Herzlichen Glückwünsch! Sie haben das Studium erfolgreich gemeistert und den Studienabschluss in der Tasche. Nun bringen Sie alle Voraussetzungen mit, um beim Land Niedersachsen in einem Beamtenverhältnis und allen damit verbundenen Vorteilen durchzustarten. Alles beginnt mit dem Vorbereitungsdienst. Dieser qualifiziert Sie für Ihre späteren Aufgaben.
In der Landesverwaltung finden Sie mehr als 20 Berufe, die - je nach Studienabschluss - als Referendariat und im Anwärterverhältnis angeboten werden.
Gesucht werden Nachwuchskräfte und Nachwuchsführungskräfte u. a. in den Bereichen Rechtswissenschaften, Lehramt, Forstwissenschaften, Bibliothekswesen, Geodäsie und in vielen weiteren Fachgebieten.
Sie sehen schon: Je nach Studiengang und Studienabschluss haben Sie die Wahl zwischen vielen interessanten Möglichkeiten, um sich zu verwirklichen und zu qualifizieren. Und wenn Sie schon mal dabei sind: Sollten Sie nach dem „Bachelor“ Lust bekommen haben weiter zu studieren, dann schauen Sie doch einmal, was wir im Bereich „Master“ so zu bieten haben. Dort verstecken sich nämlich etliche interessante Führungsaufgaben und Projekte mit teilweise großer Tragweite für Niedersachsen.
Ob mit Bachelor- oder Masterabschluss: auf jeden Fall mal etwas „Sinnvolles!“
Sie studieren Rechtswissenschaften und möchten Ihr Pflichtpraktikum in einer Verwaltungsbehörde absolvieren? Nichts leichter als das! Das Land Niedersachsen bietet Ihnen gleich zwei Möglichkeiten.
Das Recht regelt das Miteinander in der Gesellschaft - bereits vor der Geburt und bis weit über den Tod hinaus. Die Rechtsgebiete sind vielfältig und ebenso die Gründe, die für ein Studium der Rechtswissenschaften sprechen. Mindestens einer hat Sie überzeugt, diesen Ausbildungsweg zu wählen.
Wenn Sie über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn verfügen und diesen auch in ihrem beruflichen Umfeld einbringen möchten, sind Sie bei uns richtig. Rechtliche Fragestellungen, gesetzliche Ausgestaltungen und Führungsverantwortung bilden einen der Schwerpunkte beim Land Niedersachsen. Werden Sie Teil unseren großen Teams und leisten Sie einen Beitrag für ein gerechtes und starkes Miteinander in unserem Bundesland!
Der Weg der Landesverwaltung ist klar: Wir brauchen eine moderne, digitale und sichere Verwaltung, denn nur so lassen sich die vielfältigen Aufgaben, die das Land zu erfüllen hat, schnell und effizient umsetzen.
Viele Behörden in der Landesverwaltung sind bereits gut mit Informationstechnik (IT) ausgestattet. Doch hier gilt es, das Potenzial voll auszuschöpfen und den Prozess der Digitalisierung weiter voranzutreiben. Dafür werden nicht nur IT-Fachleute gesucht. Das Land Niedersachsen bietet viele weitere IT Jobs an. Denn es gibt in den einzelnen Dienststellen viele Möglichkeiten an der Digitalisierung mitzuwirken.
Niedersachsen beabsichtigt:
einen vollständigen Online-Service der Behörden zu realisieren
die Papierakten durch elektronische Aktensysteme zu ersetzen
neue Kommunikationstechnologien zu etablieren
moderne Fachanwendungen und Register mit neuen Technologien flächendeckend einzuführen.
Für diese Prozesse werden motivierte und kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Sie finden hier nicht nur Stellen als Fachinformatikerin/Fachinformatiker, sondern auch als Projektmanagerin/Projektmanager oder im IT-Recht. Auch als Juristin/Jurist sind Sie hier unverzichtbar.
Kurzum: Für diese umfassenden Vorhaben hat das Land vakante IT Stellen zu besetzen und sucht Personen aus den verschiedensten Berufsfeldern. Hierzu zählen u. a.:
Informatik
Jura
Wirtschaftsinformatik
Verwaltungs- und Wirtschaftswissenschaften
IT-Management
Betriebswirtschaft
etc.
Finden Sie Ihren Platz im Team Niedersachsen und helfen Sie dabei diese große Aufgabe weiter voranzutreiben!
Wie sieht der Weg in die Verwaltung wirklich aus – zwischen Hörsaal, Praxisphase und ersten eigenen Verantwortungsbereich steckt oft mehr Abwechslung, als man denkt.
Darüber möchte ich euch heute mehr berichten!
Hey, ich bin Emely Thiel, 20 Jahre alt und komme aus einem kleinen Dorf in Sachsen- Anhalt. Im August 2025 bin ich für das duale Studium „Verwaltungswissenschaft“ beim Land Niedersachsen nach Hannover gezogen.
Darum habe ich mich für das Studium entschieden
Wirtschaft, Soziales oder Recht? - das war die Frage, die ich mir zum Ende meiner Schulzeit oft stellte. Zunächst gab es für mich keine Möglichkeit, alles zu kombinieren, bis ich auf den Studiengang „Verwaltungswissenschaft“ und damit einhergehend auf das Land Niedersachsen gestoßen bin.
