Die Polizei Niedersachsen bietet Ihnen die Möglichkeit, direkt in das 2. Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 einzusteigen und als Polizeirätin oder Polizeirat Führungsaufgaben zu übernehmen.
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Als größter Arbeitgeber in Niedersachsen mit mehr als 250.000 Beschäftigten bieten wir nicht nur einen krisensicheren Arbeitsplatz, sondern auch vielfältige Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln.
Warum beim Land Niedersachsen arbeiten?
Stabilität und Sicherheit: Ob als Beamtin/Beamter oder als Tarifbeschäftigte/Tarifbeschäftigter – bei uns sind Sie gut abgesichert.
Gestalten Sie die Zukunft – Ihre und unsere: Arbeiten Sie für das Gemeinwohl, stärken Sie Niedersachsen und geben Sie Ihrer Arbeit jeden Tag Sinn und Bedeutung.
Vielfältige Fachrichtungen: Ob Verwaltung, Technik, IT, Bildung oder Gesundheit – bei uns finden Sie den passenden Job.
Flexible Arbeitsmodelle: Gestalten Sie Ihre Arbeit so, wie sie zu Ihrem Leben passt – zum Beispiel mit Teilzeit, Telearbeit und Gleitzeit.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Flexibilität ist uns wichtig: die flexiblen Arbeitszeitmodelle ermöglichen, Beruf, Familie und Pflege in Einklang zu bringen.
Gezielte Entwicklung: Mit Programmen zur Führungskräfteentwicklung und Weiterbildung fördern wir Ihre Karriere.
Gesundheit und Wohlbefinden: Unser betriebliches Gesundheitsmanagement sorgt für ein gesundes Arbeitsumfeld.
Inklusion und Vielfalt: Wir unterstützen Menschen mit Behinderung aktiv, achten auf Gleichstellung aller Geschlechter und fördern interkulturelle Sensibilität.
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Damit alles läuft: Mahir und die unsichtbare Kraft hinter dem Alltag im Sozialministerium
Wenn morgens im Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung die Lichter angehen, Besprechungsräume vorbereitet sind und der Arbeitsalltag reibungslos startet, steckt oft eine Person dahinter, die viele gar nicht bewusst wahrnehmen.
Einer davon ist Mahir. Er sorgt als Facility Manager dafür, dass im Hintergrund alles funktioniert – jeden Tag, oft unbemerkt, aber unverzichtbar.
Vom Hausarbeiter zum zentralen Ansprechpartner
Sein Weg ins Ministerium begann bereits im Jahr 2003 – damals noch als Hausarbeiter. Als sich Jahre später die Möglichkeit ergab, als Hausmeister mehr Verantwortung zu übernehmen, nutzte er diese Chance. Seit 2017 ist er nun als Facility Manager tätig.
Was ihn an der Rolle reizt? Vor allem die Vielfalt der Aufgaben und genau die prägt seinen Arbeitsalltag bis heute.
Kein Tag wie der andere
„Einen typischen Tag gibt es eigentlich nicht“, sagt Mahir. Seine Aufgaben sind so vielfältig wie das Ministerium selbst: Von Aufräumarbeiten und Instandhaltung über kleinere Reparaturen im Haus bis hin zu Unterstützung bei Umzügen, Vorbereitung und Umgestaltung von Besprechungsräumen, Koordination und Begleitung externer Reparaturdienste sowie Reinigungsarbeiten. Mahir ist für alle da. Und manchmal verbergen sich dahinter auch Tätigkeiten, die viele gar nicht erwarten würden, wie bspw. Registraturarbeiten. Genau diese Mischung macht den Beruf für ihn so spannend.
Arbeiten, wenn andere es nicht sehen
Die Besonderheit seiner Arbeit: Sie passiert meist im Hintergrund. Doch gerade das macht sie so wichtig. Denn ohne funktionierende Infrastruktur steht alles still.
Mahir bringt es auf den Punkt: Wenn niemand die Glühbirne wechselt, bleibt es dunkel. Wenn sich niemand kümmert, bleiben Räume ungenutzt oder unordentlich. Sein Ziel ist klar: einen reibungslosen Ablauf sicherstellen, damit sich alle anderen auf ihre Aufgaben konzentrieren können.
Schnell reagieren, wenn es darauf ankommt
Neben den alltäglichen Aufgaben gibt es immer wieder Situationen, die schnelles Handeln erfordern. Zum Beispiel dann, wenn ein Kollege im Fahrstuhl eingeschlossen ist. In solchen Momenten zeigt sich, wie wichtig Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein in diesem Beruf sind. Entscheidungen müssen schnell getroffen und Probleme unmittelbar gelöst werden.
Teamarbeit auf Augenhöhe
Auch wenn seine Arbeit oft im Hintergrund stattfindet, ist Mahir im ganzen Haus vernetzt. Er arbeitet mit Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen zusammen und ist für viele eine der ersten Anlaufstellen bei Problemen.
Was ihn besonders auszeichnet:
Er ist jederzeit ansprechbar und hilft unkompliziert weiter – sei es bei einer Reparatur oder einer spontanen Anfrage. Die Zusammenarbeit beschreibt er als durchweg freundlich und angenehm.
Motivation durch Vielfalt und Menschen
In seinem Arbeitsalltag treiben ihn vor allem zwei Dinge an. Die Vielseitigkeit seiner Aufgaben und der Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen Denn auch wenn sich durch Homeoffice-Strukturen der persönliche Austausch verändert hat, bleibt die Zusammenarbeit ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit. Und vor allem: Es wird nie langweilig. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen mit sich.
Warum das Land Niedersachsen als Arbeitgeber überzeugt
Nach über 20 Jahren im Ministerium ist sein Fazit eindeutig. Er schätzt besonders die freundlichen Kolleginnen und Kollegen, die Sicherheit des Arbeitsplatzes, die abwechslungsreichen Aufgaben und eine faire Bezahlung. Für ihn ist das Sozialministerium ein Arbeitgeber, bei dem die Rahmenbedingungen stimmen und die Arbeit gleichzeitig sinnvoll ist.
Ein Beruf mit echter Bedeutung - Mehr als „nur“ Hausmeister
Für Mahir ist klar, die Arbeit eines Facility Managers ist essenziell, auch wenn sie nicht immer sichtbar ist. Ohne diese Aufgaben würde der Betrieb im Ministerium nicht funktionieren, denn die Räume wären nicht nutzbar, Reparaturen würden liegen bleiben und alltägliche Abläufe würden ins Stocken geraten Seine Arbeit sorgt dafür, dass das Ministerium als verlässliche Institution funktionieren kann.
Was viele unterschätzen: Hinter dem Beruf steckt weit mehr als nur handwerkliche Arbeit. Es geht um Organisation, Verantwortung, Flexibilität – und darum, den gesamten Betrieb am Laufen zu halten. Oder wie Mahir es selbst sagt:
„Unsere Arbeit ist sehr wichtig für den Betrieb – auch wenn man sie nicht immer sofort sieht.“
Samuel ist 22 Jahre alt, ist gebürtiger Hildesheimer und wohnt mittlerweile in Hannover. Seit August 2024 studiert er Verwaltungswissenschaften an der HSVN und absolviert derzeit seine erste, von drei Praxisphasen im Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung (MI).
Warum hast Du dich für das Studium entschieden?
Samuel: Ich habe vorher gymnasiales Lehramt an der Leibniz Uni in Hannover studiert, wollte mich jedoch umorientieren. Da mir gesellschaftliche Themen wichtig sind und ich einen Beitrag für das Zusammenleben der Menschen leisten möchte, habe ich mich für das duale Studium beim Land Niedersachsen entschieden. Das Land als Arbeitgeber bzw. Dienstherrin gibt mir schon während des Studiums Sicherheit und ermöglicht mir ein breites Spektrum an Aufgaben kennenzulernen, sodass ich in meiner späteren Berufswahl flexibel bin.
Gerade absolvierst du Deine Praxisphase in Referat 14 im MI. Was sind Deine Aufgaben und was macht Dir daran Spaß?
Samuel: Da das Referat sehr vielfältig in seinen Aufgaben ist, kann ich mich auch in viele Bereiche einbringen. Ich habe viel mit der ressortübergreifenden Nachwuchsgewinnung zutun. Darunter zählen die Vor- und Nachbereitung sowie die Durchführung der Assessment-Center. Dabei gefällt mir besonders der rege Austausch und das Kennenlernen von vielen verschiedenen Menschen. Weiterhin kann ich auch rechtliche Fragen des Personalbereichs beleuchten und zu einer Lösung derer beitragen.
Meine Kolleginnen und Kollegen haben mir seit Beginn an viel Wertschätzung und Vertrauen entgegengebracht und haben mich sehr gut aufgenommen, sodass ich an meinen Aufgaben wachsen kann und ich mich gut aufgehoben fühle. Dabei herrscht stets ein ehrlicher und kommunikativer Umgang und ich werde in viele Arbeitsprozesse gut integriert. Die Zusammenarbeit macht mir daher besonders viel Spaß.
Wem würdest Du das Studium beim Land Niedersachsen empfehlen und warum?
Samuel: Ich empfehle das Studium allen, die sich für gesellschaftliche Themen interessieren und zugleich Einblicke in rechtliche und verwaltungsbezogene Bereiche gewinnen möchten. Wichtig ist, dass man jederzeit neugierig und offen für Neues ist, denn die Verwaltung und auch das Land Niedersachsen ist vielseitig und hat viele verschiedene Aufgabenbereiche, in die man eintauchen kann. Jeder, der gerne im Team mit anderen zusammenarbeitet und gerne Verantwortung übernimmt, ist in diesem Studium gut aufgehoben.
