Endlich! Dein Schulabschluss ist in Sicht. Und nun suchst Du hier den passenden Ausbildungsberuf. Das trifft sich prima, denn wir suchen Dich!
Junge Menschen die ihre eigene Zukunft ebenso im Blick haben, wie die der Gesellschaft.
Du möchtest Dich sozial engagieren, aktiv den Fortschritt des Landes mitgestalten und ein wichtiger Teil unseres Teams werden? Als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter in einer der Dienststellen des Landes hast Du die Möglichkeit. Sei dabei!
Ach ja, da wäre noch etwas: „Landesverwaltung“ - klingt das für Dich nach verstaubten Akten und langweiliger Schreibtischtätigkeit? Dann wird es Zeit, dem Ganzen ein neues Image zu verpassen. Sollte Büroarbeit nicht Dein Ding sein, fühlst Du Dich vielleicht in der Holzverarbeitung, der Mechatronik, in Laboren oder Forschung zu Hause. Oder gehen Deine Interessen eher in Richtung Gartenbau, Marketing, Kranken- oder Tierpflege? Wie wäre es mit IT, Kultur oder Geomatik? Übrigens ist auch die klassische Verwaltungsarbeit viel interessanter, als Du denkst.
Finde in den mehr als 80 Ausbildungsberufen Deinen Platz bei uns. Wenn Du Dir noch nicht sicher bist, welche Richtung Du einschlagen möchtest, nutze den Berufe-Check. Er hilft Dir herauszufinden, welcher Ausbildungsberuf zu Dir passt.
Ein Freiwilligendienst ist ein selbstgewählter Einsatz einer Person in einem zeitlich festgelegten Rahmen zwischen einigen Wochen und einem ganzen Jahr oder mehr.
Seit mehr als 50 Jahren wird jungen Menschen die Möglichkeit eröffnet in soziale, wissenschaftliche, kulturelle oder ökologische Bereiche einzutauchen und den eigenen Horizont zu erweitern. Nicht selten dient die Zeit der Persönlichkeitsreifung sowie der beruflichen Orientierung.
Mehr als 25 Dienststellen des Landes bieten Freiwilligendienste an. Im Akkordeon finden Sie die Einrichtungen und jeweils eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme.
Sie möchten wirklich etwas bewegen – für sich und für die Menschen in Niedersachsen? Sie suchen einen Arbeitgeber, der Sicherheit, Perspektiven und Sinn vereint? Dann sind Sie beim Land Niedersachsen genau richtig!
Als größter Arbeitgeber in Niedersachsen mit mehr als 250.000 Beschäftigten bieten wir nicht nur einen krisensicheren Arbeitsplatz, sondern auch vielfältige Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln.
Warum beim Land Niedersachsen arbeiten?
Stabilität und Sicherheit: Ob als Beamtin/Beamter oder als Tarifbeschäftigte/Tarifbeschäftigter – bei uns sind Sie gut abgesichert.
Gestalten Sie die Zukunft – Ihre und unsere: Arbeiten Sie für das Gemeinwohl, stärken Sie Niedersachsen und geben Sie Ihrer Arbeit jeden Tag Sinn und Bedeutung.
Vielfältige Fachrichtungen: Ob Verwaltung, Technik, IT, Bildung oder Gesundheit – bei uns finden Sie den passenden Job.
Flexible Arbeitsmodelle: Gestalten Sie Ihre Arbeit so, wie sie zu Ihrem Leben passt – zum Beispiel mit Teilzeit, Telearbeit und Gleitzeit.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Flexibilität ist uns wichtig: die flexiblen Arbeitszeitmodelle ermöglichen, Beruf, Familie und Pflege in Einklang zu bringen.
Gezielte Entwicklung: Mit Programmen zur Führungskräfteentwicklung und Weiterbildung fördern wir Ihre Karriere.
Gesundheit und Wohlbefinden: Unser betriebliches Gesundheitsmanagement sorgt für ein gesundes Arbeitsumfeld.
Inklusion und Vielfalt: Wir unterstützen Menschen mit Behinderung aktiv, achten auf Gleichstellung aller Geschlechter und fördern interkulturelle Sensibilität.
Und vieles mehr
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Arbeiten beim Land Niedersachsen bedeutet: Sinnvolle Aufgaben, verlässliche Perspektiven und ein Arbeitgeber, der sicher zu Ihnen passt.
Entdecken Sie jetzt Ihre Möglichkeiten und werden Sie Teil unseres Teams! 👉 Jetzt informieren und bewerben!
Für aktuelle Informationen folgen Sie uns auch auf Instagram unter arbeitgeber.niedersachsen oder LinkedIn unter @Land Niedersachsen
Die Inklusion von Menschen mit einer Behinderung ist eine grundlegende Voraussetzung für eine demokratische und sozial gerechte Gesellschaft. Das Land Niedersachsen sieht sich in der Verantwortung, Hindernisse für diesen Personenkreis abzubauen und den verschiedenen Facetten einer inklusiven Gesellschaft ein Gesicht zu geben.
Vorteil der Nennung Ihrer Behinderung in Bewerbungsverfahren:
In Auswahlverfahren beim Land Niedersachsen werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt, soweit dem keine rechtlich relevanten Gründe entgegenstehen. Nach der Einstellung wird sichergestellt, dass Menschen mit Behinderungen eine geeignete Arbeitsplatzausstattung erhalten.
Menschen mit Schwerbehinderung oder Gleichstellung sollten also in jedem Fall in ihrer Bewerbung darauf hinweisen. Im Auswahlverfahren werden sie so sicher berücksichtigt!
Es gibt Menschen, die wissen schon früh, was sie werden wollen. Andere stehen kurz vor dem Schulabschluss und haben noch keine Idee, wie es weitergeht. Wieder andere haben ihr Studium abgeschlossen und wünschen sich einen richtig guten Einstieg ins Berufsleben. Und dann gibt es diejenigen, die über viel Lebens- und Berufserfahrung verfügen, sich weiterentwickeln möchten und einen Arbeitsplatzwechsel wünschen.
Triff uns auf einer der zahlreichen Ausbildungs- und Jobmessen in ganz Niedersachsen und stelle die Weichen für Deine Zukunft. Kolleginnen und Kollegen, Ausbildungsleitungen und Personalerinnen und Personaler des Landes Niedersachsen freuen sich darauf, Dich persönlich kennen zu lernen!
Bei dringenden Fragen sind wir jederzeit für Dich über das Kontaktformular erreichbar.
Inter…was? Eine „Interkultur“ entsteht durch das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen. Wissenswert: In Niedersachsen haben rund ein Viertel der Menschen eine eigene oder eine familiäre Zuwanderungsbiographie. So vielfältig wie die Menschen im Land ist auch der Arbeitgeber Niedersachsen. Diese gelebte Vielfalt sowohl in der Personalpolitik als auch im Arbeitsalltag zu leben, ist uns wichtig. Deshalb setzt sich das Land für chancengleiche Einstellungsverfahren und eine Sensibilisierung für kulturelle Unterschiede ein. Diesen Prozess unterstützen wir durch Fortbildungen für die Beschäftigten und insbesondere für Führungskräfte.
Um jeden zu erreichen, werden die Informationen auf dem Karriereportal auch in unterschiedlichen Sprachen angeboten. Wählen Sie dafür rechts oben über das entsprechende Tool einfach Ihre gewünschte Sprache aus. Sollte dennoch bei allem Bemühen etwas unklar sein, melden Sie sich gerne über das Kontaktformular.
Wie ist es eigentlich, für das Land Niedersachsen zu arbeiten? Eine vage Vorstellung mag man ja haben. Aber wie sieht die Realität aus?
Host und Moderator Malte Schlumbohm wirft einen Blick hinter die Kulissen. In unserem Podcast trifft er illustre Gäste aus Politik, Verwaltung, Forschung, Bildung und Kultur. Es geht um Erfahrungsberichte und unkonventionelle Biografien, um Berufung, Inspirationen und persönliche Triebfedern. Alle diese Menschen zeichnen ein Bild ihres Arbeitsalltags im Dienste des Landes und geben Berufseinsteigern Tipps für deren Karrierestart.
Hören Sie sich durch 32 Folgen und lassen Sie sich von interessanten Berufen und Aufgaben überraschen!
Wie sieht der Weg in die Verwaltung wirklich aus – zwischen Hörsaal, Praxisphase und ersten eigenen Verantwortungsbereich steckt oft mehr Abwechslung, als man denkt.
Darüber möchte ich euch heute mehr berichten!
Hey, ich bin Emely Thiel, 20 Jahre alt und komme aus einem kleinen Dorf in Sachsen- Anhalt. Im August 2025 bin ich für das duale Studium „Verwaltungswissenschaft“ beim Land Niedersachsen nach Hannover gezogen.
Darum habe ich mich für das Studium entschieden
Wirtschaft, Soziales oder Recht? - das war die Frage, die ich mir zum Ende meiner Schulzeit oft stellte. Zunächst gab es für mich keine Möglichkeit, alles zu kombinieren, bis ich auf den Studiengang „Verwaltungswissenschaft“ und damit einhergehend auf das Land Niedersachsen gestoßen bin.
Jetzt, wo ich bereits zwei Trimester studiert habe, kann ich sicher sagen, dass der Studiengang eine tolle und abwechslungsreiche Kombination aus allen drei Themenbereichen ist. Ich bin sehr froh mich dafür entscheiden zu haben.
Aber warum genau beim Land Niedersachsen?
Ich habe mich zuerst beim Land Niedersachsen beworben, da ich die Vielfältigkeit, die das Land bietet, interessant fand. Schon als ich dann beim Assessment Center war, merkte ich, wie freundlich und kompetent die Menschen sind. Dort wusste ich direkt, dass ich ein Teil dieses tollen Teams werden möchte.
So sieht mein Alltag im Studium aus
Derzeit absolviere ich meine erste Praxisphase beim Referat 14 des Nds. Innenministeriums. Hier bin ich Teil des Arbeitgebermarketing-Teams. Ich darf nicht nur kreative Ideen für unseren Social Media Account sammeln und diesen gemeinsam mit dem Team umsetzen, sondern auch an Messen teilnehmen wie zum Beispiel dem „Tag der Niedersachen“ vom 12. bis 14 Juni in Braunschweig. Darüber hinaus darf ich an Assessment Centern teilnehmen und dort die Bewerber bei ihrem Weg unterstützen, wodurch ich ebenfalls Einblicke in den Bereich der Nachwuchsgewinnung bekomme.
In der Theoriephase studiere ich an der HSVN in Hannover. Dort sind wir in Kursen aufgeteilt, die eine Größe von ca. 30 Personen haben, wodurch ein starker Zusammenhalt entsteht. Durch die „Früh- und Spätwochen“, welche i.d.R. ab 7:45 Uhr oder 13:00 Uhr beginnen, haben wir viel Abwechslung.
Diesen Leuten würde das duale Studium „Verwaltungswissenschaft“ empfehlen
Das Studium kann ich Personen empfehlen, die vor allem Interesse an rechtlichen Themen haben und gerne mit dem Gesetz arbeiten möchten. Das Land Niedersachsen bietet einen sicheren Arbeitsplatz sowie eine gute Work-Life-Balance durch Gleitzeit und Homeoffice. Auch für diejenigen, denen Vielfalt und stätige Weiterentwicklung wichtig ist, ist das Land Niedersachsen ein toller Arbeitgeber, da es unzählige verschiedene Bereiche, von Polizei bis IT, zu entdecken gibt.
Mein Fazit von den ersten beiden Theoriephasen des Studiums
Das Studium ist so konzipiert, dass ihr zuerst zwei Trimester (jeweils vier Monate) Theoriephase an der HSVN absolviert. Durch die verschiedenen Themenbereiche war das Studium bisher sehr abwechslungsreich. Dadurch, dass aufgrund der kleinen Kursgruppen schnell Freundschaften geschlossen werden und ein Zusammenhalt entsteht, ist man nie wirklich auf sich alleine gestellt und hat immer Unterstützung.
Gesundheit betrifft uns alle – oft ganz selbstverständlich. Doch damit medizinische Versorgung funktioniert, Infektionsschutz gewährleistet ist und Krankenhäuser verlässlich arbeiten können, braucht es Menschen, die die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen gestalten.
Eine von ihnen ist Katrin Stary, Abteilungsleiterin für Gesundheit und Prävention im Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung. Mit ihrer Arbeit trägt sie Verantwortung für zentrale Themen der Gesundheitsversorgung in Niedersachsen – von der Krankenhausplanung bis zur Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Dabei geht es nicht nur um Verwaltung, sondern um Entscheidungen, die den Alltag und die Sicherheit von Millionen Menschen betreffen.
Ein Weg mit Verantwortung und Gestaltungsspielraum
Seit rund einem Jahr leitet Katrin Stary die Abteilung 4 im Sozialministerium. Ihr beruflicher Weg führte sie zuvor durch verschiedene Leitungspositionen im Krankenhaussektor sowie in der ambulanten Versorgung – in Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz.
Schon früh begann ihre Laufbahn im öffentlichen Dienst: Ihre erste Stelle nach dem Studium trat sie bei der Stadt Frankfurt an.
Der Gesundheitsbereich hat sie dabei besonders fasziniert. Für sie ist er ein Arbeitsfeld, das ständig in Bewegung ist. Kein Tag gleicht dem anderen, Entscheidungen haben unmittelbare Auswirkungen auf die Versorgung von Menschen – genau das macht die Arbeit für sie besonders sinnstiftend.
Eine prägende Station ihres Werdegangs war der Aufbau eines medizinischen Versorgungszentrums (MVZ). Als Geschäftsführerin entwickelte sie das Unternehmen von einem kleinen Betrieb mit vier Mitarbeitenden zu einer mittelgroßen Organisation mit mehr als 120 Beschäftigten. Diese Erfahrung hat ihr gezeigt, wie viel Gestaltungskraft möglich ist, wenn man Verantwortung übernimmt und Strukturen aktiv entwickelt.
Gesundheit und Prävention für ganz Niedersachsen
Heute verantwortet sie im Sozialministerium ein Themenfeld von enormer gesellschaftlicher Bedeutung. Die Abteilung 4 beschäftigt sich unter anderem mit der Umsetzung der Krankenhausreform, der Koordination und Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes, der Sicherstellung der Arzneimittelversorgung und des Apothekenwesens, der ambulanten ärztlichen Versorgung, dem Infektionsschutz und dem medizinischen Bevölkerungsschutz.
All diese Themen haben eines gemeinsam: Sie sorgen dafür, dass Menschen im Krankheitsfall schnell Hilfe bekommen und gesundheitliche Risiken möglichst früh erkannt werden.
Gesundheit ist für Katrin Stary eines der wichtigsten Güter unserer Gesellschaft. Eine gut funktionierende Gesundheitsversorgung ist nicht nur ein zentraler Bestandteil des Sozialstaates, sondern auch ein wichtiger Faktor für Lebensqualität, Vertrauen in staatliche Strukturen und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Krankenhausplanung – Verantwortung für die Versorgung
Ein besonders zentrales Arbeitsfeld ihrer Abteilung ist die Krankenhausplanung. Für Bürgerinnen und Bürger ist es selbstverständlich, dass im Notfall ein Krankenhaus erreichbar ist und medizinische Versorgung auf hohem Niveau bereitsteht. Hinter dieser Selbstverständlichkeit steckt jedoch komplexe Planung.
Bei der Krankenhausplanung müssen zahlreiche Faktoren berücksichtigt werden. Nicht nur die demografischen Entwicklungen und der medizinische Fortschritt muss hier in Betracht gezogen werden, sondern auch die Veränderungen von Krankheitsbildern und die steigende Ambulantisierung in der Medizin Vorausschauende Planung ist deshalb eine entscheidende Grundlage dafür, dass die Gesundheitsversorgung in Niedersachsen langfristig stabil bleibt.
Herausforderungen im Gesundheitswesen
Die Themen der Abteilung stehen gleichzeitig vor großen Veränderungen. Besonders beschäftigen Katrin Stary und ihr Team derzeitdie Umsetzung der bundesweiten Krankenhausreform, die Stärkung der Krisenresilienz im Gesundheitswesen und die Sicherung der ambulanten ärztlichen Versorgung. Die Arbeit der Abteilung ist daher geprägt von hoher Aufgabenvielfalt und komplexen Abstimmungsprozessen mit vielen Beteiligten aus Politik, Verwaltung und Gesundheitsversorgung.
Warum diese Arbeit oft unsichtbar – aber unverzichtbar ist
Viele Bürgerinnen und Bürger nehmen die Arbeit des Ministeriums im Alltag kaum wahr. Das liegt auch daran, dass Gesundheit ein sogenanntes meritorisches Gut ist: Solange wir gesund sind, denken wir selten über die Strukturen dahinter nach. Erst im Krankheitsfall zeigt sich, wie wichtig funktionierende Versorgungssysteme sind. Krankenhäuser, Apotheken, Ärztinnen und Ärzte sowie Gesundheitsämter müssen jederzeit einsatzbereit sein – auch wenn man sie im besten Fall gar nicht benötigt. Genau dafür sorgt die Arbeit der Abteilung: Strukturen schaffen, die im entscheidenden Moment funktionieren.
Führung in einem komplexen System
Die Leitung einer solchen Abteilung bedeutet nicht nur fachliche Verantwortung, sondern auch Führungsaufgaben. Für Katrin Stary ist gute Führung eng mit Motivation und Leistungsbereitschaft verbunden.
Gerade in einem Themenfeld mit großer gesellschaftlicher Verantwortung sind Zusammenarbeit, Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen entscheidend. Ihr Team arbeitet an der Schnittstelle zwischen Kommunen, Ländern, Bund und vielen weiteren Akteuren des Gesundheitssystems. Deshalb sind insbesondere Kompetenzen gefragt, die das große Ganze der Gesundheitsversorgung im Blick behalten und Prioritäten setzen können.
Gestaltungsmöglichkeiten im öffentlichen Dienst
Was Katrin Stary an ihrer Arbeit besonders schätzt, ist die Möglichkeit, Veränderungen aktiv mitzugestalten. Die Arbeit im Ministerium ist vielseitig, dynamisch und geprägt von vielen unterschiedlichen Perspektiven. Gleichzeitig bietet sie die Chance, gesellschaftliche Entwicklungen langfristig zu beeinflussen. Für sie ist der öffentliche Dienst deshalb ein Ort, an dem Gestaltung tatsächlich möglich ist – auch wenn viele Veränderungen nur im Zusammenspiel mit Bund, Ländern und weiteren Akteuren entstehen.