Jetzt, wo ich bereits zwei Trimester studiert habe, kann ich sicher sagen, dass der Studiengang eine tolle und abwechslungsreiche Kombination aus allen drei Themenbereichen ist. Ich bin sehr froh mich dafür entscheiden zu haben.
Aber warum genau beim Land Niedersachsen?
Ich habe mich zuerst beim Land Niedersachsen beworben, da ich die Vielfältigkeit, die das Land bietet, interessant fand. Schon als ich dann beim Assessment Center war, merkte ich, wie freundlich und kompetent die Menschen sind. Dort wusste ich direkt, dass ich ein Teil dieses tollen Teams werden möchte.
So sieht mein Alltag im Studium aus
Derzeit absolviere ich meine erste Praxisphase beim Referat 14 des Nds. Innenministeriums. Hier bin ich Teil des Arbeitgebermarketing-Teams. Ich darf nicht nur kreative Ideen für unseren Social Media Account sammeln und diesen gemeinsam mit dem Team umsetzen, sondern auch an Messen teilnehmen wie zum Beispiel dem „Tag der Niedersachen“ vom 12. bis 14 Juni in Braunschweig. Darüber hinaus darf ich an Assessment Centern teilnehmen und dort die Bewerber bei ihrem Weg unterstützen, wodurch ich ebenfalls Einblicke in den Bereich der Nachwuchsgewinnung bekomme.
In der Theoriephase studiere ich an der HSVN in Hannover. Dort sind wir in Kursen aufgeteilt, die eine Größe von ca. 30 Personen haben, wodurch ein starker Zusammenhalt entsteht. Durch die „Früh- und Spätwochen“, welche i.d.R. ab 7:45 Uhr oder 13:00 Uhr beginnen, haben wir viel Abwechslung.
Diesen Leuten würde das duale Studium „Verwaltungswissenschaft“ empfehlen
Das Studium kann ich Personen empfehlen, die vor allem Interesse an rechtlichen Themen haben und gerne mit dem Gesetz arbeiten möchten. Das Land Niedersachsen bietet einen sicheren Arbeitsplatz sowie eine gute Work-Life-Balance durch Gleitzeit und Homeoffice. Auch für diejenigen, denen Vielfalt und stätige Weiterentwicklung wichtig ist, ist das Land Niedersachsen ein toller Arbeitgeber, da es unzählige verschiedene Bereiche, von Polizei bis IT, zu entdecken gibt.
Mein Fazit von den ersten beiden Theoriephasen des Studiums
Das Studium ist so konzipiert, dass ihr zuerst zwei Trimester (jeweils vier Monate) Theoriephase an der HSVN absolviert. Durch die verschiedenen Themenbereiche war das Studium bisher sehr abwechslungsreich. Dadurch, dass aufgrund der kleinen Kursgruppen schnell Freundschaften geschlossen werden und ein Zusammenhalt entsteht, ist man nie wirklich auf sich alleine gestellt und hat immer Unterstützung.
Wer an die Arbeit in der Justiz denkt, hat oft ein bestimmtes Bild im Kopf: trockene Akten, komplizierte Paragrafen und wenig Abwechslung. Doch dieses Bild greift zu kurz. Sina und Marc, die als Rechtspfleger/-innen am Oberlandesgericht Braunschweig arbeiten, zeigen eindrucksvoll, wie vielseitig und spannend dieser Beruf tatsächlich ist und warum er eine echte Alternative zum klassischen Jurastudium sein kann.
Der Weg in die Rechtspflege: Eine Alternative zum Jurastudium
Der Weg in die Rechtspflege beginnt nicht immer geradlinig. Sina wusste zwar früh, dass sie im juristischen Bereich arbeiten möchte, doch die lange Dauer eines Jurastudiums hielt sie davon ab. Auf der Suche nach einer praxisnäheren Alternative stieß sie auf das duale Studium der Rechtspflege und war sofort überzeugt. Besonders attraktiv fand sie, dass sie bereits während des Studiums Geld verdient und nach drei Jahren direkt ins Berufsleben einsteigen kann.
Auch Marc stand nach dem Abitur vor einer Entscheidung. Zunächst schlug er einen ganz anderen Weg ein und begann ein Studium im Schifffahrtsbereich. Doch schnell merkte er, dass ihn dieser Weg nicht erfüllte. Über persönliche Kontakte wurde er schließlich auf das Rechtspflege-Studium aufmerksam. Für ihn war vor allem ein Aspekt entscheidend: die Möglichkeit, später sachlich unabhängig zu arbeiten und eigenständig Entscheidungen zu treffen.
Was macht man als Rechtspfleger/-in eigentlich?
Doch was genau verbirgt sich hinter dem Beruf Rechtspfleger/-in? Viele wissen gar nicht, wie zentral diese Rolle für die Justiz ist. Rechtspfleger/-innen übernehmen im Laufe der Zeit Aufgaben, die ursprünglich Richterinnen und Richtern vorbehalten waren. Sie bearbeiten diese eigenständig und unabhängig. Ein großer Vertrauensbeweis und gleichzeitig eine besondere Verantwortung.
