Teilnehmer/innen der Qualifizierungsmaßnahme werden befähigt, Fach- und Führungsfunktionen zu übernehmen, in denen zu verantwortende Leitungsprozesse von Organisationen eigenständig gesteuert werden, eigenständig ausgeführt werden und dafür Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen geführt werden.
Insbesondere werden sie in die Lage versetzt, Aufgaben der Planung, Führung, Organisation, Steuerung, Durchführung und Kontrolle des Betriebs und Unterhaltes von Straßen und Grünflächen sowie der Verkehrssicherungspflicht unter Nutzung betriebswirtschaftlicher Instrumente wahrnehmen zu können.
Dabei sind die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen, die allgemein anerkannten Regeln der Technik und die aktuellen Standards sowie Aspekte der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen.
Sie möchten wirklich etwas bewegen – für sich und für die Menschen in Niedersachsen? Sie suchen einen Arbeitgeber, der Sicherheit, Perspektiven und Sinn vereint? Dann sind Sie beim Land Niedersachsen genau richtig!
Als größter Arbeitgeber in Niedersachsen mit mehr als 250.000 Beschäftigten bieten wir nicht nur einen krisensicheren Arbeitsplatz, sondern auch vielfältige Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln.
Warum beim Land Niedersachsen arbeiten?
Stabilität und Sicherheit: Ob als Beamtin/Beamter oder als Tarifbeschäftigte/Tarifbeschäftigter – bei uns sind Sie gut abgesichert.
Gestalten Sie die Zukunft – Ihre und unsere: Arbeiten Sie für das Gemeinwohl, stärken Sie Niedersachsen und geben Sie Ihrer Arbeit jeden Tag Sinn und Bedeutung.
Vielfältige Fachrichtungen: Ob Verwaltung, Technik, IT, Bildung oder Gesundheit – bei uns finden Sie den passenden Job.
Flexible Arbeitsmodelle: Gestalten Sie Ihre Arbeit so, wie sie zu Ihrem Leben passt – zum Beispiel mit Teilzeit, Telearbeit und Gleitzeit.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Flexibilität ist uns wichtig: die flexiblen Arbeitszeitmodelle ermöglichen, Beruf, Familie und Pflege in Einklang zu bringen.
Gezielte Entwicklung: Mit Programmen zur Führungskräfteentwicklung und Weiterbildung fördern wir Ihre Karriere.
Gesundheit und Wohlbefinden: Unser betriebliches Gesundheitsmanagement sorgt für ein gesundes Arbeitsumfeld.
Inklusion und Vielfalt: Wir unterstützen Menschen mit Behinderung aktiv, achten auf Gleichstellung aller Geschlechter und fördern interkulturelle Sensibilität.
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Wenn wir morgens ins Auto steigen, mit dem Fahrrad unterwegs sind oder Waren durch das Land transportiert werden, denken die wenigsten darüber nach, was im Hintergrund alles passieren muss, damit diese Wege sicher und verlässlich funktionieren. Doch genau dafür gibt es in Niedersachsen eine Behörde, die jeden Tag Verantwortung übernimmt: die NLStBV.
Ihr Auftrag ist so klar wie groß: Mobilität sichern und Zukunft ermöglichen.
Viel mehr als nur Straßenbau
Natürlich plant, baut und unterhält die NLStBV Bundes- und Landesstraßen. Sie kümmert sich um Brücken und Tunnel und entwickelt das Radwegenetz weiter. Doch das ist längst nicht alles.
Zu den Aufgaben zählen unter anderem auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur, Tätigkeiten als Luftfahrt- und Sicherheitsbehörde, umfangreiche Planfeststellungsverfahren sowie große Infrastruktur- und Energieleitungsprojekte. Der Verantwortungsbereich ist genauso vielfältig wie das Know-how der Fachkräfte, die hier beschäftigt sind.
Arbeit mit Wirkung für Millionen – Für wen wird hier eigentlich gearbeitet?
Kurz gesagt: für alle. Für Pendlerinnen und Pendler. Für Familien. Für Unternehmen. Für Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei.
Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist die Grundlage für wirtschaftliche Stärke, Sicherheit und Lebensqualität in Niedersachsen. Jede Investition, jede Sanierung und jeder Neubau hat direkte Auswirkungen auf den Alltag von Millionen Menschen.