Wie findest du einen Ausgleich zum Studium bzw. zur Arbeit?
Samuel: Während der theoretischen Zeit an der Hochschule bekommt man zu Beginn des Trimesters seinen Stundenplan und kann dann bereits seine Termine frühzeitig planen. Das Studium erfordert selbstverständlich Fleiß und Arbeit, dies hält sich jedoch soweit in Grenzen, dass genügend Zeit ist, um seinen Hobbys nachzukommen. In der Praxiszeit kann man grundsätzlich aufgrund von Gleitzeit seine Arbeitszeit selbstbestimmen und hat natürlich die Möglichkeit Urlaub zu nehmen.
Ein duales Studium, vielfältige Stationen in der Verwaltung und heute direkt am Puls politischer Entscheidungen: Unser Kollege gibt Einblicke in seinen Weg in die Staatskanzlei und in die abwechslungsreiche Arbeit in der Pressestelle.
Vom dualen Studium zur Staatskanzlei
Sein Weg begann mit dem dualen Studium „Allgemeine Verwaltung“ beim Landkreis Gifhorn. „Ich wollte gerne ein Studium absolvieren, das Praxis und Theorie verbindet, um früh Berufserfahrung zu sammeln. Außerdem war mir ein krisenfester Arbeitgeber wichtig“, erzählt er. Schon durch seinen Vater, der ebenfalls beim Land Niedersachsen arbeitet, wusste er, welche Vor- und Nachteile der öffentliche Dienst mit sich bringt.
Nach dem Studium zog es ihn nach Hannover: „Dort gibt es durch die Vielzahl an Behörden einfach mehr Entwicklungsmöglichkeiten.“ Zunächst arbeitete er im Landesamt für Statistik Niedersachsen im Personalbereich und im Inneren Dienst, bevor er 2021 in die Staatskanzlei wechselte. Der besondere Reiz: Hier direkt an politischen Themen mitwirken zu können.
Aus den Praxisphasen des Studiums hat er vor allem eine Erkenntnis mitgenommen: Verwaltung ist unglaublich vielfältig – eine Erfahrung, die ihn bis heute prägt.
Ein Blick hinter die Kulissen der Pressestelle
Heute arbeitet er in der Pressestelle der Staatskanzlei – und dort gleicht kaum ein Tag dem anderen. Er ist zuständig für den Haushalt der Pressestelle, organisiert Veranstaltungen und Kampagnen des Landes Niedersachsen mit, wertet Medienberichte aus und bearbeitet Kleine und Große Anfragen des Landtags.
Besonders Freude bereitet ihm die Organisation größerer Veranstaltungen, die er gemeinsam mit dem Protokoll-Team der Staatskanzlei auf die Beine stellt. Ein Highlight: Das Jahr 2022/2023, in dem Niedersachsen den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) innehatte. „Wir haben in dieser Zeit zahlreiche Sitzungen an verschiedenen Orten – von Berlin über Brüssel bis Herrenhausen – organisiert und vorbereitet. Das war intensiv, aber auch sehr spannend.“
Für die Arbeit in der Pressestelle braucht es einiges an Kompetenzen: „Eine gute Ausdrucksfähigkeit, Flexibilität und die Fähigkeit, auch unter Zeitdruck strukturiert zu arbeiten, sind besonders wichtig.“
Sicherheit, Vielfalt und Motivation
Was ihn an der Arbeit beim Arbeitgeber Niedersachsen besonders überzeugt, ist die Kombination aus Sicherheit und Vielfalt: „Man hat die Möglichkeit, sich ständig weiterzuentwickeln und neue Themen kennenzulernen.“
Motivation zieht er vor allem daraus, dass seine Arbeit sichtbar wird – etwa durch Kampagnen wie zuletzt zum Geburtstag des Grundgesetzes. „So kann ich aktiv dazu beitragen, politische Themen transparent zu machen.“
Auch die Arbeitsatmosphäre in der Staatskanzlei beschreibt er als sehr positiv: kollegial, eng vernetzt und geprägt vom regelmäßigen Austausch.
Blick nach vorn – und ein Rat an Nachwuchskräfte
Für die Zukunft sieht er zahlreiche Möglichkeiten: neue Themenbereiche, aber auch den Aufstieg in den ehemals höheren Dienst.
Und was rät er jungen Menschen, die über ein duales Studium in der Verwaltung nachdenken? „Es ist eine sehr gute Möglichkeit, früh praktische Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig ein fundiertes Studium zu absolvieren. Wer sich für Verwaltung und gesellschaftliche Themen interessiert und einen krisenfesten Arbeitgeber sucht, sollte den Weg auf jeden Fall in Betracht ziehen.“
Wenn er die Arbeit in der Pressestelle in drei Worten beschreiben müsste, wären es:
Wenn wir morgens ins Auto steigen, mit dem Fahrrad unterwegs sind oder Waren durch das Land transportiert werden, denken die wenigsten darüber nach, was im Hintergrund alles passieren muss, damit diese Wege sicher und verlässlich funktionieren. Doch genau dafür gibt es in Niedersachsen eine Behörde, die jeden Tag Verantwortung übernimmt: die NLStBV.
Ihr Auftrag ist so klar wie groß: Mobilität sichern und Zukunft ermöglichen.
Viel mehr als nur Straßenbau
Natürlich plant, baut und unterhält die NLStBV Bundes- und Landesstraßen. Sie kümmert sich um Brücken und Tunnel und entwickelt das Radwegenetz weiter. Doch das ist längst nicht alles.
Zu den Aufgaben zählen unter anderem auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur, Tätigkeiten als Luftfahrt- und Sicherheitsbehörde, umfangreiche Planfeststellungsverfahren sowie große Infrastruktur- und Energieleitungsprojekte. Der Verantwortungsbereich ist genauso vielfältig wie das Know-how der Fachkräfte, die hier beschäftigt sind.
Arbeit mit Wirkung für Millionen – Für wen wird hier eigentlich gearbeitet?
Kurz gesagt: für alle. Für Pendlerinnen und Pendler. Für Familien. Für Unternehmen. Für Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei.
Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist die Grundlage für wirtschaftliche Stärke, Sicherheit und Lebensqualität in Niedersachsen. Jede Investition, jede Sanierung und jeder Neubau hat direkte Auswirkungen auf den Alltag von Millionen Menschen.
Verantwortung endet nicht mit dem Abschluss eines Bauprojektes
Ein besonderes Merkmal der Behörde: Sie denkt langfristig. Von der ersten Planung über den Bau bis hin zur späteren Unterhaltung bleibt die Verantwortung häufig bestehen. Wenn beispielsweise eine Ortsdurchfahrt modernisiert wird, geht es um weit mehr als Asphalt. Verkehrsführung, Sicherheit, Umweltaspekte und die Abstimmung mit Kommunen und Versorgungsträgern spielen eine Rolle. Häufig werden im Zuge dessen auch Leitungen erneuert oder zusätzliche Maßnahmen umgesetzt. So entstehen Lösungen, die langfristig tragen.
Aktuelle Herausforderungen
Viele Brücken erreichen aktuell das Ende ihrer Lebensdauer und müssen ersetzt werden. Gleichzeitig wächst der Anspruch an moderne, sichere und nachhaltige Verkehrswege. Parallel dazu treiben Planfeststellungsverfahren wichtige Energieprojekte voran.
Diese Herausforderungen verlangen nicht nur Ingenieurwissen, sondern auch Organisationstalent, wirtschaftliches Denken und rechtliche Kompetenz.
Eine Behörde, viele Berufe
Gerade weil die Aufgaben so vielfältig sind, arbeiten hier Menschen mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Bauingenieurinnen und Bauingenieure, Techniker, Juristinnen, Verwaltungsfachleute, IT-Expertinnen, Fachkräfte im Bereich Elektromobilität, Hafen oder Luftfahrt – sie alle tragen dazu bei, dass Projekte erfolgreich umgesetzt werden.
Und sie alle arbeiten an einem gemeinsamen Ziel: Niedersachsen mobil zu halten.
Zusammenarbeit als Schlüssel
Gute Ergebnisse entstehen dort, wo Menschen ihr Wissen teilen. Die NLStBV setzt auf Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung und darauf, Verantwortung gemeinsam zu tragen. Unterschiedliche Perspektiven sind gewollt – denn sie führen zu besseren Lösungen.
Arbeitgeber Niedersachsen: sicher und sinnstiftend
Neben spannenden Aufgaben bietet die NLStBV verlässliche Rahmenbedingungen. Tarifgebundene Bezahlung, zusätzliche Leistungen, planbare Arbeitszeiten, 30 Urlaubstage und Angebote rund um Gesundheit und Vereinbarkeit schaffen Stabilität. Gleichzeitig eröffnen sich immer wieder neue Entwicklungsmöglichkeiten.
Viele entscheiden sich ganz bewusst für diese Mischung aus Sicherheit und Gestaltungsspielraum.
Hi, ich bin Gernus, 28 Jahre alt, komme aus dem Osnabrücker Land und arbeite beim Regionalen Landesamt für Schule und Bildung (RLSB) Osnabrück. Ich habe 2025 meine Ausbildung zum Verwaltungswirt abgeschlossen und arbeite nun im Bereich „Nichtlehrendes Personal“.