Ihr Arbeitsalltag ist dabei sehr vielfältig. Sie eröffnen Testamente, kümmern sich um Eintragungen im Grundbuch oder führen Zwangsversteigerungen durch. In Braunschweig gehören dazu sogar Versteigerungen von Flugzeugen. Diese Bandbreite macht den Beruf so besonders: Hinter jedem Fall steckt eine neue Geschichte, eine neue Herausforderung und oft auch ein persönlicher Bezug.
Arbeiten beim Land Niedersachsen: Sicher, sinnvoll, unterschätzt spannend
Für Sina und Marc war schnell klar, dass der Arbeitgeber Niedersachsen viele Vorteile bietet, die über die klassische Jobsicherheit hinausgehen. Gerade in unsicheren Zeiten schätzen sie die Stabilität und die geregelten Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig erleben sie ihre Arbeit als sinnstiftend – sie tragen aktiv dazu bei, dass der Rechtsstaat funktioniert.
Was beide besonders hervorheben, ist die Arbeitsatmosphäre. Anders als häufig angenommen, ist die Arbeit in der Justiz keineswegs trocken oder monoton. Im Gegenteil: Die Vielzahl an unterschiedlichen Aufgaben sorgt für Abwechslung, und nicht selten sind die Fälle eng mit persönlichen Schicksalen verbunden. Genau das erfordert neben fachlichem Wissen auch Empathie und Fingerspitzengefühl.
Besonders prägend sind für beide die Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern. Gerade in schwierigen Situationen erleben sie häufig Dankbarkeit – ein Gefühl, das ihre Arbeit zusätzlich bestätigt und motiviert.
Vom Studium in die Praxis: Verantwortung von Anfang an
Das duale Studium der Rechtspflege ist anspruchsvoll und gleichzeitig sehr praxisnah aufgebaut. Theorie- und Praxisphasen wechseln sich ab, sodass das Gelernte direkt angewendet werden kann. Schon während des Studiums bearbeiten die angehenden Rechtspfleger/-innen echte Fälle und lernen so früh, Verantwortung zu übernehmen.
Dieser Übergang in den Beruf ist daher fließend, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Die sachliche Unabhängigkeit bedeutet, dass Entscheidungen eigenständig getroffen werden müssen – eine Aufgabe, in die man hineinwächst, die aber auch von Anfang an Vertrauen und Selbstständigkeit verlangt.
Ein Beruf mit unzähligen Möglichkeiten
Wie vielfältig der Beruf ist, zeigt sich besonders in den unterschiedlichen Stationen, die Sina und Marc bereits durchlaufen haben. Sina hat in verschiedenen Bereichen gearbeitet, von der Rechtsantragstelle über Jugendstrafsachen bis hin zu Zivil- und Betreuungssachen. Heute ist sie im Verwaltungsbereich tätig und beschäftigt sich unter anderem mit internationalen Ehesachen. Dabei prüft sie regelmäßig ausländisches Recht – etwa aus Ländern wie Korea, China, der Ukraine oder Kolumbien. Marc hat ebenfalls ein breites Spektrum kennengelernt. Seine Stationen reichten von Grundbuch- und Nachlasssachen über Zwangsversteigerungen bis hin zu seiner aktuellen Tätigkeit im Verwaltungsbereich. Dort setzt er sich unter anderem mit statistischen Auswertungen, Personalfragen und den Auswirkungen gesetzlicher Änderungen auseinander.
Ein klassischer Arbeitsalltag lässt sich dabei kaum beschreiben. Manche Tage sind geprägt von Terminen mit Bürgerinnen und Bürgern, andere von internen Besprechungen oder konzentrierter Fallarbeit. Oft erfordern kurzfristige Entwicklungen eine flexible Anpassung des Tagesablaufs – genau das macht den Beruf so abwechslungsreich.
Was man für den Beruf wirklich braucht
Neben dem fachlichen Interesse sind es vor allem persönliche Eigenschaften, die im Berufsalltag entscheidend sind. Entscheidungsfreude spielt eine zentrale Rolle, denn viele Aufgaben erfordern klare und eigenständige Entscheidungen. Gleichzeitig sind Geduld und Kommunikationsfähigkeit gefragt, insbesondere im Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern. Auch Empathie ist wichtig, um sensibel mit persönlichen Situationen umzugehen – ohne dabei die notwendige sachliche Distanz zu verlieren. Viele dieser Fähigkeiten entwickeln sich erst im Laufe der Ausbildung. Vorerfahrungen sind daher nicht zwingend notwendig, da die relevanten Inhalte im Studium vermittelt werden.
Sinnstiftung im Alltag
Für Sina und Marc steht fest, dass ihre Arbeit weit mehr ist als ein klassischer Bürojob. Sie sehen sich als Teil eines Systems, das für das Funktionieren des Rechtsstaates unverzichtbar ist. Jede Entscheidung, jede bearbeitete Akte und jeder Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern trägt dazu bei, Rechtssicherheit zu gewährleisten. Gerade diese Kombination aus Verantwortung und direktem Einfluss macht den Beruf für sie so sinnstiftend. Sie erleben täglich, dass ihre Arbeit gebraucht wird und einen echten Unterschied macht.