Für Katrin Stary bleibt ihre Arbeit vor allem eines: eine vielseitige und sinnstiftende Aufgabe.
Für Menschen, die über eine Laufbahn im öffentlichen Dienst nachdenken, hat sie deshalb einen klaren Rat: Die Möglichkeiten sind vielfältig. Gerade in der Ausbildung lohnt es sich, unterschiedliche Bereiche kennenzulernen, um herauszufinden, wo man seine Stärken am besten einbringen kann.
Denn wer im öffentlichen Dienst arbeitet, gestaltet letztlich immer auch ein Stück gesellschaftliche Zukunft mit.
Damit alles läuft: Mahir und die unsichtbare Kraft hinter dem Alltag im Sozialministerium
Wenn morgens im Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung die Lichter angehen, Besprechungsräume vorbereitet sind und der Arbeitsalltag reibungslos startet, steckt oft eine Person dahinter, die viele gar nicht bewusst wahrnehmen.
Einer davon ist Mahir. Er sorgt als Facility Manager dafür, dass im Hintergrund alles funktioniert – jeden Tag, oft unbemerkt, aber unverzichtbar.
Vom Hausarbeiter zum zentralen Ansprechpartner
Sein Weg ins Ministerium begann bereits im Jahr 2003 – damals noch als Hausarbeiter. Als sich Jahre später die Möglichkeit ergab, als Hausmeister mehr Verantwortung zu übernehmen, nutzte er diese Chance. Seit 2017 ist er nun als Facility Manager tätig.
Was ihn an der Rolle reizt? Vor allem die Vielfalt der Aufgaben und genau die prägt seinen Arbeitsalltag bis heute.
Kein Tag wie der andere
„Einen typischen Tag gibt es eigentlich nicht“, sagt Mahir. Seine Aufgaben sind so vielfältig wie das Ministerium selbst: Von Aufräumarbeiten und Instandhaltung über kleinere Reparaturen im Haus bis hin zu Unterstützung bei Umzügen, Vorbereitung und Umgestaltung von Besprechungsräumen, Koordination und Begleitung externer Reparaturdienste sowie Reinigungsarbeiten. Mahir ist für alle da. Und manchmal verbergen sich dahinter auch Tätigkeiten, die viele gar nicht erwarten würden, wie bspw. Registraturarbeiten. Genau diese Mischung macht den Beruf für ihn so spannend.
Arbeiten, wenn andere es nicht sehen
Die Besonderheit seiner Arbeit: Sie passiert meist im Hintergrund. Doch gerade das macht sie so wichtig. Denn ohne funktionierende Infrastruktur steht alles still.
Mahir bringt es auf den Punkt: Wenn niemand die Glühbirne wechselt, bleibt es dunkel. Wenn sich niemand kümmert, bleiben Räume ungenutzt oder unordentlich. Sein Ziel ist klar: einen reibungslosen Ablauf sicherstellen, damit sich alle anderen auf ihre Aufgaben konzentrieren können.
Schnell reagieren, wenn es darauf ankommt
Neben den alltäglichen Aufgaben gibt es immer wieder Situationen, die schnelles Handeln erfordern. Zum Beispiel dann, wenn ein Kollege im Fahrstuhl eingeschlossen ist. In solchen Momenten zeigt sich, wie wichtig Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein in diesem Beruf sind. Entscheidungen müssen schnell getroffen und Probleme unmittelbar gelöst werden.
Teamarbeit auf Augenhöhe
Auch wenn seine Arbeit oft im Hintergrund stattfindet, ist Mahir im ganzen Haus vernetzt. Er arbeitet mit Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen zusammen und ist für viele eine der ersten Anlaufstellen bei Problemen.
Was ihn besonders auszeichnet:
Er ist jederzeit ansprechbar und hilft unkompliziert weiter – sei es bei einer Reparatur oder einer spontanen Anfrage. Die Zusammenarbeit beschreibt er als durchweg freundlich und angenehm.
Motivation durch Vielfalt und Menschen
In seinem Arbeitsalltag treiben ihn vor allem zwei Dinge an. Die Vielseitigkeit seiner Aufgaben und der Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen Denn auch wenn sich durch Homeoffice-Strukturen der persönliche Austausch verändert hat, bleibt die Zusammenarbeit ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit. Und vor allem: Es wird nie langweilig. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen mit sich.
Warum das Land Niedersachsen als Arbeitgeber überzeugt
Nach über 20 Jahren im Ministerium ist sein Fazit eindeutig. Er schätzt besonders die freundlichen Kolleginnen und Kollegen, die Sicherheit des Arbeitsplatzes, die abwechslungsreichen Aufgaben und eine faire Bezahlung. Für ihn ist das Sozialministerium ein Arbeitgeber, bei dem die Rahmenbedingungen stimmen und die Arbeit gleichzeitig sinnvoll ist.
Ein Beruf mit echter Bedeutung - Mehr als „nur“ Hausmeister
Für Mahir ist klar, die Arbeit eines Facility Managers ist essenziell, auch wenn sie nicht immer sichtbar ist. Ohne diese Aufgaben würde der Betrieb im Ministerium nicht funktionieren, denn die Räume wären nicht nutzbar, Reparaturen würden liegen bleiben und alltägliche Abläufe würden ins Stocken geraten Seine Arbeit sorgt dafür, dass das Ministerium als verlässliche Institution funktionieren kann.
Was viele unterschätzen: Hinter dem Beruf steckt weit mehr als nur handwerkliche Arbeit. Es geht um Organisation, Verantwortung, Flexibilität – und darum, den gesamten Betrieb am Laufen zu halten. Oder wie Mahir es selbst sagt:
„Unsere Arbeit ist sehr wichtig für den Betrieb – auch wenn man sie nicht immer sofort sieht.“
Wie lassen sich Krankheitserreger schneller erkennen? Und wie können wissenschaftliche Daten helfen, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen? Antworten auf diese Fragen entstehen unter anderem im sogenannten NGS-Labor (Next Generation Sequencing) des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts. Hier arbeitet Biologielaborant Ümit an modernsten Sequenzierungstechnologien und trägt dazu bei, die molekulare Analytik im öffentlichen Gesundheitsdienst weiterzuentwickeln.
Moderne Molekularbiologie im Alltag
Im NGS-Labor analysieren Fachkräfte die genetischen Informationen von Krankheitserregern. Ziel ist es, Infektionsgeschehen frühzeitig zu erkennen und wissenschaftliche Daten für epidemiologische Bewertungen bereitzustellen.
Ümit begleitet den Aufbau dieses Fachgebiets bereits seit 2020. Seine Arbeit umfasst den gesamten Laborprozess – von der Nukleinsäureextraktion aus Erregerproben bis zur Sequenzierung und Qualitätskontrolle der genetischen Daten. Ein wichtiger Teil seiner Tätigkeit besteht außerdem darin, neue Methoden und Geräte so zu etablieren, dass sie im Routinebetrieb zuverlässig funktionieren.
Gerade weil Next Generation Sequencing eine vergleichsweise junge Technologie ist, entwickelt sich der Bereich stetig weiter. Für Ümit macht genau das den Reiz der Arbeit aus: Entwicklungen entstehen nicht nur im Labor – sie werden aktiv mitgestaltet.
Hightech-Geräte und präzise Laborarbeit
Im Labor kommen modernste Analysegeräte und automatisierte Systeme zum Einsatz. Dazu gehören unter anderem:
Systeme zur automatisierten Nukleinsäureextraktion
hochpräzise Pipettiersysteme im Nanoliter-Bereich
moderne Sequenzierplattformen
Geräte zur DNA-Fragmentanalyse und Qualitätskontrolle
Die Arbeit erfordert ein hohes Maß an Präzision. Schon kleine Abweichungen bei Pipettierschritten oder Inkubationszeiten können Ergebnisse beeinflussen. Gleichzeitig ist effizientes Arbeiten wichtig, damit Labordaten möglichst schnell für weitere Analysen zur Verfügung stehen.
Aktuelle Projekte: Sequenzierung noch effizienter machen
Derzeit arbeitet das Team daran, die NGS-Workflows weiter zu optimieren und zu miniaturisieren. Ziel ist es, den Probendurchsatz zu erhöhen, die Kosten zu minimieren und gleichzeitig reproduzierbare Ergebnisse sicherzustellen.
Besonders spannend ist dabei die Nanopore-Sequenzierung. Diese Technologie ermöglicht es, sehr lange DNA-Fragmente direkt zu sequenzieren. Dadurch lassen sich komplexe genetische Strukturen von Erregern genauer analysieren – beispielsweise um zu verstehen, wie sich Antibiotikaresistenzgene zwischen Bakterien übertragen.
Solche Erkenntnisse sind entscheidend, um Infektionsgeschehen besser zu verstehen und frühzeitig Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung einzuleiten.
Wissenschaftliche Grundlage für gesundheitspolitische Entscheidungen
Die im Labor gewonnenen Daten bilden eine wichtige Grundlage für epidemiologische Bewertungen. Sie helfen dabei, Infektionsausbrüche frühzeitig zu erkennen, Übertragungswege von Erregern zu verstehen und präventive Maßnahmen gezielter zu planen. Damit leistet die Arbeit im Labor einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Gesundheit in Niedersachsen.
Arbeiten im öffentlichen Gesundheitsdienst
Neben der fachlichen Arbeit schätzt Ümit auch die Rahmenbedingungen im öffentlichen Dienst. Das Landesgesundheitsamt verbindet eine sinnstiftende Tätigkeit mit moderner technischer Ausstattung, sicheren Arbeitsplätzen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Flexible Arbeitszeiten, ein Gleitzeitmodell sowie teilweise Homeoffice-Möglichkeiten unterstützen zudem eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Forschung mit gesellschaftlichem Nutzen
Für Ümit steht vor allem eines im Mittelpunkt: der gesellschaftliche Mehrwert seiner Arbeit. Im öffentlichen Gesundheitsdienst arbeiten Fachkräfte nicht für wirtschaftlichen Profit, sondern für ein gemeinsames Ziel – den Schutz der Gesundheit der Menschen in Niedersachsen.
Gerade für junge Menschen mit Interesse an Naturwissenschaften und moderner Labortechnik bietet dieser Bereich spannende Perspektiven. Denn hier wird wissenschaftliche Forschung direkt in praktischen Nutzen für die Gesellschaft übersetzt.
Wenn man mich fragt, was mich antreibt, dann ist es vor allem eines: Sinn stiften und Menschen Chancen eröffnen. Mein Weg ins Arbeitgebermarketing des Landes Niedersachsen hat genau damit zu tun. Nach meinem dualen Studium „Allgemeine Verwaltung“ war für mich schnell klar, dass ich nicht nur Teil der Landesverwaltung bleiben möchte – ich wollte aktiv mitgestalten, wie wir als Arbeitgeber wahrgenommen werden. Als ich mich im Nds. Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung beworben habe, war die Stelle im Arbeitgebermarketing nicht direkt ausgeschrieben. Im Bewerbungsgespräch habe ich meinen Wunsch geäußert, in genau diesem Bereich zu arbeiten. Dass sich daraus tatsächlich eine Position ergeben hat, war für mich ein besonderer Moment.
Chancen sichtbar machen – für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler
Meine ersten Aufgaben drehten sich vor allem um zwei Zielgruppen, die mir persönlich sehr am Herzen liegen: Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sowie Menschen mit Migrationsgeschichte.
Als ehemalige Leistungssportlerin weiß ich, wie herausfordernd es sein kann, Sport auf höchstem Niveau mit beruflichen Zukunftsplänen zu verbinden. Deshalb hat mich das Spitzensportförderprogramm des Landes begeistert: Es bietet Athletinnen und Athleten die Möglichkeit, das duale Studium „Allgemeine Verwaltung“ flexibel zu absolvieren – in Teilzeit, mit erweiterter Studiendauer und unterstützt durch Sonderurlaub für Wettkämpfe und Trainingsphasen.
Um dieses Angebot bekannter zu machen, bin ich an Schulen gegangen, habe direkt mit jungen Talenten gesprochen und das Programm vorgestellt. Diese persönlichen Gespräche waren für mich prägend: Man merkt sofort, wenn man junge Menschen wirklich erreicht.
Für Vielfalt werben – und sie sichtbar machen
Parallel habe ich eine Videokampagne für Menschen mit Migrationsgeschichte initiiert. Ziel war es, nicht “über” diese Zielgruppe zu sprechen, sondern Erfolgsgeschichten zu zeigen und Vorbilder zu schaffen. Denn Vielfalt ist bei uns keine Besonderheit – sie ist Realität. Die Kampagne wurde landesweit gedreht, von Behördenstandorten bis zu echten Arbeitsumgebungen. Ein begleitender Imagefilm wird sogar demnächst im Kino zu sehen sein.
Zusätzlich haben wir eine zentrale Landingpage, Informationsmaterialien und Leitfäden entwickelt – damit Bewerbende Orientierung bekommen und Dienststellen Kulturkompetenz weiter stärken können.
Unser Weg auf LinkedIn – der Arbeitgeber Niedersachsen wird sichtbar
Heute liegt mein Schwerpunkt auf dem Aufbau und der Weiterentwicklung unseres LinkedIn-Auftritts. Die Plattform gewinnt für die Fachkräftegewinnung stetig an Bedeutung, und wir zeigen dort – gemeinsam mit allen Ressorts – wie vielfältig, modern und menschlich die Landesverwaltung ist. Von echten Berufseinblicken über ressortübergreifende Kampagnen bis zu der Bewerbung von Stellenangeboten – LinkedIn ist ein kraftvolles Werkzeug, um Talente auf authentische Weise zu erreichen.
Besonders spannend ist dabei, dass ich Projekte eigenständig entwickeln und begleiten kann – von der Idee bis zur Umsetzung. In den nächsten Monaten stehen Fotoprojekte in verschiedenen Ressorts an, um die Berufswelt beim Land Niedersachsen noch sichtbarer zu machen. Authentische Menschen, echte Arbeitswelten, nahbare Geschichten – genau das begeistert mich.
Was ich an meinen Job liebe
Man konnte direkt von Anfang an Verantwortung übernehmen und Projekte gestalten, die Niedersachsen ein Stück moderner und offener machen. Natürlich gibt es Herausforderungen – Struktur, Vergaberecht, Abstimmungsprozesse. Aber: Wo ein Wille ist, findet sich ein Weg.
Was mir am meisten Freude macht?
Innovativ arbeiten und Menschen für den öffentlichen Dienst begeistern. Ich kann jeden Tag daran mitarbeiten starke Menschen für das Land Niedersachsen zu gewinnen. Toll ist auch die Abwechslung, die ich in diesem Job habe. Es ist kein klassischer Bürojob. Gestern konnte ich meinen Tag draußen bei einem Fotoshooting auf der Baustelle des Südschnellweges verbringen, am Wochenende bin ich auf Messen unterwegs und ab und zu erreiche ich junge Menschen direkt über die Schulen. Natürlich ist es wichtig, dass man in diesem Job keine Probleme mit Kommunikation und neuen Erfahrungen hat. Aber wenn man es liebt viel unterwegs zu sein und mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt zu treten, dann ist der Job genau das Richtige.
Mein Tipp an junge Talente
Wenn ich meinem jüngeren Ich etwas sagen würde, dann: Halte an deinen Zielen fest. Wenn du etwas wirklich willst, schaffst du das.
Und wenn du Lust hast, Niedersachsen mitzugestalten – mit Haltung, Neugier und Mut – dann bist du bei uns genau richtig.
Samuel ist 22 Jahre alt, ist gebürtiger Hildesheimer und wohnt mittlerweile in Hannover. Seit August 2024 studiert er Verwaltungswissenschaften an der HSVN und absolviert derzeit seine erste, von drei Praxisphasen im Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung (MI).
Warum hast Du dich für das Studium entschieden?
Samuel: Ich habe vorher gymnasiales Lehramt an der Leibniz Uni in Hannover studiert, wollte mich jedoch umorientieren. Da mir gesellschaftliche Themen wichtig sind und ich einen Beitrag für das Zusammenleben der Menschen leisten möchte, habe ich mich für das duale Studium beim Land Niedersachsen entschieden. Das Land als Arbeitgeber bzw. Dienstherrin gibt mir schon während des Studiums Sicherheit und ermöglicht mir ein breites Spektrum an Aufgaben kennenzulernen, sodass ich in meiner späteren Berufswahl flexibel bin.
Gerade absolvierst du Deine Praxisphase in Referat 14 im MI. Was sind Deine Aufgaben und was macht Dir daran Spaß?
Samuel: Da das Referat sehr vielfältig in seinen Aufgaben ist, kann ich mich auch in viele Bereiche einbringen. Ich habe viel mit der ressortübergreifenden Nachwuchsgewinnung zutun. Darunter zählen die Vor- und Nachbereitung sowie die Durchführung der Assessment-Center. Dabei gefällt mir besonders der rege Austausch und das Kennenlernen von vielen verschiedenen Menschen. Weiterhin kann ich auch rechtliche Fragen des Personalbereichs beleuchten und zu einer Lösung derer beitragen.
Meine Kolleginnen und Kollegen haben mir seit Beginn an viel Wertschätzung und Vertrauen entgegengebracht und haben mich sehr gut aufgenommen, sodass ich an meinen Aufgaben wachsen kann und ich mich gut aufgehoben fühle. Dabei herrscht stets ein ehrlicher und kommunikativer Umgang und ich werde in viele Arbeitsprozesse gut integriert. Die Zusammenarbeit macht mir daher besonders viel Spaß.
Wem würdest Du das Studium beim Land Niedersachsen empfehlen und warum?
Samuel: Ich empfehle das Studium allen, die sich für gesellschaftliche Themen interessieren und zugleich Einblicke in rechtliche und verwaltungsbezogene Bereiche gewinnen möchten. Wichtig ist, dass man jederzeit neugierig und offen für Neues ist, denn die Verwaltung und auch das Land Niedersachsen ist vielseitig und hat viele verschiedene Aufgabenbereiche, in die man eintauchen kann. Jeder, der gerne im Team mit anderen zusammenarbeitet und gerne Verantwortung übernimmt, ist in diesem Studium gut aufgehoben.