Verantwortung endet nicht mit dem Abschluss eines Bauprojektes
Ein besonderes Merkmal der Behörde: Sie denkt langfristig. Von der ersten Planung über den Bau bis hin zur späteren Unterhaltung bleibt die Verantwortung häufig bestehen. Wenn beispielsweise eine Ortsdurchfahrt modernisiert wird, geht es um weit mehr als Asphalt. Verkehrsführung, Sicherheit, Umweltaspekte und die Abstimmung mit Kommunen und Versorgungsträgern spielen eine Rolle. Häufig werden im Zuge dessen auch Leitungen erneuert oder zusätzliche Maßnahmen umgesetzt. So entstehen Lösungen, die langfristig tragen.
Aktuelle Herausforderungen
Viele Brücken erreichen aktuell das Ende ihrer Lebensdauer und müssen ersetzt werden. Gleichzeitig wächst der Anspruch an moderne, sichere und nachhaltige Verkehrswege. Parallel dazu treiben Planfeststellungsverfahren wichtige Energieprojekte voran.
Diese Herausforderungen verlangen nicht nur Ingenieurwissen, sondern auch Organisationstalent, wirtschaftliches Denken und rechtliche Kompetenz.
Eine Behörde, viele Berufe
Gerade weil die Aufgaben so vielfältig sind, arbeiten hier Menschen mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Bauingenieurinnen und Bauingenieure, Techniker, Juristinnen, Verwaltungsfachleute, IT-Expertinnen, Fachkräfte im Bereich Elektromobilität, Hafen oder Luftfahrt – sie alle tragen dazu bei, dass Projekte erfolgreich umgesetzt werden.
Und sie alle arbeiten an einem gemeinsamen Ziel: Niedersachsen mobil zu halten.
Zusammenarbeit als Schlüssel
Gute Ergebnisse entstehen dort, wo Menschen ihr Wissen teilen. Die NLStBV setzt auf Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung und darauf, Verantwortung gemeinsam zu tragen. Unterschiedliche Perspektiven sind gewollt – denn sie führen zu besseren Lösungen.
Arbeitgeber Niedersachsen: sicher und sinnstiftend
Neben spannenden Aufgaben bietet die NLStBV verlässliche Rahmenbedingungen. Tarifgebundene Bezahlung, zusätzliche Leistungen, planbare Arbeitszeiten, 30 Urlaubstage und Angebote rund um Gesundheit und Vereinbarkeit schaffen Stabilität. Gleichzeitig eröffnen sich immer wieder neue Entwicklungsmöglichkeiten.
Viele entscheiden sich ganz bewusst für diese Mischung aus Sicherheit und Gestaltungsspielraum.
Sarah ist Bühnenmalerin am Oldenburgischen Staatstheater. Sie gestaltet die Bühnenbilder, die den Theateraufführungen in Oldenburg das gewisse Etwas verleihen. Wieso sie sich für diesen Beruf entschieden hat und wem sie den Job empfehlen würde, liest Du in diesem Blogartikel.
Was sind Deine Hauptaufgaben als Bühnenmalerin?
Ich bin für die gestalterische und handwerkliche – also vor allem malerische – Umsetzung der Bühnenbilder zuständig. Das heißt ich erledige Anstreicharbeiten aber auch motivische Prospektmalereien, Materialimiationen, das farbliche Gestalten von Bühnenplastiken und selten auch Sprüh- bzw. Lackierarbeiten.
Was hast Du für eine Ausbildung absolviert?
Ich habe eine Ausbildung zur Bühnenmalerin am Theater Ulm gemacht. Das war eine ganz klassische dreijährige Ausbildung, in der sich praktische Phasen mit Berufsschulblöcken abgewechselt haben.
Warum hast Du Dich für die Ausbildung zur Bühnenmalerin entschieden?
Ich habe schon immer gerne gemalt und allgemein kreativ gearbeitet. Da war es natürlich verlockend, mir einen Beruf zu suchen, bei dem ich fürs Malen bezahlt werde.
In meiner vorherigen Tätigkeit als Regieassistentin am Theater Bremen hat mir die Arbeit mit den Händen sehr gefehlt.
Noch dazu kommt, dass viele Berufe am Theater Hand in Hand mit unregelmäßigen Arbeitszeiten und sehr viel Aufopferung zugunsten des Gelingens einer Produktion gehen. Die Arbeit in einem Malsaal findet allerdings meistens in klar geregelten Arbeitszeiten statt. Auch das war neben der Aussicht auf eine handwerkliche Tätigkeit ein weiterer positiver Aspekt, weswegen ich mich für die Ausbildung zur Bühnenmalerin entschieden habe.