Jeder Bereich hatte seine eigenen Herausforderungen
Neben dem Bereich „Nichtlehrendes Personal“ habe ich in meiner Ausbildung noch vier weitere Praxisabschnitte bei uns im Haus kennengelernt. Jeder Bereich hatte seine eigenen Herausforderungen, was die Ausbildung sehr abwechslungsreich gestaltet hat. Diese Abwechslung hat dafür gesorgt, dass ich gut entscheiden konnte in welchem Bereich ich überhaupt arbeiten möchte.
Im Bereich „Nichtlehrendes Personal“ bin ich für Einstellungen, Vertragsänderungen und Personalangelegenheiten des nichtlehrenden Personals an Schulen zuständig. Nichtlehrendes Personal an Schulen sind übrigens u.a. pädagogische Mitarbeiter/-innen, sozialpädagogische Fachkräfte in der schulischen Sozialarbeit, aber auch Schulassistent/-innen.
Dank meiner Tätigkeit beim RLSB habe ich nun die Möglichkeit, Menschen zu helfen, Hindernisse zu überwinden.
Ich habe mich für die Ausbildung beim RLSB entschieden, weil mich ein großes Interesse daran treibt, meine Mitmenschen zu unterstützen. Ich selbst habe auch kurdisch-jesidische Wurzeln und habe bereits früh gemerkt, wie erfüllend es ist, anderen zu helfen, sprachliche Barrieren zu überwinden und beim Ausfüllen von Dokumenten sowie bei bürokratischen Vorgängen zu unterstützen. Durch meine Tätigkeit beim RLSB habe ich nun die Möglichkeit, Menschen dabei zu helfen, diese Hindernisse zu überwinden und den Aufbau wertvoller fachlicher Kompetenz im Bereich Migration, Sprachförderung und sozialer Teilhabe zu ermöglichen.
An meiner Ausbildung ist vor allem besonders, dass man die Ausbildung im Beamtenverhältnis absolviert.
An meiner Ausbildung ist vor allem besonders, dass man die Ausbildung im Beamtenverhältnis absolviert. Das heißt, ich wurde gleich zu Beginn der Ausbildung zum Beamten auf Widerruf ernannt. Die Verbeamtung hat mir von Beginn an ein Gefühl der Sicherheit gegeben und war ein Grund, warum ich mir für die Ausbildung zum Verwaltungswirt entschieden habe.
Eine weitere Besonderheit der Ausbildung ist die Länge von zwei Jahren. Vergleichbare Ausbildungen gehen mit drei Jahren oft ein Jahr länger. Durch die zwei jährige Ausbildung bin ich allerdings schneller fertig und werde dadurch natürlich auch früher voll eingesetzt und bezahlt.
Durch die gemeinsame Zeit in Bad Münder haben sich viele Freundschaften entwickelt, die über die Lehrgänge hinaus Bestand haben.
Die Ausbildung teilt sich übrigens in 3 Bereiche auf, nach einem kurzen Start im RLSB ging es für mich für drei Monate zum Grundlehrgang nach Bad Münder. Dort finden die Theorieblöcke der Ausbildung statt. Im Anschluss an den Grundlehrgang war ich für 12 Monate im RLSB eingesetzt und habe verschiedene Bereiche durchlaufen. Zum Ende der Ausbildung ging es nochmal für 8 Monate nach Bad Münder zum Abschlusslehrgang.
Auch wenn Bad Münder für viele vielleicht abschreckend klingt, muss man sich keine Sorgen machen. Die Unterbringung und Verpflegung werden einem während der gesamten Zeit gestellt und da man zusammen mit dem ganzen Jahrgang vor Ort ist, wird es auch nicht langweilig. Ganz im Gegenteil, durch die gemeinsame Zeit haben sich viele Freundschaften entwickelt, die über die Lehrgänge hinaus Bestand haben.
Sport und Zeit mit Freunden und Familie ist für mich ein wichtiger Ausgleich
Das Arbeiten beim RLSB macht für mich hauptsächlich das Miteinander aus. Bei uns gibt es Menschen aus vielen Kulturen, was immer zu einem regen Austausch führt. Jeder Tag bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich, hierdurch wird das Arbeiten nie langweilig.
Ein wichtiger Ausgleich neben dem Sport ist für mich vor allem die Zeit, die ich mit meinen Freunden und meiner Familie verbringe – so kann ich am besten abschalten.
Tatjana (36) absolviert seit dem 01. August 2025 ihre Ausbildung zur Biologielaborantin beim Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES). Sie ist in Hameln geboren und lebt seit 2010 in Hannover.
Was sind Deine Aufgaben als Biologielaborantin?
Derzeit befinde ich mich in meiner ersten Ausbildungsabteilung, der BVD. BVD steht für Bovinen Virusdiarrhoe. Hierbei handelt es sich um eine anzeigenpflichtige Rinderseuche, die wir in Laboruntersuchungen versuchen nachzuweisen. Zu meinen aktuellen Aufgaben zählen also die Probenvorbereitung und der Probenansatz der eingesandten Ohrstanzen [1] und die Auswertung dieser am nächsten Tag. Darüber hinaus zählen auch allgemeine Labortätigkeiten wie das Stecken von Pipettenspitzen dazu.
Welche weiteren Abteilungen lernst Du während Deiner Ausbildung kennen?
Ich durchlaufe verschiedene Abteilungen wie u.a. die Virologie, Pathologie, Bakteriologie, Molekularbiologie und Serologie.
In der Virologie beschäftigt man sich beispielsweise mit krankmachenden Viren und züchtet lebende Körper-Zellen in kleinen Flaschen. In der Pathologie lerne ich Tiere fachgerecht zu sezieren und ihre Todesursache herauszufinden.
Warum hast Du Dich für die Ausbildung zur Biologielaborantin beim LAVES entschieden?
Ich habe meinen Schulabschluss auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt und diesen im Jahr 2024 erfolgreich bestanden. In der Volkshochschule hatte ich eine super tolle Biologielehrerin und ihr Unterricht hat mir immer sehr viel Spaß bereitet. Durch meine Lehrerin bin ich auf den Beruf der Biologielaborantin gekommen.
Nachdem ich ein wenig recherchiert hatte, bin ich zufällig auf das LAVES gestoßen und wusste sofort, dass ich dort arbeiten möchte. Also habe ich mein Berufsvorbereitungsjahr an der Justus von Liebig Schule absolviert, welches mir als erstes Ausbildungsjahr angerechnet wird. Glücklicherweise bin ich schlussendlich für die Ausbildung im LAVES ausgewählt worden und kann hier jetzt mein zweites Ausbildungsjahr starten.
Was macht Dir besonders Spaß an Deiner Arbeit?
Besonders Spaß macht mir das strukturierte Arbeiten, bei dem ich mich stark konzentrieren muss. Aber auch der Probenansatz, bei dem genaues Pipettieren erforderlich ist, gefällt mir total.
Welche Vorteile bietet die Ausbildung beim Land Niedersachsen?
Für mich persönlich ist das Land Niedersachsen ein perfekter Arbeitgeber, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Zusätzlich bietet mir die Arbeit beim Land Sicherheit.
Wem würdest Du Deine Ausbildung weiterempfehlen?
Ich würde den Menschen die Ausbildung weiterempfehlen, die Naturwissenschaften mögen und die darüber hinaus Familie und Beruf in Einklang bringen möchten.
In welchem Bereich möchtest Du nach Deiner Ausbildung arbeiten?
Aktuell kann ich das noch gar nicht so richtig sagen, da es so viele verschiedene tolle Fachbereiche gibt. Aber ich denke die Virologie, Pathologie, Serologie, Hygiene und Bakteriologie sind die Fachbereiche, die mich am meisten interessieren. Wo es genau hingehen wird, kann ich aber erst nach meiner Ausbildung sagen.
Was machst Du in Deiner Freizeit, um mal Abstand zu bekommen?
Als Ausgleich zur Arbeit treibe ich zwei bis drei Mal die Woche Sport im Fitnessstudio. Außerdem verbringe ich in meiner Freizeit viel Zeit in der Natur mit meinem Sohn. Noch dazu habe ich mir vor knapp zwei Jahren selber Klavierspielen beigebracht, was ich täglich verbessere.
[1] Bei Ohrstanzen handelt es sich um Gewebeproben der Tiere, die herangezogen werden, um sie auf das BVD-Virus zu untersuchen.
Sarah ist Bühnenmalerin am Oldenburgischen Staatstheater. Sie gestaltet die Bühnenbilder, die den Theateraufführungen in Oldenburg das gewisse Etwas verleihen. Wieso sie sich für diesen Beruf entschieden hat und wem sie den Job empfehlen würde, liest Du in diesem Blogartikel.
Was sind Deine Hauptaufgaben als Bühnenmalerin?
Ich bin für die gestalterische und handwerkliche – also vor allem malerische – Umsetzung der Bühnenbilder zuständig. Das heißt ich erledige Anstreicharbeiten aber auch motivische Prospektmalereien, Materialimiationen, das farbliche Gestalten von Bühnenplastiken und selten auch Sprüh- bzw. Lackierarbeiten.
Was hast Du für eine Ausbildung absolviert?
Ich habe eine Ausbildung zur Bühnenmalerin am Theater Ulm gemacht. Das war eine ganz klassische dreijährige Ausbildung, in der sich praktische Phasen mit Berufsschulblöcken abgewechselt haben.
Warum hast Du Dich für die Ausbildung zur Bühnenmalerin entschieden?