Wie findest du einen Ausgleich zum Studium bzw. zur Arbeit?
Samuel: Während der theoretischen Zeit an der Hochschule bekommt man zu Beginn des Trimesters seinen Stundenplan und kann dann bereits seine Termine frühzeitig planen. Das Studium erfordert selbstverständlich Fleiß und Arbeit, dies hält sich jedoch soweit in Grenzen, dass genügend Zeit ist, um seinen Hobbys nachzukommen. In der Praxiszeit kann man grundsätzlich aufgrund von Gleitzeit seine Arbeitszeit selbstbestimmen und hat natürlich die Möglichkeit Urlaub zu nehmen.
Sauberes Trinkwasser ist für uns selbstverständlich – doch dahinter steckt präzise Arbeit, hohe Verantwortung und ein starkes Team. Im Wasserlabor des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts (NLGA) sorgen Fachkräfte täglich dafür, dass die Qualität unseres Trinkwassers stimmt. Einer von ihnen ist Christian Wiesener, Probenahme-Manager im Bereich Trinkwasserhygiene.
Zwischen Labor, Lehre und Verantwortung
Christian Wiesener schult das Probenahmepersonal, das Trinkwasserproben aus ganz Niedersachsen ins Wasserlabor bringt. Dazu gehört nicht nur die Vermittlung der richtigen Probenahmetechniken, sondern auch die regelmäßige Kontrolle der Messgeräte sowie die Überarbeitung von Dokumenten nach aktuellen wissenschaftlichen Standards. Besonders reizvoll findet er die Kombination aus Fachwissen und Didaktik: „In meinem Biologiestudium habe ich mich schon früh für Didaktik interessiert. In meinem Job kann ich beides ideal verbinden.“
Ein abwechslungsreicher Arbeitsalltag
Das Wasserlabor ist ein Routinelabor mit klaren Abläufen – und dennoch kein Tag wie der andere. Morgens werten die Laborantinnen und Laboranten mikrobiologische Proben aus, bei denen unter anderem krankheitserregende Keime identifiziert werden. Parallel werden chemische Parameter untersucht, die ebenfalls gesundheitsschädlich sein können. Mittags trifft das von Christian geschulte Probenahmepersonal ein, um die Proben abzugeben. Hier zeigt sich, wie wichtig sauberes Arbeiten bereits vor der eigentlichen Analyse ist – denn Fehler bei der Probenahme lassen sich im Labor nicht mehr korrigieren.
Hightech für unsere Gesundheit
Zum Einsatz kommen moderne Analyseverfahren wie Massenspektrometrie, Chromatografien oder mikrobiologische Filterverfahren. Bei speziellen Fragestellungen nutzt das NLGA auch innovative Methoden wie Next Generation Sequencing (NGS) oder MALDI-TOF, um Keime exakt zu identifizieren und Infektionswege nachvollziehen zu können.
Warum Präzision Leben schützt
Im Wasserlabor zählen Genauigkeit und Sorgfalt – teilweise im Nanogramm-Bereich. Schon kleinste Unachtsamkeiten können Ergebnisse verfälschen. Deshalb legt Christian großen Wert auf regelmäßige Schulungen und praktische Übungen für das Probenahmepersonal. Seine Arbeit bildet die Basis dafür, dass Entscheidungen zum Trinkwasser-, Umwelt- und Gesundheitsschutz fundiert getroffen werden können.
Lernen, weiterdenken, vernetzen
Aktuell entwickelt Christian E-Learning-Module für das Probenahmepersonal. Sie ermöglichen flexibles Lernen, sichern Wissen durch Tests und helfen, kritische Arbeitsschritte immer wieder zu vertiefen. Gleichzeitig schätzt er die enge Vernetzung mit Gesundheitsämtern und anderen Fachbereichen im NLGA – der Blick über Abteilungsgrenzen hinweg ist ausdrücklich erwünscht.
Ein Arbeitgeber mit Perspektive
Seinen Weg beim NLGA beschreibt Christian als echte Entwicklungsgeschichte: von der Ausbildung zum Laboranten über den Außendienst bis hin zum Studium der Biologie – alles begleitet und gefördert durch seinen Arbeitgeber. Flexible Arbeitszeiten, Vertrauen und Entwicklungsmöglichkeiten machen das NLGA für ihn besonders attraktiv.
„Am Ende des Tages weiß ich, wofür ich es mache“
Was ihn täglich motiviert? Das Team, klare Routinen und gleichzeitig neue Herausforderungen. Vor allem aber das Wissen, einen sinnvollen Beitrag für die Gesundheit der Menschen in Niedersachsen zu leisten.
Sein Rat an Interessierte: „Der öffentliche Gesundheitsdienst ist längst nicht mehr altbacken. Wer sich einbringt und nach Möglichkeiten fragt, kann hier viel bewegen – fachlich wie persönlich.“
Hey, ich bin Seher und melde mich mit einem neuen Blogbeitrag zurück. Auch diese Woche möchte ich euch einen Einblick in die Aufgaben des Arbeitgebermarketings ermöglichen.
In dieser Woche standen einige Termine für mich an. Beginnen möchte ich mit meinem persönlichen Highlight der Woche: die Ernennung der neuen Regierungsinspektor-Anwärterinnen und -Anwärter. Zum 01.08. eines jeden Jahres werden die neuen Anwärterinnen und Anwärter in Hannover in das Beamtenverhältnis auf Widerruf ernannt. Dieses Jahr hatte ich das Glück bei der Ernennung dabei zu sein und helfen zu dürfen. Da ich selbst ernannt worden bin, weiß ich zwar, wie eine solche Veranstaltung abläuft, dennoch war es sehr spannend zu sehen, wie und was an so einem wichtigen Tag hinter den Kulissen geplant und durchgeführt wird.
Jede anwesende Person hatte seine/ihre eigenen Aufgaben. So haben eine weitere Anwärterin und ich unter anderem die Aufgabe bekommen, die neuen und aufgeregten Gesichter in Empfang zu nehmen. Kurz darauf erfolgten die Grußworte, unter anderem auch die Begrüßung durch die Ministerin, Frau Daniela Behrens, welche ebenfalls die Ernennung der neuen Anwärterinnen und Anwärter durchführte. Neben weiteren Formalien wurden viele schöne Bilder geschossen. Hiervon habe ich euch welche mitgebracht, aber schaut sie euch auch gerne auf Instagram an!
Mein Recap zu diesem Tag ist: es war ein sehr toller und spannender Tag. Neben dem Kennenlernen der vielen neuen Gesichter, den schick gekleideten Menschen und der erfolgreichen Veranstaltung war es sehr schön, an einen für fast 120 Anwärterinnen und Anwärter wichtigem Tag teilnehmen und helfen zu dürfen.
Auch an anderen Terminen konnte ich teilnehmen. So durfte ich beispielsweise bei der Vorstellung einer neuen Recruitingplattform dabei sein. Hier wurde alles rund um die Idee dahinter, die Zielgruppe, das Design und vieles mehr berichtet. Leider kann ich euch hierzu keinen näheren Einblick geben, da die Planung bzw. Durchführung dessen noch nicht abgeschlossen ist, dennoch kann ich euch hierzu schon vorab sagen: es wird super!
Weiter ging es mit der in Präsenz durchgeführten Referatsbesprechung des Referat 14. Bei einer solchen Referatsbesprechung werden alle relevanten Themen, die in den jeweiligen Bereichen aufgekommen sind bzw. noch anstehen oder schon abgeschlossen sind, besprochen. Es war sehr spannend dabei zu sein und zu hören, welche Themen in einer solchen Besprechung aufkommen. Zusätzlich habe ich ein Protokoll für die Besprechung angefertigt. Das ist insbesondere für diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die nicht dabei sein konnten besonders wichtig.
Nebenher habe ich auch an meinem Praxisprojekt gearbeitet, welches ich als Leistung für die Hochschule anfertigen muss. Hier habe ich über das Thema Vergaberecht geschrieben und durfte im Rahmen dessen eine vergaberechtliche Beschaffung durchführen. Dementsprechend habe ich mich beispielsweise um die Anbieterauswahl und das Schreiben des Vermerks gekümmert.
Auch weitere Aufgaben konnte ich durchführen. Dazu aber im nächsten Blogbeitrag mehr!
Spitzensport, ein verantwortungsvoller Beruf und Zeit für die Familie – für viele klingt diese Kombination kaum realistisch. Für Christian Haupt ist genau das Alltag. Er arbeitet im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung und gehört gleichzeitig zu den erfolgreichsten deutschen Altersklassen-Triathleten. 2024 gewann er sogar seine Altersklasse bei der Ironman World Championship auf Hawaii – einem der prestigeträchtigsten Wettkämpfe im Ausdauersport.
Wie schafft er es, Beruf, Familie und Leistungssport unter einen Hut zu bekommen? Ein Blick auf seinen Alltag zeigt: Mit Struktur, Leidenschaft und einem flexiblen Arbeitgeber kann diese Balance gelingen.
Arbeiten mit gesellschaftlicher Verantwortung
Im Sozialministerium beschäftigt sich Christian mit Themen, die für viele Menschen in Niedersachsen eine große Rolle spielen. In seiner Arbeit geht es vor allem um Grundsatzfragen der Pflegepolitik.
Dazu gehören unter anderem die strategische Weiterentwicklung der pflegerischen Versorgungsstrukturen, die Pflegeberichterstattung des Landes, die Koordination des Landespflegeberichts sowie die Auseinandersetzung mit politischen Grundsatzfragen rund um die Versorgung pflegebedürftiger Menschen Damit arbeitet er an Themen, die direkten Einfluss darauf haben, wie Pflege in Niedersachsen heute und in Zukunft organisiert wird.
Gerade dieser gesellschaftliche Bezug macht seine Tätigkeit für ihn besonders reizvoll. Die Arbeit im Ministerium bietet ihm die Möglichkeit, an Lösungen zu arbeiten, die vielen Menschen zugutekommen.
Triathlon als Leidenschaft – und Ausgleich
Neben seiner beruflichen Tätigkeit spielt der Sport eine zentrale Rolle in seinem Leben. Seit 2013 betreibt Christian Haupt Triathlon – zunächst als Hobby, inzwischen auf einem beeindruckenden Leistungsniveau. Der Weg bis zum Sieg bei der Ironman-Weltmeisterschaft in seiner Altersklasse war lang und geprägt von viel Training, Disziplin und Ausdauer. Doch für ihn ist Triathlon mehr als nur Wettkampf. Sport bedeutet für ihn auch mentale Stärke und Ausgleich zum Berufsalltag. Beim Schwimmen, Radfahren oder Laufen kann er den Kopf freibekommen, neue Energie sammeln und Gedanken sortieren.
Was der Sport fürs Berufsleben lehrt
Viele Erfahrungen aus dem Ausdauersport lassen sich auch auf den Beruf übertragen. Besonders wichtig sind dabei die Disziplin und das Durchhaltevermögen. Außerdem lernt man durch den Sport wie man sich langfristig Ziele setzt und diese mit einer strukturierten Planung umsetzt. Nicht unwesentlich ist auch der der konstruktive Umgang mit Rückschlägen. Diese Fähigkeiten helfen ihm auch im Arbeitsalltag. Große Projekte im Ministerium erfordern ebenfalls Ausdauer, strategisches Denken und Geduld – Eigenschaften, die im Triathlon täglich trainiert werden.
Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Sport
Die größte Herausforderung bleibt dennoch die Organisation des Alltags. Denn neben Arbeit und Training spielt auch die Familie eine zentrale Rolle. Der Schlüssel liegt für Christian Haupt in klaren Strukturen und guter Planung. Viele Trainingseinheiten finden früh morgens statt, bevor der Arbeitstag beginnt. Danach folgt der berufliche Alltag im Ministerium oder im Homeoffice – je nachdem, welche Termine anstehen. Damit alles funktioniert, ist auch eine enge Abstimmung im Familienalltag wichtig. Nur wenn alle Bereiche miteinander harmonieren, kann diese Balance langfristig gelingen.
Flexible Arbeitsbedingungen als Erfolgsfaktor
Ein entscheidender Faktor für diese Vereinbarkeit ist die Flexibilität im Arbeitsalltag. Flexible Arbeitszeiten und eigenverantwortliches Arbeiten ermöglichen es Christian Haupt, seine Trainingszeiten sinnvoll mit den beruflichen Anforderungen zu koordinieren. Für ihn zeigt sich hier eine besondere Stärke des Arbeitgebers Niedersachsen: Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben wird nicht nur versprochen, sondern tatsächlich gelebt.
Gerade für Menschen mit intensiven Hobbys, familiären Verpflichtungen oder sportlichen Ambitionen kann diese Flexibilität ein großer Vorteil sein.
Teamarbeit im Ministerium
Auch das Arbeitsumfeld spielt eine wichtige Rolle. Im Ministerium erlebt Christian Haupt seine Kolleginnen und Kollegen als unterstützend und offen. Unterschiedliche Lebensmodelle werden respektiert, und im Team hilft man sich gegenseitig. Diese Zusammenarbeit schafft ein positives Arbeitsklima, in dem Leistung möglich ist – ohne dass andere Lebensbereiche dauerhaft zu kurz kommen.
Ein Arbeitgeber mit Perspektive
Für Christian steht der Arbeitgeber Niedersachsen für Stabilität, gesellschaftliche Verantwortung und moderne Arbeitsbedingungen. Besonders schätzt er die Kombination aus sinnstiftender Arbeit und Flexibilität im Arbeitsalltag. Sein Beispiel zeigt: Karriere im öffentlichen Dienst und persönliche Leidenschaft müssen kein Widerspruch sein. Mit den richtigen Rahmenbedingungen lassen sich sogar Spitzenleistungen in Sport, Familie und ein verantwortungsvoller Beruf miteinander verbinden.
Oder, wie sein Weg zeigt: Manchmal beginnt der Arbeitstag im Ministerium – und endet auf der Ziellinie eines Ironman.
Ein duales Studium, vielfältige Stationen in der Verwaltung und heute direkt am Puls politischer Entscheidungen: Unser Kollege gibt Einblicke in seinen Weg in die Staatskanzlei und in die abwechslungsreiche Arbeit in der Pressestelle.
Vom dualen Studium zur Staatskanzlei
Sein Weg begann mit dem dualen Studium „Allgemeine Verwaltung“ beim Landkreis Gifhorn. „Ich wollte gerne ein Studium absolvieren, das Praxis und Theorie verbindet, um früh Berufserfahrung zu sammeln. Außerdem war mir ein krisenfester Arbeitgeber wichtig“, erzählt er. Schon durch seinen Vater, der ebenfalls beim Land Niedersachsen arbeitet, wusste er, welche Vor- und Nachteile der öffentliche Dienst mit sich bringt.
Nach dem Studium zog es ihn nach Hannover: „Dort gibt es durch die Vielzahl an Behörden einfach mehr Entwicklungsmöglichkeiten.“ Zunächst arbeitete er im Landesamt für Statistik Niedersachsen im Personalbereich und im Inneren Dienst, bevor er 2021 in die Staatskanzlei wechselte. Der besondere Reiz: Hier direkt an politischen Themen mitwirken zu können.
Aus den Praxisphasen des Studiums hat er vor allem eine Erkenntnis mitgenommen: Verwaltung ist unglaublich vielfältig – eine Erfahrung, die ihn bis heute prägt.
Ein Blick hinter die Kulissen der Pressestelle
Heute arbeitet er in der Pressestelle der Staatskanzlei – und dort gleicht kaum ein Tag dem anderen. Er ist zuständig für den Haushalt der Pressestelle, organisiert Veranstaltungen und Kampagnen des Landes Niedersachsen mit, wertet Medienberichte aus und bearbeitet Kleine und Große Anfragen des Landtags.
Besonders Freude bereitet ihm die Organisation größerer Veranstaltungen, die er gemeinsam mit dem Protokoll-Team der Staatskanzlei auf die Beine stellt. Ein Highlight: Das Jahr 2022/2023, in dem Niedersachsen den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) innehatte. „Wir haben in dieser Zeit zahlreiche Sitzungen an verschiedenen Orten – von Berlin über Brüssel bis Herrenhausen – organisiert und vorbereitet. Das war intensiv, aber auch sehr spannend.“
Für die Arbeit in der Pressestelle braucht es einiges an Kompetenzen: „Eine gute Ausdrucksfähigkeit, Flexibilität und die Fähigkeit, auch unter Zeitdruck strukturiert zu arbeiten, sind besonders wichtig.“
Sicherheit, Vielfalt und Motivation
Was ihn an der Arbeit beim Arbeitgeber Niedersachsen besonders überzeugt, ist die Kombination aus Sicherheit und Vielfalt: „Man hat die Möglichkeit, sich ständig weiterzuentwickeln und neue Themen kennenzulernen.“
Motivation zieht er vor allem daraus, dass seine Arbeit sichtbar wird – etwa durch Kampagnen wie zuletzt zum Geburtstag des Grundgesetzes. „So kann ich aktiv dazu beitragen, politische Themen transparent zu machen.“
Auch die Arbeitsatmosphäre in der Staatskanzlei beschreibt er als sehr positiv: kollegial, eng vernetzt und geprägt vom regelmäßigen Austausch.
Blick nach vorn – und ein Rat an Nachwuchskräfte
Für die Zukunft sieht er zahlreiche Möglichkeiten: neue Themenbereiche, aber auch den Aufstieg in den ehemals höheren Dienst.
Und was rät er jungen Menschen, die über ein duales Studium in der Verwaltung nachdenken? „Es ist eine sehr gute Möglichkeit, früh praktische Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig ein fundiertes Studium zu absolvieren. Wer sich für Verwaltung und gesellschaftliche Themen interessiert und einen krisenfesten Arbeitgeber sucht, sollte den Weg auf jeden Fall in Betracht ziehen.“
Wenn er die Arbeit in der Pressestelle in drei Worten beschreiben müsste, wären es:
Hey, ich bin Lena 31 Jahre und absolviere zurzeit eine Ausbildung zur Regierungssekretärin beim Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung. Zurzeit befinde ich mich in meiner letzten Praxisstation beim MI bevor es im November zum Abschlusslehrgang nach Bad Münder geht.
Dein Werdegang hat dich nicht direkt in die Verwaltung geführt, warum hast du dich am Ende doch für die Ausbildung entschieden?