Entwicklungsmöglichkeiten und Zukunft
Auch in Zukunft bietet der Beruf viele Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Sina möchte weitere Aufgabenbereiche kennenlernen und kann sich gut vorstellen, auch in neue Themenfelder wie Personal oder Gesundheitsmanagement einzutauchen. Marc hingegen reizt perspektivisch eine leitende Position, etwa die Übernahme einer Geschäftsleitung.
Beide schätzen besonders, dass der Beruf Raum für individuelle Entwicklung lässt und immer wieder neue Herausforderungen bereithält.
Ihr Tipp für alle, die überlegen
Wer sich für den Beruf des Rechtspflegers interessiert, sollte vor allem offen sein und bereit, Verantwortung zu übernehmen. Entscheidungsfreude ist dabei eine der wichtigsten Eigenschaften. Gleichzeitig hilft es, geduldig zu bleiben, denn viele Zusammenhänge erschließen sich erst in der praktischen Arbeit. Rückblickend sind sich beide einig: Sie würden ihren Weg genauso wieder gehen.
Warum sich ein Blick lohnt
Der Beruf ist vielseitig, verantwortungsvoll und sinnstiftend – und genau deshalb oft unterschätzt. Wer sich darauf einlässt, findet nicht nur einen sicheren Arbeitsplatz, sondern auch eine Tätigkeit mit echtem gesellschaftlichem Mehrwert. Oder, wie Sina und Marc es selbst sagen: Die Arbeit ist abwechslungsreich – und durch die Kolleginnen und Kollegen macht sie jeden Tag aufs Neue Spaß.
Hey, ich bin Lena 31 Jahre und absolviere zurzeit eine Ausbildung zur Regierungssekretärin beim Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung. Zurzeit befinde ich mich in meiner letzten Praxisstation beim MI bevor es im November zum Abschlusslehrgang nach Bad Münder geht.
Dein Werdegang hat dich nicht direkt in die Verwaltung geführt, warum hast du dich am Ende doch für die Ausbildung entschieden?
Das stimmt, ich habe nach meinem Abitur und meinem Auslandsjahr in Australien, erst eine Ausbildung zur Hotelfachfrau absolviert, musste aber auf Grund von Corona meine Pläne, auf die AIDA zu gehen, leider canceln. Deshalb habe ich danach über drei Jahre in einer Facharztpraxis die Büroorganisation gemacht und mich innerhalb dieser Zeit, dazu entschlossen noch eine Ausbildung im „Büro“ zu machen um weitere Aufstiegsmöglichkeiten zu haben. Durch Recherche bin ich auf die Ausbildung der Regierungssekretäranwärterin gestoßen und habe mich im MI beworben und glücklicherweise einen Platz zur Ausbildung bekommen.
Regierungssekretäranswärterin klingt interessant kannst du mir erzählen wie die Ausbildung aufgebaut ist?
Die Ausbildung ist Blockweise aufgebaut, zuerst findet der Grundlehrgang für ca. 3 Monate in Bad Münder statt, im Anschluss geht es für ca. 1 Jahr in die Behörde. In der Behörde durchläuft man ca. 5 Stationen und zum Schluss findet der Abschlusslehrgang für ca. 7 in Bad Münder statt.
Und was gefällt dir an deiner Ausbildung besonders gut?
Die Vielfalt der Aufgaben hat mir am besten gefallen, jeder Tag war anders und ich konnte viel Neues lernen. Jede meiner Stationen hatte seine eigenen spannenden Herausforderungen und Einblicke. Dadurch ist die Ausbildung sehr abwechslungsreich und man bekommt in der kurzen Zeit viele Eindrücke. Es ist außerdem schön zu wissen das viele Aufgaben oft einen direkten Einfluss auf das Leben der Bürgerinnen und Bürger hat.
Wem würdest du die Ausbildung empfehlen?
Allen und die gerne Verantwortung übernehmen und die strukturiert arbeiten wollen. Für Menschen mit Interesse an Verwaltung, Recht und Politik ist die Ausbildung auch gut geeignet.
Wenn es um Gerichtsverfahren geht, denken viele zuerst an Richterinnen, Richter oder Anwälte. Doch damit ein Verfahren überhaupt reibungslos ablaufen kann, braucht es Menschen, die im Hintergrund die Fäden zusammenhalten. Einer von ihnen ist ein Justizfachwirt am Oberlandesgericht Braunschweig. Seine Arbeit zeigt: Ohne Organisation, Struktur und Präzision würde die Justiz nicht funktionieren.
Der Einstieg: Struktur, Sicherheit und Sinn
Der heute 30-Jährige entschied sich schon früh für einen Beruf im öffentlichen Dienst. Ein Praktikum beim örtlichen Landgericht gab den ersten Einblick in die Welt der Justiz und weckte das Interesse an rechtlichen Abläufen. Auch Empfehlungen aus dem persönlichen Umfeld bestärkten ihn in seiner Entscheidung. Was ihn bis heute motiviert, ist die Kombination aus Sinnhaftigkeit und Stabilität. Seine Arbeit trägt dazu bei, Recht und Gerechtigkeit aufrechtzuerhalten und gleichzeitig bietet der Beruf einen sicheren und strukturierten Rahmen. Verlässliche Arbeitszeiten, eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie langfristige Perspektiven spielen dabei eine wichtige Rolle. Doch es ist nicht nur die Sicherheit, die den Beruf ausmacht. Es ist vor allem die Verantwortung und die Möglichkeit, aktiv an den Abläufen der Justiz mitzuwirken.