Ich habe schon immer gerne gemalt und allgemein kreativ gearbeitet. Da war es natürlich verlockend, mir einen Beruf zu suchen, bei dem ich fürs Malen bezahlt werde.
In meiner vorherigen Tätigkeit als Regieassistentin am Theater Bremen hat mir die Arbeit mit den Händen sehr gefehlt.
Noch dazu kommt, dass viele Berufe am Theater Hand in Hand mit unregelmäßigen Arbeitszeiten und sehr viel Aufopferung zugunsten des Gelingens einer Produktion gehen. Die Arbeit in einem Malsaal findet allerdings meistens in klar geregelten Arbeitszeiten statt. Auch das war neben der Aussicht auf eine handwerkliche Tätigkeit ein weiterer positiver Aspekt, weswegen ich mich für die Ausbildung zur Bühnenmalerin entschieden habe.
Was gefällt Dir besonders an deinen Aufgaben?
Für jedes Bühnenbild müssen unterschiedliche Techniken angewandt und kreative Lösungen gefunden werden. Das macht meinen Beruf total abwechslungsreich und spannend. Langweilig wird einem da nie.
Welche Eigenschaften sollte man für Deinen Beruf mitbringen?
Ich würde sagen:
Freude und Talent am kreativen, gestalterischen und handwerklichen Arbeiten
Räumliches Vorstellungsvermögen und mathematisches Verständnis
Farbsehvermögen
Kommunikations- und vor allem Teamfähigkeit aufgrund von vielen Absprachen mit Kolleginnen und Kollegen und dem gemeinschaftlichen Arbeiten an Bühnenbildteilen und
Die Bereitschaft, mit klebrigen, pastosen Materialien zu arbeiten und Farbkleckse auf Haut und Kleidung zu riskieren. Man sollte keine Angst vor Schmutz und ein wenig Chaos haben.
Wem würdest Du das Land Niedersachsen als Arbeitgeber empfehlen?
Allen Personen, die sich keine selbstständige Tätigkeit vorstellen können und die Sicherheit durch einen Arbeitsvertrag, der die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften festhält, haben möchten.
Was ist besonders an einem Staatstheater?
Staatstheater sind in den meisten Fällen in allen Dimensionen (Gebäude, Bühnengröße, Anzahl der Produktionen, Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern usw.) größer als beispielsweise Stadttheater oder Theater der freien Szene. Das ist natürlich der höheren staatlichen Förderung zuzuschreiben. Diese ermöglicht auch das Bauen und gestalterische Umsetzen von aufwendigeren und größeren Bühnenbildern, aufgrund eines allgemein höheren Budgets.
Das Oldenburgische Staatstheater ist hierbei eine tolle Mittelgröße. Es ist nicht so klein wie ein Puppentheater ohne eigene Werkstätten, aber auch nicht so groß wie beispielsweise die Staatsoper Hamburg oder München. Die haben ihre Werkstätten (Malsaal, Tischlerei, Schlosserei, Polsterei) in Hallen ausgelagert, die also aufgrund der Entfernung zum eigentlichen Haus und somit den anderen Kolleginnen und Kollegen wenig bis keinen Bezug und Kontakt haben.
In Oldenburg sind die Werkstätten im Theaterhaus angesiedelt und ermöglichen so Austausch und direkte Verbindung zu allen anderen Abteilungen.
Hast Du zum Schluss noch einen Funfact zu Deiner Arbeit parat?
Als Bühnenmalerin malt man in ganz anderen Dimensionen, als vielleicht zu Hause auf dem A3-Skizzenblock. Unsere gemalten Bilder, auch Prospekte genannt, sind teilweise bis zu zwölf Meter breit. Das erfordert natürlich dementsprechend große Werkzeuge. Wir haben also alles, was man so zum Malen brauch - nur eben viel größer.
Es gibt Drei-Meter-Lineale, Trommelfelle von Schlagzeug-Bass-Drums werden als Mischpaletten verwendet und Bürsten, die an gigantische Zahnbürsten erinnern. Arbeitet man als Bühnenmalerin erlangt man im besten Fall also automatisch einen gewissen Weitblick.
Was macht einen Arbeitgeber wirklich attraktiv? Sicherheit, spannende Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten sind wichtig, doch immer mehr Menschen suchen vor allem eines: Sinn in ihrer Arbeit. Im Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung kommen all diese Aspekte zusammen.
Arbeiten mit gesellschaftlicher Wirkung
Ob Pflege, Gesundheit, Gleichstellung oder Arbeitsmarkt – die Themen des Ministeriums betreffen das Leben der Menschen in Niedersachsen unmittelbar. Ein besonderer Fokus liegt aktuell auf den Herausforderungen des demografischen Wandels. Wie kann eine älter werdende Gesellschaft gut versorgt werden? Welche Lösungen braucht es für den Fachkräftemangel? Und wie können soziale Strukturen nachhaltig gestärkt werden?
Die Antworten darauf entstehen genau hier. Gemeinsam mit engagierten Mitarbeitenden, die aktiv an der Zukunft des Landes mitarbeiten.
Vielfältige Aufgaben statt starre Routinen
Die Arbeit im Ministerium ist geprägt von Abwechslung. Unterschiedlichste Themenfelder sorgen dafür, dass kein Arbeitsalltag dem anderen gleicht. Gerade in Bereichen wie der Öffentlichkeitsarbeit zeigt sich diese Vielfalt besonders. Mitarbeitende in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kümmern sich hier u.a. um die Kommunikation mit Journalistinnen und Journalisten, um die Organisation und Begleitung von Terminen und Veranstaltungen sowie um die Erstellung von Pressemitteilungen, Grußworten und Publikationen. Im Fokus steht hierbei immer die Aufbereitung komplexer Inhalte für die Öffentlichkeit. Dabei geht es nicht nur um Information, sondern darum, politische Inhalte verständlich und greifbar zu machen.
Teamarbeit als Erfolgsfaktor
Im Sozialministerium arbeitet niemand für sich allein. Viele Themen erfordern eine enge Abstimmung zwischen verschiedenen Fachbereichen. Gerade bei kurzfristigen Anfragen ist der Austausch mit Expertinnen und Experten aus den Referaten entscheidend. Diese Zusammenarbeit ist geprägt von Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung.
Sicherheit und Gestaltungsspielraum
Als Teil des Landesdienstes bietet das Ministerium stabile Rahmenbedingungen und langfristige Perspektiven. Gleichzeitig wird von den Mitarbeitenden mehr erwartet als reine Verwaltung: Hier im Ministerium werden eigene Ideen eingebracht und neue Lösungsansätze entwickelt. Jeder kann hier ein Stück Verantwortung für die Gesellschaft tragen.
Das Ziel ist klar: gesellschaftliche Herausforderungen aktiv gestalten, nicht nur verwalten.
Weiterentwicklung im Fokus
Das Ministerium unterstützt seine Mitarbeitenden dabei, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Es werden laufend sowohl externe als auch interne Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten und regelmäßige Mitarbeitergespräche geführt. So entstehen individuelle Entwicklungspfade innerhalb der Verwaltung.
Ein Arbeitsumfeld, das trägt
Neben den fachlichen Aspekten spielt auch die Arbeitskultur eine zentrale Rolle. Die Zusammenarbeit im Haus wird überwiegend als positiv erlebt. Gemeinsame Veranstaltungen stärken den Zusammenhalt. Zudem sorgen Institutionen wie der Personalrat und die Gleichstellungsbeauftragte dafür, dass die Interessen der Mitarbeitenden gehört werden.
Warum sich ein Einstieg lohnt
Das Sozialministerium Niedersachsen bietet:
sinnstiftende Tätigkeiten mit gesellschaftlicher Relevanz
abwechslungsreiche Aufgaben in vielfältigen Themenfeldern
stabile Rahmenbedingungen im öffentlichen Dienst
Entwicklungsmöglichkeiten und Raum für eigene Ideen
ein offenes und unterstützendes Arbeitsumfeld
Besonders hervorzuheben: Auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger sowie Menschen mit Behinderungen haben hier gute Chancen.
Fazit: Wer einen Job sucht, der nicht nur fordert, sondern auch etwas bewegt, findet im Sozialministerium einen Arbeitgeber mit echter Wirkung.
Klar! Ich bin Gina Brehmer, 25 Jahre alt und komme aus Georgsmarienhütte im Landkreis Osnabrück. Aktuell studiere ich „Allgemeine Verwaltung“ an der Hochschule Osnabrück im 5. Semester.
Warum hast Du Dich für ein Duales Studium entschieden?
Ich habe von 2018 bis 2021 eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Land Niedersachsen absolviert und in dem Beruf zwei Jahre beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in der Strukturförderung gearbeitet.
Irgendwie hatte ich dann aber Lust auf verantwortungsvollere Tätigkeiten. Ich wollte gerne erweiterte Aufgaben ausüben und das ging nur mit einer Tätigkeit im gehobenen Verwaltungsdienst, also musste das Studium oder die Angestelltenprüfung II her - und für mich war das Duale Studium der perfekte, praxisnahe Weg dahin.
Was macht den Studienstandort Osnabrück für Dich besonders?
Osnabrück hat genau die richtige Größe: nicht zu groß, nicht zu klein. Man findet sich schnell zurecht und der Campus hat jede Menge zu bieten.
Du hast schon mehrere Praxisphasen absolviert. Welche Eindrücke sind besonders hängen geblieben?
Meine erste Praxiszeit habe ich beim Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie in Osnabrück im Bereich Zuwendungsrecht absolviert. Diese Praxiszeit hat mir sehr viel Freude bereitet, da ich aufgrund meiner vorherigen Tätigkeit schon mit dem Zuwendungsrecht vertraut war.