Das stimmt, ich habe nach meinem Abitur und meinem Auslandsjahr in Australien, erst eine Ausbildung zur Hotelfachfrau absolviert, musste aber auf Grund von Corona meine Pläne, auf die AIDA zu gehen, leider canceln. Deshalb habe ich danach über drei Jahre in einer Facharztpraxis die Büroorganisation gemacht und mich innerhalb dieser Zeit, dazu entschlossen noch eine Ausbildung im „Büro“ zu machen um weitere Aufstiegsmöglichkeiten zu haben. Durch Recherche bin ich auf die Ausbildung der Regierungssekretäranwärterin gestoßen und habe mich im MI beworben und glücklicherweise einen Platz zur Ausbildung bekommen.
Regierungssekretäranswärterin klingt interessant kannst du mir erzählen wie die Ausbildung aufgebaut ist?
Die Ausbildung ist Blockweise aufgebaut, zuerst findet der Grundlehrgang für ca. 3 Monate in Bad Münder statt, im Anschluss geht es für ca. 1 Jahr in die Behörde. In der Behörde durchläuft man ca. 5 Stationen und zum Schluss findet der Abschlusslehrgang für ca. 7 in Bad Münder statt.
Und was gefällt dir an deiner Ausbildung besonders gut?
Die Vielfalt der Aufgaben hat mir am besten gefallen, jeder Tag war anders und ich konnte viel Neues lernen. Jede meiner Stationen hatte seine eigenen spannenden Herausforderungen und Einblicke. Dadurch ist die Ausbildung sehr abwechslungsreich und man bekommt in der kurzen Zeit viele Eindrücke. Es ist außerdem schön zu wissen das viele Aufgaben oft einen direkten Einfluss auf das Leben der Bürgerinnen und Bürger hat.
Wem würdest du die Ausbildung empfehlen?
Allen und die gerne Verantwortung übernehmen und die strukturiert arbeiten wollen. Für Menschen mit Interesse an Verwaltung, Recht und Politik ist die Ausbildung auch gut geeignet.
Wie kommt man aus Brasilien ins niedersächsische Innenministerium?
„Mit ganz viel Motivation, Mut – und To-do-Listen! Ich heiße Carol, bin 33 Jahre alt, lebe seit 2010 mit meinem Mann und zwei Hunden in Deutschland. Ich arbeite seit Kurzem im niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport im Bereich Digitalisierung. Dass ich heute hier sein darf, erfüllt mich mit großem Stolz – denn mein Ziel war es schon lange, dem Staat zu dienen. Nach meiner Einbürgerung habe ich meinem Mann im Neuen Rathaus gesagt: ‚Ich will verbeamtet werden.‘ Und jetzt bin ich auf dem besten Weg dahin! Mein Traum wird gerade zur Wirklichkeit.“
Wie war dein Weg in die Verwaltung – gerade auch als Frau mit Migrationsgeschichte?
„Ganz ehrlich? Der Anfang war nicht einfach. Ich hatte oft das Gefühl, dass mein Deutsch nicht gut genug ist – gerade für die Verwaltung. Doch die Menschen im Bewerbungsprozess waren unglaublich geduldig und offen. Mein Weg in die Verwaltung begann mit der Bewerbung um ein Stipendium an der Hochschule. Im Assessment Center wurde ich bestärkt: ‚Du gehörst hierher.‘ Das hat mir Mut gemacht. Mein duales Studium in Verwaltungsinformatik beim Land Niedersachsen war vor allem am Anfang sehr herausfordernd – die Sprache, die Fachbegriffe… Aber ich habe nicht aufgegeben, mich reingekniet. Und am Ende stand da trotz Startschwierigkeiten eine richtig gute Abschlussnote.“
Du arbeitest heute im Projektmanagement für Digitalisierung. Wie fühlt sich das an?
„Es ist ein Wahnsinnsgefühl! Ich gestalte die digitale Transformation im öffentlichen Dienst mit – und sehe, wie durch meine Arbeit echte Veränderungen angestoßen werden. Die Arbeit im Bereich Digitalisierung im öffentlichen Dienst gibt mir das Gefühl, aktiv zur Modernisierung unseres Staates beizutragen. Ich betreue mittlerweile ein eigenes Projekt und verantworte den Bereich Statistik. Mein IT-Hintergrund hilft mir sehr, auch wenn ich selbst nicht programmiere. Ich trage Verantwortung, entwickle neue Ideen – das macht Spaß und gibt mir Sinn.“
Was hat dir auf deinem Weg besonders geholfen?
„Ganz klar: Organisation. Ich liebe To-do-Listen! Neben meinem Vollzeitjob studiere ich aktuell berufsbegleitend ‚Digitale Transformation‘ im Master. Es ist manchmal viel, aber mit Struktur und Leidenschaft geht es. Und: Ich habe mich nie von Zweifeln aufhalten lassen – auch nicht von sprachlichen Hürden. Ich habe gelernt, dass jede/-r wachsen kann. Fachtexte lesen, über Themen sprechen – das hat meine Sprache und mein Selbstbewusstsein gestärkt.“
Was würdest du anderen Menschen mit Migrationsgeschichte sagen, die überlegen, sich beim Land Niedersachsen zu bewerben?
„Bitte traut euch! Der öffentliche Dienst braucht eure Perspektiven. Vielfalt macht uns stärker. Ich weiß, wie es sich anfühlt, das Gefühl zu haben, man müsse sich doppelt beweisen. Aber: Jede Person bringt etwas Einzigartiges mit. Kulturelle Unterschiede sind ein Gewinn – kein Hindernis. Vielfalt bringt unterschiedliche Perspektiven ein und sorgt für gerechtere, ausgewogenere Entscheidungen. Wenn verschiedene Kulturen und Erfahrungen zusammenkommen, entsteht Innovation – und genau das braucht der öffentliche Dienst, um sich weiterzuentwickeln und wirklich inklusiv zu werden.
Und es gibt so viele Unterstützungsangebote: Sprachkurse, Beratung, … Was mir sehr geholfen hat, war das Lesen von Fachtexten und das Sprechen über die Themen – das schult nicht nur die Sprache, sondern auch die fachliche Ausdruckskraft.“
Du warst auch Teil der Kampagne „Vielfalt öffentlicher Dienst“. Wie war das für dich?
„Das war ein absoluter Herzensmoment und eine unvergessliche Erfahrung! Ich durfte mit meiner Geschichte andere Menschen erreichen, motivieren, inspirieren.
Ich wollte zeigen: Ja, ihr habt eine Stimme und ihr gehört hierher – auch in die Verwaltung. Der öffentliche Dienst ist für alle da. Wenn du etwas bewegen willst, dann ist das genau der richtige Ort für dich. Hab keine Angst, den ersten Schritt zu machen – du hast so viel zu geben!
Und ich habe gemerkt: Viele fühlen sich dadurch gesehen. Ich habe Nachrichten bekommen von Menschen, die sich dank meines Videos beworben haben – das hat mich tief berührt. Als Kind wollte ich Schauspielerin werden – da war das Video auch ein kleiner Kindheitstraum, der wahr wurde!“
Und wie sieht deine Zukunft im öffentlichen Dienst aus?
„In fünf Jahren bin ich – hoffentlich – verbeamtet, vielleicht Mama, vielleicht auf dem Weg zur Promotion in Cybersicherheit. Ich bin dankbar, dass ich hier als Frau, Migrantin und künftige Mutter im öffentlichen Dienst eine stabile, wertschätzende Karriere aufbauen kann, ohne Benachteiligung sondern mit echten Perspektiven. Und wenn ich etwas ändern dürfte? Dann würde ich sofort alles digitalisieren – keine Papierberge mehr! Aber bis dahin arbeite ich mit vollem Einsatz an der Veränderung.“
Deine letzte Botschaft an alle, die noch zögern?
„Wenn ich es geschafft habe, schaffst du das auch. Der öffentliche Dienst ist für alle da – auch für dich. Lass dich nicht von der Sprache oder kulturellen Unterschieden abschrecken. Du musst dich nicht verbiegen. Dein Weg, deine Geschichte, deine Stimme: Sie zählen. Unser Staat braucht Menschen wie dich – genau so, wie du bist.“
Wenn wir morgens ins Auto steigen, mit dem Fahrrad unterwegs sind oder Waren durch das Land transportiert werden, denken die wenigsten darüber nach, was im Hintergrund alles passieren muss, damit diese Wege sicher und verlässlich funktionieren. Doch genau dafür gibt es in Niedersachsen eine Behörde, die jeden Tag Verantwortung übernimmt: die NLStBV.
Ihr Auftrag ist so klar wie groß: Mobilität sichern und Zukunft ermöglichen.
Viel mehr als nur Straßenbau
Natürlich plant, baut und unterhält die NLStBV Bundes- und Landesstraßen. Sie kümmert sich um Brücken und Tunnel und entwickelt das Radwegenetz weiter. Doch das ist längst nicht alles.
Zu den Aufgaben zählen unter anderem auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur, Tätigkeiten als Luftfahrt- und Sicherheitsbehörde, umfangreiche Planfeststellungsverfahren sowie große Infrastruktur- und Energieleitungsprojekte. Der Verantwortungsbereich ist genauso vielfältig wie das Know-how der Fachkräfte, die hier beschäftigt sind.
Arbeit mit Wirkung für Millionen – Für wen wird hier eigentlich gearbeitet?
Kurz gesagt: für alle. Für Pendlerinnen und Pendler. Für Familien. Für Unternehmen. Für Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei.
Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist die Grundlage für wirtschaftliche Stärke, Sicherheit und Lebensqualität in Niedersachsen. Jede Investition, jede Sanierung und jeder Neubau hat direkte Auswirkungen auf den Alltag von Millionen Menschen.
Verantwortung endet nicht mit dem Abschluss eines Bauprojektes
Ein besonderes Merkmal der Behörde: Sie denkt langfristig. Von der ersten Planung über den Bau bis hin zur späteren Unterhaltung bleibt die Verantwortung häufig bestehen. Wenn beispielsweise eine Ortsdurchfahrt modernisiert wird, geht es um weit mehr als Asphalt. Verkehrsführung, Sicherheit, Umweltaspekte und die Abstimmung mit Kommunen und Versorgungsträgern spielen eine Rolle. Häufig werden im Zuge dessen auch Leitungen erneuert oder zusätzliche Maßnahmen umgesetzt. So entstehen Lösungen, die langfristig tragen.
Aktuelle Herausforderungen
Viele Brücken erreichen aktuell das Ende ihrer Lebensdauer und müssen ersetzt werden. Gleichzeitig wächst der Anspruch an moderne, sichere und nachhaltige Verkehrswege. Parallel dazu treiben Planfeststellungsverfahren wichtige Energieprojekte voran.
Diese Herausforderungen verlangen nicht nur Ingenieurwissen, sondern auch Organisationstalent, wirtschaftliches Denken und rechtliche Kompetenz.
Eine Behörde, viele Berufe
Gerade weil die Aufgaben so vielfältig sind, arbeiten hier Menschen mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Bauingenieurinnen und Bauingenieure, Techniker, Juristinnen, Verwaltungsfachleute, IT-Expertinnen, Fachkräfte im Bereich Elektromobilität, Hafen oder Luftfahrt – sie alle tragen dazu bei, dass Projekte erfolgreich umgesetzt werden.
Und sie alle arbeiten an einem gemeinsamen Ziel: Niedersachsen mobil zu halten.
Zusammenarbeit als Schlüssel
Gute Ergebnisse entstehen dort, wo Menschen ihr Wissen teilen. Die NLStBV setzt auf Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung und darauf, Verantwortung gemeinsam zu tragen. Unterschiedliche Perspektiven sind gewollt – denn sie führen zu besseren Lösungen.
Arbeitgeber Niedersachsen: sicher und sinnstiftend
Neben spannenden Aufgaben bietet die NLStBV verlässliche Rahmenbedingungen. Tarifgebundene Bezahlung, zusätzliche Leistungen, planbare Arbeitszeiten, 30 Urlaubstage und Angebote rund um Gesundheit und Vereinbarkeit schaffen Stabilität. Gleichzeitig eröffnen sich immer wieder neue Entwicklungsmöglichkeiten.
Viele entscheiden sich ganz bewusst für diese Mischung aus Sicherheit und Gestaltungsspielraum.
Hi, ich bin Gernus, 28 Jahre alt, komme aus dem Osnabrücker Land und arbeite beim Regionalen Landesamt für Schule und Bildung (RLSB) Osnabrück. Ich habe 2025 meine Ausbildung zum Verwaltungswirt abgeschlossen und arbeite nun im Bereich „Nichtlehrendes Personal“.
Jeder Bereich hatte seine eigenen Herausforderungen
Neben dem Bereich „Nichtlehrendes Personal“ habe ich in meiner Ausbildung noch vier weitere Praxisabschnitte bei uns im Haus kennengelernt. Jeder Bereich hatte seine eigenen Herausforderungen, was die Ausbildung sehr abwechslungsreich gestaltet hat. Diese Abwechslung hat dafür gesorgt, dass ich gut entscheiden konnte in welchem Bereich ich überhaupt arbeiten möchte.
Im Bereich „Nichtlehrendes Personal“ bin ich für Einstellungen, Vertragsänderungen und Personalangelegenheiten des nichtlehrenden Personals an Schulen zuständig. Nichtlehrendes Personal an Schulen sind übrigens u.a. pädagogische Mitarbeiter/-innen, sozialpädagogische Fachkräfte in der schulischen Sozialarbeit, aber auch Schulassistent/-innen.
Dank meiner Tätigkeit beim RLSB habe ich nun die Möglichkeit, Menschen zu helfen, Hindernisse zu überwinden.
Ich habe mich für die Ausbildung beim RLSB entschieden, weil mich ein großes Interesse daran treibt, meine Mitmenschen zu unterstützen. Ich selbst habe auch kurdisch-jesidische Wurzeln und habe bereits früh gemerkt, wie erfüllend es ist, anderen zu helfen, sprachliche Barrieren zu überwinden und beim Ausfüllen von Dokumenten sowie bei bürokratischen Vorgängen zu unterstützen. Durch meine Tätigkeit beim RLSB habe ich nun die Möglichkeit, Menschen dabei zu helfen, diese Hindernisse zu überwinden und den Aufbau wertvoller fachlicher Kompetenz im Bereich Migration, Sprachförderung und sozialer Teilhabe zu ermöglichen.
An meiner Ausbildung ist vor allem besonders, dass man die Ausbildung im Beamtenverhältnis absolviert.
An meiner Ausbildung ist vor allem besonders, dass man die Ausbildung im Beamtenverhältnis absolviert. Das heißt, ich wurde gleich zu Beginn der Ausbildung zum Beamten auf Widerruf ernannt. Die Verbeamtung hat mir von Beginn an ein Gefühl der Sicherheit gegeben und war ein Grund, warum ich mir für die Ausbildung zum Verwaltungswirt entschieden habe.
Eine weitere Besonderheit der Ausbildung ist die Länge von zwei Jahren. Vergleichbare Ausbildungen gehen mit drei Jahren oft ein Jahr länger. Durch die zwei jährige Ausbildung bin ich allerdings schneller fertig und werde dadurch natürlich auch früher voll eingesetzt und bezahlt.
Durch die gemeinsame Zeit in Bad Münder haben sich viele Freundschaften entwickelt, die über die Lehrgänge hinaus Bestand haben.
Die Ausbildung teilt sich übrigens in 3 Bereiche auf, nach einem kurzen Start im RLSB ging es für mich für drei Monate zum Grundlehrgang nach Bad Münder. Dort finden die Theorieblöcke der Ausbildung statt. Im Anschluss an den Grundlehrgang war ich für 12 Monate im RLSB eingesetzt und habe verschiedene Bereiche durchlaufen. Zum Ende der Ausbildung ging es nochmal für 8 Monate nach Bad Münder zum Abschlusslehrgang.
Auch wenn Bad Münder für viele vielleicht abschreckend klingt, muss man sich keine Sorgen machen. Die Unterbringung und Verpflegung werden einem während der gesamten Zeit gestellt und da man zusammen mit dem ganzen Jahrgang vor Ort ist, wird es auch nicht langweilig. Ganz im Gegenteil, durch die gemeinsame Zeit haben sich viele Freundschaften entwickelt, die über die Lehrgänge hinaus Bestand haben.
Sport und Zeit mit Freunden und Familie ist für mich ein wichtiger Ausgleich
Das Arbeiten beim RLSB macht für mich hauptsächlich das Miteinander aus. Bei uns gibt es Menschen aus vielen Kulturen, was immer zu einem regen Austausch führt. Jeder Tag bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich, hierdurch wird das Arbeiten nie langweilig.
Ein wichtiger Ausgleich neben dem Sport ist für mich vor allem die Zeit, die ich mit meinen Freunden und meiner Familie verbringe – so kann ich am besten abschalten.
Tatjana (36) absolviert seit dem 01. August 2025 ihre Ausbildung zur Biologielaborantin beim Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES). Sie ist in Hameln geboren und lebt seit 2010 in Hannover.
Was sind Deine Aufgaben als Biologielaborantin?
Derzeit befinde ich mich in meiner ersten Ausbildungsabteilung, der BVD. BVD steht für Bovinen Virusdiarrhoe. Hierbei handelt es sich um eine anzeigenpflichtige Rinderseuche, die wir in Laboruntersuchungen versuchen nachzuweisen. Zu meinen aktuellen Aufgaben zählen also die Probenvorbereitung und der Probenansatz der eingesandten Ohrstanzen [1] und die Auswertung dieser am nächsten Tag. Darüber hinaus zählen auch allgemeine Labortätigkeiten wie das Stecken von Pipettenspitzen dazu.
Welche weiteren Abteilungen lernst Du während Deiner Ausbildung kennen?
Ich durchlaufe verschiedene Abteilungen wie u.a. die Virologie, Pathologie, Bakteriologie, Molekularbiologie und Serologie.
In der Virologie beschäftigt man sich beispielsweise mit krankmachenden Viren und züchtet lebende Körper-Zellen in kleinen Flaschen. In der Pathologie lerne ich Tiere fachgerecht zu sezieren und ihre Todesursache herauszufinden.
Warum hast Du Dich für die Ausbildung zur Biologielaborantin beim LAVES entschieden?
