigartige Kombination ist. Besonders jetzt, wo die Digitalisierung der Verwaltung immer wichtiger wird, sind deine Kenntnisse extrem gefragt. Wenn du also Interesse an IT und öffentlichen Strukturen hast, ist dieser Studiengang definitiv eine gute Wahl.
Redaktion: Warum hast du das Land Niedersachsen als deinen Arbeitgeber gewählt?
Turan: Ich habe mich für das Land Niedersachsen entschieden, weil hier die Digitalisierung der Verwaltung eine große Rolle spielt. Das gibt mir die Möglichkeit, in einem zukunftsorientierten Umfeld zu arbeiten und wirklich etwas zu bewegen. Zudem bietet Niedersachsen als Arbeitgeber eine gute Work-Life-Balance, sichere Arbeitsplätze und die Chance, an interessanten Projekten mitzuwirken, die die Verwaltung nachhaltig verändern.
Redaktion: Möchtest du sonst noch etwas ergänzen?
Turan: Ja, ich möchte noch betonen, dass der Beruf des Verwaltungsinformatikers eine echt spannende und abwechslungsreiche Herausforderung ist. Wenn du Interesse daran hast, die Verwaltung mit deinem IT-Know-how auf den neuesten Stand zu bringen und aktiv an der Digitalisierung mitzuwirken, dann ist das genau der richtige Weg für dich. Es ist ein Beruf mit Zukunft, in dem du wirklich etwas bewirken kannst.