Das zweite Praktikum habe ich im Regionalen Landesamt für Schule und Bildung, ebenfalls in Osnabrück, im Bereich „Lehrendes Personal“ abgeleistet.
Im Anschluss an das dritte Semester ging es für mich nach Österreich, wo ich meine Praxiszeit bei der Stadt Wien im Standesamt Ottakring verbracht habe. Dort hat man einen Einblick in die Verwaltungstätigkeit eines anderen Landes bekommen und schnell Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten entdeckt. Die Zeit dort war beruflich, wie privat, wunderbar und hat mich definitiv positiv vorangebracht.
Was macht das Land Niedersachsen für Dich als Arbeitgeber attraktiv?
Ganz klar: Vielfältigkeit und Sicherheit.
Man bekommt durch die Praxisphasen unglaublich viele Einblicke in verschiedene Behörden und Bereiche der Landesverwaltung. Gleichzeitig gibt es Programme wie die Fremdausbildung, die einem ermöglichen, Bundes-, Kommunal- oder sogar internationale Verwaltungsluft zu schnuppern. Das ist schon echt außergewöhnlich.
Und wie stellst Du Dir Dein zukünftiges Berufsleben vor?
Für mein zukünftiges Berufsleben wünsche ich mir einen Arbeitsplatz mit vielfältigen, interessanten Aufgaben und einem Team, mit dem man Spaß hat zusammen zu arbeiten, sodass man gerne zur Arbeit geht.
Wem würdest Du das Studium beim Land Niedersachsen empfehlen?
Ich würde das Studium beim Land Niedersachsen jedem empfehlen, der ein Händchen für rechtliche Themen hat, zudem einen sicheren Job haben möchte und beim größten Arbeitgeber Niedersachsens arbeiten will.
Wie findest Du Deinen Ausgleich zum Studium oder zur Arbeit?
Vor allem durch Sport! Ich gehe ins Fitnessstudio und spiele Tennis. Außerdem liebe ich es, Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen – und zu reisen, so oft es geht.
Hi, ich heiße Anna-Lena, bin 23 Jahre alt und komme aus dem schönen Ostfriesland. Seit September 2023 studiere ich Allgemeine Verwaltung an der Hochschule Osnabrück – und habe mir dort auch gleich ein gemütliches WG‑Zimmer gesucht. Für mich war dieses Studium ein großer Schritt, aber einer, der sich bisher absolut gelohnt hat.
„Für mich war dieses Studium ein großer Schritt, aber einer, der sich bisher absolut gelohnt hat.“
Die Entscheidung für das duale Studium fiel mir tatsächlich leicht. Nach meinem vorherigen Studium im Bereich Grundschullehramt wusste ich schnell: reine Theorie in riesigen Hörsälen ist nicht mein Weg. Mir hat die Praxis gefehlt, der Bezug zur Realität, die Nähe zu Menschen und Aufgaben. Im dualen Studium gefällt mir besonders die Mischung aus Theorie und Praxis. Man hat eine feste Kursgruppe, alles ist persönlicher und man lernt deutlich intensiver. Und vor allem: Man sieht direkt, wofür man das alles später braucht.
Osnabrück - viele Studis und alles gut erreichbar
Osnabrück hat mich als Stadt sofort abgeholt. Sie ist nicht zu groß und nicht zu klein – einfach gemütlich. Alles ist schnell erreichbar, egal ob man zu Fuß unterwegs ist oder den Bus nimmt. Und überall begegnet man Studierenden, was die Stadt unglaublich lebendig macht. Es gibt immer etwas zu erleben oder zu entdecken.
Bisher durfte ich meine Praxisphasen beim NLBV in Aurich, bei der Polizeiinspektion Leer/Emden und beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung im Referat 303 in Hannover absolvieren. Jede Station war anders und hat mir neue Einblicke gegeben. Besonders spannend war für mich die Zeit im Ministerium – Ministeriumsarbeit einmal hautnah mitzuerleben, war wirklich etwas Besonderes.
„Für mich bietet das Land Niedersachsen vor allem zwei Dinge: Sicherheit und Stabilität.“
Für mich bietet das Land Niedersachsen vor allem zwei Dinge: Sicherheit und Stabilität. Aber auch darüber hinaus überzeugt mich die große Bandbreite an möglichen Tätigkeitsfeldern. Nach dem Studium stehen einem viele Türen offen, und gleichzeitig lässt sich Beruf und Privatleben gut vereinbaren – etwas, das mir persönlich sehr wichtig ist.
Wo es später hingehen?Ganz festgelegt habe ich mich noch nicht. Die Ministeriumsarbeit hat mich sehr fasziniert, und ich könnte mir gut vorstellen, später im sozialen Bereich zu arbeiten. Aber auch die Wirtschaftsverwaltung, die ich bei der PI Leer/Emden kennengelernt habe, hat mir gut gefallen. Ich lasse mich da einfach offen inspirieren und schaue, wo es mich hinzieht.
Wem würde ich das duale Studium empfehlen?
Vor allem Menschen, die im öffentlichen Dienst arbeiten möchten und Abwechslung mögen: Verwaltung, Politik, Organisation und Service am Menschen – all das steckt in diesem Studiengang. Wer Freude an strukturiertem Arbeiten hat und gleichzeitig gesellschaftliche Prozesse mitgestalten will, ist hier genau richtig.
Taekwondo als Ausgleich
Seit 17 Jahren mache ich Taekwondo, und das ist für mich der perfekte Ausgleich zu Studium und Arbeit. Bewegung hilft mir, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken.
Du bist auf der Suche nach einem Arbeitsplatz, der nicht nur Sicherheit bietet, sondern auch Sinn stiftet, Weiterentwicklung ermöglicht und sich flexibel in dein Leben integrieren lässt? Dann ist der öffentliche Dienst – und speziell der Arbeitgeber Niedersachsen – genau der richtige Ort für dich. Hier zeigen wir dir, welche Vorteile dich erwarten, wenn du Teil unseres Teams wirst.
1. Sicherer Arbeitsplatz mit planbarer Zukunft
Ein entscheidender Vorteil des öffentlichen Dienstes ist die langfristige Arbeitsplatzsicherheit. Ob als Beamt/-in oder Tarifbeschäftigte/-r – du kannst dich auf pünktliche Gehaltszahlungen verlassen und deine berufliche Zukunft solide planen. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist dies ein stabiler Anker für deine Karriere und dein Privatleben.
2. Flexible Arbeitsmodelle und Work-Life-Balance
Beim Arbeitgeber Niedersachsen wird Vereinbarkeit von Beruf und Familie großgeschrieben. Ob Teilzeit, Gleitzeit oder Homeoffice – die verschiedenen Arbeitsmodelle ermöglichen dir, Arbeit, Studium, Freizeit, Familie oder Ehrenamt optimal miteinander zu kombinieren. Auch individuelle Lösungen, wie Elternzeit oder Pflegezeit, werden aktiv unterstützt.
3. Sinnstiftende und abwechslungsreiche Tätigkeiten
Arbeiten im öffentlichen Dienst bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Die Aufgaben sind vielseitig: von Verwaltung über soziale Projekte bis hin zu Sportförderung und Integrationsmaßnahmen. So trägst du direkt dazu bei, dass unsere Gesellschaft besser funktioniert und Menschen unterstützt werden – ein echter Unterschied, den du täglich siehst.
4. Vielfältige Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten
Deine Karriere kann bei uns in vielen Richtungen wachsen. Wir bieten umfangreiche Fort- und Weiterbildungen, individuelle Entwicklungsprogramme und Aufstiegschancen – sowohl fachlich als auch in Leitungspositionen. Ob du dich spezialisieren oder Führungskompetenzen ausbauen möchtest, beim Arbeitgeber Niedersachsen findest du die passenden Möglichkeiten.
5. Zukunftssichere Altersvorsorge
Als Mitarbeiter/-in des öffentlichen Dienstes bist du von Anfang an gut für die Zukunft abgesichert. Mit einer starken Altersvorsorge kannst du langfristig planen und beruhigt in die Zukunft blicken – ein Vorteil, den nur wenige Arbeitgeber in dieser Form bieten.
6. Kollegiales Umfeld und Teamgeist
Beim Arbeitgeber Niedersachsen triffst du auf ein kollegiales Miteinander und ein stabiles Netzwerk. Über Projekte hinaus entstehen Freundschaften und gemeinsame Erlebnisse, die das Arbeitsumfeld besonders angenehm machen.
7. Vielfalt und Integration
Wir setzen auf Diversität und Chancengleichheit: Menschen mit Migrationshintergrund, internationalen Erfahrungen oder unterschiedlichen Hintergründen sind bei uns willkommen. Die Integration in Teams und Karrierewege wird aktiv gefördert – so entsteht ein Arbeitsumfeld, das die Stärken aller Mitarbeiter/-innen nutzt.
8. Innovatives Arbeiten und Digitalisierung
Der öffentliche Dienst ist modern, digital und zukunftsorientiert. Wir investieren kontinuierlich in digitale Prozesse, moderne Arbeitsmittel und innovative Projekte, damit du effizient arbeiten und eigene Ideen einbringen kannst.
9. Gesellschaftliche Relevanz und Sinn
Nicht zuletzt bietet der Arbeitgeber Niedersachsen die Möglichkeit, einen echten Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten. Ob in Bildung, Sicherheit, Verwaltung, Sport oder Integration – deine Arbeit wirkt direkt und sichtbar und trägt zu einem besseren Miteinander bei.