Ich habe meinen Schulabschluss auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt und diesen im Jahr 2024 erfolgreich bestanden. In der Volkshochschule hatte ich eine super tolle Biologielehrerin und ihr Unterricht hat mir immer sehr viel Spaß bereitet. Durch meine Lehrerin bin ich auf den Beruf der Biologielaborantin gekommen.
Nachdem ich ein wenig recherchiert hatte, bin ich zufällig auf das LAVES gestoßen und wusste sofort, dass ich dort arbeiten möchte. Also habe ich mein Berufsvorbereitungsjahr an der Justus von Liebig Schule absolviert, welches mir als erstes Ausbildungsjahr angerechnet wird. Glücklicherweise bin ich schlussendlich für die Ausbildung im LAVES ausgewählt worden und kann hier jetzt mein zweites Ausbildungsjahr starten.
Was macht Dir besonders Spaß an Deiner Arbeit?
Besonders Spaß macht mir das strukturierte Arbeiten, bei dem ich mich stark konzentrieren muss. Aber auch der Probenansatz, bei dem genaues Pipettieren erforderlich ist, gefällt mir total.
Welche Vorteile bietet die Ausbildung beim Land Niedersachsen?
Für mich persönlich ist das Land Niedersachsen ein perfekter Arbeitgeber, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Zusätzlich bietet mir die Arbeit beim Land Sicherheit.
Wem würdest Du Deine Ausbildung weiterempfehlen?
Ich würde den Menschen die Ausbildung weiterempfehlen, die Naturwissenschaften mögen und die darüber hinaus Familie und Beruf in Einklang bringen möchten.
In welchem Bereich möchtest Du nach Deiner Ausbildung arbeiten?
Aktuell kann ich das noch gar nicht so richtig sagen, da es so viele verschiedene tolle Fachbereiche gibt. Aber ich denke die Virologie, Pathologie, Serologie, Hygiene und Bakteriologie sind die Fachbereiche, die mich am meisten interessieren. Wo es genau hingehen wird, kann ich aber erst nach meiner Ausbildung sagen.
Was machst Du in Deiner Freizeit, um mal Abstand zu bekommen?
Als Ausgleich zur Arbeit treibe ich zwei bis drei Mal die Woche Sport im Fitnessstudio. Außerdem verbringe ich in meiner Freizeit viel Zeit in der Natur mit meinem Sohn. Noch dazu habe ich mir vor knapp zwei Jahren selber Klavierspielen beigebracht, was ich täglich verbessere.
[1] Bei Ohrstanzen handelt es sich um Gewebeproben der Tiere, die herangezogen werden, um sie auf das BVD-Virus zu untersuchen.
Was macht einen Arbeitgeber wirklich attraktiv? Sicherheit, spannende Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten sind wichtig, doch immer mehr Menschen suchen vor allem eines: Sinn in ihrer Arbeit. Im Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung kommen all diese Aspekte zusammen.
Arbeiten mit gesellschaftlicher Wirkung
Ob Pflege, Gesundheit, Gleichstellung oder Arbeitsmarkt – die Themen des Ministeriums betreffen das Leben der Menschen in Niedersachsen unmittelbar. Ein besonderer Fokus liegt aktuell auf den Herausforderungen des demografischen Wandels. Wie kann eine älter werdende Gesellschaft gut versorgt werden? Welche Lösungen braucht es für den Fachkräftemangel? Und wie können soziale Strukturen nachhaltig gestärkt werden?
Die Antworten darauf entstehen genau hier. Gemeinsam mit engagierten Mitarbeitenden, die aktiv an der Zukunft des Landes mitarbeiten.
Vielfältige Aufgaben statt starre Routinen
Die Arbeit im Ministerium ist geprägt von Abwechslung. Unterschiedlichste Themenfelder sorgen dafür, dass kein Arbeitsalltag dem anderen gleicht. Gerade in Bereichen wie der Öffentlichkeitsarbeit zeigt sich diese Vielfalt besonders. Mitarbeitende in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kümmern sich hier u.a. um die Kommunikation mit Journalistinnen und Journalisten, um die Organisation und Begleitung von Terminen und Veranstaltungen sowie um die Erstellung von Pressemitteilungen, Grußworten und Publikationen. Im Fokus steht hierbei immer die Aufbereitung komplexer Inhalte für die Öffentlichkeit. Dabei geht es nicht nur um Information, sondern darum, politische Inhalte verständlich und greifbar zu machen.
Teamarbeit als Erfolgsfaktor
Im Sozialministerium arbeitet niemand für sich allein. Viele Themen erfordern eine enge Abstimmung zwischen verschiedenen Fachbereichen. Gerade bei kurzfristigen Anfragen ist der Austausch mit Expertinnen und Experten aus den Referaten entscheidend. Diese Zusammenarbeit ist geprägt von Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung.
Sicherheit und Gestaltungsspielraum
Als Teil des Landesdienstes bietet das Ministerium stabile Rahmenbedingungen und langfristige Perspektiven. Gleichzeitig wird von den Mitarbeitenden mehr erwartet als reine Verwaltung: Hier im Ministerium werden eigene Ideen eingebracht und neue Lösungsansätze entwickelt. Jeder kann hier ein Stück Verantwortung für die Gesellschaft tragen.
Das Ziel ist klar: gesellschaftliche Herausforderungen aktiv gestalten, nicht nur verwalten.
Weiterentwicklung im Fokus
Das Ministerium unterstützt seine Mitarbeitenden dabei, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Es werden laufend sowohl externe als auch interne Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten und regelmäßige Mitarbeitergespräche geführt. So entstehen individuelle Entwicklungspfade innerhalb der Verwaltung.
Ein Arbeitsumfeld, das trägt
Neben den fachlichen Aspekten spielt auch die Arbeitskultur eine zentrale Rolle. Die Zusammenarbeit im Haus wird überwiegend als positiv erlebt. Gemeinsame Veranstaltungen stärken den Zusammenhalt. Zudem sorgen Institutionen wie der Personalrat und die Gleichstellungsbeauftragte dafür, dass die Interessen der Mitarbeitenden gehört werden.
Warum sich ein Einstieg lohnt
Das Sozialministerium Niedersachsen bietet:
sinnstiftende Tätigkeiten mit gesellschaftlicher Relevanz
abwechslungsreiche Aufgaben in vielfältigen Themenfeldern
stabile Rahmenbedingungen im öffentlichen Dienst
Entwicklungsmöglichkeiten und Raum für eigene Ideen
ein offenes und unterstützendes Arbeitsumfeld
Besonders hervorzuheben: Auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger sowie Menschen mit Behinderungen haben hier gute Chancen.
Fazit: Wer einen Job sucht, der nicht nur fordert, sondern auch etwas bewegt, findet im Sozialministerium einen Arbeitgeber mit echter Wirkung.
Hi, ich heiße Anna-Lena, bin 23 Jahre alt und komme aus dem schönen Ostfriesland. Seit September 2023 studiere ich Allgemeine Verwaltung an der Hochschule Osnabrück – und habe mir dort auch gleich ein gemütliches WG‑Zimmer gesucht. Für mich war dieses Studium ein großer Schritt, aber einer, der sich bisher absolut gelohnt hat.
„Für mich war dieses Studium ein großer Schritt, aber einer, der sich bisher absolut gelohnt hat.“
Die Entscheidung für das duale Studium fiel mir tatsächlich leicht. Nach meinem vorherigen Studium im Bereich Grundschullehramt wusste ich schnell: reine Theorie in riesigen Hörsälen ist nicht mein Weg. Mir hat die Praxis gefehlt, der Bezug zur Realität, die Nähe zu Menschen und Aufgaben. Im dualen Studium gefällt mir besonders die Mischung aus Theorie und Praxis. Man hat eine feste Kursgruppe, alles ist persönlicher und man lernt deutlich intensiver. Und vor allem: Man sieht direkt, wofür man das alles später braucht.
Osnabrück - viele Studis und alles gut erreichbar
Osnabrück hat mich als Stadt sofort abgeholt. Sie ist nicht zu groß und nicht zu klein – einfach gemütlich. Alles ist schnell erreichbar, egal ob man zu Fuß unterwegs ist oder den Bus nimmt. Und überall begegnet man Studierenden, was die Stadt unglaublich lebendig macht. Es gibt immer etwas zu erleben oder zu entdecken.
Bisher durfte ich meine Praxisphasen beim NLBV in Aurich, bei der Polizeiinspektion Leer/Emden und beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung im Referat 303 in Hannover absolvieren. Jede Station war anders und hat mir neue Einblicke gegeben. Besonders spannend war für mich die Zeit im Ministerium – Ministeriumsarbeit einmal hautnah mitzuerleben, war wirklich etwas Besonderes.
„Für mich bietet das Land Niedersachsen vor allem zwei Dinge: Sicherheit und Stabilität.“
Für mich bietet das Land Niedersachsen vor allem zwei Dinge: Sicherheit und Stabilität. Aber auch darüber hinaus überzeugt mich die große Bandbreite an möglichen Tätigkeitsfeldern. Nach dem Studium stehen einem viele Türen offen, und gleichzeitig lässt sich Beruf und Privatleben gut vereinbaren – etwas, das mir persönlich sehr wichtig ist.
Wo es später hingehen?Ganz festgelegt habe ich mich noch nicht. Die Ministeriumsarbeit hat mich sehr fasziniert, und ich könnte mir gut vorstellen, später im sozialen Bereich zu arbeiten. Aber auch die Wirtschaftsverwaltung, die ich bei der PI Leer/Emden kennengelernt habe, hat mir gut gefallen. Ich lasse mich da einfach offen inspirieren und schaue, wo es mich hinzieht.
Wem würde ich das duale Studium empfehlen?
Vor allem Menschen, die im öffentlichen Dienst arbeiten möchten und Abwechslung mögen: Verwaltung, Politik, Organisation und Service am Menschen – all das steckt in diesem Studiengang. Wer Freude an strukturiertem Arbeiten hat und gleichzeitig gesellschaftliche Prozesse mitgestalten will, ist hier genau richtig.
Taekwondo als Ausgleich
Seit 17 Jahren mache ich Taekwondo, und das ist für mich der perfekte Ausgleich zu Studium und Arbeit. Bewegung hilft mir, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken.
Du bist auf der Suche nach einem Arbeitsplatz, der nicht nur Sicherheit bietet, sondern auch Sinn stiftet, Weiterentwicklung ermöglicht und sich flexibel in dein Leben integrieren lässt? Dann ist der öffentliche Dienst – und speziell der Arbeitgeber Niedersachsen – genau der richtige Ort für dich. Hier zeigen wir dir, welche Vorteile dich erwarten, wenn du Teil unseres Teams wirst.
1. Sicherer Arbeitsplatz mit planbarer Zukunft
Ein entscheidender Vorteil des öffentlichen Dienstes ist die langfristige Arbeitsplatzsicherheit. Ob als Beamt/-in oder Tarifbeschäftigte/-r – du kannst dich auf pünktliche Gehaltszahlungen verlassen und deine berufliche Zukunft solide planen. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist dies ein stabiler Anker für deine Karriere und dein Privatleben.
2. Flexible Arbeitsmodelle und Work-Life-Balance
Beim Arbeitgeber Niedersachsen wird Vereinbarkeit von Beruf und Familie großgeschrieben. Ob Teilzeit, Gleitzeit oder Homeoffice – die verschiedenen Arbeitsmodelle ermöglichen dir, Arbeit, Studium, Freizeit, Familie oder Ehrenamt optimal miteinander zu kombinieren. Auch individuelle Lösungen, wie Elternzeit oder Pflegezeit, werden aktiv unterstützt.
3. Sinnstiftende und abwechslungsreiche Tätigkeiten
Arbeiten im öffentlichen Dienst bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Die Aufgaben sind vielseitig: von Verwaltung über soziale Projekte bis hin zu Sportförderung und Integrationsmaßnahmen. So trägst du direkt dazu bei, dass unsere Gesellschaft besser funktioniert und Menschen unterstützt werden – ein echter Unterschied, den du täglich siehst.
4. Vielfältige Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten
Deine Karriere kann bei uns in vielen Richtungen wachsen. Wir bieten umfangreiche Fort- und Weiterbildungen, individuelle Entwicklungsprogramme und Aufstiegschancen – sowohl fachlich als auch in Leitungspositionen. Ob du dich spezialisieren oder Führungskompetenzen ausbauen möchtest, beim Arbeitgeber Niedersachsen findest du die passenden Möglichkeiten.
5. Zukunftssichere Altersvorsorge
Als Mitarbeiter/-in des öffentlichen Dienstes bist du von Anfang an gut für die Zukunft abgesichert. Mit einer starken Altersvorsorge kannst du langfristig planen und beruhigt in die Zukunft blicken – ein Vorteil, den nur wenige Arbeitgeber in dieser Form bieten.
6. Kollegiales Umfeld und Teamgeist
Beim Arbeitgeber Niedersachsen triffst du auf ein kollegiales Miteinander und ein stabiles Netzwerk. Über Projekte hinaus entstehen Freundschaften und gemeinsame Erlebnisse, die das Arbeitsumfeld besonders angenehm machen.
7. Vielfalt und Integration
Wir setzen auf Diversität und Chancengleichheit: Menschen mit Migrationshintergrund, internationalen Erfahrungen oder unterschiedlichen Hintergründen sind bei uns willkommen. Die Integration in Teams und Karrierewege wird aktiv gefördert – so entsteht ein Arbeitsumfeld, das die Stärken aller Mitarbeiter/-innen nutzt.
8. Innovatives Arbeiten und Digitalisierung
Der öffentliche Dienst ist modern, digital und zukunftsorientiert. Wir investieren kontinuierlich in digitale Prozesse, moderne Arbeitsmittel und innovative Projekte, damit du effizient arbeiten und eigene Ideen einbringen kannst.
9. Gesellschaftliche Relevanz und Sinn
Nicht zuletzt bietet der Arbeitgeber Niedersachsen die Möglichkeit, einen echten Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten. Ob in Bildung, Sicherheit, Verwaltung, Sport oder Integration – deine Arbeit wirkt direkt und sichtbar und trägt zu einem besseren Miteinander bei.
Fazit
Arbeiten beim Arbeitgeber Niedersachsen bedeutet weit mehr als ein sicherer Job. Du profitierst von stabilen Rahmenbedingungen, flexiblen Arbeitsmodellen, vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und vor allem von der Chance, sinnstiftend für die Gesellschaft tätig zu sein.
Wenn du dich für eine Karriere im öffentlichen Dienst interessierst, bietet der Arbeitgeber Niedersachsen ein Umfeld, in dem du deine Fähigkeiten einbringen, wachsen und wirklich etwas bewegen kannst.
Starte jetzt deine Karriere – für dich und für Niedersachsen!
Kristof Köhler ist 35 Jahre alt, Sachbearbeiter für Strukturförderung beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) in der Geschäftsstelle Bremerhaven. Hier ist er sowohl für die Fördermaßnahmen „Dorfentwicklung, Basisdienstleistungen, Kleinstunternehmen und LEADER“ als auch für alle Maßnahmen rund um die Förderung zuständig.
Dazu zählt u. a. die Beratung, Prüfung von Förderanträgen, Bewilligungen und die Auszahlung der Zuwendungen. Seit 2017 ist er Teil der niedersächsischen Landesverwaltung und engagiert sich darüber hinaus im Personalrat, der AG Medien, der AG Klimaschutz, der Internetredaktion – und sogar als Brandschutzhelfer.
Seine berufliche Laufbahn startete mit einem Studium an der Hochschule Osnabrück und einer Praxiszeit beim ArL Lüneburg. Heute sagt er selbst: „Ich hatte damals eine richtig gute Betreuung – das möchte ich heute zurückgeben.“ Deswegen hat er zusätzlich zu seinen Aufgaben auch noch die Rolle des Ausbilders eingenommen, um seine Begeisterung weiterzugeben.
Ausbildung, die mitwächst
Kristof betreut regelmäßig Studierende in verschiedenen Phasen ihrer Ausbildung. Besonders wichtig ist ihm dabei: Praxisnähe, Individualität und Vertrauen.
„Wir passen die Inhalte der Praxisphasen immer an den Wissensstand der Person an. Erst Grundlagen, dann erste Arbeitsaufträge – und am Ende selbstständiges Arbeiten.“
Was das konkret bedeutet? Typische Aufgaben sind das Kennenlernen von Antragsverfahren, das Schreiben von Bescheiden, das Teilnehmen an Sitzungen und der direkte Kontakt zu Antragstellenden. Selbst kreative Einblicke ins „Kuriositätenkabinett“ gehören dazu – denn: Langeweile hat bei der Arbeit im ArL Lüneburg keinen Platz.
Onboarding mit Herz und Struktur
Neue Studierende oder Auszubildende erwartet am ersten Tag ein strukturierter Einstieg: Arbeitsplatz einrichten, Team kennenlernen, Abläufe verstehen. Ein Begrüßungsportal im Intranet liefert alle wichtigen Infos für einen reibungslosen Start.
„Uns ist es wichtig, dass sich neue Kolleg/-innen willkommen fühlen – und nicht nur irgendwie unterkommen.“
Und spätestens beim gemeinsamen Frühstück oder der nächsten Bowlingrunde nach Feierabend wird klar: Teamkultur wird hier gelebt.
Was macht das ArL besonders?
Kristof bringt es auf den Punkt:
„Wir sind ein kleiner Kreis – rund 190 Beschäftigte an fünf Standorten. Bei uns ist Mitbestimmung keine Floskel. Wer sich engagieren will, kann das auch tun.“
Auch für Bewerber/-innen ist das spannend, denn neben der Möglichkeit zur Telearbeit, Homeoffice, Gleitzeit und höhenverstellbaren Schreibtischen gibt es Angebote zur Gesundheitsförderung und viele kleine Team-Events – vom Sommerfest über Grünkohltouren bis hin zur Teilnahme am Behördenmarathon. In Bremerhaven gibt es sogar einen kleinen Amtsgarten – perfekt für die Mittagspause an der frischen Luft.
Warum Ausbilder?
Kristof schätzt den Umgang mit jungen Menschen – und freut sich, wenn der Kontakt über die Praxisphasen hinaus bestehen bleibt.