Die Rolle im Gericht: Organisation trifft Recht
Als Justizfachwirt arbeitet er eng mit Richterinnen und Richtern zusammen und sorgt dafür, dass Verfahren überhaupt stattfinden können. Während andere die rechtlichen Entscheidungen treffen, organisiert er im Hintergrund den gesamten Ablauf.
Er ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Anwälte und andere Beteiligte, koordiniert Termine, führt Akten und überwacht Fristen. Auch die Vorbereitung von Verhandlungen und die Dokumentation gehören zu seinen Aufgaben. Dadurch entsteht eine zentrale Schnittstelle zwischen Recht, Verwaltung und den Menschen, die mit der Justiz in Kontakt kommen.
Gerade diese Mischung macht den Beruf so besonders: Es geht weniger um juristische Bewertung, sondern vielmehr darum, komplexe Abläufe zu strukturieren und den Überblick zu behalten. Gleichzeitig erhält man tiefe Einblicke in verschiedenste Rechtsgebiete und erlebt hautnah, wie Gesetze in der Praxis angewendet werden.
Ein Blick in den Arbeitsalltag
Ein typischer Arbeitstag beginnt meist mit einem Blick in den Posteingang, sowohl digital als auch analog. Neue Verfahren werden erfasst, Unterlagen sortiert und an die richtigen Stellen weitergeleitet. Im weiteren Verlauf des Tages geht es darum, Fristen im Blick zu behalten, Schreiben vorzubereiten und Auskünfte zu erteilen.
Dabei ist kein Tag wie der andere. Manche Tage sind geprägt von Abstimmungen mit Richterinnen und Richtern oder von Telefonaten mit Verfahrensbeteiligten, an anderen liegt der Fokus auf der Vorbereitung von Verhandlungen oder der Koordination von Terminen. An Sitzungstagen gehört auch der Sitzungsdienst dazu, bei dem Protokolle geführt werden.
Was von außen oft unsichtbar bleibt, ist die Verantwortung, die mit vielen Aufgaben einhergeht. So müssen beispielsweise Gerichtskosten korrekt berechnet werden – ein Bereich, der große finanzielle Auswirkungen haben kann. Gleichzeitig übernimmt er eine wichtige Rolle bei der Einführung und Nutzung digitaler Systeme wie der elektronischen Akte und fungiert als Schnittstelle zwischen Fachbereich und IT.
Einblicke, die man sonst nicht bekommt
Durch die enge Zusammenarbeit mit den Richterinnen und Richtern erhält er tiefe Einblicke in die juristische Praxis. Er erlebt, wie Entscheidungen vorbereitet werden, welche Abläufe dahinterstehen und welche Bedeutung präzise Organisation für ein funktionierendes Verfahren hat.
Besonders deutlich wird das, wenn alles ineinandergreift: Fristen werden eingehalten, Termine koordiniert, Unterlagen rechtzeitig bereitgestellt. In solchen Momenten zeigt sich, wie wichtig die Arbeit im Hintergrund ist und wie sehr sie dazu beiträgt, dass Verfahren effizient und reibungslos ablaufen. Auch inhaltlich ist die Arbeit vielseitig. Unterschiedliche Rechtsgebiete sorgen immer wieder für neue Perspektiven und spannende Einblicke. Gerade komplexe oder ungewöhnliche Fälle machen den Alltag abwechslungsreich und zeigen, wie lebendig die Arbeit in der Justiz sein kann.
Sinnstiftung im Alltag
Für ihn ist klar: Seine Arbeit ist mehr als reine Verwaltung. Sie ist ein zentraler Bestandteil eines Systems, das für die Gesellschaft unverzichtbar ist. Indem er Abläufe organisiert, Fristen überwacht und Richterinnen und Richter entlastet, trägt er direkt zur Qualität und Effizienz der Justiz bei. Dieses Zusammenspiel aus Verantwortung und Struktur sorgt für ein starkes Gefühl von Sinnhaftigkeit. Er weiß, dass seine Arbeit gebraucht wird und dass sie einen echten Unterschied macht.
Entwicklung und Perspektiven
Sein eigener Weg zeigt, wie vielfältig die Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Justiz sind. Nach seiner Ausbildung im Jahr 2014 war er mehrere Jahre am Amtsgericht Braunschweig tätig, unter anderem in Straf- und Familiensachen. Seit 2024 arbeitet er nun beim Oberlandesgericht Braunschweig in den Bereichen Personal, IT und Verwaltung.
Besonders spannend findet er die fortschreitende Digitalisierung der Justiz. Themen wie die elektronische Akte eröffnen neue Möglichkeiten, Prozesse zu optimieren und die Arbeit effizienter zu gestalten. Auch künftig möchte er sich aktiv einbringen, Abläufe verbessern und die Schnittstelle zwischen Fachbereich und IT weiter ausbauen.
Tipps für alle, die sich interessieren
Wer sich für den Beruf interessiert, sollte vor allem neugierig sein und Interesse an organisatorischen sowie rechtlichen Abläufen mitbringen. Wichtig ist die Fähigkeit, strukturiert und sorgfältig zu arbeiten und auch in stressigen Situationen den Überblick zu behalten. Ein entscheidender Tipp: früh Einblicke sammeln. Praktika oder Angebote wie der Zukunftstag helfen dabei, ein Gefühl für den Berufsalltag zu bekommen. Gleichzeitig lohnt es sich, von Anfang an eigene Strukturen zu entwickeln und offen auf erfahrene Kolleginnen und Kollegen zuzugehen.
Warum sich dieser Beruf lohnt
Die Arbeit als Justizfachwirt ist abwechslungsreich, verantwortungsvoll und bietet tiefe Einblicke in unterschiedlichste Bereiche der Justiz. Gleichzeitig eröffnet sie langfristige Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten und das alles in einem krisensicheren Umfeld. Vor allem aber ist es ein Beruf mit Bedeutung. Denn auch wenn vieles im Hintergrund passiert, wäre ohne diese Arbeit kein Gerichtsverfahren möglich. Oder anders gesagt: Wer hier arbeitet, sorgt jeden Tag dafür, dass der Rechtsstaat funktioniert.
Wer an Vermessung denkt, hat oft Menschen mit Messgeräten auf Feldern oder an Straßenrändern vor Augen. Doch ein großer Teil der Arbeit findet im Hintergrund statt – konzentriert, detailreich und hochpräzise. Genau hier arbeitet Rachel, Vermessungstechnikerin (Auszubildende) beim Katasteramt Hildesheim, einer Dienststelle des Landesamts für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN).
Ein Projekt, das Genauigkeit neu definiert
Aktuell arbeitet Rachel an einem Projekt aus dem Bereich der Qualitätsverbesserung digitaler Karten. Ziel ist es, die Genauigkeit bestehender Katasterdaten nachhaltig zu erhöhen. Hintergrund: Bei der Umstellung auf digitale Karten wurden viele Bestandsdaten ungenau georeferenziert – teils mit Abweichungen von bis zu einem Meter.
Mithilfe alter Karten aus dem Archiv werden diese Grenzpunkte heute neu berechnet. Rachel bearbeitet dabei kleinere Gebiete und Ortschaften im Zuständigkeitsbereich des Katasteramts Hildesheim, um bestehende Lücken zu schließen und die Datengrundlage zu vervollständigen.
Detektivarbeit zwischen Archiv und Bildschirm
Der Arbeitsprozess ist ebenso anspruchsvoll wie spannend. Zunächst erhält Rachel ein konkretes Bearbeitungsgebiet. Danach beginnt die Suche nach historischen Unterlagen – größtenteils digitalisiert, teilweise aber auch noch im physischen Archiv.
Anhand alter Vermessungslinien werden Grenzpunkte neu berechnet. Oft ist die Schrift in den historischen Karten so klein, dass eine Lupe zum Einsatz kommt. Nach der Berechnung durchlaufen die Daten mehrere Kontrollen und Simulationen, bevor sie schließlich in das System übernommen werden.
Gearbeitet wird dabei vollständig intern. Rachel steht im engen Austausch mit ihrem Ausbilder und kann jederzeit auf die Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen zurückgreifen.
Warum diese Arbeit so wichtig ist
Die höhere Genauigkeit der digitalen Karten bringt viele Vorteile:
Für den Außendienst bedeutet sie, dass Grenzpunkte zuverlässiger auffindbar sind. Für Eigentümerinnen und Eigentümer heißt das: eine präzisere Beschreibung ihres Flurstücks.
Darüber hinaus profitieren zahlreiche Bereiche im Land Niedersachsen von diesen Daten. Eine exakte Vermessung ist Grundlage für eine verlässliche Flächennutzungsplanung, für genauere Berechnungen der Grundsteuer sowie für Infrastrukturprojekte wie Straßenbau und Instandhaltung.
Würden diese Arbeiten nicht regelmäßig durchgeführt, blieben Ungenauigkeiten bestehen – mit direkten Auswirkungen auf Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger.
Katasterdaten – unsichtbar, aber allgegenwärtig
Auch wenn man es im Alltag oft nicht bewusst wahrnimmt: Kataster- und Vermessungsdaten begegnen uns ständig. Sie stecken in Navigationssystemen, Online-Karten, Bebauungsplänen und Bauanträgen. Sie bilden die Grundlage für neue Wohngebiete, Straßen, Leitungen und viele digitale Dienste.
Besonders wichtig ist dabei die Rechtssicherheit: Katasterdaten sind das offizielle Verzeichnis von Grundstücksgrenzen und Gebäuden. Schon kleine Ungenauigkeiten könnten große Auswirkungen haben – etwa bei Eigentumsfragen, Bauvorhaben oder Grundstücksgrenzen. Deshalb sind Verlässlichkeit und Genauigkeit in der täglichen Arbeit unerlässlich.
Arbeiten im Landesdienst – mit Sinn und Teamgeist
Was Rachel an ihrer Arbeit besonders schätzt, ist das Gefühl, Fortschritt sichtbar zu machen. Gebiete abzuschließen und zu sehen, wie der Abschlussprozentsatz steigt, motiviert sie. Die gemeinsame Lösungsfindung mit Kolleginnen und Kollegen empfindet sie oft wie ein Puzzle – manchmal sogar wie Detektivarbeit.
Natürlich gibt es auch Herausforderungen: Nicht immer liegen vollständige Dokumente vor, manchmal fehlen Vermessungslinien ganz. Dann ist Kreativität gefragt. Umso wertvoller ist der Teamgeist im Katasteramt – denn Unterstützung ist immer da.
Für Rachel ist der Landesdienst deshalb nicht nur fachlich sinnvoll, sondern auch persönlich erfüllend. Der Kontakt mit der Öffentlichkeit und die Möglichkeit, einen echten Beitrag für die Gesellschaft zu leisten, geben ihrer Arbeit Bedeutung.
Ein Blick hinter die Kulissen des LGLN
Viele Menschen sehen nur die Außendienstmitarbeitenden – und wissen nicht, wie viel präzise Arbeit im Büro geleistet wird. Dabei gehört das LGLN zu den technologisch fortschrittlichsten öffentlichen Einrichtungen in Niedersachsen und entwickelt sich stetig weiter, um der Bevölkerung bestmöglich zu dienen.
Die Arbeit ist anspruchsvoll, erfordert Konzentration und Genauigkeit – und macht dennoch Spaß. Genau diese Kombination macht das Katasteramt Hildesheim zu einem wichtigen, wenn auch oft unterschätzten Akteur für das Land Niedersachsen.
Der Blick auf Rachels Projekt zeigt:
Beim Arbeitgeber Niedersachsen entstehen im Hintergrund die Grundlagen für Planung, Rechtssicherheit und gesellschaftliches Zusammenleben. Präzise Vermessung ist dabei kein Selbstzweck – sondern eine unverzichtbare Basis für unser Land
Wie wird aus einem Studienabschluss echte Verantwortung für Brücken, Straßen und Millionen Verkehrsteilnehmende? Die NLStBV hat dafür einen klaren Plan: ihr Traineeprogramm für Bauingenieurinnen und Bauingenieure.
Ankommen, verstehen, wachsen
Innerhalb von zwölf Monaten lernen Trainees die Behörde intensiv kennen. Sie sind einem regionalen Geschäftsbereich zugeordnet und durchlaufen verschiedene Stationen. So verstehen sie, wie Projekte geplant, abgestimmt, umgesetzt und langfristig betreut werden. Dabei bleibt niemand allein: Erfahrene Mentorinnen und Mentoren begleiten den Weg.
Mehr als Baupraxis
Neben der technischen Arbeit spielen auch rechtliche und organisatorische Themen eine wichtige Rolle. Lehrgänge in Hannover, ein mehrwöchiger Verwaltungslehrgang sowie Übungsarbeiten und Leistungsnachweise vermitteln das notwendige Hintergrundwissen. Denn große Projekte entstehen dort, wo Technik, Recht und Wirtschaft zusammen gedacht werden.
Der große Vorteil: Überblick statt Tunnelblick
Das Traineeprogramm bietet die Chance, die Strukturen der gesamten Behörde kennenzulernen. Dieses breite Verständnis hilft später enorm – besonders, wenn komplexe Aufgaben oder Führungsverantwortung warten.
Karriere, die sichtbar wird
Viele ehemalige Trainees übernehmen später verantwortungsvolle Positionen, zum Beispiel in der Bauleitung großer Infrastrukturmaßnahmen. Sie koordinieren Abläufe, tragen Budgetverantwortung und sorgen dafür, dass Projekte erfolgreich realisiert werden.
Investition in Menschen – Investition in Niedersachsen
Mit dem Programm sichert die NLStBV langfristig Fachwissen und Qualität. Gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure sind entscheidend, damit Planung, Bau und Betrieb der Infrastruktur auch in Zukunft funktionieren.
Warum sich der Einstieg lohnt
Wer hier startet, übernimmt früh Verantwortung, bekommt aber gleichzeitig Unterstützung, Struktur und Entwicklungsmöglichkeiten. Theorie wird unmittelbar zur Praxis – mit Ergebnissen, die man sehen kann. Vielleicht fährt man eines Tages über eine Strecke und weiß:
Wenn irgendwo in Niedersachsen ein Haus gebaut, eine Straße geplant oder ein Rettungsweg festgelegt wird, passiert etwas, das kaum jemand sieht – und doch alles entscheidet. Es sind Daten. Präzise und Verlässlich.
Damit diese Daten stimmen, gibt es in Niedersachsen eine eigene Fachbehörde: das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN). Beim Blick hinter die Kulissen, unter anderem im Katasteramt Hildesheim, wird schnell klar: Hier wird täglich an der Grundlage unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens gearbeitet.
Was passiert, wenn Daten nicht stimmen?
Ein Meter Abweichung auf einer Karte klingt harmlos. In der Realität kann er über Grundstücksgrenzen, Bauvorhaben oder Eigentumsfragen entscheiden. Genau deshalb ist die Arbeit des LGLN so wichtig.
Das LGLN sorgt dafür, dass Grundstücke, Gebäude und Flächen exakt erfasst sind – rechtssicher, nachvollziehbar und dauerhaft aktuell. Diese Daten bilden die Grundlage für Verwaltung, Wirtschaft und viele Entscheidungen, die unser tägliches Leben beeinflussen.
Mehr als Karten: die Aufgaben des LGLN
Als zentrale Fachbehörde verantwortet das LGLN unter anderem:
das amtliche Liegenschaftskataster,
hoheitliche Vermessungen und Grenzfeststellungen,
die Bereitstellung amtlicher Geodaten,
die Immobilienwertermittlung,
sowie den Kampfmittelbeseitigungsdienst, der noch heute Blindgänger aus den Weltkriegen entschärft.
Viele dieser Aufgaben laufen im Hintergrund – ihre Wirkung spürt man erst, wenn sie fehlen würden.
Detektivarbeit für mehr Genauigkeit
Ein besonders spannender Teil der Arbeit ist die Qualitätsverbesserung bestehender Geodaten. Bei der Digitalisierung älterer Karten kam es historisch bedingt zu Lageungenauigkeiten. Heute werden diese systematisch korrigiert.
Dazu werden alte Vermessungsunterlagen ausgewertet, Grenzpunkte neu berechnet, Daten simuliert und mehrfach kontrolliert. Erst wenn alles stimmt, fließen die Informationen in die offiziellen Systeme ein. Präzision ist hier keine Option – sie ist Voraussetzung.
Daten, die überall wirken
Die Ergebnisse dieser Arbeit begegnen uns ständig:
bei Bau- und Infrastrukturprojekten,
in der Stadt- und Regionalplanung,
beim Hochwasser- und Katastrophenschutz,
bei der Berechnung der Grundsteuer,
in Navigationssystemen und Online-Karten.
Geodaten machen Planung erst möglich – und sorgen dafür, dass Entscheidungen nicht auf Vermutungen, sondern auf Fakten beruhen.
Landesweit vernetzt, regional präsent
Das LGLN arbeitet landesweit: Aktuell an 48 Standorten, perspektivisch an 39. Die Landesvermessung ist in Hannover angesiedelt, ergänzt durch neun Regionaldirektionen, in denen Katasterämter, Geodatenmanagement, Wertermittlung und Verwaltung gebündelt sind.
Spezielle Aufgaben sind zentral organisiert – etwa der Kampfmittelbeseitigungsdienst in der Regionaldirektion Hameln-Hannover oder der Obere Gutachterausschuss in Oldenburg-Cloppenburg.
Digitalisierung, die wirkt
Das LGLN zählt zu den digital fortschrittlichsten Behörden in Niedersachsen. Hier kommen bereits heute zum Einsatz:
Drohnen zur Datenerfassung,
Künstliche Intelligenz, etwa zur Gebäudeerkennung,
offene Geodaten über OpenGeoData.NI,
moderne Online-Services und Kartenviewer.
In den geoLabs wird agil gearbeitet – mit festen Rollen, kurzen Entwicklungszyklen und kontinuierlichem Feedback. Digitalisierung ist hier kein Schlagwort, sondern Werkzeug.
Zusammenarbeit als Stärke
Die Arbeit im LGLN lebt von Zusammenarbeit – oft standortübergreifend. Teams unterstützen sich gegenseitig, Wissen wird geteilt, Lösungen gemeinsam entwickelt. Eine offene Fehlerkultur und gegenseitige Wertschätzung sind fester Bestandteil des Arbeitsalltags.
So entsteht ein Arbeitsumfeld, das fachliche Qualität mit menschlicher Nähe verbindet.
Arbeitgeber Niedersachsen: vielfältig, sicher, modern
Als Teil des Arbeitgebers Niedersachsen bietet das LGLN sichere Arbeitsplätze, Bezahlung nach TV-L, flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, moderne IT-Ausstattung und eine betriebliche Altersvorsorge.
Die Berufsbilder sind so vielfältig wie die Aufgaben: von Geodäsie, Geoinformatik und IT über Verwaltung und Recht bis hin zu Kommunikation, Projektmanagement und Spezialgebieten wie Drohnentechnik oder Photogrammetrie.
Einstiegsmöglichkeiten gibt es über Ausbildung im Bereich Vermessungstechnik oder Geomatik, duale Studiengänge, klassischen Hochschulstudiengänge oder einem Quereinstieg.
Das Katasteramt Hildesheim – Teil eines großen Ganzen
Im Katasteramt Hildesheim wird deutlich, wie all diese Aufgaben konkret zusammenkommen. Vermessung, Karten, Wertermittlung und Bodenordnung greifen ineinander. Das Team arbeitet eng zusammen, mit hoher Fachkompetenz und einer familiären Atmosphäre.
Hier zeigt sich exemplarisch, wie viel Verantwortung hinter scheinbar abstrakten Daten steckt.
Unsichtbar – und unverzichtbar
Geodaten sind leise. Sie drängen sich nicht auf. Und doch halten sie unser Land zusammen.
Der Blick hinter die Kulissen des LGLN zeigt:
Beim Arbeitgeber Niedersachsen arbeiten Menschen daran, dass Entscheidungen auf festen Grundlagen beruhen – präzise, verlässlich und zukunftsorientiert.