Fazit
Arbeiten beim Arbeitgeber Niedersachsen bedeutet weit mehr als ein sicherer Job. Du profitierst von stabilen Rahmenbedingungen, flexiblen Arbeitsmodellen, vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und vor allem von der Chance, sinnstiftend für die Gesellschaft tätig zu sein.
Wenn du dich für eine Karriere im öffentlichen Dienst interessierst, bietet der Arbeitgeber Niedersachsen ein Umfeld, in dem du deine Fähigkeiten einbringen, wachsen und wirklich etwas bewegen kannst.
Starte jetzt deine Karriere – für dich und für Niedersachsen!
Disziplin, Muskelkater und Schlaf – so beschreibt Merle Homeier ihren Alltag. Die 25-jährige Weitspringerin gehört zur deutschen Leichtathletikspitze und absolviert gleichzeitig ein duales Studium beim Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport als Regierungsinspektor - Anwärterin. Wie das funktioniert? Mit einer Extraportion Ehrgeiz, Flexibilität – und dem richtigen Arbeitgeber an ihrer Seite.
Ein ganz normaler Tag zwischen Training und Verwaltung
Ihr Wecker klingelt meist gegen 07.00 Uhr. Um 08.30 Uhr steht der erste Termin an: Physiotherapie am Olympiastützpunkt. Danach? Entweder Frühtraining oder Vorlesung – je nachdem was der Stundenplan hergibt. Am Nachmittag steht dann das zweite Training an, Wenn Merle nur eine Einheit auf dem Plan stehen hat, dann nutzt sie auch gerne die Zeit, um mit ihren Freundinnen einen Kaffee zu trinken.
Damit im durchgetakteten Alltag auch die Ernährung nicht zu kurz kommt, setzt Merle auf Meal Prep. „Ich koche super gerne selbst und nehme mein Essen einfach mit.“ Ein durchstrukturierter Tagesablauf und eine Portion Motivation sind ihr Erfolgsrezept zwischen Muskelkater und Gesetzestexten. „Ich stelle mir immer vor, wo ich sein kann, wenn ich jetzt durchziehe:“
Vom Sportplatz ins Ministerium
Schon mit sechs Jahren stand Merle auf dem Sportplatz, seit 2015 konzentriert sie sich ganz auf den Weitsprung. Doch ihr Ehrgeiz beschränkt sich nicht nur auf den Sport. Nach dem Abi absolvierte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr im Büro – und entdeckte dabei ihre Begeisterung für die Verwaltung. Als das Land Niedersachsen 2020 das duale Studium für Spitzensportler/-innen einführte, war für Merle klar: „Da will ich hin!“
Individuelle Förderung statt Standardprogramm
Was Merle an ihrem dualen Studium besonders schätzt: die gezielte Unterstützung durch das Land Niedersachsen. „Ein normales Studium und Spitzensport – das funktioniert für mich nicht.“ Beim Land ist man nie auf sich alleingestellt. Sie Studienstruktur wurde für sie flexibel angepasst – statt drei dauert ihr Studium vier Jahre. Praxisphasen werden auf 20 Stunden pro Woche reduziert, wichtige Prüfungstermine auf den Trainings- und Wettkampfplan abgestimmt. Dazu kommen Sonderurlaub, flexible Freistellungen und echtes Verständnis für die Anforderungen des Leistungssports. Das alles geschieht nicht nur auf dem Papier – sondern ganz praktisch im Alltag.
Spagat zwischen Training und Vorlesung
Bis zu neun Trainingseinheiten pro Woche, dazu Vorlesungen, Prüfungen, Praxisphasen, Physio – Merles Alltag ist durchgetaktet. Trotzdem sagt sie: „Mir macht das Spaß. Ich weiß genau, was als Nächstes ansteht und mit einem guten Zeitmanagement klappt das alles.“ Dank individueller Absprachen mit dem Studieninstitut und ihrem Arbeitgeber kann sie Training und Studium optimal aufeinander abstimmen. „Beim Land Niedersachsen hat man immer Ansprechpartner, die mit einem eine Lösung finden, Sport und Studium/Beruf unter einen Hut zu bekommen. Ohne diese Unterstützung wäre das nicht möglich“, betont sie. „Ich frage mich zwar manchmal selbst, wieso ich mir den ganzen Stress antue, aber das ist auch ganz schnell wieder verflogen, wenn ich entweder eine gute Trainingseinheit hatte oder mit meinen Kommiliton/-innen viel Spaß in der Vorlesung hatte. So hat beides seine Vorteile, die zusammen dann den ganzen Stress wert sind.“
„Ich arbeite auch außerhalb des Büros“
Neidische Blicke wegen Sonderurlaub und Freistellungen? Fehlanzeige. „Die meisten Kolleg/-innen zeigen eher Bewunderung. Und wenn man ehrlich ist: Ich arbeite ja auch, nur eben zusätzlich an einem anderen Ziel.“ Merle schätzt besonders das Teamgefühl – im Sport wie im Büro. Kommunikation, Rücksicht, Kompromisse – das braucht es auf dem Trainingsplatz genauso wie in der niedersächsichen Landesverwaltung.
Zukunft mit Perspektive
Was Merle am dualen Studium beim Land Niedersachsen besonders schätzt: die Sicherheit. „Die sportliche Karriere ist endlich – aber ich weiß, dass ich danach gut abgesichert bin.“ Gerade nach ihrer Verletzungspause gibt ihr das berufliche Standbein zusätzliche Stabilität. Dieser Gedanke ist für viele Spitzensportler/-innen ein entscheidender Faktor, um sich auch ein Leben neben dem Spitzensport aufzubauen. Ihr Slogan für die Spitzensportförderung? „Zwei Herausforderungen, ein Erfolg: Dualer Spitzen-Sportler!“
Merles Tipp für andere Spitzensportler/-innen:
„Lasst euch nicht vom Begriff Verwaltung abschrecken, sagt Merle. Wenn man sich ein bisschen mit dem Landesdienst beschäftigt, merkt man schnell wie vielseitig und spannend die Möglichkeiten sind. Und wenn man sich für das duale Studium entscheidet: Durchhalten! Die rechtlichen Inhalte sind anfangs ungewohnt – aber spätestens in der Praxis merkt man, wofür man das alles macht. Und dann macht es auch richtig Spaß!“
Ein Ziel fest im Blick: Los Angeles 2028
Und wie sieht Merles Zukunft aus? Beruflich möchte sie sich einbringen, ihren Kolleg/-innen eine Hilfe sein und Verantwortung übernehmen, vielleicht später sogar Führungsaufgaben übernehmen. Sportlich hat sie ein klares Ziel: die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Bis dahin heißt es: dranbleiben – mit Disziplin, Muskelkater und… genügend Schlaf.
Wenn man heute über den Südschnellweg in Hannover fährt, denkt man selten darüber nach, wie viel Planung, Koordination und Verantwortung in dieser Straße steckt. Dabei ist der Südschnellweg eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Region – für Pendlerinnen und Pendler, für Unternehmen und für den Wirtschaftsverkehr in Niedersachsen.
Damit diese zentrale Verbindung auch in Zukunft sicher, leistungsfähig und verlässlich bleibt, wird der Südschnellweg umfassend erneuert. Mitten in diesem Großprojekt arbeitet Rudin, Bauleiter bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) – und damit beim Arbeitgeber Niedersachsen.
Ein Projekt mit Geschichte – und Zukunft
Viele Brücken des Südschnellwegs stammen noch aus den 1950er- und 1960er-Jahren. Altersbedingte Schäden machten deutlich: Eine grundlegende Erneuerung ist notwendig – nicht nur aus baulicher Sicht, sondern vor allem aus Gründen der Verkehrssicherheit und Nachhaltigkeit.
Die Erneuerung des Südschnellwegs ist deshalb ein zentrales Infrastrukturprojekt für Niedersachsen. Ziel ist es, die Strecke langfristig sicher, leistungsfähig und zukunftsfähig aufzustellen. Aktuell befindet sich das Projekt in der Bauphase. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise, damit der Verkehr weiterhin möglichst aufrechterhalten werden kann.
Verantwortung auf vielen Ebenen
Als Bauleiter übernimmt Rudin eine wichtige Rolle im Projekt. Er koordiniert die Bauausführung, überwacht Termine, Kosten und Qualität und stimmt sich eng mit Baufirmen, Fachplanungen und verschiedenen Behörden ab.
Sein Arbeitsalltag ist vielseitig: Baustellenkontrollen, Baubesprechungen sowie organisatorische und koordinierende Aufgaben gehören dazu. Kein Tag ist wie der andere – und genau das schätzt Rudin an seiner Arbeit. Entscheidungen müssen oft schnell, aber immer fundiert getroffen werden.
Viele Beteiligte, hohe Komplexität
Was den Südschnellweg besonders herausfordernd macht, ist die innerstädtische Lage, der laufende Verkehr und die Vielzahl an Beteiligten. Neben Ingenieurbüros und Bauunternehmen sind unter anderem Verkehrs-, Umwelt-, Naturschutz-, Untere-Wasser- und Abfallbehörden in das Projekt eingebunden.
Eine präzise Planung und enge Abstimmung sind deshalb unerlässlich. Sicherheit hat dabei oberste Priorität – sowohl auf der Baustelle als auch für die Verkehrsteilnehmenden. Einschränkungen lassen sich bei einem Projekt dieser Größenordnung nicht vollständig vermeiden, werden aber durch Bauphasen, Umleitungen und intensive Öffentlichkeitsarbeit so gering wie möglich gehalten.
Warum der Südschnellweg so wichtig ist
Der Südschnellweg ist eine zentrale Verkehrsverbindung für die Region Hannover und darüber hinaus. Würden solche Infrastrukturprojekte nicht umgesetzt, hätte das langfristige Folgen: Die Verkehrssicherheit würde sinken und die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur wäre gefährdet.
Durch die Erneuerung wird die Infrastruktur für die kommenden Jahrzehnte gesichert. Davon profitieren langfristig Pendlerinnen und Pendler, Anwohnende, Unternehmen und der Wirtschaftsverkehr. Leistungsfähige Verkehrswege sind eine Grundvoraussetzung für Mobilität, wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität.
Investitionen in Infrastruktur sind damit immer auch Investitionen in das Gemeinwohl – in Sicherheit, Verlässlichkeit und Zukunftsfähigkeit.
Vom Trainee zum Bauleiter
Seinen Einstieg bei der NLStBV hat Rudin über das Trainee-Programm im Bauingenieurwesen gefunden. In dieser Zeit konnte er verschiedene Bereiche kennenlernen, praktische Erfahrungen sammeln und Schritt für Schritt Verantwortung übernehmen.
„Das Trainee-Programm war für mich der ideale Einstieg“, sagt Rudin. Es habe ihm nicht nur fachlich viel gebracht, sondern auch geholfen, die Abläufe, die Vielfalt der Aufgaben und die Zusammenarbeit im Landesdienst zu verstehen. Heute profitiert er davon täglich – besonders bei einem Projekt dieser Größenordnung.
Arbeiten beim Arbeitgeber Niedersachsen
Was Rudin an seiner Arbeit besonders motiviert, ist der nachhaltige Nutzen des Projekts. Zu wissen, dass die eigene Tätigkeit langfristig vielen Menschen zugutekommt, gibt seinem Arbeitsalltag Sinn.
Besonders stolz ist er auf die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Denn große Infrastrukturprojekte lassen sich nur gemeinsam stemmen – mit Fachwissen, Abstimmung und gegenseitigem Vertrauen.
Der Südschnellweg zeigt exemplarisch, welche Verantwortung das Land Niedersachsen übernimmt: für sichere Verkehrswege, für eine funktionierende Infrastruktur und für das Gemeinwohl.
Blick nach vorn
Auch in den kommenden Bauabschnitten geht das Projekt weiter voran. Geplant sind unter anderem der Start des Tunnelbaus, weitere Arbeiten an der Leineflutmulde und der Leinebrücke. Schritt für Schritt wird der Südschnellweg so vollständig modernisiert.
Franziska Klinner ist 23 Jahre alt und arbeitet im Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (LS) im Bereich Soziales Entschädigungsrecht in Braunschweig. Dort hat für sie alles angefangen – mit der ersten Praxisphase im dualen Studium „Allgemeine Verwaltung/Verwaltungswissenschaft“. Heute ist sie zurück – nicht mehr als Studierende, sondern als Kollegin. Und sie hat ziemlich viel zu erzählen.
Franziskas Weg ins duale Studium „Allgemeine Verwaltung“
Für Franzi war nach dem Abitur gleich klar, dass sie ein duales Studium machen möchte. Bei einer Berufsmesse ist sie auf das duale Studium „Allgemeine Verwaltung/Verwaltungswissenschaft“ aufmerksam geworden und hat sich im Anschluss direkt beworben. Auch wenn am Anfang noch Zweifel bestanden, ob sie den richtigen Weg eingeschlagen hat, ist für sie mittlerweile klar, dass es definitiv die richtige Entscheidung war.
Ein berufliches Wiedersehen mit Gefühl
Drei Worte beschreiben Franziskas ersten Arbeitstag nach dem Studium: Wiedersehen, Aufregung, Vorfreude. Viele ihrer jetzigen Kolleg/-innen kannte sie bereits aus der Praxisphase. Einige Kontakte sind sogar über das Studium hinweg geblieben. „Es hat sich direkt angefühlt, als wäre ich nie weg gewesen“, erinnert sie sich. Der Start in den Berufsalltag war für sie kein Sprung ins kalte Wasser – sondern fast wie ein Heimkommen.
Arbeiten mit Sinn – und Menschlichkeit
Franziskas Arbeit ist alles andere als trocken: Sie bearbeitet Anträge von Menschen, die Opfer von Gewalt- oder Straftaten geworden sind und möglicherweise Anspruch auf Entschädigung haben. Jeder Fall ist individuell, jede Geschichte anders – manchmal herausfordernd, oft bewegend. „Besonders am Anfang war es nicht leicht mit Antragsteller am Telefon umzugehen, die entweder Fragen gestellt haben, auf die ich noch gar nicht antworten konnte oder die über ihre persönlichen Schicksalsschläge erzählten. Aber man wächst mit den Aufgaben und genau das macht die Arbeit auch so wichtig – und sinnstiftend.“
Ihr Arbeitsalltag ist vielseitig: Ob Akteneinsicht bei Polizei und Staatsanwaltschaft, Zeugenbefragungen, medizinische Unterlagen einholen oder juristisch prüfen, ob ein Anspruch besteht – Wenn ich mich für einen Emoji entscheiden müsste, der meinen Arbeitsalltag beschreibt, dann wäre es vielleicht sogar der Detektiv-Emoji“, sagt sie mit einem Schmunzeln.
Vom Hörsaal ins echte Leben – ein realistischer Übergang
Dass ihr Studium sie gut vorbereitet hat, merkt Franziska jeden Tag: „Wir prüfen Fälle nach dem Prinzip der Subsumtion – genau wie im Studium muss ich immer schauen, ob alle Tatbestandsmerkmale vorliegen.“ Doch das tiefergehende Fachwissen und den sicheren Umgang mit echten Fällen erlernte sie erst in der Praxis. Der größte Unterschied zum Studium ist wahrscheinlich auch die Verantwortung, die man gegenüber der Gesellschaft übernimmt, wenn man im Berufsleben ankommt. Aber genau darauf kann man sich ja auch freuen, meint Franziska. „Ich hatte Vorfreude darauf, bald meine eigene Rate zu bearbeiten und „eigene“ Antragsteller am Telefon zu haben, Fälle zu bearbeiten und Entscheidungen selbst zu treffen.“ Ihr größter Aha-Moment? Dass Verwaltung deutlich spannender ist, als viele denken – und sie ihren Job richtig gern macht.
Verwaltung, aber anders: jung, kollegial, freundschaftlich
Franziska war überrascht: Der Altersdurchschnitt im Team liegt bei etwa 30 bis 35 Jahren. „Ich hätte nie gedacht, dass man so eng mit Kolleg/-innen zusammenwächst. Oft fühlt es sich eher an wie eine Freundesgruppe aus der Uni.“ Gemeinsam zum Mittagessen, spontane Treffen am Wochenende oder einfach ein offenes Ohr im Büro – das Arbeitsklima ist für sie einer der größten Pluspunkte.
„Viele denken, Verwaltung sei langweilig – ich beweise täglich das Gegenteil“
Natürlich bestätigt sie auch ein paar Klischees mit einem Augenzwinkern: freitags nach 12 Uhr ist es ruhig im Amt, Kaffeepausen sind beliebt, und Papier ist noch immer allgegenwärtig. Das ändert sich zum Glück aktuell mit der Einführung der e-Akte. „Aber langweilig? Ganz sicher nicht!“ Kein Fall ist wie der andere, sie lernt ständig Neues – und hat das Gefühl, mit ihrer Arbeit wirklich etwas zu bewirken.
Warum der öffentliche Dienst?
Für Franziska ist die Sache klar: Sicherheit und Vielfalt. „Allein unter meinen Freunden aus dem Studium arbeitet jede/-r in einem anderen Fachbereich. Die Möglichkeiten sind riesig – und genau das ist das Schöne.“ Bereits im Studium bekommt man durch verschiedene Praxisstationen Einblicke in viele Bereiche – ein Vorteil, den sie nicht missen möchte.
Franziskas Tipp für alle, die sich bewerben wollen
Ihr Rat? „Sprecht mit Leuten, die schon beim Land arbeiten.“ So kam auch sie zur Entscheidung, sich zu bewerben – nach einem Gespräch mit einer Freundin, die von ihren Erfahrungen schwärmte. Und heute würde sie ihrem früheren Ich sagen: „Vergleich dich nicht mit anderen – finde deinen eigenen Weg.“
Denn auch wenn viele in ihrem Umfeld bei anderen großen Arbeitgebern in ihrer Region arbeiten, weiß sie heute: „Ich liebe meinen Job – und das ist, was zählt.“ Sie ist froh, dass sie sich davon nicht beeinflussen lassen hat und ihren eigenen Weg gegangen ist.
Ihr Motto für den Berufseinstieg:
„Mach das, was dich erfüllt – und hab keine Angst, mal etwas anderes auszuprobieren, bis du es gefunden hast.“ Der Arbeitgeber Niedersachsen bietet genau dafür die Möglichkeit deinen ganz besonderen, individuellen Weg zu finden.
Wasser begleitet uns durch den ganzen Tag – beim Zähneputzen, beim Kochen, beim Schwimmen. Dass es dabei sauber, sicher und gesundheitlich unbedenklich ist, nehmen viele ganz selbstverständlich hin. Doch hinter dieser Selbstverständlichkeit steht tägliche Arbeit. Arbeit, die im Wasserlabor des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes (NLGA) geleistet wird – unter anderem von Lena.