„Der Kontakt bleibt oft über die Zeit hinaus bestehen. Und die Abschiedsgeschenke sind manchmal richtig kreativ – vom selbst gebastelten Zuwendungsbescheid bis zum alkoholfreien Cocktail als Einstimmung auf den Urlaub.“
Auch du willst Einblick, Wirkung und Weiterentwicklung?
Das ArL Lüneburg bildet aus – in der Verwaltung, im technischen Bereich und in dualen Studiengängen. Ob Praktikum, Praxissemester oder Berufseinstieg: Beim ArL Lüneburg geht es um echte Inhalte, Verantwortung von Anfang an und ein Team, das füreinander da ist.
„Wir wollen nicht nur fördern – wir wollen auch fördern, wer wir als Team sind.“
Wie sieht eigentlich der Arbeitsalltag hinter den Kulissen eines Ministeriums aus? Und wer sind die Menschen, die politische Themen für die Öffentlichkeit greifbar machen? Eine von ihnen ist Dagmar, die in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung tätig ist.
Vom Studium ins Ministerium
Ihr Weg begann mit einem Studium der Geschichte und Politikwissenschaften, dass sie mit dem Magister abschloss. Schon früh sammelte sie praktische Erfahrungen, unter anderem im Medienbereich und in der politischen Bildungsarbeit.
Nach verschiedenen beruflichen Stationen führte ihr Weg schließlich ins Ministerium. Dort startete sie zunächst als Redenschreiberin im Ministerbüro – eine Rolle, die viel Fingerspitzengefühl für Sprache und politische Zusammenhänge erfordert.
Arbeiten an der Schnittstelle von Politik und Öffentlichkeit
Heute ist Dagmar in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Ihr Arbeitsalltag ist vielseitig und dynamisch. Zu ihren Aufgaben gehören u.a. Verfassen von Pressemitteilungen, Schreiben von Grußworten und Vorworten, Recherche zu aktuellen Themen, Koordination von Presseanfragen und die Unterstützung bei Veranstaltungen und Publikationen.
Besonders wichtig ist dabei die Fähigkeit, komplexe Inhalte verständlich aufzubereiten.
Wenn aus Fachsprache verständliche Kommunikation wird
Ein zentraler Teil ihrer Arbeit besteht darin, politische Inhalte so zu formulieren, dass sie für alle verständlich sind. Denn Entscheidungen in Bereichen wie Pflege, Gesundheit oder Arbeitsmarkt betreffen die Menschen direkt. Die Aufgabe der Öffentlichkeitsarbeit ist es, diese Zusammenhänge transparent und nachvollziehbar zu machen.
Das bedeutet oft auch: schnell reagieren, Informationen bündeln und eng mit Fachreferaten zusammenarbeiten.
Teamarbeit als tägliche Grundlage
Gerade in der Öffentlichkeitsarbeit ist Teamarbeit unerlässlich. Viele Themen müssen kurzfristig abgestimmt werden und das häufig unter Zeitdruck. Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen gehört daher zum Alltag. Diese Zusammenarbeit funktioniert vor allem durch Vertrauen und mit einem gemeinsamen Ziel: gute und verständliche Kommunikation.
Ein Arbeitgeber, der überzeugt
Dagmar arbeitet bereits seit vielen Jahren im Sozialministerium. Ein Zeichen dafür, wie zufrieden sie mit ihrem Arbeitgeber ist. Besonders schätzt sie die inhaltliche Vielfalt der Themen und die gesellschaftliche Relevanz der Arbeit. Hier hat sie die Möglichkeit, an wichtigen politischen Fragestellungen mitzuwirken. Für sie ist klar, dass die Arbeit im Ministerium nicht nur abwechslungsreich ist, sondern auch sinnstiftend.
Was man mitbringen sollte
Wer in einem Ministerium arbeiten möchte, sollte bestimmte Eigenschaften mitbringen:
Teamfähigkeit
Interesse an politischen Zusammenhängen
Bereitschaft, sich schnell in neue Themen einzuarbeiten
Verantwortungsbewusstsein
Für die Öffentlichkeitsarbeit gilt zusätzlich: ein sicherer Umgang mit Sprache ist unerlässlich.
Botschaft an zukünftige Bewerbende
Ihr Fazit ist eindeutig: Die Arbeit im Ministerium ist spannend, vielfältig und bietet viele Entwicklungsmöglichkeiten. Gerade durch die breite Themenpalette bleibt die Arbeit dauerhaft interessant. Gleichzeitig eröffnet das Ministerium auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern Chancen, sich einzubringen.
Oder anders gesagt: Wer gerne mit Sprache arbeitet, gesellschaftliche Themen mitgestalten möchte und einen abwechslungsreichen Job sucht, der ist im MS genau richtig.
Daten analysieren, Ausbrüche verstehen, Gesundheit schützen – und das jeden Tag neu.
Mareike arbeitet als Epidemiologin beim Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) und gibt Einblicke in einen Beruf, der aktueller kaum sein könnte.
Zwischen Zahlen, Teamarbeit und Verantwortung
Wie verbreiten sich Krankheiten? Wo entstehen neue Häufungen? Und wie kann man schnell reagieren, bevor sich Infektionen weiter ausbreiten?
Genau hier setzt die Arbeit von Mareike an. In der Infektionsepidemiologie dreht sich vieles um Daten, aber nicht nur. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von Gesundheitsämtern, Ministerien und Forschungseinrichtungen analysiert und interpretiert sie Daten von meldepflichtigen Infektionskrankheiten, erkennt Auffälligkeiten und unterstützt dabei, Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung einzuleiten, immer mit dem Ziel Infektionsgeschehen vorzubeugen, bzw. früh zu erkennen und zu stoppen, bevor sie größere Auswirkungen haben.
Kein Tag wie der andere
Einen klassischen Arbeitsalltag? Den gibt es so nicht. Vormittags stehen oft Abstimmungen mit verschiedenen Akteur/-innen an - von lokalen Gesundheitsämtern bis hin zum Robert Koch-Institut. Danach folgen Datenanalysen, Projektarbeit oder die Qualitätssicherung von Meldedaten.
„Die Abwechslung macht den Job besonders“, sagt Mareike. „Man weiß morgens oft noch nicht genau, welche Themen im Laufe des Tages dazukommen.“
Gerade diese Dynamik macht die Arbeit spannend – oft bringt ein Anruf aus einem Gesundheitsamt oder ein Pressebericht über ein Infektionsereignis die Tagesplanung durcheinander. In solchen Fällen müssen schnell weitere Informationen ermittelt und das Gesundheitsamt bei seinem weiteren Vorgehen beraten werden.
Daten, die Leben schützen
Die Grundlage der epidemiologischen Arbeit am NLGA sind sogenannte Meldedaten, also Informationen zu Infektionskrankheiten, die nach dem Infektionsschutzgesetz beim Auftreten erfasst werden müssen. Diese Daten stammen aus dem realen Alltag und sind damit nicht immer fehlerlos und vollständig. Umso wichtiger ist es, sie sorgfältig zu prüfen und richtig zu interpretieren. Gerade weil die Daten konkrete Auswirkungen haben, ist die Sorgfalt hier so entscheidend. Mit einer guten Auswertung können Häufungen von Krankheiten schon früh erkannt werden, es können Maßnahmen schneller eingeleitet werden und Infektionsketten lassen sich unterbrechen.
Ein Beispiel: Wird bei einem lebensmittelbedingten Ausbruch die Ursache identifiziert, kann das betroffene Produkt durch die Veterinärbehörden zurückgerufen werden – und weitere Erkrankungen werden verhindert.
Projekte mit echtem gesellschaftlichem Mehrwert
Neben dem Tagesgeschäft arbeitet Mareike auch an abwechslungsreichen Projekten: Eines davon ist MERIN (Meningitis- und Enzephalitis-Register in Niedersachsen). Anhand eines im Projekt entwickelten Dashboards werden Daten zu schweren Infektionen öffentlich zugänglich gemacht. Ebenfalls arbeitet Mareike aktuell am HuGO (Hygiene und Gesundheit Online)-Panel des NLGA. Dabei wird eine Gruppe von Menschen in Niedersachsen regelmäßig zu Gesundheits- und Hygienethemen befragt. Beide Projekte verfolgen ein klares Ziel: Die Gesundheit der Bevölkerung nachhaltig verbessern.
Wissenschaft trifft Praxis
Die Ergebnisse der epidemiologischen Arbeit landen nicht nur in Fachzeitschriften. Sie fließen auch direkt in politische Entscheidungen ein. Das NLGA berät Ministerien, u.a. auf Basis von Datenanalysen und liefert wichtige Entscheidungsgrundlagen, etwa für Präventionsmaßnahmen oder den Umgang mit Krisensituationen. Damit ist klar: Epidemiologie ist nicht nur Forschung, sondern ein zentraler Bestandteil funktionierenden Gesundheitsschutzes.
Arbeiten beim Land Niedersachsen: Mehr als ein Job
Neben der sinnstiftenden Tätigkeit schätzt Mareike vor allem die Arbeitsbedingungen. Beim Land Niedersachsen kann Sie in multiprofessionellen Teams zusammenarbeiten, kann von flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice profitieren und kann sich in sicheren Rahmenbedingungen vielfältig weiterbilden. Besonders prägend für sie war eine zweijährige Postgraduiertenausbildung in angewandter Epidemiologie – in Kooperation mit internationalen Institutionen.
Was es braucht, um Epidemiolog/-in zu werden
Wer in diesem Bereich arbeiten möchte, sollte vor allem eines mitbringen:
analytisches und logisches Denkvermögen
Freude an Daten und Zusammenhängen
Kommunikationsfähigkeit und Teamgeist
Denn: Epidemiologie ist Teamarbeit und das über Fachgrenzen hinweg.
„Ein gutes Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun“
Was Mareike jeden Tag motiviert? „Die Kombination aus abwechslungsreichen Aufgaben, tollen Kolleginnen und Kollegen – und vor allem das Gefühl, mit meiner Arbeit einen Beitrag zur Gesundheit der Menschen zu leisten.“
Fazit: Ein Beruf mit Wirkung
Epidemiologie ist oft nicht direkt sichtbar, aber unverzichtbar. Sie sorgt dafür, dass Risiken früh erkannt, Maßnahmen rechtzeitig ergriffen und Menschen geschützt werden. Oder anders gesagt:
Epidemiologie als ein Stück Gesundheitsschutz für uns alle.
Ein Blick hinter die Kulissen: Was macht das NLGA?
Wie bleibt eigentlich eine ganze Bevölkerung gesund? Wer erkennt Risiken frühzeitig, bewertet komplexe Gesundheitslagen und sorgt dafür, dass im Ernstfall die richtigen Maßnahmen ergriffen werden? Eine zentrale Rolle dabei spielt das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) – eine Dienststelle, die häufig im Hintergrund arbeitet, aber einen entscheidenden Beitrag für die Gesundheit der Menschen in Niedersachsen leistet.
Als Public-Health-Institut des Landes Niedersachsen versteht das NLGA Gesundheit nicht nur als individuelles Thema, sondern als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Mit wissenschaftlicher Expertise berät es Politik und zentrale Akteure im Gesundheitswesen und schafft damit die Grundlage für fundierte Entscheidungen. Im Fokus steht dabei insbesondere die Prävention: Krankheiten sollen möglichst gar nicht erst entstehen. Dafür werden Daten erhoben, analysiert und in konkrete Empfehlungen übersetzt. Gerade in Krisensituationen zeigt sich, wie wichtig diese Arbeit ist – dann unterstützt das NLGA dabei, gesundheitliche Gefahren schnell und wirksam einzudämmen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der gesundheitlichen Chancengleichheit. In enger Zusammenarbeit mit den kommunalen Gesundheitsämtern erreicht der öffentliche Gesundheitsdienst auch Menschen, die sonst nur schwer Zugang zum Gesundheitssystem haben.
Fünf Fachbereiche – ein gemeinsames Ziel
Die Arbeit im NLGA ist interdisziplinär organisiert. Fünf Fachabteilungen decken ein breites Spektrum an Themen ab – von Infektionsepidemiologie über Mikrobiologie und Hygiene bis hin zu Umweltmedizin und Gesundheitsmonitoring. Diese Struktur ermöglicht es, komplexe gesundheitliche Fragestellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und ganzheitliche Lösungen zu entwickeln.
Forschung, die ankommt: Aktuelle Themen im NLGA
Ein Thema, das aktuell alle Bereiche des NLGA verbindet, ist der Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Gesundheit. Auch in Niedersachsen entstehen dadurch neue Herausforderungen – etwa durch die mögliche Ausbreitung von Krankheitsüberträgern wie der Tigermücke oder durch zunehmende Hitzeperioden. Das NLGA analysiert diese Entwicklungen, klärt die Bevölkerung auf und entwickelt Strategien, um gesundheitliche Risiken frühzeitig zu minimieren.
Dabei arbeitet die Behörde mit modernster Technologie. Mithilfe von Sequenzierungsverfahren können Krankheitserreger bis ins Detail untersucht und Zusammenhänge bei Infektionsausbrüchen erkannt werden. Das Hochsicherheitslabor des NLGA ermöglicht es zudem, auch mit besonders gefährlichen Erregern zu arbeiten und wichtige Erkenntnisse für deren Bekämpfung zu gewinnen. Ergänzt wird dies durch digitale Innovationen, wie einen eigens entwickelten Bot, der Bürgerinnen und Bürger insbesondere in Krisensituationen mit Informationen versorgt.
Arbeiten im NLGA: Wissenschaft trifft Teamgeist
Die Arbeit im NLGA ist geprägt von wissenschaftlichem Denken und gleichzeitig von einem starken Miteinander. Viele Fragestellungen überschreiten klassische Fachgrenzen, weshalb die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen eine zentrale Rolle spielt. Regelmäßige Austauschformate sorgen dafür, dass alle Mitarbeitenden über aktuelle Entwicklungen informiert sind und sich aktiv einbringen können. Dazu gehören organisationsweite Besprechungen ebenso wie interne Fachvorträge, in denen Einblicke in Projekte und Aufgabenbereiche gegeben werden. Auch auf operativer Ebene findet ein kontinuierlicher Austausch statt, sodass Wissen geteilt und Prozesse abgestimmt werden können. Unterstützt wird dies durch eine offene Kommunikationskultur und digitale Plattformen wie das Intranet.
Entwicklungsmöglichkeiten und moderne Arbeitsbedingungen
Als Arbeitgeber legt das NLGA großen Wert darauf, die fachliche und persönliche Entwicklung seiner Mitarbeitenden zu fördern. Dafür stehen vielfältige Weiterbildungsangebote zur Verfügung – von internen Schulungen bis hin zu externen Fortbildungen und Fachtagungen. Auch formale Qualifizierungen, etwa durch Verwaltungslehrgänge, werden unterstützt. Ergänzend tragen Coachings und Workshops dazu bei, Teamarbeit und Führungskompetenzen gezielt weiterzuentwickeln.
Gleichzeitig wird die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben aktiv gefördert. Flexible Arbeitszeiten im Rahmen einer Gleitzeitregelung ermöglichen es den Mitarbeitenden, ihren Arbeitsalltag individuell zu gestalten. Verschiedene Homeoffice-Modelle bieten zusätzliche Flexibilität und helfen dabei, berufliche und private Anforderungen in Einklang zu bringen. Ob familiäre Verpflichtungen oder persönliche Bedürfnisse – das NLGA setzt auf individuelle und lösungsorientierte Ansätze.
Warum sich eine Karriere im NLGA lohnt
Was das NLGA besonders macht, ist vor allem der Sinn hinter der Arbeit. Hier geht es nicht nur um einzelne Aufgaben, sondern um einen Beitrag zur Gesundheit der gesamten Bevölkerung in Niedersachsen. Diese gesellschaftliche Relevanz motiviert viele Mitarbeitende und schafft ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Gleichzeitig bietet die Arbeit ein hohes Maß an Abwechslung und die Möglichkeit, sich mit aktuellen und zukunftsrelevanten Themen auseinanderzusetzen. Der abteilungsübergreifende Austausch und die offene Arbeitskultur tragen zusätzlich dazu bei, dass neue Ideen entstehen und gemeinsam weiterentwickelt werden.
Eine Vision, die verbindet
Das NLGA verfolgt eine klare Vision: ein Niedersachsen, in dem alle Menschen gesund leben, aufwachsen und alt werden können. Auch wenn der öffentliche Gesundheitsdienst oft weniger sichtbar ist als andere Bereiche des Gesundheitssystems, ist seine Bedeutung für die Gesellschaft enorm. Wer eine sinnstiftende Tätigkeit sucht, wissenschaftlich arbeiten möchte und gleichzeitig etwas für die Allgemeinheit bewegen will, findet im NLGA ein Umfeld, in dem genau das möglich ist.
Wenn man heute über den Südschnellweg in Hannover fährt, denkt man selten darüber nach, wie viel Planung, Koordination und Verantwortung in dieser Straße steckt. Dabei ist der Südschnellweg eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Region – für Pendlerinnen und Pendler, für Unternehmen und für den Wirtschaftsverkehr in Niedersachsen.
Damit diese zentrale Verbindung auch in Zukunft sicher, leistungsfähig und verlässlich bleibt, wird der Südschnellweg umfassend erneuert. Mitten in diesem Großprojekt arbeitet Rudin, Bauleiter bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) – und damit beim Arbeitgeber Niedersachsen.
Ein Projekt mit Geschichte – und Zukunft
Viele Brücken des Südschnellwegs stammen noch aus den 1950er- und 1960er-Jahren. Altersbedingte Schäden machten deutlich: Eine grundlegende Erneuerung ist notwendig – nicht nur aus baulicher Sicht, sondern vor allem aus Gründen der Verkehrssicherheit und Nachhaltigkeit.
Die Erneuerung des Südschnellwegs ist deshalb ein zentrales Infrastrukturprojekt für Niedersachsen. Ziel ist es, die Strecke langfristig sicher, leistungsfähig und zukunftsfähig aufzustellen. Aktuell befindet sich das Projekt in der Bauphase. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise, damit der Verkehr weiterhin möglichst aufrechterhalten werden kann.
Verantwortung auf vielen Ebenen
Als Bauleiter übernimmt Rudin eine wichtige Rolle im Projekt. Er koordiniert die Bauausführung, überwacht Termine, Kosten und Qualität und stimmt sich eng mit Baufirmen, Fachplanungen und verschiedenen Behörden ab.