Was gefällt Dir besonders an deinen Aufgaben?
Für jedes Bühnenbild müssen unterschiedliche Techniken angewandt und kreative Lösungen gefunden werden. Das macht meinen Beruf total abwechslungsreich und spannend. Langweilig wird einem da nie.
Welche Eigenschaften sollte man für Deinen Beruf mitbringen?
Ich würde sagen:
Freude und Talent am kreativen, gestalterischen und handwerklichen Arbeiten
Räumliches Vorstellungsvermögen und mathematisches Verständnis
Farbsehvermögen
Kommunikations- und vor allem Teamfähigkeit aufgrund von vielen Absprachen mit Kolleginnen und Kollegen und dem gemeinschaftlichen Arbeiten an Bühnenbildteilen und
Die Bereitschaft, mit klebrigen, pastosen Materialien zu arbeiten und Farbkleckse auf Haut und Kleidung zu riskieren. Man sollte keine Angst vor Schmutz und ein wenig Chaos haben.
Wem würdest Du das Land Niedersachsen als Arbeitgeber empfehlen?
Allen Personen, die sich keine selbstständige Tätigkeit vorstellen können und die Sicherheit durch einen Arbeitsvertrag, der die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften festhält, haben möchten.
Was ist besonders an einem Staatstheater?
Staatstheater sind in den meisten Fällen in allen Dimensionen (Gebäude, Bühnengröße, Anzahl der Produktionen, Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern usw.) größer als beispielsweise Stadttheater oder Theater der freien Szene. Das ist natürlich der höheren staatlichen Förderung zuzuschreiben. Diese ermöglicht auch das Bauen und gestalterische Umsetzen von aufwendigeren und größeren Bühnenbildern, aufgrund eines allgemein höheren Budgets.
Das Oldenburgische Staatstheater ist hierbei eine tolle Mittelgröße. Es ist nicht so klein wie ein Puppentheater ohne eigene Werkstätten, aber auch nicht so groß wie beispielsweise die Staatsoper Hamburg oder München. Die haben ihre Werkstätten (Malsaal, Tischlerei, Schlosserei, Polsterei) in Hallen ausgelagert, die also aufgrund der Entfernung zum eigentlichen Haus und somit den anderen Kolleginnen und Kollegen wenig bis keinen Bezug und Kontakt haben.
In Oldenburg sind die Werkstätten im Theaterhaus angesiedelt und ermöglichen so Austausch und direkte Verbindung zu allen anderen Abteilungen.
Hast Du zum Schluss noch einen Funfact zu Deiner Arbeit parat?
Als Bühnenmalerin malt man in ganz anderen Dimensionen, als vielleicht zu Hause auf dem A3-Skizzenblock. Unsere gemalten Bilder, auch Prospekte genannt, sind teilweise bis zu zwölf Meter breit. Das erfordert natürlich dementsprechend große Werkzeuge. Wir haben also alles, was man so zum Malen brauch - nur eben viel größer.
Es gibt Drei-Meter-Lineale, Trommelfelle von Schlagzeug-Bass-Drums werden als Mischpaletten verwendet und Bürsten, die an gigantische Zahnbürsten erinnern. Arbeitet man als Bühnenmalerin erlangt man im besten Fall also automatisch einen gewissen Weitblick.
Wie wird aus einem Studienabschluss echte Verantwortung für Brücken, Straßen und Millionen Verkehrsteilnehmende? Die NLStBV hat dafür einen klaren Plan: ihr Traineeprogramm für Bauingenieurinnen und Bauingenieure.
Ankommen, verstehen, wachsen
Innerhalb von zwölf Monaten lernen Trainees die Behörde intensiv kennen. Sie sind einem regionalen Geschäftsbereich zugeordnet und durchlaufen verschiedene Stationen. So verstehen sie, wie Projekte geplant, abgestimmt, umgesetzt und langfristig betreut werden. Dabei bleibt niemand allein: Erfahrene Mentorinnen und Mentoren begleiten den Weg.
Mehr als Baupraxis
Neben der technischen Arbeit spielen auch rechtliche und organisatorische Themen eine wichtige Rolle. Lehrgänge in Hannover, ein mehrwöchiger Verwaltungslehrgang sowie Übungsarbeiten und Leistungsnachweise vermitteln das notwendige Hintergrundwissen. Denn große Projekte entstehen dort, wo Technik, Recht und Wirtschaft zusammen gedacht werden.
Der große Vorteil: Überblick statt Tunnelblick
Das Traineeprogramm bietet die Chance, die Strukturen der gesamten Behörde kennenzulernen. Dieses breite Verständnis hilft später enorm – besonders, wenn komplexe Aufgaben oder Führungsverantwortung warten.
Karriere, die sichtbar wird
Viele ehemalige Trainees übernehmen später verantwortungsvolle Positionen, zum Beispiel in der Bauleitung großer Infrastrukturmaßnahmen. Sie koordinieren Abläufe, tragen Budgetverantwortung und sorgen dafür, dass Projekte erfolgreich realisiert werden.
Investition in Menschen – Investition in Niedersachsen
Mit dem Programm sichert die NLStBV langfristig Fachwissen und Qualität. Gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure sind entscheidend, damit Planung, Bau und Betrieb der Infrastruktur auch in Zukunft funktionieren.
Warum sich der Einstieg lohnt
Wer hier startet, übernimmt früh Verantwortung, bekommt aber gleichzeitig Unterstützung, Struktur und Entwicklungsmöglichkeiten. Theorie wird unmittelbar zur Praxis – mit Ergebnissen, die man sehen kann. Vielleicht fährt man eines Tages über eine Strecke und weiß:
Wenn Christian von seiner Arbeit erzählt, wird schnell deutlich: Hier geht es nicht nur um Strom, Kabel und Technik – sondern auch um Verantwortung, Kreativität und Teamarbeit.
Der 45-jährige Elektroingenieur arbeitet beim Staatlichen Baumanagement Hannover (SBH) – und ist dort in ganz unterschiedlichen Projekten unterwegs. Als Vertreter des Bauherrn begleitet er freiberuflich tätige Ingenieurinnen und Ingenieure bei der Planung und Umsetzung von Bauvorhaben, berät die späteren Nutzerinnen und Nutzer der Gebäude und übernimmt gelegentlich auch selbst Planungs- oder Bauüberwachungsaufgaben.
„Das Spannende an meiner Arbeit ist die Vielfalt. Kein Projekt gleicht dem anderen – und ich kann meine Fachkenntnisse in ganz unterschiedlichen Bereichen einsetzen“, erzählt er.
Fachlich stark – und menschlich gut aufgestellt
Neben dem abwechslungsreichen Arbeitsalltag ist es vor allem die Art der Zusammenarbeit, die Christian schätzt: „Wir arbeiten in einem sehr kollegialen Umfeld. Es gibt einen guten fachlichen Austausch, wir begegnen uns auf Augenhöhe – und das nicht nur im eigenen Team, sondern auch bereichsübergreifend.“
Die Arbeitsweise im SBH beschreibt er als selbstverantwortlich und lösungsorientiert: „Ich habe die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und Entscheidungen mitzugestalten. Das macht die Arbeit nicht nur effektiv, sondern auch sinnstiftend.“
Beruf und Privatleben im Einklang
Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird beim Staatlichen Baumanagement großgeschrieben. Für Christian bedeutet das konkret: „Ich kann meine Arbeitszeit flexibel gestalten und auch im Homeoffice arbeiten. Gerade mit Familie ist das ein großer Pluspunkt.“
Die Mischung aus Büroarbeit und Baustellenterminen schafft dabei nicht nur Abwechslung, sondern auch eine gute Struktur im Alltag.
Ein Arbeitgeber mit Zukunft – und jungen Teams
Das Staatliche Baumanagement Hannover ist Teil der Niedersächsischen Landesverwaltung und für die bauliche Umsetzung öffentlicher Projekte zuständig – vom Schulgebäude über Justizvollzugsanstalten bis hin zu denkmalgeschützten Museen. Dabei arbeiten verschiedene Fachrichtungen Hand in Hand: Architektur, Bauingenieurwesen, Versorgungstechnik, Elektrotechnik und viele mehr.
Entgegen mancher Vorurteile ist das Team alles andere als verstaubt: „Viele meiner Kolleginnen und Kollegen sind jung und engagiert. Wir arbeiten mit modernen Tools, in interdisziplinären Teams und an zukunftsgerichteten Lösungen.“
Und jetzt seid ihr gefragt:
Hättet ihr gedacht, dass zwei 50 kW-Schnellladesäulen in der Spitzenlast so viel Strom verbrauchen wie ein ganzes Verwaltungsgebäude?
Oder, dass im Staatlichen Baumanagement so viele junge Menschen arbeiten – ganz anders als das bekannte Klischee vom „verstaubten Amt“?