Arbeiten im Wasserlabor: vielseitig und verantwortungsvoll
Lena arbeitet im Wasserlabor des NLGA und ist dort für die Analyse chemischer Parameter von Trink- und Badewasser zuständig. Zusätzlich ist sie als Probenehmerin im Einsatz. Schon diese Kombination macht deutlich: Ihr Arbeitsalltag ist alles andere als eintönig.
Der Einstieg in den öffentlichen Dienst war für sie eine bewusste Entscheidung – ausschlaggebend waren vor allem die Sicherheit des Arbeitsplatzes und die Bezahlung nach Tarifvertrag. Geblieben ist sie, weil die Arbeit abwechslungsreich ist und fachlich fordert.
Ein Blick in den Arbeitsalltag
Der Tag im Wasserlabor beginnt mit Vorbereitung: Reagenzien werden bereitgestellt, Proben sortiert und Arbeitsabläufe geplant. Sobald die Wasserproben eintreffen, werden sie erfasst und in Arbeitsplatzlisten eingetragen. So ist jederzeit nachvollziehbar, welche Parameter untersucht werden müssen.
Anschließend beginnt die eigentliche Laborarbeit – präzise, konzentriert und mit großer Verantwortung. Jede Probe wird sorgfältig bearbeitet, denn die Ergebnisse haben direkte Auswirkungen.
Hightech für sauberes Wasser
Im Wasserlabor kommen unterschiedliche Analyseverfahren und moderne Geräte zum Einsatz:
Photometer, um beispielsweise Nitrat über die Absorption von Strahlung im Wasser zu messen
Titrationsverfahren, insbesondere bei Badewasser, etwa zur Bestimmung der Oxidierbarkeit als Maß für organische Verunreinigungen, die die Wirkung von Chlor beeinträchtigen können
Ionenchromatographie, um Chlorit- und Chloratgehalte in Beckenwasser zu bestimmen
ICP-MS, ein empfindliches Analyseverfahren zur Messung von Metallen wie Blei
Diese Methoden ermöglichen es, mögliche Überschreitungen von Trinkwassergrenzwerten zu erfassen.
Präzision, die Konsequenzen hat
Genaues Arbeiten ist im Wasserlabor unverzichtbar. Werden Grenzwerte aus der Trinkwasserverordnung überschritten, müssen entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Die Analysen bilden also die Grundlage für Entscheidungen, die unmittelbar die Gesundheit der Bevölkerung betreffen. Gerade deshalb ist Sorgfalt für Lena ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit – jede Messung zählt.
Warum diese Arbeit so wichtig ist
Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Eine kontinuierliche Kontrolle ist unerlässlich, um die Sicherheit dauerhaft zu gewährleisten. Die Arbeit im Wasserlabor sorgt dafür, dass Trink- und Badewasser in Niedersachsen regelmäßig überprüft werden – zuverlässig und nach klaren gesetzlichen Vorgaben. So trägt Lena mit ihrer täglichen Arbeit dazu bei, dass Menschen in Niedersachsen dem Wasser aus dem Hahn vertrauen können.
Arbeitgeber Niedersachsen: flexibel und menschlich
Das NLGA bietet Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, Beruf und Privatleben gut miteinander zu vereinbaren. Für Lena ist besonders wichtig, dass auf persönliche Belange – etwa Familie – Rücksicht genommen wird.
Dank Gleitzeit kann sie ihre Arbeitszeiten flexibel gestalten, Arzttermine wahrnehmen oder Zeiten später ausgleichen. Diese Flexibilität schafft Freiräume und macht den Arbeitsalltag planbar.
Arbeiten im Team
Was Lena an ihrer Arbeit besonders schätzt, ist das gute kollegiale Miteinander. Ein freundlicher Umgang und gegenseitige Unterstützung prägen den Arbeitsalltag im Labor – ein Faktor, der Motivation schafft und die Zusammenarbeit stärkt.
Was man über das Wasserlabor wissen sollte
Viele nehmen die Arbeit im Wasserlabor kaum wahr. Dabei ist sie essenziell. Ständige Kontrollen sind notwendig, um die Qualität des Wassers zu sichern – Tag für Tag. Wer im Labor arbeiten möchte, sollte:
sorgfältig und genau arbeiten,
ein Verständnis für chemische Abläufe mitbringen
und Verantwortung übernehmen wollen.
Ein Beruf mit Sinn
Für Lena ist klar: Ihre Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Sie sorgt dafür, dass eines der wichtigsten Güter überhaupt – sauberes Wasser – sicher zur Verfügung steht. Ein Job, der vielleicht nicht im Rampenlicht steht, aber für das tägliche Leben unverzichtbar ist. Genau solche Aufgaben machen den Arbeitgeber Niedersachsen aus.
Turan: Hey, ich bin Turan und arbeite im Innenministerium. Ich habe Verwaltungsinformatik an der Hochschule Hannover studiert.
Redaktion: Welche Eigenschaften sollte man für den Beruf Verwaltungsinformatiker mitbringen?
Turan: Als Verwaltungsinformatiker solltest du auf jeden Fall eine gute Portion analytisches Denken und Problemlösungsfähigkeiten mitbringen. Es ist wichtig, dass du strukturiert arbeiten kannst und komplexe IT-Prozesse nicht abschreckend, sondern herausfordernd findest. Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit sind ebenfalls super wichtig, weil du oft zwischen verschiedenen Abteilungen vermittelst. Außerdem hilft es, wenn du sowohl Interesse an IT als auch an den Abläufen in der öffentlichen Verwaltung hast. Und klar, die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden, ist ein Muss – die IT-Welt steht schließlich nie still.
Redaktion: Welche Studieninhalte sind Bestandteil des Studiums? Welcher Kurs hat dir besonders gefallen?
Turan: Das Studium der Verwaltungsinformatik an der Hochschule Hannover deckt eine echt breite Palette ab. Du lernst alles von Verwaltungsrecht über IT-Sicherheit bis hin zu Datenbanken und Projektmanagement. Einer meiner Lieblingskurse war definitiv IT-Sicherheit. Der Kurs war super spannend, weil er nicht nur theoretisches Wissen vermittelte, sondern auch viele praktische Übungen beinhaltete. Diese Mischung aus Theorie und Praxis hat mir besonders gut gefallen und mir gezeigt, wie wichtig das Thema in der heutigen Zeit ist.
Redaktion: Welche Vorteile und Besonderheiten bringt das Studium mit sich?
Turan: Das Studium der Verwaltungsinformatik bietet dir einen großen Vorteil: Du bekommst sowohl IT-Know-how als auch tiefes Verständnis für Verwaltungsprozesse vermittelt. Diese interdisziplinäre Ausbildung ist wirklich einzigartig und öffnet dir viele Türen in der öffentlichen Verwaltung. Außerdem ist das Studium sehr praxisnah, was bedeutet, dass du das Gelernte direkt in Projekten anwenden kannst. Dadurch bist du bestens auf den Berufseinstieg vorbereitet. Ein weiterer Pluspunkt: Die Berufsaussichten sind ziemlich gut, da der Bedarf an gut ausgebildeten Verwaltungsinformatikern stetig wächst.
Redaktion: Wie sieht deine Verwendung nach dem Studium aus?
Turan: Nach dem Studium arbeite ich jetzt in der IT-Koordination des Innenministeriums hier in Hannover. Meine Aufgaben sind super vielfältig und umfassen unter anderem das Software- und Lizenzmanagement, Mobile Device Management sowie den Bereich Finanzen und allgemeine Tätigkeiten. Der Job ist spannend und abwechslungsreich, und ich sehe viele Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln.
Redaktion: Würdest du diesen Studiengang weiterempfehlen und wenn ja, warum?
Turan: Auf jeden Fall würde ich den Studiengang weiterempfehlen. Verwaltungsinformatik ist ein zukunftssicherer Studiengang, der dir eine Menge Karrieremöglichkeiten bietet. Du lernst sowohl technisches als auch verwaltungsbezogenes Wissen, was eine einzigartige Kombination ist. Besonders jetzt, wo die Digitalisierung der Verwaltung immer wichtiger wird, sind deine Kenntnisse extrem gefragt. Wenn du also Interesse an IT und öffentlichen Strukturen hast, ist dieser Studiengang definitiv eine gute Wahl.
Redaktion: Warum hast du das Land Niedersachsen als deinen Arbeitgeber gewählt?
Turan: Ich habe mich für das Land Niedersachsen entschieden, weil hier die Digitalisierung der Verwaltung eine große Rolle spielt. Das gibt mir die Möglichkeit, in einem zukunftsorientierten Umfeld zu arbeiten und wirklich etwas zu bewegen. Zudem bietet Niedersachsen als Arbeitgeber eine gute Work-Life-Balance, sichere Arbeitsplätze und die Chance, an interessanten Projekten mitzuwirken, die die Verwaltung nachhaltig verändern.
Redaktion: Möchtest du sonst noch etwas ergänzen?
Turan: Ja, ich möchte noch betonen, dass der Beruf des Verwaltungsinformatikers eine echt spannende und abwechslungsreiche Herausforderung ist. Wenn du Interesse daran hast, die Verwaltung mit deinem IT-Know-how auf den neuesten Stand zu bringen und aktiv an der Digitalisierung mitzuwirken, dann ist das genau der richtige Weg für dich. Es ist ein Beruf mit Zukunft, in dem du wirklich etwas bewirken kannst.