Sein Arbeitsalltag ist vielseitig: Baustellenkontrollen, Baubesprechungen sowie organisatorische und koordinierende Aufgaben gehören dazu. Kein Tag ist wie der andere – und genau das schätzt Rudin an seiner Arbeit. Entscheidungen müssen oft schnell, aber immer fundiert getroffen werden.
Viele Beteiligte, hohe Komplexität
Was den Südschnellweg besonders herausfordernd macht, ist die innerstädtische Lage, der laufende Verkehr und die Vielzahl an Beteiligten. Neben Ingenieurbüros und Bauunternehmen sind unter anderem Verkehrs-, Umwelt-, Naturschutz-, Untere-Wasser- und Abfallbehörden in das Projekt eingebunden.
Eine präzise Planung und enge Abstimmung sind deshalb unerlässlich. Sicherheit hat dabei oberste Priorität – sowohl auf der Baustelle als auch für die Verkehrsteilnehmenden. Einschränkungen lassen sich bei einem Projekt dieser Größenordnung nicht vollständig vermeiden, werden aber durch Bauphasen, Umleitungen und intensive Öffentlichkeitsarbeit so gering wie möglich gehalten.
Warum der Südschnellweg so wichtig ist
Der Südschnellweg ist eine zentrale Verkehrsverbindung für die Region Hannover und darüber hinaus. Würden solche Infrastrukturprojekte nicht umgesetzt, hätte das langfristige Folgen: Die Verkehrssicherheit würde sinken und die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur wäre gefährdet.
Durch die Erneuerung wird die Infrastruktur für die kommenden Jahrzehnte gesichert. Davon profitieren langfristig Pendlerinnen und Pendler, Anwohnende, Unternehmen und der Wirtschaftsverkehr. Leistungsfähige Verkehrswege sind eine Grundvoraussetzung für Mobilität, wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität.
Investitionen in Infrastruktur sind damit immer auch Investitionen in das Gemeinwohl – in Sicherheit, Verlässlichkeit und Zukunftsfähigkeit.
Vom Trainee zum Bauleiter
Seinen Einstieg bei der NLStBV hat Rudin über das Trainee-Programm im Bauingenieurwesen gefunden. In dieser Zeit konnte er verschiedene Bereiche kennenlernen, praktische Erfahrungen sammeln und Schritt für Schritt Verantwortung übernehmen.
„Das Trainee-Programm war für mich der ideale Einstieg“, sagt Rudin. Es habe ihm nicht nur fachlich viel gebracht, sondern auch geholfen, die Abläufe, die Vielfalt der Aufgaben und die Zusammenarbeit im Landesdienst zu verstehen. Heute profitiert er davon täglich – besonders bei einem Projekt dieser Größenordnung.
Arbeiten beim Arbeitgeber Niedersachsen
Was Rudin an seiner Arbeit besonders motiviert, ist der nachhaltige Nutzen des Projekts. Zu wissen, dass die eigene Tätigkeit langfristig vielen Menschen zugutekommt, gibt seinem Arbeitsalltag Sinn.
Besonders stolz ist er auf die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Denn große Infrastrukturprojekte lassen sich nur gemeinsam stemmen – mit Fachwissen, Abstimmung und gegenseitigem Vertrauen.
Der Südschnellweg zeigt exemplarisch, welche Verantwortung das Land Niedersachsen übernimmt: für sichere Verkehrswege, für eine funktionierende Infrastruktur und für das Gemeinwohl.
Blick nach vorn
Auch in den kommenden Bauabschnitten geht das Projekt weiter voran. Geplant sind unter anderem der Start des Tunnelbaus, weitere Arbeiten an der Leineflutmulde und der Leinebrücke. Schritt für Schritt wird der Südschnellweg so vollständig modernisiert.
Wer an Vermessung denkt, hat oft Menschen mit Messgeräten auf Feldern oder an Straßenrändern vor Augen. Doch ein großer Teil der Arbeit findet im Hintergrund statt – konzentriert, detailreich und hochpräzise. Genau hier arbeitet Rachel, Vermessungstechnikerin (Auszubildende) beim Katasteramt Hildesheim, einer Dienststelle des Landesamts für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN).
Ein Projekt, das Genauigkeit neu definiert
Aktuell arbeitet Rachel an einem Projekt aus dem Bereich der Qualitätsverbesserung digitaler Karten. Ziel ist es, die Genauigkeit bestehender Katasterdaten nachhaltig zu erhöhen. Hintergrund: Bei der Umstellung auf digitale Karten wurden viele Bestandsdaten ungenau georeferenziert – teils mit Abweichungen von bis zu einem Meter.
Mithilfe alter Karten aus dem Archiv werden diese Grenzpunkte heute neu berechnet. Rachel bearbeitet dabei kleinere Gebiete und Ortschaften im Zuständigkeitsbereich des Katasteramts Hildesheim, um bestehende Lücken zu schließen und die Datengrundlage zu vervollständigen.
Detektivarbeit zwischen Archiv und Bildschirm
Der Arbeitsprozess ist ebenso anspruchsvoll wie spannend. Zunächst erhält Rachel ein konkretes Bearbeitungsgebiet. Danach beginnt die Suche nach historischen Unterlagen – größtenteils digitalisiert, teilweise aber auch noch im physischen Archiv.
Anhand alter Vermessungslinien werden Grenzpunkte neu berechnet. Oft ist die Schrift in den historischen Karten so klein, dass eine Lupe zum Einsatz kommt. Nach der Berechnung durchlaufen die Daten mehrere Kontrollen und Simulationen, bevor sie schließlich in das System übernommen werden.
Gearbeitet wird dabei vollständig intern. Rachel steht im engen Austausch mit ihrem Ausbilder und kann jederzeit auf die Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen zurückgreifen.
Warum diese Arbeit so wichtig ist
Die höhere Genauigkeit der digitalen Karten bringt viele Vorteile:
Für den Außendienst bedeutet sie, dass Grenzpunkte zuverlässiger auffindbar sind. Für Eigentümerinnen und Eigentümer heißt das: eine präzisere Beschreibung ihres Flurstücks.
Darüber hinaus profitieren zahlreiche Bereiche im Land Niedersachsen von diesen Daten. Eine exakte Vermessung ist Grundlage für eine verlässliche Flächennutzungsplanung, für genauere Berechnungen der Grundsteuer sowie für Infrastrukturprojekte wie Straßenbau und Instandhaltung.
Würden diese Arbeiten nicht regelmäßig durchgeführt, blieben Ungenauigkeiten bestehen – mit direkten Auswirkungen auf Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger.
Katasterdaten – unsichtbar, aber allgegenwärtig
Auch wenn man es im Alltag oft nicht bewusst wahrnimmt: Kataster- und Vermessungsdaten begegnen uns ständig. Sie stecken in Navigationssystemen, Online-Karten, Bebauungsplänen und Bauanträgen. Sie bilden die Grundlage für neue Wohngebiete, Straßen, Leitungen und viele digitale Dienste.
Besonders wichtig ist dabei die Rechtssicherheit: Katasterdaten sind das offizielle Verzeichnis von Grundstücksgrenzen und Gebäuden. Schon kleine Ungenauigkeiten könnten große Auswirkungen haben – etwa bei Eigentumsfragen, Bauvorhaben oder Grundstücksgrenzen. Deshalb sind Verlässlichkeit und Genauigkeit in der täglichen Arbeit unerlässlich.
Arbeiten im Landesdienst – mit Sinn und Teamgeist
Was Rachel an ihrer Arbeit besonders schätzt, ist das Gefühl, Fortschritt sichtbar zu machen. Gebiete abzuschließen und zu sehen, wie der Abschlussprozentsatz steigt, motiviert sie. Die gemeinsame Lösungsfindung mit Kolleginnen und Kollegen empfindet sie oft wie ein Puzzle – manchmal sogar wie Detektivarbeit.
Natürlich gibt es auch Herausforderungen: Nicht immer liegen vollständige Dokumente vor, manchmal fehlen Vermessungslinien ganz. Dann ist Kreativität gefragt. Umso wertvoller ist der Teamgeist im Katasteramt – denn Unterstützung ist immer da.
Für Rachel ist der Landesdienst deshalb nicht nur fachlich sinnvoll, sondern auch persönlich erfüllend. Der Kontakt mit der Öffentlichkeit und die Möglichkeit, einen echten Beitrag für die Gesellschaft zu leisten, geben ihrer Arbeit Bedeutung.
Ein Blick hinter die Kulissen des LGLN
Viele Menschen sehen nur die Außendienstmitarbeitenden – und wissen nicht, wie viel präzise Arbeit im Büro geleistet wird. Dabei gehört das LGLN zu den technologisch fortschrittlichsten öffentlichen Einrichtungen in Niedersachsen und entwickelt sich stetig weiter, um der Bevölkerung bestmöglich zu dienen.
Die Arbeit ist anspruchsvoll, erfordert Konzentration und Genauigkeit – und macht dennoch Spaß. Genau diese Kombination macht das Katasteramt Hildesheim zu einem wichtigen, wenn auch oft unterschätzten Akteur für das Land Niedersachsen.
Der Blick auf Rachels Projekt zeigt:
Beim Arbeitgeber Niedersachsen entstehen im Hintergrund die Grundlagen für Planung, Rechtssicherheit und gesellschaftliches Zusammenleben. Präzise Vermessung ist dabei kein Selbstzweck – sondern eine unverzichtbare Basis für unser Land
Wie wird aus einem Studienabschluss echte Verantwortung für Brücken, Straßen und Millionen Verkehrsteilnehmende? Die NLStBV hat dafür einen klaren Plan: ihr Traineeprogramm für Bauingenieurinnen und Bauingenieure.
Ankommen, verstehen, wachsen
Innerhalb von zwölf Monaten lernen Trainees die Behörde intensiv kennen. Sie sind einem regionalen Geschäftsbereich zugeordnet und durchlaufen verschiedene Stationen. So verstehen sie, wie Projekte geplant, abgestimmt, umgesetzt und langfristig betreut werden. Dabei bleibt niemand allein: Erfahrene Mentorinnen und Mentoren begleiten den Weg.
Mehr als Baupraxis
Neben der technischen Arbeit spielen auch rechtliche und organisatorische Themen eine wichtige Rolle. Lehrgänge in Hannover, ein mehrwöchiger Verwaltungslehrgang sowie Übungsarbeiten und Leistungsnachweise vermitteln das notwendige Hintergrundwissen. Denn große Projekte entstehen dort, wo Technik, Recht und Wirtschaft zusammen gedacht werden.
Der große Vorteil: Überblick statt Tunnelblick
Das Traineeprogramm bietet die Chance, die Strukturen der gesamten Behörde kennenzulernen. Dieses breite Verständnis hilft später enorm – besonders, wenn komplexe Aufgaben oder Führungsverantwortung warten.
Karriere, die sichtbar wird
Viele ehemalige Trainees übernehmen später verantwortungsvolle Positionen, zum Beispiel in der Bauleitung großer Infrastrukturmaßnahmen. Sie koordinieren Abläufe, tragen Budgetverantwortung und sorgen dafür, dass Projekte erfolgreich realisiert werden.
Investition in Menschen – Investition in Niedersachsen
Mit dem Programm sichert die NLStBV langfristig Fachwissen und Qualität. Gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure sind entscheidend, damit Planung, Bau und Betrieb der Infrastruktur auch in Zukunft funktionieren.
Warum sich der Einstieg lohnt
Wer hier startet, übernimmt früh Verantwortung, bekommt aber gleichzeitig Unterstützung, Struktur und Entwicklungsmöglichkeiten. Theorie wird unmittelbar zur Praxis – mit Ergebnissen, die man sehen kann. Vielleicht fährt man eines Tages über eine Strecke und weiß:
Wenn irgendwo in Niedersachsen ein Haus gebaut, eine Straße geplant oder ein Rettungsweg festgelegt wird, passiert etwas, das kaum jemand sieht – und doch alles entscheidet. Es sind Daten. Präzise und Verlässlich.
Damit diese Daten stimmen, gibt es in Niedersachsen eine eigene Fachbehörde: das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN). Beim Blick hinter die Kulissen, unter anderem im Katasteramt Hildesheim, wird schnell klar: Hier wird täglich an der Grundlage unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens gearbeitet.
Was passiert, wenn Daten nicht stimmen?
Ein Meter Abweichung auf einer Karte klingt harmlos. In der Realität kann er über Grundstücksgrenzen, Bauvorhaben oder Eigentumsfragen entscheiden. Genau deshalb ist die Arbeit des LGLN so wichtig.
Das LGLN sorgt dafür, dass Grundstücke, Gebäude und Flächen exakt erfasst sind – rechtssicher, nachvollziehbar und dauerhaft aktuell. Diese Daten bilden die Grundlage für Verwaltung, Wirtschaft und viele Entscheidungen, die unser tägliches Leben beeinflussen.
Mehr als Karten: die Aufgaben des LGLN
Als zentrale Fachbehörde verantwortet das LGLN unter anderem:
das amtliche Liegenschaftskataster,
hoheitliche Vermessungen und Grenzfeststellungen,
die Bereitstellung amtlicher Geodaten,
die Immobilienwertermittlung,
sowie den Kampfmittelbeseitigungsdienst, der noch heute Blindgänger aus den Weltkriegen entschärft.
Viele dieser Aufgaben laufen im Hintergrund – ihre Wirkung spürt man erst, wenn sie fehlen würden.
Detektivarbeit für mehr Genauigkeit
Ein besonders spannender Teil der Arbeit ist die Qualitätsverbesserung bestehender Geodaten. Bei der Digitalisierung älterer Karten kam es historisch bedingt zu Lageungenauigkeiten. Heute werden diese systematisch korrigiert.
Dazu werden alte Vermessungsunterlagen ausgewertet, Grenzpunkte neu berechnet, Daten simuliert und mehrfach kontrolliert. Erst wenn alles stimmt, fließen die Informationen in die offiziellen Systeme ein. Präzision ist hier keine Option – sie ist Voraussetzung.
Daten, die überall wirken
Die Ergebnisse dieser Arbeit begegnen uns ständig:
bei Bau- und Infrastrukturprojekten,
in der Stadt- und Regionalplanung,
beim Hochwasser- und Katastrophenschutz,
bei der Berechnung der Grundsteuer,
in Navigationssystemen und Online-Karten.
Geodaten machen Planung erst möglich – und sorgen dafür, dass Entscheidungen nicht auf Vermutungen, sondern auf Fakten beruhen.
Landesweit vernetzt, regional präsent
Das LGLN arbeitet landesweit: Aktuell an 48 Standorten, perspektivisch an 39. Die Landesvermessung ist in Hannover angesiedelt, ergänzt durch neun Regionaldirektionen, in denen Katasterämter, Geodatenmanagement, Wertermittlung und Verwaltung gebündelt sind.
Spezielle Aufgaben sind zentral organisiert – etwa der Kampfmittelbeseitigungsdienst in der Regionaldirektion Hameln-Hannover oder der Obere Gutachterausschuss in Oldenburg-Cloppenburg.
Digitalisierung, die wirkt
Das LGLN zählt zu den digital fortschrittlichsten Behörden in Niedersachsen. Hier kommen bereits heute zum Einsatz:
Drohnen zur Datenerfassung,
Künstliche Intelligenz, etwa zur Gebäudeerkennung,
offene Geodaten über OpenGeoData.NI,
moderne Online-Services und Kartenviewer.
In den geoLabs wird agil gearbeitet – mit festen Rollen, kurzen Entwicklungszyklen und kontinuierlichem Feedback. Digitalisierung ist hier kein Schlagwort, sondern Werkzeug.
Zusammenarbeit als Stärke
Die Arbeit im LGLN lebt von Zusammenarbeit – oft standortübergreifend. Teams unterstützen sich gegenseitig, Wissen wird geteilt, Lösungen gemeinsam entwickelt. Eine offene Fehlerkultur und gegenseitige Wertschätzung sind fester Bestandteil des Arbeitsalltags.
So entsteht ein Arbeitsumfeld, das fachliche Qualität mit menschlicher Nähe verbindet.
Arbeitgeber Niedersachsen: vielfältig, sicher, modern
Als Teil des Arbeitgebers Niedersachsen bietet das LGLN sichere Arbeitsplätze, Bezahlung nach TV-L, flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, moderne IT-Ausstattung und eine betriebliche Altersvorsorge.
Die Berufsbilder sind so vielfältig wie die Aufgaben: von Geodäsie, Geoinformatik und IT über Verwaltung und Recht bis hin zu Kommunikation, Projektmanagement und Spezialgebieten wie Drohnentechnik oder Photogrammetrie.
Einstiegsmöglichkeiten gibt es über Ausbildung im Bereich Vermessungstechnik oder Geomatik, duale Studiengänge, klassischen Hochschulstudiengänge oder einem Quereinstieg.
Das Katasteramt Hildesheim – Teil eines großen Ganzen
Im Katasteramt Hildesheim wird deutlich, wie all diese Aufgaben konkret zusammenkommen. Vermessung, Karten, Wertermittlung und Bodenordnung greifen ineinander. Das Team arbeitet eng zusammen, mit hoher Fachkompetenz und einer familiären Atmosphäre.
Hier zeigt sich exemplarisch, wie viel Verantwortung hinter scheinbar abstrakten Daten steckt.
Unsichtbar – und unverzichtbar
Geodaten sind leise. Sie drängen sich nicht auf. Und doch halten sie unser Land zusammen.
Der Blick hinter die Kulissen des LGLN zeigt:
Beim Arbeitgeber Niedersachsen arbeiten Menschen daran, dass Entscheidungen auf festen Grundlagen beruhen – präzise, verlässlich und zukunftsorientiert.
Wenn Christian von seiner Arbeit erzählt, wird schnell deutlich: Hier geht es nicht nur um Strom, Kabel und Technik – sondern auch um Verantwortung, Kreativität und Teamarbeit.
Der 45-jährige Elektroingenieur arbeitet beim Staatlichen Baumanagement Hannover (SBH) – und ist dort in ganz unterschiedlichen Projekten unterwegs. Als Vertreter des Bauherrn begleitet er freiberuflich tätige Ingenieurinnen und Ingenieure bei der Planung und Umsetzung von Bauvorhaben, berät die späteren Nutzerinnen und Nutzer der Gebäude und übernimmt gelegentlich auch selbst Planungs- oder Bauüberwachungsaufgaben.
„Das Spannende an meiner Arbeit ist die Vielfalt. Kein Projekt gleicht dem anderen – und ich kann meine Fachkenntnisse in ganz unterschiedlichen Bereichen einsetzen“, erzählt er.
Fachlich stark – und menschlich gut aufgestellt
Neben dem abwechslungsreichen Arbeitsalltag ist es vor allem die Art der Zusammenarbeit, die Christian schätzt: „Wir arbeiten in einem sehr kollegialen Umfeld. Es gibt einen guten fachlichen Austausch, wir begegnen uns auf Augenhöhe – und das nicht nur im eigenen Team, sondern auch bereichsübergreifend.“
Die Arbeitsweise im SBH beschreibt er als selbstverantwortlich und lösungsorientiert: „Ich habe die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und Entscheidungen mitzugestalten. Das macht die Arbeit nicht nur effektiv, sondern auch sinnstiftend.“
Beruf und Privatleben im Einklang
Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird beim Staatlichen Baumanagement großgeschrieben. Für Christian bedeutet das konkret: „Ich kann meine Arbeitszeit flexibel gestalten und auch im Homeoffice arbeiten. Gerade mit Familie ist das ein großer Pluspunkt.“
Die Mischung aus Büroarbeit und Baustellenterminen schafft dabei nicht nur Abwechslung, sondern auch eine gute Struktur im Alltag.
Ein Arbeitgeber mit Zukunft – und jungen Teams
Das Staatliche Baumanagement Hannover ist Teil der Niedersächsischen Landesverwaltung und für die bauliche Umsetzung öffentlicher Projekte zuständig – vom Schulgebäude über Justizvollzugsanstalten bis hin zu denkmalgeschützten Museen. Dabei arbeiten verschiedene Fachrichtungen Hand in Hand: Architektur, Bauingenieurwesen, Versorgungstechnik, Elektrotechnik und viele mehr.
Entgegen mancher Vorurteile ist das Team alles andere als verstaubt: „Viele meiner Kolleginnen und Kollegen sind jung und engagiert. Wir arbeiten mit modernen Tools, in interdisziplinären Teams und an zukunftsgerichteten Lösungen.“
Und jetzt seid ihr gefragt:
Hättet ihr gedacht, dass zwei 50 kW-Schnellladesäulen in der Spitzenlast so viel Strom verbrauchen wie ein ganzes Verwaltungsgebäude?
Oder, dass im Staatlichen Baumanagement so viele junge Menschen arbeiten – ganz anders als das bekannte Klischee vom „verstaubten Amt“?
Franziska Klinner ist 23 Jahre alt und arbeitet im Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (LS) im Bereich Soziales Entschädigungsrecht in Braunschweig. Dort hat für sie alles angefangen – mit der ersten Praxisphase im dualen Studium „Allgemeine Verwaltung/Verwaltungswissenschaft“. Heute ist sie zurück – nicht mehr als Studierende, sondern als Kollegin. Und sie hat ziemlich viel zu erzählen.
Franziskas Weg ins duale Studium „Allgemeine Verwaltung“
Für Franzi war nach dem Abitur gleich klar, dass sie ein duales Studium machen möchte. Bei einer Berufsmesse ist sie auf das duale Studium „Allgemeine Verwaltung/Verwaltungswissenschaft“ aufmerksam geworden und hat sich im Anschluss direkt beworben. Auch wenn am Anfang noch Zweifel bestanden, ob sie den richtigen Weg eingeschlagen hat, ist für sie mittlerweile klar, dass es definitiv die richtige Entscheidung war.
Ein berufliches Wiedersehen mit Gefühl
Drei Worte beschreiben Franziskas ersten Arbeitstag nach dem Studium: Wiedersehen, Aufregung, Vorfreude. Viele ihrer jetzigen Kolleg/-innen kannte sie bereits aus der Praxisphase. Einige Kontakte sind sogar über das Studium hinweg geblieben. „Es hat sich direkt angefühlt, als wäre ich nie weg gewesen“, erinnert sie sich. Der Start in den Berufsalltag war für sie kein Sprung ins kalte Wasser – sondern fast wie ein Heimkommen.
Arbeiten mit Sinn – und Menschlichkeit
Franziskas Arbeit ist alles andere als trocken: Sie bearbeitet Anträge von Menschen, die Opfer von Gewalt- oder Straftaten geworden sind und möglicherweise Anspruch auf Entschädigung haben. Jeder Fall ist individuell, jede Geschichte anders – manchmal herausfordernd, oft bewegend. „Besonders am Anfang war es nicht leicht mit Antragsteller am Telefon umzugehen, die entweder Fragen gestellt haben, auf die ich noch gar nicht antworten konnte oder die über ihre persönlichen Schicksalsschläge erzählten. Aber man wächst mit den Aufgaben und genau das macht die Arbeit auch so wichtig – und sinnstiftend.“
Ihr Arbeitsalltag ist vielseitig: Ob Akteneinsicht bei Polizei und Staatsanwaltschaft, Zeugenbefragungen, medizinische Unterlagen einholen oder juristisch prüfen, ob ein Anspruch besteht – Wenn ich mich für einen Emoji entscheiden müsste, der meinen Arbeitsalltag beschreibt, dann wäre es vielleicht sogar der Detektiv-Emoji“, sagt sie mit einem Schmunzeln.
Vom Hörsaal ins echte Leben – ein realistischer Übergang
Dass ihr Studium sie gut vorbereitet hat, merkt Franziska jeden Tag: „Wir prüfen Fälle nach dem Prinzip der Subsumtion – genau wie im Studium muss ich immer schauen, ob alle Tatbestandsmerkmale vorliegen.“ Doch das tiefergehende Fachwissen und den sicheren Umgang mit echten Fällen erlernte sie erst in der Praxis. Der größte Unterschied zum Studium ist wahrscheinlich auch die Verantwortung, die man gegenüber der Gesellschaft übernimmt, wenn man im Berufsleben ankommt. Aber genau darauf kann man sich ja auch freuen, meint Franziska. „Ich hatte Vorfreude darauf, bald meine eigene Rate zu bearbeiten und „eigene“ Antragsteller am Telefon zu haben, Fälle zu bearbeiten und Entscheidungen selbst zu treffen.“ Ihr größter Aha-Moment? Dass Verwaltung deutlich spannender ist, als viele denken – und sie ihren Job richtig gern macht.
Verwaltung, aber anders: jung, kollegial, freundschaftlich
Franziska war überrascht: Der Altersdurchschnitt im Team liegt bei etwa 30 bis 35 Jahren. „Ich hätte nie gedacht, dass man so eng mit Kolleg/-innen zusammenwächst. Oft fühlt es sich eher an wie eine Freundesgruppe aus der Uni.“ Gemeinsam zum Mittagessen, spontane Treffen am Wochenende oder einfach ein offenes Ohr im Büro – das Arbeitsklima ist für sie einer der größten Pluspunkte.
„Viele denken, Verwaltung sei langweilig – ich beweise täglich das Gegenteil“
Natürlich bestätigt sie auch ein paar Klischees mit einem Augenzwinkern: freitags nach 12 Uhr ist es ruhig im Amt, Kaffeepausen sind beliebt, und Papier ist noch immer allgegenwärtig. Das ändert sich zum Glück aktuell mit der Einführung der e-Akte. „Aber langweilig? Ganz sicher nicht!“ Kein Fall ist wie der andere, sie lernt ständig Neues – und hat das Gefühl, mit ihrer Arbeit wirklich etwas zu bewirken.
Warum der öffentliche Dienst?
Für Franziska ist die Sache klar: Sicherheit und Vielfalt. „Allein unter meinen Freunden aus dem Studium arbeitet jede/-r in einem anderen Fachbereich. Die Möglichkeiten sind riesig – und genau das ist das Schöne.“ Bereits im Studium bekommt man durch verschiedene Praxisstationen Einblicke in viele Bereiche – ein Vorteil, den sie nicht missen möchte.
Franziskas Tipp für alle, die sich bewerben wollen
Ihr Rat? „Sprecht mit Leuten, die schon beim Land arbeiten.“ So kam auch sie zur Entscheidung, sich zu bewerben – nach einem Gespräch mit einer Freundin, die von ihren Erfahrungen schwärmte. Und heute würde sie ihrem früheren Ich sagen: „Vergleich dich nicht mit anderen – finde deinen eigenen Weg.“
Denn auch wenn viele in ihrem Umfeld bei anderen großen Arbeitgebern in ihrer Region arbeiten, weiß sie heute: „Ich liebe meinen Job – und das ist, was zählt.“ Sie ist froh, dass sie sich davon nicht beeinflussen lassen hat und ihren eigenen Weg gegangen ist.
Ihr Motto für den Berufseinstieg:
„Mach das, was dich erfüllt – und hab keine Angst, mal etwas anderes auszuprobieren, bis du es gefunden hast.“ Der Arbeitgeber Niedersachsen bietet genau dafür die Möglichkeit deinen ganz besonderen, individuellen Weg zu finden.
Moin, ich bin Baran und habe 2024 mein duales Studium „Allgemeine Verwaltung“ beim Land Niedersachsen abgeschlossen. Heute arbeite ich im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport – im Abteilungsbüro 3, einer administrativen Querschnittsstelle, in der ganz schön viel zusammenläuft: Organisation, Kommunikation, Abstimmung – kurz gesagt, alles, was den Laden am Laufen hält.
Was mir aber von Anfang an wichtig war (und geblieben ist): Die Menschen hier. Die Landesverwaltung ist für mich nicht nur ein Job – es ist ein Ort, an dem aus Kolleginnen und Kollegen echte Kontakte und manchmal sogar Freundschaften werden. Ein Netzwerk, das trägt – vom ersten Tag an.
Vom Hörsaal direkt rein ins Netzwerk
Was ich nie vergessen werde: Ich war vom ersten Tag an nicht allein. Wir waren damals so um die 30 Leute im Studienkurs – und ziemlich schnell mehr als nur Mitstudierende. Wir haben zusammen gelernt, uns durch Prüfungen gezogen, gelacht, manchmal auch genervt – und heute begegnen wir uns an ganz unterschiedlichen Stellen im Landesdienst wieder.
Durch die Praxisphasen, andere Kurse und Stationen ist das Netzwerk immer weitergewachsen. Man sieht sich. Immer wieder. Und das fühlt sich gut an.
Verwaltung, aber nicht verstaubt
Was mich an der Landesverwaltung überrascht hat? Wie eng hier alles miteinander verknüpft ist. Du triffst plötzlich deine alte Dozentin wieder – sitzt mit ihr im selben Büro. Oder dein ehemaliger Ausbilder wird dein Teamkollege.
Und manchmal frag ich mich: Spreche ich gerade mit einem Kollegen oder einem Kumpel? Das verschwimmt hier oft – und genau das macht’s für mich so besonders.
In meiner aktuellen Rolle bin ich Schnittstelle zwischen vielen Leuten – Abteilungen, Referaten, Ressorts. Ich telefoniere, organisiere, stimme ab – mit locker 100 Personen. Und ich weiß, bei wem ich mit welchem Anliegen am besten andocken kann. Das spart Zeit – und macht’s gleichzeitig viel persönlicher.
Fachlich? Klar. Aber das Miteinander zählt
Egal, ob Kommunalaufsicht, Glücksspielrecht oder Stiftungen – die Themen sind extrem vielfältig. Und auch wenn die Inhalte manchmal Welten auseinanderliegen: Der Umgang ist überall gleich respektvoll, offen und hilfsbereit.
Klar, Fachwissen ist wichtig – aber das Zwischenmenschliche ist das, was am Ende hängen bleibt.
Man bleibt verbunden – auch nach Feierabend
Was ich wirklich schätze: Das Miteinander endet nicht um 16:30 Uhr.
Ob spontane Geburtstagsfeier mit alten Studienfreunden, Mittagessen mit früheren Ausbildern oder einfach ein kurzes „Wie läuft’s bei euch?“ in der WhatsApp-Gruppe – man bleibt in Kontakt. Oft über Jahre.
Vom Studierenden zum Dozenten – Rollenwechsel inklusive
Inzwischen gebe ich als nebenamtlicher Dozent mein Wissen weiter. Und manchmal stehe ich da, schaue in die Runde und denke: Vielleicht sitzen wir in ein paar Jahren in einer Besprechung zusammen. Vielleicht treffen wir uns beim Kaffeeautomaten. Vielleicht seid ihr dann meine Kolleginnen und Kollegen.
Und das ist eigentlich ein ziemlich cooler Gedanke.
Fazit: Ein Job mit Sinn – und einem Netzwerk, das bleibt
Die Verwaltung kann mehr als viele denken. Für mich ist sie ein berufliches Zuhause geworden – mit Perspektive, mit Leuten, die was bewegen wollen, und mit einem Netzwerk, das echt was kann.
Wasser begleitet uns durch den ganzen Tag – beim Zähneputzen, beim Kochen, beim Schwimmen. Dass es dabei sauber, sicher und gesundheitlich unbedenklich ist, nehmen viele ganz selbstverständlich hin. Doch hinter dieser Selbstverständlichkeit steht tägliche Arbeit. Arbeit, die im Wasserlabor des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes (NLGA) geleistet wird – unter anderem von Lena.
Arbeiten im Wasserlabor: vielseitig und verantwortungsvoll
Lena arbeitet im Wasserlabor des NLGA und ist dort für die Analyse chemischer Parameter von Trink- und Badewasser zuständig. Zusätzlich ist sie als Probenehmerin im Einsatz. Schon diese Kombination macht deutlich: Ihr Arbeitsalltag ist alles andere als eintönig.
Der Einstieg in den öffentlichen Dienst war für sie eine bewusste Entscheidung – ausschlaggebend waren vor allem die Sicherheit des Arbeitsplatzes und die Bezahlung nach Tarifvertrag. Geblieben ist sie, weil die Arbeit abwechslungsreich ist und fachlich fordert.
Ein Blick in den Arbeitsalltag
Der Tag im Wasserlabor beginnt mit Vorbereitung: Reagenzien werden bereitgestellt, Proben sortiert und Arbeitsabläufe geplant. Sobald die Wasserproben eintreffen, werden sie erfasst und in Arbeitsplatzlisten eingetragen. So ist jederzeit nachvollziehbar, welche Parameter untersucht werden müssen.
Anschließend beginnt die eigentliche Laborarbeit – präzise, konzentriert und mit großer Verantwortung. Jede Probe wird sorgfältig bearbeitet, denn die Ergebnisse haben direkte Auswirkungen.
Hightech für sauberes Wasser
Im Wasserlabor kommen unterschiedliche Analyseverfahren und moderne Geräte zum Einsatz:
Photometer, um beispielsweise Nitrat über die Absorption von Strahlung im Wasser zu messen
Titrationsverfahren, insbesondere bei Badewasser, etwa zur Bestimmung der Oxidierbarkeit als Maß für organische Verunreinigungen, die die Wirkung von Chlor beeinträchtigen können
Ionenchromatographie, um Chlorit- und Chloratgehalte in Beckenwasser zu bestimmen
ICP-MS, ein empfindliches Analyseverfahren zur Messung von Metallen wie Blei
Diese Methoden ermöglichen es, mögliche Überschreitungen von Trinkwassergrenzwerten zu erfassen.
Präzision, die Konsequenzen hat
Genaues Arbeiten ist im Wasserlabor unverzichtbar. Werden Grenzwerte aus der Trinkwasserverordnung überschritten, müssen entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Die Analysen bilden also die Grundlage für Entscheidungen, die unmittelbar die Gesundheit der Bevölkerung betreffen. Gerade deshalb ist Sorgfalt für Lena ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit – jede Messung zählt.
Warum diese Arbeit so wichtig ist
Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Eine kontinuierliche Kontrolle ist unerlässlich, um die Sicherheit dauerhaft zu gewährleisten. Die Arbeit im Wasserlabor sorgt dafür, dass Trink- und Badewasser in Niedersachsen regelmäßig überprüft werden – zuverlässig und nach klaren gesetzlichen Vorgaben. So trägt Lena mit ihrer täglichen Arbeit dazu bei, dass Menschen in Niedersachsen dem Wasser aus dem Hahn vertrauen können.
Arbeitgeber Niedersachsen: flexibel und menschlich
Das NLGA bietet Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, Beruf und Privatleben gut miteinander zu vereinbaren. Für Lena ist besonders wichtig, dass auf persönliche Belange – etwa Familie – Rücksicht genommen wird.
Dank Gleitzeit kann sie ihre Arbeitszeiten flexibel gestalten, Arzttermine wahrnehmen oder Zeiten später ausgleichen. Diese Flexibilität schafft Freiräume und macht den Arbeitsalltag planbar.
Arbeiten im Team
Was Lena an ihrer Arbeit besonders schätzt, ist das gute kollegiale Miteinander. Ein freundlicher Umgang und gegenseitige Unterstützung prägen den Arbeitsalltag im Labor – ein Faktor, der Motivation schafft und die Zusammenarbeit stärkt.
Was man über das Wasserlabor wissen sollte
Viele nehmen die Arbeit im Wasserlabor kaum wahr. Dabei ist sie essenziell. Ständige Kontrollen sind notwendig, um die Qualität des Wassers zu sichern – Tag für Tag. Wer im Labor arbeiten möchte, sollte:
sorgfältig und genau arbeiten,
ein Verständnis für chemische Abläufe mitbringen
und Verantwortung übernehmen wollen.
Ein Beruf mit Sinn
Für Lena ist klar: Ihre Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Sie sorgt dafür, dass eines der wichtigsten Güter überhaupt – sauberes Wasser – sicher zur Verfügung steht. Ein Job, der vielleicht nicht im Rampenlicht steht, aber für das tägliche Leben unverzichtbar ist. Genau solche Aufgaben machen den Arbeitgeber Niedersachsen aus.
Wusstest Du, dass mehr als 250.000 Menschen beim Arbeitgeber Land Niedersachsen arbeiten? In diesem großen Team stecken die unterschiedlichsten Persönlichkeiten, Interessen und Kompetenzen. Dachtest Du bisher, Du triffst hier nur langweilige „Schreibtischtäterinnen und -täter“ an?
Damit räumen wir jetzt auf. Mach Dir Dein eigenes Bild!
Unsere Bloggerinnen und Blogger gewähren Einblicke in ihr privates und berufliches Leben: