Endlich! Dein Schulabschluss ist in Sicht. Und nun suchst Du hier den passenden Ausbildungsberuf. Das trifft sich prima, denn wir suchen Dich!
Junge Menschen die ihre eigene Zukunft ebenso im Blick haben, wie die der Gesellschaft.
Du möchtest Dich sozial engagieren, aktiv den Fortschritt des Landes mitgestalten und ein wichtiger Teil unseres Teams werden? Als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter in einer der Dienststellen des Landes hast Du die Möglichkeit. Sei dabei!
Ach ja, da wäre noch etwas: „Landesverwaltung“ - klingt das für Dich nach verstaubten Akten und langweiliger Schreibtischtätigkeit? Dann wird es Zeit, dem Ganzen ein neues Image zu verpassen. Sollte Büroarbeit nicht Dein Ding sein, fühlst Du Dich vielleicht in der Holzverarbeitung, der Mechatronik, in Laboren oder Forschung zu Hause. Oder gehen Deine Interessen eher in Richtung Gartenbau, Marketing, Kranken- oder Tierpflege? Wie wäre es mit IT, Kultur oder Geomatik? Übrigens ist auch die klassische Verwaltungsarbeit viel interessanter, als Du denkst.
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Du trainierst hart für deinen sportlichen Erfolg und strebst olympische Höhen an? Gleichzeitig wünschst du dir eine zukunftssichere Ausbildung, möchtest aber deinen Traum vom Leistungssport nicht aufgeben? Das Land Niedersachsen macht dies möglich!
In Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Niedersachsen, dem Behindertensportverband Niedersachsen sowie der Athletenvertretung unterstützten wir dich bei der Vereinbarkeit von sportlicher und beruflicher Entwicklung.
Das duale Studium „Verwaltungswissenschaft“ und die duale Karriere bei der Polizei Niedersachsen werden an den Alltag eines Spitzensportlers angepasst, indem unter anderem eine Verlängerung der Studienzeit möglich ist und Sonderurlaub für Wettkämpfe gewährt wird. Damit schafft das Land für Athletinnen und Athleten innerhalb der niedersächsischen Landesverwaltung die Möglichkeit, sowohl ihre sportliche, als auch die berufliche Karriere voranzubringen.
Interessiert? Dann finde heraus, ob das duale Studium „Verwaltungswissenschaft“ oder die duale Karriere bei der Polizei Niedersachsen für dich das Richtige ist.
Sie studieren Rechtswissenschaften und möchten Ihr Pflichtpraktikum in einer Verwaltungsbehörde absolvieren? Nichts leichter als das! Das Land Niedersachsen bietet Ihnen gleich zwei Möglichkeiten.
Gratulation zum Bestehen der zweiten Staatsprüfung! Nun kann es also endlich losgehen!
Volljuristinnen und Volljuristen finden beim Land Niedersachsen eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten mit unterschiedlichsten rechtlichen Schwerpunkten. Neben dem breiten Spektrum in der allgemeinen Verwaltung bieten sich Tätigkeit in der Steuerverwaltung, bei der Justiz oder der Polizei an. Welcher Bereich passt zu Ihnen? Finden Sie es heraus!
Das Land Niedersachsen bietet Praktikumsplätze (Verwaltungspraktikum), Referendariatsplätze und verschiedene Einstiegsmöglichkeiten nach dem zweiten Staatsexamen.
Sie möchten wirklich etwas bewegen – für sich und für die Menschen in Niedersachsen? Sie suchen einen Arbeitgeber, der Sicherheit, Perspektiven und Sinn vereint? Dann sind Sie beim Land Niedersachsen genau richtig!
Als größter Arbeitgeber in Niedersachsen mit mehr als 250.000 Beschäftigten bieten wir nicht nur einen krisensicheren Arbeitsplatz, sondern auch vielfältige Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln.
Warum beim Land Niedersachsen arbeiten?
Stabilität und Sicherheit: Ob als Beamtin/Beamter oder als Tarifbeschäftigte/Tarifbeschäftigter – bei uns sind Sie gut abgesichert.
Gestalten Sie die Zukunft – Ihre und unsere: Arbeiten Sie für das Gemeinwohl, stärken Sie Niedersachsen und geben Sie Ihrer Arbeit jeden Tag Sinn und Bedeutung.
Vielfältige Fachrichtungen: Ob Verwaltung, Technik, IT, Bildung oder Gesundheit – bei uns finden Sie den passenden Job.
Flexible Arbeitsmodelle: Gestalten Sie Ihre Arbeit so, wie sie zu Ihrem Leben passt – zum Beispiel mit Teilzeit, Telearbeit und Gleitzeit.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Flexibilität ist uns wichtig: die flexiblen Arbeitszeitmodelle ermöglichen, Beruf, Familie und Pflege in Einklang zu bringen.
Gezielte Entwicklung: Mit Programmen zur Führungskräfteentwicklung und Weiterbildung fördern wir Ihre Karriere.
Gesundheit und Wohlbefinden: Unser betriebliches Gesundheitsmanagement sorgt für ein gesundes Arbeitsumfeld.
Inklusion und Vielfalt: Wir unterstützen Menschen mit Behinderung aktiv, achten auf Gleichstellung aller Geschlechter und fördern interkulturelle Sensibilität.
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Arbeiten beim Land Niedersachsen bedeutet: Sinnvolle Aufgaben, verlässliche Perspektiven und ein Arbeitgeber, der sicher zu Ihnen passt.
Entdecken Sie jetzt Ihre Möglichkeiten und werden Sie Teil unseres Teams! 👉 Jetzt informieren und bewerben!
Für aktuelle Informationen folgen Sie uns auch auf Instagram unter arbeitgeber.niedersachsen oder LinkedIn unter @Land Niedersachsen
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Das duale Studium „Verwaltungswissenschaft“ und die duale Karriere bei der Polizei Niedersachsen werden an den Alltag eines Spitzensportlers angepasst, indem unter anderem eine Verlängerung der Studienzeit möglich ist und Sonderurlaub für Wettkämpfe gewährt wird. Damit schafft das Land für Athletinnen und Athleten innerhalb der niedersächsischen Landesverwaltung die Möglichkeit, sowohl ihre sportliche, als auch die berufliche Karriere voranzubringen.
Interessiert? Dann finde heraus, ob das duale Studium „Verwaltungswissenschaft“ oder die duale Karriere bei der Polizei Niedersachsen für dich das Richtige ist.
Der Weg der Landesverwaltung ist klar: Wir brauchen eine moderne, digitale und sichere Verwaltung, denn nur so lassen sich die vielfältigen Aufgaben, die das Land zu erfüllen hat, schnell und effizient umsetzen.
Viele Behörden in der Landesverwaltung sind bereits gut mit Informationstechnik (IT) ausgestattet. Doch hier gilt es, das Potenzial voll auszuschöpfen und den Prozess der Digitalisierung weiter voranzutreiben. Dafür werden nicht nur IT-Fachleute gesucht. Das Land Niedersachsen bietet viele weitere IT Jobs an. Denn es gibt in den einzelnen Dienststellen viele Möglichkeiten an der Digitalisierung mitzuwirken.
Niedersachsen beabsichtigt:
einen vollständigen Online-Service der Behörden zu realisieren
die Papierakten durch elektronische Aktensysteme zu ersetzen
neue Kommunikationstechnologien zu etablieren
moderne Fachanwendungen und Register mit neuen Technologien flächendeckend einzuführen.
Für diese Prozesse werden motivierte und kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Sie finden hier nicht nur Stellen als Fachinformatikerin/Fachinformatiker, sondern auch als Projektmanagerin/Projektmanager oder im IT-Recht. Auch als Juristin/Jurist sind Sie hier unverzichtbar.
Kurzum: Für diese umfassenden Vorhaben hat das Land vakante IT Stellen zu besetzen und sucht Personen aus den verschiedensten Berufsfeldern. Hierzu zählen u. a.:
Informatik
Jura
Wirtschaftsinformatik
Verwaltungs- und Wirtschaftswissenschaften
IT-Management
Betriebswirtschaft
etc.
Finden Sie Ihren Platz im Team Niedersachsen und helfen Sie dabei diese große Aufgabe weiter voranzutreiben!
Das Abitur (Hochschulzugangsberechtigung) ist in Sicht und du kannst dich nicht entscheiden? Neben Informatik interessieren dich auch Kommunikation und rechtliche Themen? Und klingen 1.300,- € monatlich und sichere Job-Aussichten gut für dich?
Dann ist diese Mischung aus Studium und Praxis in Braunschweig, Hannover, Lüneburg oder Oldenburg das Richtige für dich!
Mehr über das Angebot erfährst Du in den Berufe-Infos und im Flyer
Carol, Stipendiatin beim Land Niedersachsen, verwirklicht ihren Traum, Verwaltungsinformatik mit Praxisbezug zu studieren. Hamza modernisiert die IT-Infrastruktur des Landes bereits.
Wie ist es eigentlich, für das Land Niedersachsen zu arbeiten? Eine vage Vorstellung mag man ja haben. Aber wie sieht die Realität aus?
Host und Moderator Malte Schlumbohm wirft einen Blick hinter die Kulissen. In unserem Podcast trifft er illustre Gäste aus Politik, Verwaltung, Forschung, Bildung und Kultur. Es geht um Erfahrungsberichte und unkonventionelle Biografien, um Berufung, Inspirationen und persönliche Triebfedern. Alle diese Menschen zeichnen ein Bild ihres Arbeitsalltags im Dienste des Landes und geben Berufseinsteigern Tipps für deren Karrierestart.
Hören Sie sich durch 32 Folgen und lassen Sie sich von interessanten Berufen und Aufgaben überraschen!
Wie sieht der Weg in die Verwaltung wirklich aus – zwischen Hörsaal, Praxisphase und ersten eigenen Verantwortungsbereich steckt oft mehr Abwechslung, als man denkt.
Darüber möchte ich euch heute mehr berichten!
Hey, ich bin Emely Thiel, 20 Jahre alt und komme aus einem kleinen Dorf in Sachsen- Anhalt. Im August 2025 bin ich für das duale Studium „Verwaltungswissenschaft“ beim Land Niedersachsen nach Hannover gezogen.
Darum habe ich mich für das Studium entschieden
Wirtschaft, Soziales oder Recht? - das war die Frage, die ich mir zum Ende meiner Schulzeit oft stellte. Zunächst gab es für mich keine Möglichkeit, alles zu kombinieren, bis ich auf den Studiengang „Verwaltungswissenschaft“ und damit einhergehend auf das Land Niedersachsen gestoßen bin.
Jetzt, wo ich bereits zwei Trimester studiert habe, kann ich sicher sagen, dass der Studiengang eine tolle und abwechslungsreiche Kombination aus allen drei Themenbereichen ist. Ich bin sehr froh mich dafür entscheiden zu haben.
Aber warum genau beim Land Niedersachsen?
Ich habe mich zuerst beim Land Niedersachsen beworben, da ich die Vielfältigkeit, die das Land bietet, interessant fand. Schon als ich dann beim Assessment Center war, merkte ich, wie freundlich und kompetent die Menschen sind. Dort wusste ich direkt, dass ich ein Teil dieses tollen Teams werden möchte.
So sieht mein Alltag im Studium aus
Derzeit absolviere ich meine erste Praxisphase beim Referat 14 des Nds. Innenministeriums. Hier bin ich Teil des Arbeitgebermarketing-Teams. Ich darf nicht nur kreative Ideen für unseren Social Media Account sammeln und diesen gemeinsam mit dem Team umsetzen, sondern auch an Messen teilnehmen wie zum Beispiel dem „Tag der Niedersachen“ vom 12. bis 14 Juni in Braunschweig. Darüber hinaus darf ich an Assessment Centern teilnehmen und dort die Bewerber bei ihrem Weg unterstützen, wodurch ich ebenfalls Einblicke in den Bereich der Nachwuchsgewinnung bekomme.
In der Theoriephase studiere ich an der HSVN in Hannover. Dort sind wir in Kursen aufgeteilt, die eine Größe von ca. 30 Personen haben, wodurch ein starker Zusammenhalt entsteht. Durch die „Früh- und Spätwochen“, welche i.d.R. ab 7:45 Uhr oder 13:00 Uhr beginnen, haben wir viel Abwechslung.
Diesen Leuten würde das duale Studium „Verwaltungswissenschaft“ empfehlen
Das Studium kann ich Personen empfehlen, die vor allem Interesse an rechtlichen Themen haben und gerne mit dem Gesetz arbeiten möchten. Das Land Niedersachsen bietet einen sicheren Arbeitsplatz sowie eine gute Work-Life-Balance durch Gleitzeit und Homeoffice. Auch für diejenigen, denen Vielfalt und stätige Weiterentwicklung wichtig ist, ist das Land Niedersachsen ein toller Arbeitgeber, da es unzählige verschiedene Bereiche, von Polizei bis IT, zu entdecken gibt.
Mein Fazit von den ersten beiden Theoriephasen des Studiums
Das Studium ist so konzipiert, dass ihr zuerst zwei Trimester (jeweils vier Monate) Theoriephase an der HSVN absolviert. Durch die verschiedenen Themenbereiche war das Studium bisher sehr abwechslungsreich. Dadurch, dass aufgrund der kleinen Kursgruppen schnell Freundschaften geschlossen werden und ein Zusammenhalt entsteht, ist man nie wirklich auf sich alleine gestellt und hat immer Unterstützung.
Meine Fremdausbildung in den USA – Ein Blick hinter die Kulissen des Aiken Horse Park
„Gerade bin ich mittendrin in einer Erfahrung, die mich sowohl fachlich als auch persönlich enorm wachsen lässt.“
Ich bin Leevke und studiere Allgemeine Verwaltung beim Land Niedersachsen an der Hochschule Osnabrück. Schon früh wusste ich, dass ich gerne in der Verwaltung arbeiten möchte. Die Mischung aus Theorie und Praxis gefällt mir besonders. Und da ich bereits die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten abgeschlossen habe, war klar: Das duale Studium beim Land ist genau mein Weg!
Warum es mich in die USA zog
„Ich wollte sehen, wie Verwaltung außerhalb Deutschlands funktioniert.“
Die USA begleiten mich schon fast mein ganzes Leben. Mit 5 war ich das erste Mal da und seitdem mindestens einmal jährlich. Doch das reichte mir irgendwann nicht mehr. Ich wollte mehr als Urlaube – ich wollte erfahren, wie sich das echte amerikanische Leben anfühlt. So führte mich mein Weg für 8 Wochen zur Aiken Horse Park Foundation in South Carolina – eine Non-Profit-Organisation rund um den Pferdesport. Für ein Pferdemädchen wie mich ein absoluter Glücksgriff.
Ein Arbeitsrhythmus, der anders ist
In der amerikanischen Arbeitswelt ticken die Uhren ein wenig anders. Während deutsche Verwaltungen oft früh starten, beginnt der Tag hier entspannt um 9 Uhr. Für mich bedeutete das: Morgens keinen Stress, sondern Ruhe zum Ankommen.
Der Arbeitsalltag selbst ist eine Mischung aus Outdoor- und Indooraufgaben – perfekt für jemanden, der Pferde liebt und gleichzeitig Verwaltungsaufgaben mag. Jeden Dienstag findet ein „Schooling Day“ statt. Reiter melden sich online an, zahlen eine Gebühr und nutzen je nach Buchung Dressurviereck, Hunter-Parcours oder den vom Olympiareiter gestalteten Springparcours. Daneben richten wir große Events aus: von Dressurturnieren bis zu großen Showcases.
Meine Aufgaben – vielseitig und oft mitten im Geschehen
Ich durfte in vielen verschiedenen Bereichen mitwirken, darunter:
Koordination der Schooling Days
Unterstützung der „Equine Educational Series“
Pflege von Excel-Listen wie den Release and Indemnity Forms („Freistellungs- und Haftungsfreistellungsformulare“)
Erstellung der „Accommodations Tax“ ATAX (Beherbergungssteuer)
Organisation von Verbrauchsmaterialien
Organisation und Mitwirkung an großen Veranstaltungen wie Showcases und Dressurturnieren
VIP- und Gate-Stuart-Aufgaben während der Events
Mein Arbeitstag endete meist gegen 17 Uhr – manchmal früher, manchmal später. Und an den meisten Wochenenden hatte ich frei, um die Umgebung zu entdecken.
Herausforderungen, Überraschungen und kulturelle Eindrücke
„Die größte Herausforderung: Das freie Sprechen! Aber mit jedem Tag wurde es leichter.“
Ich habe Englisch in der Schule geliebt, aber das echte amerikanische Englisch ist nun mal etwas anderes. Wie ich schnell merkte: Das Verstehen war kein großes Problem… aber das Sprechen war doch etwas schwieriger.
Was mich am meisten positiv überrascht hat? Vor allem die Freundlichkeit und Gelassenheit! Die Kolleginnen und Kollegen sind hier unglaublich gelassen auch wenn sie Stress haben und das macht diese Arbeitsatmosphäre so entspannt. Und siehe da, trotz der Gelassenheit klappt alles.
Kulturelle Besonderheiten
„Die offene Art der Amerikaner verbunden mit ihrer Gastfreundschaft höfflichen Art.
Die Amerikaner sind offen, gastfreundlich und höflich – und alles ist größer. Lebensmittelverpackungen, Getränke, Autos… einfach ALLES.
Was ich gelernt habe – beruflich und persönlich
Es war cool auch mal Entscheidungen mitzuerleben, bei denen man nicht zuerst im Gesetz rumblättern muss.
Während meiner Zeit hier habe ich nicht nur meine Spontanität geschärft, sondern auch gemerkt, wie gut ich mich in neuen Situationen zurechtfinden kann. Besonders wertvoll ist aber die Erfahrung, eine Non-Profit-Organisation kennenzulernen und den Unterschied zur deutschen Verwaltung zu sehen.
Persönliche Tipps für eine erfolgreiche Fremdausbildung
Man muss bereit sein, auf Familie und Freunde zu verzichten – zumindest zeitweise. Und man sollte sich bewusst sein, dass das Leben im Ausland teurer sein kann als zuhause.
Such Dir einen Partner, der Dir bei organisatorischen Fragen vor Ort zur Seite steht.
Informiere rechtzeitig das Niedersächsische Innenministerium als Deine Ausbildungsbehörde über Deine Ideen und Vorhaben.
Packe Deinen Koffer richtig! Wetterangepasste Kleidung, ein Adapter, Medikamente und Dein Handy sind ein MUSS.
Ein Highlight? Ganz klar der Showcase!
Es war atemberaubend zu sehen, wie eine solch große Anlage innerhalb von wenigen Tagen zu einem so gut strukturierten Veranstaltungsort werden kann.
Was ich beim nächsten Mal anders machen würde? Ganz klar, Nichts!
Weil man wächst. Weil man lernt. Weil man neue Perspektiven entdeckt.
Warum ich eine Auslandsfremdausbildung im dualen Studiengang „Allgemeine Verwaltung“ beim Niedersächsischen Innenministerium jedem ans Herz lege? Man verlässt seine Komfortzone und sammelt Erfahrungen, die in keinem Hörsaal vermittelt werden können.
Zunächst möchte ich mich euch kurz vorstellen: Ich bin Lena und darf derzeit meine Fremdausbildung im Referat 14 des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Digitalisierung absolvieren. Dort arbeite ich insbesondere im Bereich der Nachwuchsgewinnung. Ursprünglich komme ich aus dem schönen Bad Zwischenahn im Landkreis Ammerland – wo ich auch mein duales Studium der „Allgemeinen Verwaltung“ absolviere. Mit Beginn meines Studiums bin ich allerdings nach Hannover gezogen und fühle mich mittlerweile auch hier total zuhause!
Nach meinem Abitur und einem freiwilligen sozialen Jahr habe ich ein Lehramtsstudium mit den Fächern Germanistik und Sachunterricht begonnen. Nach vielen Hospitationen und Praktika ist mir immer klarer geworden, dass ich mich gerne nochmal neu orientieren möchte. Besonders angesprochen beim Studium „Allgemeine Verwaltung“ hat mich, dass mir im Anschluss noch so viele verschiedene Möglichkeiten und Arbeitsfelder bleiben, in denen ich arbeiten kann – vom Personalwesen bis hin zur Arbeit im Jugend- oder Schulamt ist so vieles möglich. So bleibe ich flexibel und kann meine Interessen breit gefächert verfolgen.
Einblick hinter die Kulissen: Planungshochphase der Ernennungsveranstaltung
Im letzten Monat durfte ich insbesondere bei der Vorbereitung und Umsetzung der Ernennungsveranstaltung der neuen Regierungsinspektor-Anwärterinnen und -Anwärter (RIA) am 01.08.2025 unterstützen. Und genau dabei möchte ich euch bei diesem Beitrag gerne mit hinter die Kulissen nehmen!
Ich hatte das große Glück, meine Fremdausbildung am 01.07.2025 zu starten und damit in die Hochphase der Planung der Ernennungsveranstaltung der neuen RIA hineinzurutschen. Ich durfte also von Anfang an bei einem ganz besonderen Projekt mitwirken.
Von Beginn an war ich wirklich beeindruckt, wie viel Arbeit, Sorgfalt und Mühe in der Vorbereitung der Ernennung von fast 120 Anwärterinnen und Anwärtern steckt.
Neben dem Zusammentragen aller relevanten Unterlagen für die Ernennung, der Organisation eines reibungslosen Ablaufes der Veranstaltung und vielen kleinen und großen Entscheidungen standen auch immer wieder unerwartete Schwierigkeiten auf der To-Do-Liste. Also hieß es bei aller sorgfältigen und strukturierten Planung: spontan, offen und flexibel bleiben! Dabei fand ich besonders schön zu sehen, wie das ganze Team zusammengearbeitet und gemeinsam nach den bestmöglichen Lösungen gesucht hat.
Rückblickend würde ich sagen, dass die Vorbereitung der Ernennung eine sehr spannende Mischung aus aufmerksamer Kontrolle, enger Abstimmung, dem spannenden Kontakt zu neuen Studentinnen und Studenten und einer gründlichen Planung des Ablaufs sowie der Zuständigkeiten für die Ernennungsveranstaltung war.
Schicke Kleidung & feierliche Stimmung: Endlich ist der große Tag da
Und dann war es auch schon so weit: der Tag der Ernennung der neuen RIA war da.
Gemeinsam begaben wir uns zum Königlichen Pferdestall der Leibniz-Universität-Hannover – der Ort, an dem die Ernennungsveranstaltung in diesem Jahr stattfinden sollte.
Bereits der erste Eindruck des Saals war sehr festlich. Nach und nach trafen die neuen RIA ein – schick gekleidet, sicher aufgeregt, aber auch voller Vorfreude. Es war besonders schön zu sehen, wie eine feierliche Stimmung den Raum erfüllte.
Nach der offiziellen Begrüßung folgten mehrere Grußwörter, die den Beginn dieses neuen Lebensabschnittes für die RIA würdigten und die Besonderheiten des Tages herausstellten. Ein persönliches Highlight für mich und sicher auch viele andere war das persönliche Grußwort von der niedersächsischen Innenministerin Frau Behrens.
117x Stolz und Applaus
Im Mittelpunkt des Tages stand natürlich die feierliche Übergabe der Ernennungsurkunden durch Frau Behrens – 117-Mal Stolz und Applaus – und viele strahlende Gesichter.
Besonders schön zu sehen war für mich auch die Wertschätzung, die sowohl gegenüber den neuen RIA als auch gegenüber all jenen, die hinter den Kulissen zum Gelingen beigetragen haben, zum Ausdruck gebracht wurde.
Begleitet wurde die gesamte Veranstaltung vom Social-Media-Team, das viele schöne Momente in Fotos und einem wirklich gelungenen Video festgehalten hat. Falls du es noch nicht gesehen hast, schau unbedingt auf dem Instagram-Account vorbei!
Und wie das bei solchen Veranstaltungen oft ist: Kaum hatte alles begonnen, war der Tag auch schon wieder vorüber. Alles verlief reibungslos und alle waren mit dem gesamten Tag sichtlich zufrieden. Die sogfältige Vorbereitung und Planung haben sich also ausgezahlt!
Gelungene Veranstaltung durch Teamarbeit & sorgfältige Planung
Für mich persönlich war die Mitarbeit an der Ernennungsveranstaltung eine besondere Erfahrung und ein echtes Highlight. Ich habe die Verwaltung nicht nur als Theorie erlebt, sondern als lebendiges Zusammenspiel von Organisation, Kommunikation und Teamarbeit. Es war super zusehen, wie aus der sorgfältigen Planung die tatsächliche Umsetzung erwachsen ist!
Ich wünsche allen neuen RIA einen großartigen Start und hoffe, dass ihnen dieser Tag genauso positiv in Erinnerung bleiben wird wie mir.
Gesundheit betrifft uns alle – oft ganz selbstverständlich. Doch damit medizinische Versorgung funktioniert, Infektionsschutz gewährleistet ist und Krankenhäuser verlässlich arbeiten können, braucht es Menschen, die die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen gestalten.
Eine von ihnen ist Katrin Stary, Abteilungsleiterin für Gesundheit und Prävention im Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung. Mit ihrer Arbeit trägt sie Verantwortung für zentrale Themen der Gesundheitsversorgung in Niedersachsen – von der Krankenhausplanung bis zur Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Dabei geht es nicht nur um Verwaltung, sondern um Entscheidungen, die den Alltag und die Sicherheit von Millionen Menschen betreffen.
Ein Weg mit Verantwortung und Gestaltungsspielraum
Seit rund einem Jahr leitet Katrin Stary die Abteilung 4 im Sozialministerium. Ihr beruflicher Weg führte sie zuvor durch verschiedene Leitungspositionen im Krankenhaussektor sowie in der ambulanten Versorgung – in Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz.
Schon früh begann ihre Laufbahn im öffentlichen Dienst: Ihre erste Stelle nach dem Studium trat sie bei der Stadt Frankfurt an.
Der Gesundheitsbereich hat sie dabei besonders fasziniert. Für sie ist er ein Arbeitsfeld, das ständig in Bewegung ist. Kein Tag gleicht dem anderen, Entscheidungen haben unmittelbare Auswirkungen auf die Versorgung von Menschen – genau das macht die Arbeit für sie besonders sinnstiftend.
Eine prägende Station ihres Werdegangs war der Aufbau eines medizinischen Versorgungszentrums (MVZ). Als Geschäftsführerin entwickelte sie das Unternehmen von einem kleinen Betrieb mit vier Mitarbeitenden zu einer mittelgroßen Organisation mit mehr als 120 Beschäftigten. Diese Erfahrung hat ihr gezeigt, wie viel Gestaltungskraft möglich ist, wenn man Verantwortung übernimmt und Strukturen aktiv entwickelt.
Gesundheit und Prävention für ganz Niedersachsen
Heute verantwortet sie im Sozialministerium ein Themenfeld von enormer gesellschaftlicher Bedeutung. Die Abteilung 4 beschäftigt sich unter anderem mit der Umsetzung der Krankenhausreform, der Koordination und Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes, der Sicherstellung der Arzneimittelversorgung und des Apothekenwesens, der ambulanten ärztlichen Versorgung, dem Infektionsschutz und dem medizinischen Bevölkerungsschutz.
All diese Themen haben eines gemeinsam: Sie sorgen dafür, dass Menschen im Krankheitsfall schnell Hilfe bekommen und gesundheitliche Risiken möglichst früh erkannt werden.
Gesundheit ist für Katrin Stary eines der wichtigsten Güter unserer Gesellschaft. Eine gut funktionierende Gesundheitsversorgung ist nicht nur ein zentraler Bestandteil des Sozialstaates, sondern auch ein wichtiger Faktor für Lebensqualität, Vertrauen in staatliche Strukturen und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Krankenhausplanung – Verantwortung für die Versorgung
Ein besonders zentrales Arbeitsfeld ihrer Abteilung ist die Krankenhausplanung. Für Bürgerinnen und Bürger ist es selbstverständlich, dass im Notfall ein Krankenhaus erreichbar ist und medizinische Versorgung auf hohem Niveau bereitsteht. Hinter dieser Selbstverständlichkeit steckt jedoch komplexe Planung.
Bei der Krankenhausplanung müssen zahlreiche Faktoren berücksichtigt werden. Nicht nur die demografischen Entwicklungen und der medizinische Fortschritt muss hier in Betracht gezogen werden, sondern auch die Veränderungen von Krankheitsbildern und die steigende Ambulantisierung in der Medizin Vorausschauende Planung ist deshalb eine entscheidende Grundlage dafür, dass die Gesundheitsversorgung in Niedersachsen langfristig stabil bleibt.
Herausforderungen im Gesundheitswesen
Die Themen der Abteilung stehen gleichzeitig vor großen Veränderungen. Besonders beschäftigen Katrin Stary und ihr Team derzeitdie Umsetzung der bundesweiten Krankenhausreform, die Stärkung der Krisenresilienz im Gesundheitswesen und die Sicherung der ambulanten ärztlichen Versorgung. Die Arbeit der Abteilung ist daher geprägt von hoher Aufgabenvielfalt und komplexen Abstimmungsprozessen mit vielen Beteiligten aus Politik, Verwaltung und Gesundheitsversorgung.
Warum diese Arbeit oft unsichtbar – aber unverzichtbar ist
Viele Bürgerinnen und Bürger nehmen die Arbeit des Ministeriums im Alltag kaum wahr. Das liegt auch daran, dass Gesundheit ein sogenanntes meritorisches Gut ist: Solange wir gesund sind, denken wir selten über die Strukturen dahinter nach. Erst im Krankheitsfall zeigt sich, wie wichtig funktionierende Versorgungssysteme sind. Krankenhäuser, Apotheken, Ärztinnen und Ärzte sowie Gesundheitsämter müssen jederzeit einsatzbereit sein – auch wenn man sie im besten Fall gar nicht benötigt. Genau dafür sorgt die Arbeit der Abteilung: Strukturen schaffen, die im entscheidenden Moment funktionieren.
Führung in einem komplexen System
Die Leitung einer solchen Abteilung bedeutet nicht nur fachliche Verantwortung, sondern auch Führungsaufgaben. Für Katrin Stary ist gute Führung eng mit Motivation und Leistungsbereitschaft verbunden.
Gerade in einem Themenfeld mit großer gesellschaftlicher Verantwortung sind Zusammenarbeit, Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen entscheidend. Ihr Team arbeitet an der Schnittstelle zwischen Kommunen, Ländern, Bund und vielen weiteren Akteuren des Gesundheitssystems. Deshalb sind insbesondere Kompetenzen gefragt, die das große Ganze der Gesundheitsversorgung im Blick behalten und Prioritäten setzen können.
Gestaltungsmöglichkeiten im öffentlichen Dienst
Was Katrin Stary an ihrer Arbeit besonders schätzt, ist die Möglichkeit, Veränderungen aktiv mitzugestalten. Die Arbeit im Ministerium ist vielseitig, dynamisch und geprägt von vielen unterschiedlichen Perspektiven. Gleichzeitig bietet sie die Chance, gesellschaftliche Entwicklungen langfristig zu beeinflussen. Für sie ist der öffentliche Dienst deshalb ein Ort, an dem Gestaltung tatsächlich möglich ist – auch wenn viele Veränderungen nur im Zusammenspiel mit Bund, Ländern und weiteren Akteuren entstehen.
Für Katrin Stary bleibt ihre Arbeit vor allem eines: eine vielseitige und sinnstiftende Aufgabe.
Für Menschen, die über eine Laufbahn im öffentlichen Dienst nachdenken, hat sie deshalb einen klaren Rat: Die Möglichkeiten sind vielfältig. Gerade in der Ausbildung lohnt es sich, unterschiedliche Bereiche kennenzulernen, um herauszufinden, wo man seine Stärken am besten einbringen kann.
Denn wer im öffentlichen Dienst arbeitet, gestaltet letztlich immer auch ein Stück gesellschaftliche Zukunft mit.
Wenn man mich fragt, was mich antreibt, dann ist es vor allem eines: Sinn stiften und Menschen Chancen eröffnen. Mein Weg ins Arbeitgebermarketing des Landes Niedersachsen hat genau damit zu tun. Nach meinem dualen Studium „Allgemeine Verwaltung“ war für mich schnell klar, dass ich nicht nur Teil der Landesverwaltung bleiben möchte – ich wollte aktiv mitgestalten, wie wir als Arbeitgeber wahrgenommen werden. Als ich mich im Nds. Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung beworben habe, war die Stelle im Arbeitgebermarketing nicht direkt ausgeschrieben. Im Bewerbungsgespräch habe ich meinen Wunsch geäußert, in genau diesem Bereich zu arbeiten. Dass sich daraus tatsächlich eine Position ergeben hat, war für mich ein besonderer Moment.
Chancen sichtbar machen – für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler
Meine ersten Aufgaben drehten sich vor allem um zwei Zielgruppen, die mir persönlich sehr am Herzen liegen: Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sowie Menschen mit Migrationsgeschichte.
Als ehemalige Leistungssportlerin weiß ich, wie herausfordernd es sein kann, Sport auf höchstem Niveau mit beruflichen Zukunftsplänen zu verbinden. Deshalb hat mich das Spitzensportförderprogramm des Landes begeistert: Es bietet Athletinnen und Athleten die Möglichkeit, das duale Studium „Allgemeine Verwaltung“ flexibel zu absolvieren – in Teilzeit, mit erweiterter Studiendauer und unterstützt durch Sonderurlaub für Wettkämpfe und Trainingsphasen.
Um dieses Angebot bekannter zu machen, bin ich an Schulen gegangen, habe direkt mit jungen Talenten gesprochen und das Programm vorgestellt. Diese persönlichen Gespräche waren für mich prägend: Man merkt sofort, wenn man junge Menschen wirklich erreicht.
Für Vielfalt werben – und sie sichtbar machen
Parallel habe ich eine Videokampagne für Menschen mit Migrationsgeschichte initiiert. Ziel war es, nicht “über” diese Zielgruppe zu sprechen, sondern Erfolgsgeschichten zu zeigen und Vorbilder zu schaffen. Denn Vielfalt ist bei uns keine Besonderheit – sie ist Realität. Die Kampagne wurde landesweit gedreht, von Behördenstandorten bis zu echten Arbeitsumgebungen. Ein begleitender Imagefilm wird sogar demnächst im Kino zu sehen sein.
Zusätzlich haben wir eine zentrale Landingpage, Informationsmaterialien und Leitfäden entwickelt – damit Bewerbende Orientierung bekommen und Dienststellen Kulturkompetenz weiter stärken können.
Unser Weg auf LinkedIn – der Arbeitgeber Niedersachsen wird sichtbar
Heute liegt mein Schwerpunkt auf dem Aufbau und der Weiterentwicklung unseres LinkedIn-Auftritts. Die Plattform gewinnt für die Fachkräftegewinnung stetig an Bedeutung, und wir zeigen dort – gemeinsam mit allen Ressorts – wie vielfältig, modern und menschlich die Landesverwaltung ist. Von echten Berufseinblicken über ressortübergreifende Kampagnen bis zu der Bewerbung von Stellenangeboten – LinkedIn ist ein kraftvolles Werkzeug, um Talente auf authentische Weise zu erreichen.
Besonders spannend ist dabei, dass ich Projekte eigenständig entwickeln und begleiten kann – von der Idee bis zur Umsetzung. In den nächsten Monaten stehen Fotoprojekte in verschiedenen Ressorts an, um die Berufswelt beim Land Niedersachsen noch sichtbarer zu machen. Authentische Menschen, echte Arbeitswelten, nahbare Geschichten – genau das begeistert mich.
Was ich an meinen Job liebe
Man konnte direkt von Anfang an Verantwortung übernehmen und Projekte gestalten, die Niedersachsen ein Stück moderner und offener machen. Natürlich gibt es Herausforderungen – Struktur, Vergaberecht, Abstimmungsprozesse. Aber: Wo ein Wille ist, findet sich ein Weg.
Was mir am meisten Freude macht?
Innovativ arbeiten und Menschen für den öffentlichen Dienst begeistern. Ich kann jeden Tag daran mitarbeiten starke Menschen für das Land Niedersachsen zu gewinnen. Toll ist auch die Abwechslung, die ich in diesem Job habe. Es ist kein klassischer Bürojob. Gestern konnte ich meinen Tag draußen bei einem Fotoshooting auf der Baustelle des Südschnellweges verbringen, am Wochenende bin ich auf Messen unterwegs und ab und zu erreiche ich junge Menschen direkt über die Schulen. Natürlich ist es wichtig, dass man in diesem Job keine Probleme mit Kommunikation und neuen Erfahrungen hat. Aber wenn man es liebt viel unterwegs zu sein und mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt zu treten, dann ist der Job genau das Richtige.
Mein Tipp an junge Talente
Wenn ich meinem jüngeren Ich etwas sagen würde, dann: Halte an deinen Zielen fest. Wenn du etwas wirklich willst, schaffst du das.
Und wenn du Lust hast, Niedersachsen mitzugestalten – mit Haltung, Neugier und Mut – dann bist du bei uns genau richtig.
Samuel ist 22 Jahre alt, ist gebürtiger Hildesheimer und wohnt mittlerweile in Hannover. Seit August 2024 studiert er Verwaltungswissenschaften an der HSVN und absolviert derzeit seine erste, von drei Praxisphasen im Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung (MI).
Warum hast Du dich für das Studium entschieden?
Samuel: Ich habe vorher gymnasiales Lehramt an der Leibniz Uni in Hannover studiert, wollte mich jedoch umorientieren. Da mir gesellschaftliche Themen wichtig sind und ich einen Beitrag für das Zusammenleben der Menschen leisten möchte, habe ich mich für das duale Studium beim Land Niedersachsen entschieden. Das Land als Arbeitgeber bzw. Dienstherrin gibt mir schon während des Studiums Sicherheit und ermöglicht mir ein breites Spektrum an Aufgaben kennenzulernen, sodass ich in meiner späteren Berufswahl flexibel bin.
Gerade absolvierst du Deine Praxisphase in Referat 14 im MI. Was sind Deine Aufgaben und was macht Dir daran Spaß?
Samuel: Da das Referat sehr vielfältig in seinen Aufgaben ist, kann ich mich auch in viele Bereiche einbringen. Ich habe viel mit der ressortübergreifenden Nachwuchsgewinnung zutun. Darunter zählen die Vor- und Nachbereitung sowie die Durchführung der Assessment-Center. Dabei gefällt mir besonders der rege Austausch und das Kennenlernen von vielen verschiedenen Menschen. Weiterhin kann ich auch rechtliche Fragen des Personalbereichs beleuchten und zu einer Lösung derer beitragen.
Meine Kolleginnen und Kollegen haben mir seit Beginn an viel Wertschätzung und Vertrauen entgegengebracht und haben mich sehr gut aufgenommen, sodass ich an meinen Aufgaben wachsen kann und ich mich gut aufgehoben fühle. Dabei herrscht stets ein ehrlicher und kommunikativer Umgang und ich werde in viele Arbeitsprozesse gut integriert. Die Zusammenarbeit macht mir daher besonders viel Spaß.
Wem würdest Du das Studium beim Land Niedersachsen empfehlen und warum?
Samuel: Ich empfehle das Studium allen, die sich für gesellschaftliche Themen interessieren und zugleich Einblicke in rechtliche und verwaltungsbezogene Bereiche gewinnen möchten. Wichtig ist, dass man jederzeit neugierig und offen für Neues ist, denn die Verwaltung und auch das Land Niedersachsen ist vielseitig und hat viele verschiedene Aufgabenbereiche, in die man eintauchen kann. Jeder, der gerne im Team mit anderen zusammenarbeitet und gerne Verantwortung übernimmt, ist in diesem Studium gut aufgehoben.
Wie findest du einen Ausgleich zum Studium bzw. zur Arbeit?
Samuel: Während der theoretischen Zeit an der Hochschule bekommt man zu Beginn des Trimesters seinen Stundenplan und kann dann bereits seine Termine frühzeitig planen. Das Studium erfordert selbstverständlich Fleiß und Arbeit, dies hält sich jedoch soweit in Grenzen, dass genügend Zeit ist, um seinen Hobbys nachzukommen. In der Praxiszeit kann man grundsätzlich aufgrund von Gleitzeit seine Arbeitszeit selbstbestimmen und hat natürlich die Möglichkeit Urlaub zu nehmen.
Stefan studiert derzeit im vierten Semester dual „Allgemeine Verwaltung“ beim Land Niedersachsen und an der Hochschule Osnabrück. Zusätzlich ist er stellvertretender Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport. Für seine Fremdausbildung1 hat er eine weite Reise angetreten.
Wo hast Du deine Fremdausbildung verbracht?
Stefan: Ich habe meine Fremdausbildung an der Nelson Mandela University in Gqeberha in Südafrika verbracht. Meine Ausbilderin war Frau Prof. Draai, die vor Ort Public Management unterrichtet.
Warum Südafrika?
Stefan: Mein Wunsch war es, zu sehen, wie öffentliche Verwaltung im Ausland aussieht und vor allem, wie öffentliche Verwaltung im Ausland gelehrt wird, also wie Studentinnen und Studenten auf ihre Arbeit vorbereitet werden. Ich wollte kennenlernen, wie dort mit Anliegen und Problemen umgegangen wird und wie der Alltag in einer Behörde in einem anderen Land aussieht. Ich wollte sehen, wo die Unterschiede liegen und was ich daraus lernen kann.
Was waren Deine Aufgaben?
Stefan: Zu meinen Aufgaben gehörte es, die Inhalte der Vorlesungen zu strukturieren sowie den Studienplan, die Literatur, die Hausarbeitstermine und die Prüfungsleistungen, die sich geändert haben, zu aktualisieren.
Außerdem habe ich die Professorin bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt, also für wissenschaftliche Arbeiten zugearbeitet, Master- und Doktorarbeiten hinsichtlich der Form Korrektur gelesen, ein Seminar geplant, um den Austausch unter den Studentinnen und Studenten zu fördern und stand als Ansprechpartner für Fragen rund um das Studium zur Verfügung.
Klingt nach viel Abwechslung! Was war rückblickend Dein Highlight während der Zeit?
Stefan: Die Arbeit in englischer Sprache hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mein größtes Highlight war aber die Organisation eines ganztägigen Seminars mit Studentinnen und Studenten der Nelson Mandela University aus dem Studiengang Public Management und einer Exkursionsgruppe anderer RIA2, die aus Baden-Württemberg zu Besuch waren und mit denen wir in Austausch getreten sind.
Wie hast Du Deine Freizeit verbracht?
Stefan: An den Wochenenden konnte ich das Land erkunden und an sehr schönen Stränden surfen gehen. Gegen Ende habe ich noch Urlaub drangehangen und eine Safari gemacht.
Würdest Du eine Fremdausbildung im Ausland empfehlen?
Stefan: Ich kann eine Fremdausbildung im Ausland sehr empfehlen! Vor allem in einem nicht deutschsprachigen Land, da ich gelernt habe, mit alltäglichen und neuen Situationen in einer Fremdsprache umzugehen. Der organisatorische Aufwand für ein Praktikum im Ausland ist nicht zu unterschätzen, aber es lohnt sich sehr.
In meiner zweiten Arbeitswoche drehte sich vieles um die Kreativität. Hierüber habe ich mich besonders gefreut. Wer die Verwaltung kennt, weiß auch, dass die Verwaltung überwiegend rechtliche Aufgabengebiete mit sich bringt. Natürlich gefällt mir das sehr, dennoch ist die kreative Seite der Verwaltung eine schöne Abwechslung, bei der man gestaltend tätig werden kann.
Ich wurde beauftragt ein Plakat für den dualen Studiengang „Allgemeine Verwaltung“ zu gestalten. Nach einigen Anläufen habe ich gute Exemplare anfertigen können. Das Endergebnis werdet ihr sicherlich bald auch sehen können!
Weiterhin erhielt ich in der Woche die Aufgabe, mir Gedanken um neue Reels zu machen. So habe ich mir zwei Konzepte überlegt und diese ausgearbeitet. Ich schrieb ein Skript, machte entsprechende Pläne zu den Drehorten, den Personen, die mitmachen und kümmerte mich um Zeitpläne, E-Mailverkehr und vieles mehr. Inhaltlich kann ich euch leider keinen Einblick geben, da das Ganze noch abschließend organisiert sowie abgedreht werden muss. Dennoch kann ich hierzu sagen: Es war super! Es hat sehr viel Spaß gemacht, sich um eine solche Aufgabe von Anfang bis (fast) zum Ende zu kümmern.
Weiterhin hatte ich wieder das Glück bei Dreharbeiten für ein neues Reel für unseren Instagram-Account dabei zu sein. Falls ihr euch an meinen Blogartikel erinnern könnt, dann wisst ihr wie viel Spaß solche Dreharbeiten machen können! Die Dreharbeiten beanspruchten einen Vormittag. Angefangen haben wir damit, Fotos von den entsprechenden Personen zu schießen für unseren Instagram-Account. Auch verschiedene Szenen wurden abfotografiert. Die verschiedenen Szenen mit dem Protagonisten wurden abgefilmt und werden aktuell weiterbearbeitet. Auch hier dürft ihr gespannt sein, was bald auf euch zukommt!
Neben den genannten Aufgaben konnte ich mich natürlich mit weiteren Tätigkeiten auseinandersetzen. So kümmere ich mich zum Beispiel um die Aktualisierung des Karriereportals. Es werden also die gelisteten Dienststellen und Ausbildungsberufe auf der Karriereseite auf den neusten Stand gebracht. Hierzu suche ich mir zunächst diejenigen Stellen bzw. Berufe raus, die Aktualisierungsbedarf haben. Weiterhin erstelle ich Vorlagen für die Beiträge für unseren zukünftigen LinkedIn-Account. Auch hier könnt ihr gespannt auf die neuen Beiträge sein!
Ebenfalls durfte ich anderweitig tätig werden. Hierzu werde ich euch im nächsten Blogbeitrag mehr berichten!
Hi, ich bin Yara, 20 Jahre alt und studiere „Verwaltungswissenschaft“ beim Land Niedersachen.
Ursprünglich komme ich aus der Stadt Geestland, die im Norden von Niedersachsen liegt. Vor einem Jahr bin ich dann nach Hannover gezogen, um mein duales an der Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen (HSVN) zu beginnen.
Warum hast du dich für das Studium entschieden?
Das duale Studium beim Land Niedersachen ermöglicht einen Einblick in viele Bereiche der Verwaltung und bietet ein weites Spektrum an Aufgaben in der Behörde. Mir gefällt die Vielseitigkeit und die Aussichten auf einen Arbeitsbereich, der mir liegt und mir Spaß macht.
Derzeit absolvierst Du deine Praxisphase im Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg (ArL LG) in der Geschäftsstelle Bremerhaven. Was sind dort Deine Aufgaben?
Ich unterstütze das Amt für regionale Landesentwicklung im Bereich der Förderung der ländlichen Struktur und darf meine Kolleginnen und Kollegen bei der Umsetzung von vielen Projekten begleiten.
Besonders viel Spaß macht mir die Zusammenarbeit im Team und der Austausch bzw. Kontakt mit Antragstellerinnen und Antragstellern. Zusätzlich ist die Arbeit im ArL LG total durch die individuellen Projekte und Inaugenscheinnahmen vor Ort total abwechslungsreich.
Wem würdest du das Studium empfehlen und warum?
Ich würde jedem das Studium beim Land Niedersachen empfehlen, der einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag bevorzugt und in mehreren, verschiedenen Bereichen tätig sein möchte.
Was ist Dein Ausgleich zum Studium bzw. zur Arbeit?
Einen Ausgleich finde ich durch Sport, Freizeit mit Freunden und der Familie und Spaziergänge mit meinem Hund.
Ein duales Studium, vielfältige Stationen in der Verwaltung und heute direkt am Puls politischer Entscheidungen: Unser Kollege gibt Einblicke in seinen Weg in die Staatskanzlei und in die abwechslungsreiche Arbeit in der Pressestelle.
Vom dualen Studium zur Staatskanzlei
Sein Weg begann mit dem dualen Studium „Allgemeine Verwaltung“ beim Landkreis Gifhorn. „Ich wollte gerne ein Studium absolvieren, das Praxis und Theorie verbindet, um früh Berufserfahrung zu sammeln. Außerdem war mir ein krisenfester Arbeitgeber wichtig“, erzählt er. Schon durch seinen Vater, der ebenfalls beim Land Niedersachsen arbeitet, wusste er, welche Vor- und Nachteile der öffentliche Dienst mit sich bringt.
Nach dem Studium zog es ihn nach Hannover: „Dort gibt es durch die Vielzahl an Behörden einfach mehr Entwicklungsmöglichkeiten.“ Zunächst arbeitete er im Landesamt für Statistik Niedersachsen im Personalbereich und im Inneren Dienst, bevor er 2021 in die Staatskanzlei wechselte. Der besondere Reiz: Hier direkt an politischen Themen mitwirken zu können.
Aus den Praxisphasen des Studiums hat er vor allem eine Erkenntnis mitgenommen: Verwaltung ist unglaublich vielfältig – eine Erfahrung, die ihn bis heute prägt.
Ein Blick hinter die Kulissen der Pressestelle
Heute arbeitet er in der Pressestelle der Staatskanzlei – und dort gleicht kaum ein Tag dem anderen. Er ist zuständig für den Haushalt der Pressestelle, organisiert Veranstaltungen und Kampagnen des Landes Niedersachsen mit, wertet Medienberichte aus und bearbeitet Kleine und Große Anfragen des Landtags.
Besonders Freude bereitet ihm die Organisation größerer Veranstaltungen, die er gemeinsam mit dem Protokoll-Team der Staatskanzlei auf die Beine stellt. Ein Highlight: Das Jahr 2022/2023, in dem Niedersachsen den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) innehatte. „Wir haben in dieser Zeit zahlreiche Sitzungen an verschiedenen Orten – von Berlin über Brüssel bis Herrenhausen – organisiert und vorbereitet. Das war intensiv, aber auch sehr spannend.“
Für die Arbeit in der Pressestelle braucht es einiges an Kompetenzen: „Eine gute Ausdrucksfähigkeit, Flexibilität und die Fähigkeit, auch unter Zeitdruck strukturiert zu arbeiten, sind besonders wichtig.“
Sicherheit, Vielfalt und Motivation
Was ihn an der Arbeit beim Arbeitgeber Niedersachsen besonders überzeugt, ist die Kombination aus Sicherheit und Vielfalt: „Man hat die Möglichkeit, sich ständig weiterzuentwickeln und neue Themen kennenzulernen.“
Motivation zieht er vor allem daraus, dass seine Arbeit sichtbar wird – etwa durch Kampagnen wie zuletzt zum Geburtstag des Grundgesetzes. „So kann ich aktiv dazu beitragen, politische Themen transparent zu machen.“
Auch die Arbeitsatmosphäre in der Staatskanzlei beschreibt er als sehr positiv: kollegial, eng vernetzt und geprägt vom regelmäßigen Austausch.
Blick nach vorn – und ein Rat an Nachwuchskräfte
Für die Zukunft sieht er zahlreiche Möglichkeiten: neue Themenbereiche, aber auch den Aufstieg in den ehemals höheren Dienst.
Und was rät er jungen Menschen, die über ein duales Studium in der Verwaltung nachdenken? „Es ist eine sehr gute Möglichkeit, früh praktische Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig ein fundiertes Studium zu absolvieren. Wer sich für Verwaltung und gesellschaftliche Themen interessiert und einen krisenfesten Arbeitgeber sucht, sollte den Weg auf jeden Fall in Betracht ziehen.“
Wenn er die Arbeit in der Pressestelle in drei Worten beschreiben müsste, wären es:
Hey, ich bin Lena 31 Jahre und absolviere zurzeit eine Ausbildung zur Regierungssekretärin beim Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung. Zurzeit befinde ich mich in meiner letzten Praxisstation beim MI bevor es im November zum Abschlusslehrgang nach Bad Münder geht.
Dein Werdegang hat dich nicht direkt in die Verwaltung geführt, warum hast du dich am Ende doch für die Ausbildung entschieden?
Das stimmt, ich habe nach meinem Abitur und meinem Auslandsjahr in Australien, erst eine Ausbildung zur Hotelfachfrau absolviert, musste aber auf Grund von Corona meine Pläne, auf die AIDA zu gehen, leider canceln. Deshalb habe ich danach über drei Jahre in einer Facharztpraxis die Büroorganisation gemacht und mich innerhalb dieser Zeit, dazu entschlossen noch eine Ausbildung im „Büro“ zu machen um weitere Aufstiegsmöglichkeiten zu haben. Durch Recherche bin ich auf die Ausbildung der Regierungssekretäranwärterin gestoßen und habe mich im MI beworben und glücklicherweise einen Platz zur Ausbildung bekommen.
Regierungssekretäranswärterin klingt interessant kannst du mir erzählen wie die Ausbildung aufgebaut ist?
Die Ausbildung ist Blockweise aufgebaut, zuerst findet der Grundlehrgang für ca. 3 Monate in Bad Münder statt, im Anschluss geht es für ca. 1 Jahr in die Behörde. In der Behörde durchläuft man ca. 5 Stationen und zum Schluss findet der Abschlusslehrgang für ca. 7 in Bad Münder statt.
Und was gefällt dir an deiner Ausbildung besonders gut?
Die Vielfalt der Aufgaben hat mir am besten gefallen, jeder Tag war anders und ich konnte viel Neues lernen. Jede meiner Stationen hatte seine eigenen spannenden Herausforderungen und Einblicke. Dadurch ist die Ausbildung sehr abwechslungsreich und man bekommt in der kurzen Zeit viele Eindrücke. Es ist außerdem schön zu wissen das viele Aufgaben oft einen direkten Einfluss auf das Leben der Bürgerinnen und Bürger hat.
Wem würdest du die Ausbildung empfehlen?
Allen und die gerne Verantwortung übernehmen und die strukturiert arbeiten wollen. Für Menschen mit Interesse an Verwaltung, Recht und Politik ist die Ausbildung auch gut geeignet.
Quereinstieg in die Verwaltung? Für viele klingt das zunächst nach einem großen Schritt in eine völlig neue Welt – von Akten und Paragrafen. Doch für Sirin Karabulut war genau dieser Schritt die Chance, ihre bisherigen Erfahrungen mit einer neuen beruflichen Perspektive zu verbinden. Heute arbeitet sie bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – und erzählt, wie ihr der Einstieg gelungen ist.
Ein bunter Werdegang mit Sinn für Struktur
Bevor Sirin in die Landesverwaltung wechselte, studierte sie Sozialwissenschaften und arbeitete anschließend in der kommunalen Verwaltung. Dort lernte sie erste Verwaltungsprozesse und Strukturen kennen. Danach führte sie ihr Weg zum IQ Netzwerk Niedersachsen, wo sie im Bereich Wissensmanagement und Öffentlichkeitsarbeit tätig war.
„Diese Tätigkeit hatte zwar keinen direkten Verwaltungsbezug“, erzählt Sirin, „aber sie hat mir viel über Kommunikation, Organisation und Netzwerkarbeit beigebracht.“
Der Wunsch nach neuen Herausforderungen und langfristiger Entwicklung führte sie schließlich in den öffentlichen Dienst:
„Mich hat die Vielfalt der Aufgaben überzeugt – und die Stabilität, die der öffentliche Dienst bietet. Die Stelle passte einfach perfekt zu dem, was ich gesucht habe.“
Von Interamt zur Landesbehörde – der Bewerbungsprozess
Fündig wurde Sirin über das Portal Interamt. Den Bewerbungsprozess beschreibt sie als transparent und klar strukturiert – und das, obwohl es für sie Neuland war:
„Für mich als Quereinsteigerin war es natürlich eine neue Erfahrung, aber keine komplizierte. Alles war sehr gut erklärt und die Abläufe nachvollziehbar. Ich fand es spannend und aufregend.“
Besonders überrascht war sie in den ersten Tagen über die offene und hilfsbereite Atmosphäre im Team:
„Ich hatte erwartet, dass die Strukturen sehr formell sind – aber der Umgang war wirklich kollegial und freundlich. Das hat den Einstieg enorm erleichtert.“
Abwechslungsreicher Arbeitsalltag mit Sinn
Heute arbeitet Sirin in der Personalstelle der Landesbehörde. Ihr Aufgabenfeld ist breit gefächert:
Sie betreut unter anderem den Betriebsdienst, begleitet Stellenbesetzungs- und Einstellungsverfahren, kümmert sich um Ausbildungsangelegenheiten sowie die Unfallsachbearbeitung.
Darüber hinaus verantwortet sie den Bereich Marketing – etwa die Organisation und Durchführung von Messeauftritten.
„Gerade diese Kombination aus Personalarbeit und kreativen Aufgaben gefällt mir besonders gut“, sagt Sirin.
Ihre bisherigen Erfahrungen aus Studium und Öffentlichkeitsarbeit kommen ihr dabei zugute:
„Mein Studium hat meinen Blick für Zusammenhänge geschärft. Außerdem helfen mir meine Kommunikations- und Organisationsfähigkeiten enorm im Arbeitsalltag.“
Unterstützung und Weiterbildung – Schritt für Schritt wachsen
Der Einstieg in die Personalstelle bedeutete für Sirin viel Neues – doch sie fühlte sich von Anfang an gut begleitet:
„Es gab Fortbildungen speziell für Quereinsteigerinnen und Schulungen im Personalbereich, die mir sehr geholfen haben.“
Zudem stand ihr eine Kollegin als feste Ansprechpartnerin zur Seite.
„Wir hatten eine Art Checkliste mit allen wichtigen Themen und Zuständigkeiten. So wusste ich immer, an wen ich mich wenden konnte.“
Auch das Team spielte eine große Rolle: „Ich konnte jederzeit Fragen stellen und bekam immer Unterstützung – das war wirklich Gold wert.“
Motivation, Entwicklung und ein Blick nach vorn
Was ihr heute am meisten Freude bereitet?
„Die Vielseitigkeit meiner Arbeit – und das Gefühl, etwas Sinnvolles beizutragen. Außerdem macht die Zusammenarbeit im Team einfach Spaß.“
Besonders stolz ist Sirin darauf, wie sie sich in kurzer Zeit fachlich entwickelt hat:
„Am Anfang war vieles neu. Heute kann ich viele Aufgaben selbstständig übernehmen – das zeigt mir, wie sehr ich gewachsen bin.“
Für die Zukunft hat sie klare Ziele:
„Ich möchte meine Kenntnisse im Verwaltungsbereich weiter ausbauen und mich fachlich spezialisieren. Langfristig kann ich mir auch vorstellen, mehr Verantwortung zu übernehmen.“
Und sie bleibt neugierig:
„Jedes neue Thema bringt neue Einblicke mit sich – das gefällt mir besonders.“
Sirins Tipp für alle, die über einen Quereinstieg nachdenken
„Learning by doing! Traut euch einfach. Auch ohne Verwaltungshintergrund kann man hier sehr gut Fuß fassen. Wichtig ist, offen zu bleiben und Neues zu lernen.“
Geduld, Lernbereitschaft und Teamgeist sind für sie die entscheidenden Eigenschaften:
„Vieles lernt man mit der Zeit – entscheidend ist, dass man Fragen stellt und sich aktiv einbringt.“
Was sie am Arbeiten beim Arbeitgeber Niedersachsen besonders schätzt?
„Die gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, sichere Rahmenbedingungen und die Möglichkeit, sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln. Und natürlich: Man arbeitet an Aufgaben, die gesellschaftlich relevant sind – das motiviert ungemein.“
Fazit
Sirin zeigt: Der Quereinstieg in die Landesverwaltung kann ein echter Gewinn sein – nicht nur für die Mitarbeitenden, sondern auch für die Verwaltung selbst. Mit Offenheit, Lernbereitschaft und Unterstützung des Teams kann der Wechsel in den öffentlichen Dienst der Start in eine erfüllende und sinnstiftende Karriere sein.
Wie kommt man aus Brasilien ins niedersächsische Innenministerium?
„Mit ganz viel Motivation, Mut – und To-do-Listen! Ich heiße Carol, bin 33 Jahre alt, lebe seit 2010 mit meinem Mann und zwei Hunden in Deutschland. Ich arbeite seit Kurzem im niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport im Bereich Digitalisierung. Dass ich heute hier sein darf, erfüllt mich mit großem Stolz – denn mein Ziel war es schon lange, dem Staat zu dienen. Nach meiner Einbürgerung habe ich meinem Mann im Neuen Rathaus gesagt: ‚Ich will verbeamtet werden.‘ Und jetzt bin ich auf dem besten Weg dahin! Mein Traum wird gerade zur Wirklichkeit.“
Wie war dein Weg in die Verwaltung – gerade auch als Frau mit Migrationsgeschichte?
„Ganz ehrlich? Der Anfang war nicht einfach. Ich hatte oft das Gefühl, dass mein Deutsch nicht gut genug ist – gerade für die Verwaltung. Doch die Menschen im Bewerbungsprozess waren unglaublich geduldig und offen. Mein Weg in die Verwaltung begann mit der Bewerbung um ein Stipendium an der Hochschule. Im Assessment Center wurde ich bestärkt: ‚Du gehörst hierher.‘ Das hat mir Mut gemacht. Mein duales Studium in Verwaltungsinformatik beim Land Niedersachsen war vor allem am Anfang sehr herausfordernd – die Sprache, die Fachbegriffe… Aber ich habe nicht aufgegeben, mich reingekniet. Und am Ende stand da trotz Startschwierigkeiten eine richtig gute Abschlussnote.“
Du arbeitest heute im Projektmanagement für Digitalisierung. Wie fühlt sich das an?
„Es ist ein Wahnsinnsgefühl! Ich gestalte die digitale Transformation im öffentlichen Dienst mit – und sehe, wie durch meine Arbeit echte Veränderungen angestoßen werden. Die Arbeit im Bereich Digitalisierung im öffentlichen Dienst gibt mir das Gefühl, aktiv zur Modernisierung unseres Staates beizutragen. Ich betreue mittlerweile ein eigenes Projekt und verantworte den Bereich Statistik. Mein IT-Hintergrund hilft mir sehr, auch wenn ich selbst nicht programmiere. Ich trage Verantwortung, entwickle neue Ideen – das macht Spaß und gibt mir Sinn.“
Was hat dir auf deinem Weg besonders geholfen?
„Ganz klar: Organisation. Ich liebe To-do-Listen! Neben meinem Vollzeitjob studiere ich aktuell berufsbegleitend ‚Digitale Transformation‘ im Master. Es ist manchmal viel, aber mit Struktur und Leidenschaft geht es. Und: Ich habe mich nie von Zweifeln aufhalten lassen – auch nicht von sprachlichen Hürden. Ich habe gelernt, dass jede/-r wachsen kann. Fachtexte lesen, über Themen sprechen – das hat meine Sprache und mein Selbstbewusstsein gestärkt.“
Was würdest du anderen Menschen mit Migrationsgeschichte sagen, die überlegen, sich beim Land Niedersachsen zu bewerben?
„Bitte traut euch! Der öffentliche Dienst braucht eure Perspektiven. Vielfalt macht uns stärker. Ich weiß, wie es sich anfühlt, das Gefühl zu haben, man müsse sich doppelt beweisen. Aber: Jede Person bringt etwas Einzigartiges mit. Kulturelle Unterschiede sind ein Gewinn – kein Hindernis. Vielfalt bringt unterschiedliche Perspektiven ein und sorgt für gerechtere, ausgewogenere Entscheidungen. Wenn verschiedene Kulturen und Erfahrungen zusammenkommen, entsteht Innovation – und genau das braucht der öffentliche Dienst, um sich weiterzuentwickeln und wirklich inklusiv zu werden.
Und es gibt so viele Unterstützungsangebote: Sprachkurse, Beratung, … Was mir sehr geholfen hat, war das Lesen von Fachtexten und das Sprechen über die Themen – das schult nicht nur die Sprache, sondern auch die fachliche Ausdruckskraft.“
Du warst auch Teil der Kampagne „Vielfalt öffentlicher Dienst“. Wie war das für dich?
„Das war ein absoluter Herzensmoment und eine unvergessliche Erfahrung! Ich durfte mit meiner Geschichte andere Menschen erreichen, motivieren, inspirieren.
Ich wollte zeigen: Ja, ihr habt eine Stimme und ihr gehört hierher – auch in die Verwaltung. Der öffentliche Dienst ist für alle da. Wenn du etwas bewegen willst, dann ist das genau der richtige Ort für dich. Hab keine Angst, den ersten Schritt zu machen – du hast so viel zu geben!
Und ich habe gemerkt: Viele fühlen sich dadurch gesehen. Ich habe Nachrichten bekommen von Menschen, die sich dank meines Videos beworben haben – das hat mich tief berührt. Als Kind wollte ich Schauspielerin werden – da war das Video auch ein kleiner Kindheitstraum, der wahr wurde!“
Und wie sieht deine Zukunft im öffentlichen Dienst aus?
„In fünf Jahren bin ich – hoffentlich – verbeamtet, vielleicht Mama, vielleicht auf dem Weg zur Promotion in Cybersicherheit. Ich bin dankbar, dass ich hier als Frau, Migrantin und künftige Mutter im öffentlichen Dienst eine stabile, wertschätzende Karriere aufbauen kann, ohne Benachteiligung sondern mit echten Perspektiven. Und wenn ich etwas ändern dürfte? Dann würde ich sofort alles digitalisieren – keine Papierberge mehr! Aber bis dahin arbeite ich mit vollem Einsatz an der Veränderung.“
Deine letzte Botschaft an alle, die noch zögern?
„Wenn ich es geschafft habe, schaffst du das auch. Der öffentliche Dienst ist für alle da – auch für dich. Lass dich nicht von der Sprache oder kulturellen Unterschieden abschrecken. Du musst dich nicht verbiegen. Dein Weg, deine Geschichte, deine Stimme: Sie zählen. Unser Staat braucht Menschen wie dich – genau so, wie du bist.“
Hi, ich bin Rabea, 23 Jahre alt und durfte in den vergangenen drei Monaten meine Praxisphase im Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport verbringen.
Ich studiere im zweiten Jahr „Allgemeine Verwaltung“ an der HSVN in Hannover und starte gerade frisch ins sechste Trimester.
Ich bin nicht nur Studentin bzw. Anwärterin, sondern auch die Vorsitzende der Jugend- und Auszubildendenvertretung des Innenministeriums.
Gemeinsam mit den anderen Gremiumsmitgliedern setze ich mich für die Belange der knapp 400 Regierungsinspektor- sowie Regierungssekretär-Anwärterinnen und -Anwärter ein.
Während der vergangenen Praxisphase durfte ich das Referat 13, das für den Haushalt und die mittelfristige Planung zuständig ist, tatkräftig unterstützen.
Ende und Anfang eines Jahres sind immer spannende Zeiten im Haushaltsbereich, da der vorjährige Haushalt abgeschlossen wird, die Ausführung des diesjährigen Haushalts anläuft und die Planung des nächstjährigen Haushalts beginnt. Haushalt besteht übrigens nicht nur aus Excel-Tabellen und Zahlen, sondern auch aus einem regen Austausch mit den anderen Referaten und Fachbereichen.
Wusstest du, dass der Niedersächsische Haushalt 2025 über 44 Milliarden Euro umfasst? Selbst nach drei Monaten habe ich mich noch nicht an die Dimensionen der Beträge gewöhnt.
Übrigens war das schon die zweite Praxiszeit während meines Studiums und die dritte Landesbehörde, in die ich hineinschnuppern durfte.
Zuvor war ich schon im Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hannover und dem Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und regionale Entwicklung. Mal schauen, wo es mich als nächstes hin verschlägt.
Wenn wir morgens ins Auto steigen, mit dem Fahrrad unterwegs sind oder Waren durch das Land transportiert werden, denken die wenigsten darüber nach, was im Hintergrund alles passieren muss, damit diese Wege sicher und verlässlich funktionieren. Doch genau dafür gibt es in Niedersachsen eine Behörde, die jeden Tag Verantwortung übernimmt: die NLStBV.
Ihr Auftrag ist so klar wie groß: Mobilität sichern und Zukunft ermöglichen.
Viel mehr als nur Straßenbau
Natürlich plant, baut und unterhält die NLStBV Bundes- und Landesstraßen. Sie kümmert sich um Brücken und Tunnel und entwickelt das Radwegenetz weiter. Doch das ist längst nicht alles.
Zu den Aufgaben zählen unter anderem auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur, Tätigkeiten als Luftfahrt- und Sicherheitsbehörde, umfangreiche Planfeststellungsverfahren sowie große Infrastruktur- und Energieleitungsprojekte. Der Verantwortungsbereich ist genauso vielfältig wie das Know-how der Fachkräfte, die hier beschäftigt sind.
Arbeit mit Wirkung für Millionen – Für wen wird hier eigentlich gearbeitet?
Kurz gesagt: für alle. Für Pendlerinnen und Pendler. Für Familien. Für Unternehmen. Für Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei.
Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist die Grundlage für wirtschaftliche Stärke, Sicherheit und Lebensqualität in Niedersachsen. Jede Investition, jede Sanierung und jeder Neubau hat direkte Auswirkungen auf den Alltag von Millionen Menschen.
Verantwortung endet nicht mit dem Abschluss eines Bauprojektes
Ein besonderes Merkmal der Behörde: Sie denkt langfristig. Von der ersten Planung über den Bau bis hin zur späteren Unterhaltung bleibt die Verantwortung häufig bestehen. Wenn beispielsweise eine Ortsdurchfahrt modernisiert wird, geht es um weit mehr als Asphalt. Verkehrsführung, Sicherheit, Umweltaspekte und die Abstimmung mit Kommunen und Versorgungsträgern spielen eine Rolle. Häufig werden im Zuge dessen auch Leitungen erneuert oder zusätzliche Maßnahmen umgesetzt. So entstehen Lösungen, die langfristig tragen.
Aktuelle Herausforderungen
Viele Brücken erreichen aktuell das Ende ihrer Lebensdauer und müssen ersetzt werden. Gleichzeitig wächst der Anspruch an moderne, sichere und nachhaltige Verkehrswege. Parallel dazu treiben Planfeststellungsverfahren wichtige Energieprojekte voran.
Diese Herausforderungen verlangen nicht nur Ingenieurwissen, sondern auch Organisationstalent, wirtschaftliches Denken und rechtliche Kompetenz.
Eine Behörde, viele Berufe
Gerade weil die Aufgaben so vielfältig sind, arbeiten hier Menschen mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Bauingenieurinnen und Bauingenieure, Techniker, Juristinnen, Verwaltungsfachleute, IT-Expertinnen, Fachkräfte im Bereich Elektromobilität, Hafen oder Luftfahrt – sie alle tragen dazu bei, dass Projekte erfolgreich umgesetzt werden.
Und sie alle arbeiten an einem gemeinsamen Ziel: Niedersachsen mobil zu halten.
Zusammenarbeit als Schlüssel
Gute Ergebnisse entstehen dort, wo Menschen ihr Wissen teilen. Die NLStBV setzt auf Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung und darauf, Verantwortung gemeinsam zu tragen. Unterschiedliche Perspektiven sind gewollt – denn sie führen zu besseren Lösungen.
Arbeitgeber Niedersachsen: sicher und sinnstiftend
Neben spannenden Aufgaben bietet die NLStBV verlässliche Rahmenbedingungen. Tarifgebundene Bezahlung, zusätzliche Leistungen, planbare Arbeitszeiten, 30 Urlaubstage und Angebote rund um Gesundheit und Vereinbarkeit schaffen Stabilität. Gleichzeitig eröffnen sich immer wieder neue Entwicklungsmöglichkeiten.
Viele entscheiden sich ganz bewusst für diese Mischung aus Sicherheit und Gestaltungsspielraum.
Hi, ich bin Gernus, 28 Jahre alt, komme aus dem Osnabrücker Land und arbeite beim Regionalen Landesamt für Schule und Bildung (RLSB) Osnabrück. Ich habe 2025 meine Ausbildung zum Verwaltungswirt abgeschlossen und arbeite nun im Bereich „Nichtlehrendes Personal“.
Jeder Bereich hatte seine eigenen Herausforderungen
Neben dem Bereich „Nichtlehrendes Personal“ habe ich in meiner Ausbildung noch vier weitere Praxisabschnitte bei uns im Haus kennengelernt. Jeder Bereich hatte seine eigenen Herausforderungen, was die Ausbildung sehr abwechslungsreich gestaltet hat. Diese Abwechslung hat dafür gesorgt, dass ich gut entscheiden konnte in welchem Bereich ich überhaupt arbeiten möchte.
Im Bereich „Nichtlehrendes Personal“ bin ich für Einstellungen, Vertragsänderungen und Personalangelegenheiten des nichtlehrenden Personals an Schulen zuständig. Nichtlehrendes Personal an Schulen sind übrigens u.a. pädagogische Mitarbeiter/-innen, sozialpädagogische Fachkräfte in der schulischen Sozialarbeit, aber auch Schulassistent/-innen.
Dank meiner Tätigkeit beim RLSB habe ich nun die Möglichkeit, Menschen zu helfen, Hindernisse zu überwinden.
Ich habe mich für die Ausbildung beim RLSB entschieden, weil mich ein großes Interesse daran treibt, meine Mitmenschen zu unterstützen. Ich selbst habe auch kurdisch-jesidische Wurzeln und habe bereits früh gemerkt, wie erfüllend es ist, anderen zu helfen, sprachliche Barrieren zu überwinden und beim Ausfüllen von Dokumenten sowie bei bürokratischen Vorgängen zu unterstützen. Durch meine Tätigkeit beim RLSB habe ich nun die Möglichkeit, Menschen dabei zu helfen, diese Hindernisse zu überwinden und den Aufbau wertvoller fachlicher Kompetenz im Bereich Migration, Sprachförderung und sozialer Teilhabe zu ermöglichen.
An meiner Ausbildung ist vor allem besonders, dass man die Ausbildung im Beamtenverhältnis absolviert.
An meiner Ausbildung ist vor allem besonders, dass man die Ausbildung im Beamtenverhältnis absolviert. Das heißt, ich wurde gleich zu Beginn der Ausbildung zum Beamten auf Widerruf ernannt. Die Verbeamtung hat mir von Beginn an ein Gefühl der Sicherheit gegeben und war ein Grund, warum ich mir für die Ausbildung zum Verwaltungswirt entschieden habe.
Eine weitere Besonderheit der Ausbildung ist die Länge von zwei Jahren. Vergleichbare Ausbildungen gehen mit drei Jahren oft ein Jahr länger. Durch die zwei jährige Ausbildung bin ich allerdings schneller fertig und werde dadurch natürlich auch früher voll eingesetzt und bezahlt.
Durch die gemeinsame Zeit in Bad Münder haben sich viele Freundschaften entwickelt, die über die Lehrgänge hinaus Bestand haben.
Die Ausbildung teilt sich übrigens in 3 Bereiche auf, nach einem kurzen Start im RLSB ging es für mich für drei Monate zum Grundlehrgang nach Bad Münder. Dort finden die Theorieblöcke der Ausbildung statt. Im Anschluss an den Grundlehrgang war ich für 12 Monate im RLSB eingesetzt und habe verschiedene Bereiche durchlaufen. Zum Ende der Ausbildung ging es nochmal für 8 Monate nach Bad Münder zum Abschlusslehrgang.
Auch wenn Bad Münder für viele vielleicht abschreckend klingt, muss man sich keine Sorgen machen. Die Unterbringung und Verpflegung werden einem während der gesamten Zeit gestellt und da man zusammen mit dem ganzen Jahrgang vor Ort ist, wird es auch nicht langweilig. Ganz im Gegenteil, durch die gemeinsame Zeit haben sich viele Freundschaften entwickelt, die über die Lehrgänge hinaus Bestand haben.
Sport und Zeit mit Freunden und Familie ist für mich ein wichtiger Ausgleich
Das Arbeiten beim RLSB macht für mich hauptsächlich das Miteinander aus. Bei uns gibt es Menschen aus vielen Kulturen, was immer zu einem regen Austausch führt. Jeder Tag bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich, hierdurch wird das Arbeiten nie langweilig.
Ein wichtiger Ausgleich neben dem Sport ist für mich vor allem die Zeit, die ich mit meinen Freunden und meiner Familie verbringe – so kann ich am besten abschalten.
Hey, mein Name ist Lise, ich bin 21 Jahre alt und ich absolviere derzeit meine vierte Praxiszeit hier beim Referat 14 im Niedersächsischen Innenministerium. Eigentlich komme ich aus Osnabrück und studiere dort an der Hochschule Allgemeine Verwaltung. Ab September bin ich schon im fünften Semester! Die Zeit vergeht wirklich schnell.
Darum habe ich mich für das duale Studium entschieden
Lange Zeit wusste ich nicht, was ich nach dem Abi machen möchte. Mich haben viele verschiedene Bereiche interessiert, jedoch konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, später einmal in diesen Bereichen zu arbeiten. Beim Studiengang Allgemeine Verwaltung hat mich besonders gecatched, dass sowohl rechtliche als auch wirtschaftliche und soziale Studieninhalte vermittelt werden. So habe ich viel Abwechslung im Studium. Auch die vielen unterschiedlichen Praxiszeiten in verschiedenen Behörden finde ich super. Zum einen bekommt man einen Eindruck davon, welche Möglichkeiten man nach dem Studium hat, zum anderen kann man das Gelernte aus der Hochschule direkt praktisch anwenden. Zudem wusste ich schon immer, dass ich lieber eine Bürotätigkeit nachgehen möchte, als draußen unterwegs zu sein.
Das mache ich hier im Referat 14
Während meiner Praxiszeit hier gehöre ich zum Team Nachwuchsgewinnung, bekomme aber auch einen Einblick ins Arbeitgebermarketing. Deshalb darf ich nicht nur bei der Vorbereitung der beiden Ernennungsveranstaltungen und den Personalangelegenheiten helfen, sondern auch Beiträge für Social Media mitgestalten oder Messeequipment beschaffen. Auch bei der Messe „Tag der Niedersachsen“ vom 29. bis 31. August in Osnabrück bin ich als Teil des Messeteams dabei.
Diesen Leuten, würde ich das duale Studium Allgemeine Verwaltung empfehlen
Das Studium kann ich Personen empfehlen, die fachlich breit aufgestellt sein möchten und damit später viele Möglichkeiten bei der Berufswahl haben wollen. Auch für diejenigen, denen eine gute Work-Life-Balance wichtig ist, ist das Land Niedersachsen ein toller Arbeitgeber! Möglichkeiten wie Gleitzeit oder Homeoffice geben mir sehr viel Flexibilität und machen Arbeit und Privatleben gut vereinbar.
So sehen meine Zukunftspläne aus
Mein Ziel für die nahe Zukunft ist erstmal das Studium im nächsten Jahr erfolgreich abzuschließen. Nach dem Studium würde ich gern direkt ins Berufsleben starten, um Berufserfahrung zu sammeln. Doch mir ist es auch wichtig, mich ggf. noch weiter bilden zu können. Deshalb schaue ich schon jetzt, welche Möglichkeiten es gibt, die auf mein Studium aufbauen. Ich könnte mir gut vorstellen, später noch einen Master zu machen oder vielleicht auch als Dozentin in die Lehre zu gehen.
Das mache ich, wenn ich nicht in der Hochschule oder einer Praxisphase bin
In meiner Freizeit bin ich viel unterwegs. Am liebsten verbringe ich Zeit mit meinen Freundinnen und Freunden oder meiner Mannschaft beim Basketballtraining. Und falls ich dann doch mal Ruhe brauche, sitze ich gern in meiner Wohnung, höre einen Podcast – am liebsten True Crime 😊 – und male etwas.
Was ich Euch mit auf den Weg geben möchte:
Freundschaften und ein guter Austausch sind im Studium so viel Wert! Studiert gemeinsam und unterstützt euch gegenseitig, dann macht es gleich viel mehr Spaß. Und vergesst beim Studieren das Feiern nicht!
Was macht einen Arbeitgeber wirklich attraktiv? Sicherheit, spannende Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten sind wichtig, doch immer mehr Menschen suchen vor allem eines: Sinn in ihrer Arbeit. Im Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung kommen all diese Aspekte zusammen.
Arbeiten mit gesellschaftlicher Wirkung
Ob Pflege, Gesundheit, Gleichstellung oder Arbeitsmarkt – die Themen des Ministeriums betreffen das Leben der Menschen in Niedersachsen unmittelbar. Ein besonderer Fokus liegt aktuell auf den Herausforderungen des demografischen Wandels. Wie kann eine älter werdende Gesellschaft gut versorgt werden? Welche Lösungen braucht es für den Fachkräftemangel? Und wie können soziale Strukturen nachhaltig gestärkt werden?
Die Antworten darauf entstehen genau hier. Gemeinsam mit engagierten Mitarbeitenden, die aktiv an der Zukunft des Landes mitarbeiten.
Vielfältige Aufgaben statt starre Routinen
Die Arbeit im Ministerium ist geprägt von Abwechslung. Unterschiedlichste Themenfelder sorgen dafür, dass kein Arbeitsalltag dem anderen gleicht. Gerade in Bereichen wie der Öffentlichkeitsarbeit zeigt sich diese Vielfalt besonders. Mitarbeitende in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kümmern sich hier u.a. um die Kommunikation mit Journalistinnen und Journalisten, um die Organisation und Begleitung von Terminen und Veranstaltungen sowie um die Erstellung von Pressemitteilungen, Grußworten und Publikationen. Im Fokus steht hierbei immer die Aufbereitung komplexer Inhalte für die Öffentlichkeit. Dabei geht es nicht nur um Information, sondern darum, politische Inhalte verständlich und greifbar zu machen.
Teamarbeit als Erfolgsfaktor
Im Sozialministerium arbeitet niemand für sich allein. Viele Themen erfordern eine enge Abstimmung zwischen verschiedenen Fachbereichen. Gerade bei kurzfristigen Anfragen ist der Austausch mit Expertinnen und Experten aus den Referaten entscheidend. Diese Zusammenarbeit ist geprägt von Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung.
Sicherheit und Gestaltungsspielraum
Als Teil des Landesdienstes bietet das Ministerium stabile Rahmenbedingungen und langfristige Perspektiven. Gleichzeitig wird von den Mitarbeitenden mehr erwartet als reine Verwaltung: Hier im Ministerium werden eigene Ideen eingebracht und neue Lösungsansätze entwickelt. Jeder kann hier ein Stück Verantwortung für die Gesellschaft tragen.
Das Ziel ist klar: gesellschaftliche Herausforderungen aktiv gestalten, nicht nur verwalten.
Weiterentwicklung im Fokus
Das Ministerium unterstützt seine Mitarbeitenden dabei, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Es werden laufend sowohl externe als auch interne Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten und regelmäßige Mitarbeitergespräche geführt. So entstehen individuelle Entwicklungspfade innerhalb der Verwaltung.
Ein Arbeitsumfeld, das trägt
Neben den fachlichen Aspekten spielt auch die Arbeitskultur eine zentrale Rolle. Die Zusammenarbeit im Haus wird überwiegend als positiv erlebt. Gemeinsame Veranstaltungen stärken den Zusammenhalt. Zudem sorgen Institutionen wie der Personalrat und die Gleichstellungsbeauftragte dafür, dass die Interessen der Mitarbeitenden gehört werden.
Warum sich ein Einstieg lohnt
Das Sozialministerium Niedersachsen bietet:
sinnstiftende Tätigkeiten mit gesellschaftlicher Relevanz
abwechslungsreiche Aufgaben in vielfältigen Themenfeldern
stabile Rahmenbedingungen im öffentlichen Dienst
Entwicklungsmöglichkeiten und Raum für eigene Ideen
ein offenes und unterstützendes Arbeitsumfeld
Besonders hervorzuheben: Auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger sowie Menschen mit Behinderungen haben hier gute Chancen.
Fazit: Wer einen Job sucht, der nicht nur fordert, sondern auch etwas bewegt, findet im Sozialministerium einen Arbeitgeber mit echter Wirkung.
Klar! Ich bin Gina Brehmer, 25 Jahre alt und komme aus Georgsmarienhütte im Landkreis Osnabrück. Aktuell studiere ich „Allgemeine Verwaltung“ an der Hochschule Osnabrück im 5. Semester.
Warum hast Du Dich für ein Duales Studium entschieden?
Ich habe von 2018 bis 2021 eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Land Niedersachsen absolviert und in dem Beruf zwei Jahre beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in der Strukturförderung gearbeitet.
Irgendwie hatte ich dann aber Lust auf verantwortungsvollere Tätigkeiten. Ich wollte gerne erweiterte Aufgaben ausüben und das ging nur mit einer Tätigkeit im gehobenen Verwaltungsdienst, also musste das Studium oder die Angestelltenprüfung II her - und für mich war das Duale Studium der perfekte, praxisnahe Weg dahin.
Was macht den Studienstandort Osnabrück für Dich besonders?
Osnabrück hat genau die richtige Größe: nicht zu groß, nicht zu klein. Man findet sich schnell zurecht und der Campus hat jede Menge zu bieten.
Du hast schon mehrere Praxisphasen absolviert. Welche Eindrücke sind besonders hängen geblieben?
Meine erste Praxiszeit habe ich beim Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie in Osnabrück im Bereich Zuwendungsrecht absolviert. Diese Praxiszeit hat mir sehr viel Freude bereitet, da ich aufgrund meiner vorherigen Tätigkeit schon mit dem Zuwendungsrecht vertraut war.
Das zweite Praktikum habe ich im Regionalen Landesamt für Schule und Bildung, ebenfalls in Osnabrück, im Bereich „Lehrendes Personal“ abgeleistet.
Im Anschluss an das dritte Semester ging es für mich nach Österreich, wo ich meine Praxiszeit bei der Stadt Wien im Standesamt Ottakring verbracht habe. Dort hat man einen Einblick in die Verwaltungstätigkeit eines anderen Landes bekommen und schnell Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten entdeckt. Die Zeit dort war beruflich, wie privat, wunderbar und hat mich definitiv positiv vorangebracht.
Was macht das Land Niedersachsen für Dich als Arbeitgeber attraktiv?
Ganz klar: Vielfältigkeit und Sicherheit.
Man bekommt durch die Praxisphasen unglaublich viele Einblicke in verschiedene Behörden und Bereiche der Landesverwaltung. Gleichzeitig gibt es Programme wie die Fremdausbildung, die einem ermöglichen, Bundes-, Kommunal- oder sogar internationale Verwaltungsluft zu schnuppern. Das ist schon echt außergewöhnlich.
Und wie stellst Du Dir Dein zukünftiges Berufsleben vor?
Für mein zukünftiges Berufsleben wünsche ich mir einen Arbeitsplatz mit vielfältigen, interessanten Aufgaben und einem Team, mit dem man Spaß hat zusammen zu arbeiten, sodass man gerne zur Arbeit geht.
Wem würdest Du das Studium beim Land Niedersachsen empfehlen?
Ich würde das Studium beim Land Niedersachsen jedem empfehlen, der ein Händchen für rechtliche Themen hat, zudem einen sicheren Job haben möchte und beim größten Arbeitgeber Niedersachsens arbeiten will.
Wie findest Du Deinen Ausgleich zum Studium oder zur Arbeit?
Vor allem durch Sport! Ich gehe ins Fitnessstudio und spiele Tennis. Außerdem liebe ich es, Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen – und zu reisen, so oft es geht.
Hi, ich heiße Anna-Lena, bin 23 Jahre alt und komme aus dem schönen Ostfriesland. Seit September 2023 studiere ich Allgemeine Verwaltung an der Hochschule Osnabrück – und habe mir dort auch gleich ein gemütliches WG‑Zimmer gesucht. Für mich war dieses Studium ein großer Schritt, aber einer, der sich bisher absolut gelohnt hat.
„Für mich war dieses Studium ein großer Schritt, aber einer, der sich bisher absolut gelohnt hat.“
Die Entscheidung für das duale Studium fiel mir tatsächlich leicht. Nach meinem vorherigen Studium im Bereich Grundschullehramt wusste ich schnell: reine Theorie in riesigen Hörsälen ist nicht mein Weg. Mir hat die Praxis gefehlt, der Bezug zur Realität, die Nähe zu Menschen und Aufgaben. Im dualen Studium gefällt mir besonders die Mischung aus Theorie und Praxis. Man hat eine feste Kursgruppe, alles ist persönlicher und man lernt deutlich intensiver. Und vor allem: Man sieht direkt, wofür man das alles später braucht.
Osnabrück - viele Studis und alles gut erreichbar
Osnabrück hat mich als Stadt sofort abgeholt. Sie ist nicht zu groß und nicht zu klein – einfach gemütlich. Alles ist schnell erreichbar, egal ob man zu Fuß unterwegs ist oder den Bus nimmt. Und überall begegnet man Studierenden, was die Stadt unglaublich lebendig macht. Es gibt immer etwas zu erleben oder zu entdecken.
Bisher durfte ich meine Praxisphasen beim NLBV in Aurich, bei der Polizeiinspektion Leer/Emden und beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung im Referat 303 in Hannover absolvieren. Jede Station war anders und hat mir neue Einblicke gegeben. Besonders spannend war für mich die Zeit im Ministerium – Ministeriumsarbeit einmal hautnah mitzuerleben, war wirklich etwas Besonderes.
„Für mich bietet das Land Niedersachsen vor allem zwei Dinge: Sicherheit und Stabilität.“
Für mich bietet das Land Niedersachsen vor allem zwei Dinge: Sicherheit und Stabilität. Aber auch darüber hinaus überzeugt mich die große Bandbreite an möglichen Tätigkeitsfeldern. Nach dem Studium stehen einem viele Türen offen, und gleichzeitig lässt sich Beruf und Privatleben gut vereinbaren – etwas, das mir persönlich sehr wichtig ist.
Wo es später hingehen?Ganz festgelegt habe ich mich noch nicht. Die Ministeriumsarbeit hat mich sehr fasziniert, und ich könnte mir gut vorstellen, später im sozialen Bereich zu arbeiten. Aber auch die Wirtschaftsverwaltung, die ich bei der PI Leer/Emden kennengelernt habe, hat mir gut gefallen. Ich lasse mich da einfach offen inspirieren und schaue, wo es mich hinzieht.
Wem würde ich das duale Studium empfehlen?
Vor allem Menschen, die im öffentlichen Dienst arbeiten möchten und Abwechslung mögen: Verwaltung, Politik, Organisation und Service am Menschen – all das steckt in diesem Studiengang. Wer Freude an strukturiertem Arbeiten hat und gleichzeitig gesellschaftliche Prozesse mitgestalten will, ist hier genau richtig.
Taekwondo als Ausgleich
Seit 17 Jahren mache ich Taekwondo, und das ist für mich der perfekte Ausgleich zu Studium und Arbeit. Bewegung hilft mir, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken.
Florian Wendt hat das Nachwuchsführungskräfteprogramm für Juristinnen und Juristen, eine Art Traineeprogramm der niedersächsischen Landesverwaltung, absolviert. Er leitet derzeit die Stabsstelle Qualitäts- und Beschwerdemanagement im Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung.
Was ist Dein Aufgabenbereich?
Die Stabsstelle für Qualitäts- und Beschwerdemanagement ist Ansprechpartnerin für Bürgerinnen und Bürger sowie für Beschäftige des Ministeriums und des Geschäftsbereichs. Sie nimmt Beschwerden, aber auch Anregungen und Bedenken entgegen.
Wie bist Du auf das Nachwuchsführungskräfteprogramm aufmerksam geworden?
Ich habe im Referendariat bereits meine Verwaltungsstation im Niedersächsischen Innenministerium absolviert und wurde in diesem Zusammenhang auf das Programm aufmerksam.
Warum hast Du Dich dazu entschieden, dass Nachwuchsführungskräfteprogramm zu absolvieren?
Das Programm bietet Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern die Möglichkeit, innerhalb der ersten Berufsjahre ganz unterschiedliche, vielfältige Aufgaben und Dienstposten zu übernehmen, das hat mich begeistert.
Was ist besonders an dem Programm?
Die Nachwuchsführungskräfte werden in der ganzen Breite der Landesverwaltung eingesetzt, sodass man die Möglichkeit erhält, herauszufinden, welche Aufgaben und Rollen einem persönlich gut liegen. Das berufsbegleitende Fortbildungsprogramm erlaubt außerdem einen intensiven Austausch und die Vernetzung mit anderen Nachwuchsführungskräften, sodass man schnell eine Vielzahl von Ansprechpartnerinnen und -partnern findet, die bei beruflichen Herausforderungen ein offenes Ohr und einen guten Ratschlag für einen haben.
Welche Benefits bietet das Programm?
Die Fortbildungen sind wirklich gut, insbesondere die zum Thema „Führung“. Man wird von Beginn an mit verantwortungsvollen Tätigkeiten betraut, ernst genommen, gefordert und gefördert. Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Studienfahrten nach Brüssel und Berlin, die im Rahmen dieses Programmes durchgeführt werden.
Wie sind Deine Erfahrungen mit dem Nachwuchsführungskräfteprogramm?
Ich habe eine sehr positive Erfahrung mit dem Programm gemacht und kann es jeder und jedem, die oder der sich für eine Tätigkeit in der Landesverwaltung interessiert, sehr ans Herz legen.
Gibt es ein persönliches Highlight, das Du gerne teilen möchtest?
Ich erinnere mich noch gut an den ersten Redebeitrag für eine Landtagsdebatte, den ich im Rahmen meiner ersten Verwendung gemeinsam mit einem Kollegen verfasst habe und der dann durch den damaligen Minister im Landtag vorgetragen wurde. Mit der eigenen Arbeit an der öffentlichen, politischen Debatte mitzuwirken und Themen zu bearbeiten, die am nächsten Tag in der Zeitung stehen, ist eine ungemein sinnstiftende Erfahrung.
Ist noch etwas offengeblieben, dass Du gern ergänzen möchtest?
Wer sich für eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst interessiert sollte sich nicht von überkommenen Vorurteilen und Schlechtrednern abschrecken lassen. Die Landesverwaltung ist tatsächlich viel jünger, vielfältiger, digitaler, engagierter, pragmatischer und lebensfroher, als man das von außen betrachtet manchmal vermutet. 😉
Hi, ich bin Seher, 22 Jahre alt und studiere seit 2023 „Allgemeine Verwaltung“ beim Land Niedersachsen an der Hochschule Osnabrück.
Meine Praxisphase darf ich im Referat 14 des Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung – konkret im Bereich Arbeitgebermarketing – absolvieren. Im Rahmen dessen stelle ich euch meine spannenden Tätigkeiten vor.
Der erste Arbeitstag startete mit Organisatorischem. Ich durfte die Kolleginnen und Kollegen des Referat 14 kennenlernen und wurde herzlich aufgenommen. Über schöne Willkommensdekoration an meinem Arbeitsplatz habe ich mich total gefreut. Nachdem ich freundlich empfangen wurde vom Team, ging es auch schon zu meinem ersten Termin: Dreharbeiten für eine kommende Instagram-Kooperation!
Vielleicht könnt ihr schon den Bildern entnehmen, wo wir gedreht haben: im Landesmuseum Hannover. Vor Ort haben wir zum Beispiel im Innenhof des Landesmuseums gefilmt, aber auch in den Ausstellungssälen. An meinem zweiten Arbeitstag haben wir die Dreharbeiten beispielsweise auf dem Dach des Landesmuseums durchgeführt sowie im Gebäude des Staatlichen Baumanagements in Hannover. Hier durfte ich als Statistin in einer Szene für die Dreharbeiten vor der Kamera stehen.
Außerdem konnte ich mir anschauen, wie der Content für den Instagram-Account „arbeitgeber.niedersachsen“ erstellt wird und welche Arbeit dahintersteckt, ebenfalls durfte ich durch das Schießen von Fotos sowie das Drehen von Videos mitwirken. Auch für euch habe ich einige Bilder geschossen, um einen kleinen Einblick hinter die Kulissen zu ermöglichen.
Der Dreh verlief sich auf fast zwei volle Arbeitstage für mich. Genauere Informationen zu den Dreharbeiten kann ich euch noch nicht geben, da der Content noch in der Produktion ist. Dennoch kann ich zusammenfassend hierzu sagen: Es hat sehr viel Spaß gemacht! Besonders interessant war es zu sehen, wie viel Arbeit hinter dem produzierten Content steckt, welchen wir uns fast täglich anschauen dürfen.
Am Mittwochmorgen fingen die Tätigkeiten am Arbeitsplatz für mich an. So konnte ich mich unter anderem mit dem Thema Vergaberecht auseinandersetzen und auch kreativen Aufgaben nachgehen.
Bei dem Thema Vergaberecht wurde mir einiges über das Beschaffen von entsprechendem Material bzw. benötigten Geräten etc. für das Arbeitgebermarketingteam berichtet. Um eben Marketing erfolgreich betreiben zu können - wie bei dem oben genannten Dreh - wird beispielsweise auch entsprechendes Equipment benötigt. Daher ist Vergaberecht auch im Bereich des Arbeitgebermarketings ein relevantes Thema.
Zu den kreativen Tätigkeiten werde ich Euch im nächsten Blogbeitrag mehr berichten!
Du bist auf der Suche nach einem Arbeitsplatz, der nicht nur Sicherheit bietet, sondern auch Sinn stiftet, Weiterentwicklung ermöglicht und sich flexibel in dein Leben integrieren lässt? Dann ist der öffentliche Dienst – und speziell der Arbeitgeber Niedersachsen – genau der richtige Ort für dich. Hier zeigen wir dir, welche Vorteile dich erwarten, wenn du Teil unseres Teams wirst.
1. Sicherer Arbeitsplatz mit planbarer Zukunft
Ein entscheidender Vorteil des öffentlichen Dienstes ist die langfristige Arbeitsplatzsicherheit. Ob als Beamt/-in oder Tarifbeschäftigte/-r – du kannst dich auf pünktliche Gehaltszahlungen verlassen und deine berufliche Zukunft solide planen. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist dies ein stabiler Anker für deine Karriere und dein Privatleben.
2. Flexible Arbeitsmodelle und Work-Life-Balance
Beim Arbeitgeber Niedersachsen wird Vereinbarkeit von Beruf und Familie großgeschrieben. Ob Teilzeit, Gleitzeit oder Homeoffice – die verschiedenen Arbeitsmodelle ermöglichen dir, Arbeit, Studium, Freizeit, Familie oder Ehrenamt optimal miteinander zu kombinieren. Auch individuelle Lösungen, wie Elternzeit oder Pflegezeit, werden aktiv unterstützt.
3. Sinnstiftende und abwechslungsreiche Tätigkeiten
Arbeiten im öffentlichen Dienst bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Die Aufgaben sind vielseitig: von Verwaltung über soziale Projekte bis hin zu Sportförderung und Integrationsmaßnahmen. So trägst du direkt dazu bei, dass unsere Gesellschaft besser funktioniert und Menschen unterstützt werden – ein echter Unterschied, den du täglich siehst.
4. Vielfältige Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten
Deine Karriere kann bei uns in vielen Richtungen wachsen. Wir bieten umfangreiche Fort- und Weiterbildungen, individuelle Entwicklungsprogramme und Aufstiegschancen – sowohl fachlich als auch in Leitungspositionen. Ob du dich spezialisieren oder Führungskompetenzen ausbauen möchtest, beim Arbeitgeber Niedersachsen findest du die passenden Möglichkeiten.
5. Zukunftssichere Altersvorsorge
Als Mitarbeiter/-in des öffentlichen Dienstes bist du von Anfang an gut für die Zukunft abgesichert. Mit einer starken Altersvorsorge kannst du langfristig planen und beruhigt in die Zukunft blicken – ein Vorteil, den nur wenige Arbeitgeber in dieser Form bieten.
6. Kollegiales Umfeld und Teamgeist
Beim Arbeitgeber Niedersachsen triffst du auf ein kollegiales Miteinander und ein stabiles Netzwerk. Über Projekte hinaus entstehen Freundschaften und gemeinsame Erlebnisse, die das Arbeitsumfeld besonders angenehm machen.
7. Vielfalt und Integration
Wir setzen auf Diversität und Chancengleichheit: Menschen mit Migrationshintergrund, internationalen Erfahrungen oder unterschiedlichen Hintergründen sind bei uns willkommen. Die Integration in Teams und Karrierewege wird aktiv gefördert – so entsteht ein Arbeitsumfeld, das die Stärken aller Mitarbeiter/-innen nutzt.
8. Innovatives Arbeiten und Digitalisierung
Der öffentliche Dienst ist modern, digital und zukunftsorientiert. Wir investieren kontinuierlich in digitale Prozesse, moderne Arbeitsmittel und innovative Projekte, damit du effizient arbeiten und eigene Ideen einbringen kannst.
9. Gesellschaftliche Relevanz und Sinn
Nicht zuletzt bietet der Arbeitgeber Niedersachsen die Möglichkeit, einen echten Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten. Ob in Bildung, Sicherheit, Verwaltung, Sport oder Integration – deine Arbeit wirkt direkt und sichtbar und trägt zu einem besseren Miteinander bei.
Fazit
Arbeiten beim Arbeitgeber Niedersachsen bedeutet weit mehr als ein sicherer Job. Du profitierst von stabilen Rahmenbedingungen, flexiblen Arbeitsmodellen, vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und vor allem von der Chance, sinnstiftend für die Gesellschaft tätig zu sein.
Wenn du dich für eine Karriere im öffentlichen Dienst interessierst, bietet der Arbeitgeber Niedersachsen ein Umfeld, in dem du deine Fähigkeiten einbringen, wachsen und wirklich etwas bewegen kannst.
Starte jetzt deine Karriere – für dich und für Niedersachsen!
Kristof Köhler ist 35 Jahre alt, Sachbearbeiter für Strukturförderung beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) in der Geschäftsstelle Bremerhaven. Hier ist er sowohl für die Fördermaßnahmen „Dorfentwicklung, Basisdienstleistungen, Kleinstunternehmen und LEADER“ als auch für alle Maßnahmen rund um die Förderung zuständig.
Dazu zählt u. a. die Beratung, Prüfung von Förderanträgen, Bewilligungen und die Auszahlung der Zuwendungen. Seit 2017 ist er Teil der niedersächsischen Landesverwaltung und engagiert sich darüber hinaus im Personalrat, der AG Medien, der AG Klimaschutz, der Internetredaktion – und sogar als Brandschutzhelfer.
Seine berufliche Laufbahn startete mit einem Studium an der Hochschule Osnabrück und einer Praxiszeit beim ArL Lüneburg. Heute sagt er selbst: „Ich hatte damals eine richtig gute Betreuung – das möchte ich heute zurückgeben.“ Deswegen hat er zusätzlich zu seinen Aufgaben auch noch die Rolle des Ausbilders eingenommen, um seine Begeisterung weiterzugeben.
Ausbildung, die mitwächst
Kristof betreut regelmäßig Studierende in verschiedenen Phasen ihrer Ausbildung. Besonders wichtig ist ihm dabei: Praxisnähe, Individualität und Vertrauen.
„Wir passen die Inhalte der Praxisphasen immer an den Wissensstand der Person an. Erst Grundlagen, dann erste Arbeitsaufträge – und am Ende selbstständiges Arbeiten.“
Was das konkret bedeutet? Typische Aufgaben sind das Kennenlernen von Antragsverfahren, das Schreiben von Bescheiden, das Teilnehmen an Sitzungen und der direkte Kontakt zu Antragstellenden. Selbst kreative Einblicke ins „Kuriositätenkabinett“ gehören dazu – denn: Langeweile hat bei der Arbeit im ArL Lüneburg keinen Platz.
Onboarding mit Herz und Struktur
Neue Studierende oder Auszubildende erwartet am ersten Tag ein strukturierter Einstieg: Arbeitsplatz einrichten, Team kennenlernen, Abläufe verstehen. Ein Begrüßungsportal im Intranet liefert alle wichtigen Infos für einen reibungslosen Start.
„Uns ist es wichtig, dass sich neue Kolleg/-innen willkommen fühlen – und nicht nur irgendwie unterkommen.“
Und spätestens beim gemeinsamen Frühstück oder der nächsten Bowlingrunde nach Feierabend wird klar: Teamkultur wird hier gelebt.
Was macht das ArL besonders?
Kristof bringt es auf den Punkt:
„Wir sind ein kleiner Kreis – rund 190 Beschäftigte an fünf Standorten. Bei uns ist Mitbestimmung keine Floskel. Wer sich engagieren will, kann das auch tun.“
Auch für Bewerber/-innen ist das spannend, denn neben der Möglichkeit zur Telearbeit, Homeoffice, Gleitzeit und höhenverstellbaren Schreibtischen gibt es Angebote zur Gesundheitsförderung und viele kleine Team-Events – vom Sommerfest über Grünkohltouren bis hin zur Teilnahme am Behördenmarathon. In Bremerhaven gibt es sogar einen kleinen Amtsgarten – perfekt für die Mittagspause an der frischen Luft.
Warum Ausbilder?
Kristof schätzt den Umgang mit jungen Menschen – und freut sich, wenn der Kontakt über die Praxisphasen hinaus bestehen bleibt.
„Der Kontakt bleibt oft über die Zeit hinaus bestehen. Und die Abschiedsgeschenke sind manchmal richtig kreativ – vom selbst gebastelten Zuwendungsbescheid bis zum alkoholfreien Cocktail als Einstimmung auf den Urlaub.“
Auch du willst Einblick, Wirkung und Weiterentwicklung?
Das ArL Lüneburg bildet aus – in der Verwaltung, im technischen Bereich und in dualen Studiengängen. Ob Praktikum, Praxissemester oder Berufseinstieg: Beim ArL Lüneburg geht es um echte Inhalte, Verantwortung von Anfang an und ein Team, das füreinander da ist.
„Wir wollen nicht nur fördern – wir wollen auch fördern, wer wir als Team sind.“
Hey, ich bin Seher und melde mich mit einem neuen Blogbeitrag zurück. Auch diese Woche möchte ich euch einen Einblick in die Aufgaben des Arbeitgebermarketings ermöglichen.
Diese Woche hat mir ebenfalls viele interessante Termine und Aufgaben geboten. So konnte ich zu Beginn meiner Arbeitswoche einen kleinen Einblick in die Einführungstage unserer neuen Nachwuchskräfte ergattern. Die Einführungstage bieten den Anwärterinnen und Anwärtern u.a. die Möglichkeit sich vor dem Studienstart auszutauschen und die Landesverwaltung näher kennenzulernen. Durchgeführt wurde die Veranstaltung im Leibnizhaus in Hannover. Neben einer kurzen Vorstellung habe ich dabei geholfen, Bilder von der Veranstaltung zu schießen. Auch bei mir wurden zu Beginn meines Studiums Einführungstage durchgeführt und ich blicke gerne auf diese Tage zurück. Ich habe nämlich die Möglichkeit bekommen, mehr über das Land Niedersachsen, aber auch mehr über meine Kommilitoninnen und Kommilitonen zu erfahren, wodurch gute Freundschaften entstanden sind!
Weiterhin konnte ich bei einem Fotoshooting eines Verwaltungsinformatik-Anwärters dabei sein. Ich finde es nicht nur super zu sehen, wie solche Shootings ablaufen, auch finde ich es toll neue Leute zu treffen und einen Einblick in deren Berufe bekommen zu können.
In meinem letzten Blogbeitrag „Meine dritte Woche im Arbeitgebermarketing – Realtalk mit Seher“ habe ich euch von meinem Praxisprojekt erzählt, welches ich als Leistung für meine Hochschule anfertigen muss. Im Rahmen dessen beschäftige ich mit der vergaberechtlichen Beschaffung von Giveaways. Der Prozess ist, neben dem aktuell laufenden Bestellprozess, fast abgeschlossen. In kurzer Zeit dürfen wir uns auf die neuen Giveaways freuen!
Schließlich habe ich mich mit weiteren Anwärterinnen zusammengetan, um einen Beitrag für Euch zu planen. Es macht echt Spaß, sich über unsere Aufgabe auszutauschen und gemeinsam etwas für unseren Instagramaccount zu planen. Aktuell sind wir noch dabei die Einzelheiten zu organisieren. Ihr könnt aber gespannt sein, was auf Euch zukommen wird!
Über meine anderen Aufgaben erfahrt ihr im nächsten Blog mehr!
Jan arbeitet in Referat 14 des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Digitalisierung. Er ist für die Organisation der Assessment Center zuständig und sitzt häufig auch in der Auswahlkommission. In diesem Blogbeitrag beantwortet er die am häufigsten gestellten Fragen zu unserem Auswahlverfahren für Dich.
Wenn man sich beim Land Niedersachsen für das duale Studium „Allgemeine Verwaltung“ bzw. „Verwaltungswissenschaft“ bewirbt muss man ein sogenanntes Assessment Center - kurz AC - durchlaufen. Was bedeutet das?
Jan: Assessment Center sind Verfahren, die häufig in der Personalauswahl genutzt werden, um die Eignung von Bewerberinnen und Bewerbern für eine bestimmte Arbeitsstelle zu beurteilen. Bei uns muss man nach der Bewerbung, zunächst einen Online-Eignungstest absolvieren. Erst nach erfolgreichem Bestehen, erhält man eine Einladung zu einem AC. Das findet immer in Präsenz statt. Hier werden verschiedene Arten von Aufgaben gestellt, die die Teilnehmenden lösen sollen.
Wie ist das AC grundlegend aufgebaut? Was erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer?
Jan: Unser AC folgt einem festen Zeitplan:
Zu Beginn werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die oder den Vorsitzende/-n begrüßt und auf den Tag vorbereitet.
Danach nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Aufenthaltsraum Platz. Sie werden den Tag über durch mehrere Personen betreut, die auch für Fragen rund um das Studium zur Verfügung stehen.
Im Laufe des Tages erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vier verschiedene Aufgaben, die einen Bezug zum dualen Studium aufweisen:
eine praktische Übung,
eine gespielte Alltagssituation,
ein strukturiertes Interview und
ein Intelligenztest.
Wie lange dauert ein AC üblicherweise und wie viele Personen nehmen teil?
Jan: Zu jedem AC lade ich neun Personen ein und lasse mir die Teilnahme bestätigen. Häufig kommt es aber auch zu kurzfristigen Absagen, sodass es dann auch mal weniger Teilnehmerinnen und Teilnehmer sein können.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden auf 8:45 Uhr eingeladen. Je nach Beteiligung und Teilnehmeranzahl endet das AC zwischen 14 und 17 Uhr.
Wie viele Personen sitzen vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Auswahlkommission?
Die Auswahlkommission besteht in der Regel aus vier bis sechs Personen, darunter
die oder der Kommissionsvorsitzende,
zwei Vertreterinnen oder Vertreter aus den anderen Ressorts (Finanzen, Umwelt, Soziales, etc.),
eine Person vom Personalrat,
eine Gleichstellungsbeauftragte,
ein Mitglied der Jugend- und Auszubildendenvertretung und
gegebenenfalls die Schwerbehindertenvertretung.
Keine Angst, wir beißen nicht und möchten uns nur ein authentisches Bild von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern machen. 😉 Durch die Anzahl der Kommissionsmitglieder entgeht uns dabei kaum etwas.
Wie wird garantiert, dass das AC unter fairen Bedingungen abläuft?
Jan: Beim gesamten AC handelt es sich um ein standardisiertes Verfahren. Die Auswahlkommission hat vorbereitete Aufgaben und Fragen, stellt selbst keine Nachfragen und verhält sich neutral während der Bearbeitung. In der Auswahlkommission sind Interessenvertretungen dabei, die sicherstellen, dass eine Gleichbehandlung aller Anwesenden erfolgt.
Außerdem evaluieren wir unser Verfahren, um zu überprüfen, ob und was daran angepasst werden muss.
Warum werden nicht „nur“ Vorstellungsgespräche durchgeführt?
Jan: Mit dem AC versuchen wir aus der Vielzahl der eingehenden Bewerbungen die am besten geeigneten Personen für die ausgeschriebenen Stellen des dualen Studiums zu finden. Ein Vorstellungsgespräch allein würde nicht ausreichen, um ein möglichst umfassendes Bild von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu erhalten.
Wie bereitet man sich am besten auf das AC vor?
Jan: Man kann sich sehr gut im Internet über unser duales Studium, allgemein über Assessment Center und die Aufgaben, die gestellt werden können, informieren. Neben analytischem Denken werden in erster Linie soziale Kompetenzen bewertet. Konkretere Tipps kann ich an dieser Stelle nicht geben, um die Chancengleichheit nicht zu beeinflussen.
Allgemein kann ich aber sagen: Während des Assessment Centers sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglichst sie selbst sein. So fühlen sie sich am wohlsten und die Auswahlkommission kann sich ein authentisches Bild von ihnen machen. Das ist für beide Seiten sehr wertvoll.
Was zieht man als Teilnehmer/-in am besten an?
Jan: Mit schickerer Freizeitkleidung oder auch schicker Kleidung macht man nichts falsch. Man sollte sich aber in jedem Fall wohl fühlen.
Welche Verhaltensweisen fallen besonders positiv bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf?
Jan: Offenheit, Freundlichkeit und Humor.
Wenn du den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Tipp mitgeben könntest, welcher wäre das?
Jan: Bereiten Sie sich gut vor und seien Sie an dem AC-Tag Sie selbst.
Und das wichtigste zum Schluss: Gibt es beim AC Snacks?
Jan: Bei jedem AC ist für ausreichend Verpflegung gesorgt. Neben belegten Brötchen (auch vegetarisch und vegan), einer kleinen Gebäckauswahl und Obst stellen wir Kaffee, Tee und Wasser bereit.
Sven ist 31 Jahre alt, kommt aus Bad Fallingbostel und studiert im zweiten Semester dual Verwaltungsinformatik beim Land Niedersachsen.
Warum hast Du Dich dafür entschieden, Verwaltungsinformatik dual beim Land zu studieren?
Sven: Ich wollte etwas Neues machen und außerhalb der freien Wirtschaft arbeiten. Dann habe ich den Bachelor of Science „Verwaltungsinformatik“ entdeckt. Das duale Studium hat mich direkt angesprochen.
Was gefällt Dir am Studium bzw. Deiner Arbeit?
Sven: Ich habe vorher eine Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung gemacht. Dadurch sind mir viele Themen nicht ganz fremd. Die Vertiefung dieser Themen ist total interessant. Zusätzlich finde ich es total spannend zu lernen, wie die Verwaltung funktioniert.
Welches Modul/ Welche Veranstaltung hat dir bis jetzt am besten gefallen?
Sven: Das eine Modul gab es bisher gar nicht. Vielmehr waren es mehrere Module, die mir gefallen haben – vor allem im Bereich Projektmanagement und Wirtschaftsinformatik.
Welche Vorteile bietet das Duale Studium beim Land Niedersachsen?
Sven: Einerseits wird das Studium „Verwaltungsinformatik“ durch ein Stipendium gefördert. Das bedeutet man erhält rund 1.300 € im Monat. Andererseits bekommt man viele interessante Einblicke in verschiedene Behörden und versteht dadurch besser, wie die Verwaltung und der öffentliche Dienst funktionieren. Außerdem ist das Land Niedersachsen ein sicherer Arbeitgeber, der eine Vielzahl von Entwicklungsmöglichkeiten bietet.
Was ist Dein Plan für nach dem Studium? In welchem Bereich möchtest Du gerne arbeiten?
Sven: Das habe ich für mich noch gar nicht festgelegt, sondern mir komplett offengehalten. Meine Priorität ist erstmal das Studium zu beenden und in den Praxisphasen und Praktika in verschiedene Bereiche reinzuschauen.
Wem würdest Du das Studium empfehlen?
Sven: Das Studium würde ich jedem empfehlen, der sowohl Informatik interessant findet, als auch mehr über die Abläufe und Strukturen in der Verwaltung lernen möchte und dies dazu noch bei einem interessanten Arbeitgeber absolvieren möchte. Das Studium ist auch so konzipiert, dass man es auch weitestgehend ohne Vorerfahrung absolvieren kann.
Was machst Du als Ausgleich zum Studium bzw. zu Deiner Arbeit?
Sven: Als Ausgleich zum Studium engagierte ich mich ehrenamtlich bei den Johannitern auf Sanitätsdiensten und bei der DLRG im Rettungssport. Außerdem gehe ich gerne schwimmen und wandern.
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Mehr Infos zum dualen Studium „Verwaltungsinformatik“ findest Du hier.
Disziplin, Muskelkater und Schlaf – so beschreibt Merle Homeier ihren Alltag. Die 25-jährige Weitspringerin gehört zur deutschen Leichtathletikspitze und absolviert gleichzeitig ein duales Studium beim Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport als Regierungsinspektor - Anwärterin. Wie das funktioniert? Mit einer Extraportion Ehrgeiz, Flexibilität – und dem richtigen Arbeitgeber an ihrer Seite.
Ein ganz normaler Tag zwischen Training und Verwaltung
Ihr Wecker klingelt meist gegen 07.00 Uhr. Um 08.30 Uhr steht der erste Termin an: Physiotherapie am Olympiastützpunkt. Danach? Entweder Frühtraining oder Vorlesung – je nachdem was der Stundenplan hergibt. Am Nachmittag steht dann das zweite Training an, Wenn Merle nur eine Einheit auf dem Plan stehen hat, dann nutzt sie auch gerne die Zeit, um mit ihren Freundinnen einen Kaffee zu trinken.
Damit im durchgetakteten Alltag auch die Ernährung nicht zu kurz kommt, setzt Merle auf Meal Prep. „Ich koche super gerne selbst und nehme mein Essen einfach mit.“ Ein durchstrukturierter Tagesablauf und eine Portion Motivation sind ihr Erfolgsrezept zwischen Muskelkater und Gesetzestexten. „Ich stelle mir immer vor, wo ich sein kann, wenn ich jetzt durchziehe:“
Vom Sportplatz ins Ministerium
Schon mit sechs Jahren stand Merle auf dem Sportplatz, seit 2015 konzentriert sie sich ganz auf den Weitsprung. Doch ihr Ehrgeiz beschränkt sich nicht nur auf den Sport. Nach dem Abi absolvierte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr im Büro – und entdeckte dabei ihre Begeisterung für die Verwaltung. Als das Land Niedersachsen 2020 das duale Studium für Spitzensportler/-innen einführte, war für Merle klar: „Da will ich hin!“
Individuelle Förderung statt Standardprogramm
Was Merle an ihrem dualen Studium besonders schätzt: die gezielte Unterstützung durch das Land Niedersachsen. „Ein normales Studium und Spitzensport – das funktioniert für mich nicht.“ Beim Land ist man nie auf sich alleingestellt. Sie Studienstruktur wurde für sie flexibel angepasst – statt drei dauert ihr Studium vier Jahre. Praxisphasen werden auf 20 Stunden pro Woche reduziert, wichtige Prüfungstermine auf den Trainings- und Wettkampfplan abgestimmt. Dazu kommen Sonderurlaub, flexible Freistellungen und echtes Verständnis für die Anforderungen des Leistungssports. Das alles geschieht nicht nur auf dem Papier – sondern ganz praktisch im Alltag.
Spagat zwischen Training und Vorlesung
Bis zu neun Trainingseinheiten pro Woche, dazu Vorlesungen, Prüfungen, Praxisphasen, Physio – Merles Alltag ist durchgetaktet. Trotzdem sagt sie: „Mir macht das Spaß. Ich weiß genau, was als Nächstes ansteht und mit einem guten Zeitmanagement klappt das alles.“ Dank individueller Absprachen mit dem Studieninstitut und ihrem Arbeitgeber kann sie Training und Studium optimal aufeinander abstimmen. „Beim Land Niedersachsen hat man immer Ansprechpartner, die mit einem eine Lösung finden, Sport und Studium/Beruf unter einen Hut zu bekommen. Ohne diese Unterstützung wäre das nicht möglich“, betont sie. „Ich frage mich zwar manchmal selbst, wieso ich mir den ganzen Stress antue, aber das ist auch ganz schnell wieder verflogen, wenn ich entweder eine gute Trainingseinheit hatte oder mit meinen Kommiliton/-innen viel Spaß in der Vorlesung hatte. So hat beides seine Vorteile, die zusammen dann den ganzen Stress wert sind.“
„Ich arbeite auch außerhalb des Büros“
Neidische Blicke wegen Sonderurlaub und Freistellungen? Fehlanzeige. „Die meisten Kolleg/-innen zeigen eher Bewunderung. Und wenn man ehrlich ist: Ich arbeite ja auch, nur eben zusätzlich an einem anderen Ziel.“ Merle schätzt besonders das Teamgefühl – im Sport wie im Büro. Kommunikation, Rücksicht, Kompromisse – das braucht es auf dem Trainingsplatz genauso wie in der niedersächsichen Landesverwaltung.
Zukunft mit Perspektive
Was Merle am dualen Studium beim Land Niedersachsen besonders schätzt: die Sicherheit. „Die sportliche Karriere ist endlich – aber ich weiß, dass ich danach gut abgesichert bin.“ Gerade nach ihrer Verletzungspause gibt ihr das berufliche Standbein zusätzliche Stabilität. Dieser Gedanke ist für viele Spitzensportler/-innen ein entscheidender Faktor, um sich auch ein Leben neben dem Spitzensport aufzubauen. Ihr Slogan für die Spitzensportförderung? „Zwei Herausforderungen, ein Erfolg: Dualer Spitzen-Sportler!“
Merles Tipp für andere Spitzensportler/-innen:
„Lasst euch nicht vom Begriff Verwaltung abschrecken, sagt Merle. Wenn man sich ein bisschen mit dem Landesdienst beschäftigt, merkt man schnell wie vielseitig und spannend die Möglichkeiten sind. Und wenn man sich für das duale Studium entscheidet: Durchhalten! Die rechtlichen Inhalte sind anfangs ungewohnt – aber spätestens in der Praxis merkt man, wofür man das alles macht. Und dann macht es auch richtig Spaß!“
Ein Ziel fest im Blick: Los Angeles 2028
Und wie sieht Merles Zukunft aus? Beruflich möchte sie sich einbringen, ihren Kolleg/-innen eine Hilfe sein und Verantwortung übernehmen, vielleicht später sogar Führungsaufgaben übernehmen. Sportlich hat sie ein klares Ziel: die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Bis dahin heißt es: dranbleiben – mit Disziplin, Muskelkater und… genügend Schlaf.
Ein Blick hinter die Kulissen: Was macht das NLGA?
Wie bleibt eigentlich eine ganze Bevölkerung gesund? Wer erkennt Risiken frühzeitig, bewertet komplexe Gesundheitslagen und sorgt dafür, dass im Ernstfall die richtigen Maßnahmen ergriffen werden? Eine zentrale Rolle dabei spielt das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) – eine Dienststelle, die häufig im Hintergrund arbeitet, aber einen entscheidenden Beitrag für die Gesundheit der Menschen in Niedersachsen leistet.
Als Public-Health-Institut des Landes Niedersachsen versteht das NLGA Gesundheit nicht nur als individuelles Thema, sondern als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Mit wissenschaftlicher Expertise berät es Politik und zentrale Akteure im Gesundheitswesen und schafft damit die Grundlage für fundierte Entscheidungen. Im Fokus steht dabei insbesondere die Prävention: Krankheiten sollen möglichst gar nicht erst entstehen. Dafür werden Daten erhoben, analysiert und in konkrete Empfehlungen übersetzt. Gerade in Krisensituationen zeigt sich, wie wichtig diese Arbeit ist – dann unterstützt das NLGA dabei, gesundheitliche Gefahren schnell und wirksam einzudämmen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der gesundheitlichen Chancengleichheit. In enger Zusammenarbeit mit den kommunalen Gesundheitsämtern erreicht der öffentliche Gesundheitsdienst auch Menschen, die sonst nur schwer Zugang zum Gesundheitssystem haben.
Fünf Fachbereiche – ein gemeinsames Ziel
Die Arbeit im NLGA ist interdisziplinär organisiert. Fünf Fachabteilungen decken ein breites Spektrum an Themen ab – von Infektionsepidemiologie über Mikrobiologie und Hygiene bis hin zu Umweltmedizin und Gesundheitsmonitoring. Diese Struktur ermöglicht es, komplexe gesundheitliche Fragestellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und ganzheitliche Lösungen zu entwickeln.
Forschung, die ankommt: Aktuelle Themen im NLGA
Ein Thema, das aktuell alle Bereiche des NLGA verbindet, ist der Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Gesundheit. Auch in Niedersachsen entstehen dadurch neue Herausforderungen – etwa durch die mögliche Ausbreitung von Krankheitsüberträgern wie der Tigermücke oder durch zunehmende Hitzeperioden. Das NLGA analysiert diese Entwicklungen, klärt die Bevölkerung auf und entwickelt Strategien, um gesundheitliche Risiken frühzeitig zu minimieren.
Dabei arbeitet die Behörde mit modernster Technologie. Mithilfe von Sequenzierungsverfahren können Krankheitserreger bis ins Detail untersucht und Zusammenhänge bei Infektionsausbrüchen erkannt werden. Das Hochsicherheitslabor des NLGA ermöglicht es zudem, auch mit besonders gefährlichen Erregern zu arbeiten und wichtige Erkenntnisse für deren Bekämpfung zu gewinnen. Ergänzt wird dies durch digitale Innovationen, wie einen eigens entwickelten Bot, der Bürgerinnen und Bürger insbesondere in Krisensituationen mit Informationen versorgt.
Arbeiten im NLGA: Wissenschaft trifft Teamgeist
Die Arbeit im NLGA ist geprägt von wissenschaftlichem Denken und gleichzeitig von einem starken Miteinander. Viele Fragestellungen überschreiten klassische Fachgrenzen, weshalb die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen eine zentrale Rolle spielt. Regelmäßige Austauschformate sorgen dafür, dass alle Mitarbeitenden über aktuelle Entwicklungen informiert sind und sich aktiv einbringen können. Dazu gehören organisationsweite Besprechungen ebenso wie interne Fachvorträge, in denen Einblicke in Projekte und Aufgabenbereiche gegeben werden. Auch auf operativer Ebene findet ein kontinuierlicher Austausch statt, sodass Wissen geteilt und Prozesse abgestimmt werden können. Unterstützt wird dies durch eine offene Kommunikationskultur und digitale Plattformen wie das Intranet.
Entwicklungsmöglichkeiten und moderne Arbeitsbedingungen
Als Arbeitgeber legt das NLGA großen Wert darauf, die fachliche und persönliche Entwicklung seiner Mitarbeitenden zu fördern. Dafür stehen vielfältige Weiterbildungsangebote zur Verfügung – von internen Schulungen bis hin zu externen Fortbildungen und Fachtagungen. Auch formale Qualifizierungen, etwa durch Verwaltungslehrgänge, werden unterstützt. Ergänzend tragen Coachings und Workshops dazu bei, Teamarbeit und Führungskompetenzen gezielt weiterzuentwickeln.
Gleichzeitig wird die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben aktiv gefördert. Flexible Arbeitszeiten im Rahmen einer Gleitzeitregelung ermöglichen es den Mitarbeitenden, ihren Arbeitsalltag individuell zu gestalten. Verschiedene Homeoffice-Modelle bieten zusätzliche Flexibilität und helfen dabei, berufliche und private Anforderungen in Einklang zu bringen. Ob familiäre Verpflichtungen oder persönliche Bedürfnisse – das NLGA setzt auf individuelle und lösungsorientierte Ansätze.
Warum sich eine Karriere im NLGA lohnt
Was das NLGA besonders macht, ist vor allem der Sinn hinter der Arbeit. Hier geht es nicht nur um einzelne Aufgaben, sondern um einen Beitrag zur Gesundheit der gesamten Bevölkerung in Niedersachsen. Diese gesellschaftliche Relevanz motiviert viele Mitarbeitende und schafft ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Gleichzeitig bietet die Arbeit ein hohes Maß an Abwechslung und die Möglichkeit, sich mit aktuellen und zukunftsrelevanten Themen auseinanderzusetzen. Der abteilungsübergreifende Austausch und die offene Arbeitskultur tragen zusätzlich dazu bei, dass neue Ideen entstehen und gemeinsam weiterentwickelt werden.
Eine Vision, die verbindet
Das NLGA verfolgt eine klare Vision: ein Niedersachsen, in dem alle Menschen gesund leben, aufwachsen und alt werden können. Auch wenn der öffentliche Gesundheitsdienst oft weniger sichtbar ist als andere Bereiche des Gesundheitssystems, ist seine Bedeutung für die Gesellschaft enorm. Wer eine sinnstiftende Tätigkeit sucht, wissenschaftlich arbeiten möchte und gleichzeitig etwas für die Allgemeinheit bewegen will, findet im NLGA ein Umfeld, in dem genau das möglich ist.
Organisation, Überblick und Vertrauen: Nicole Grupe hält im Hintergrund alles zusammen
Wer an ein Ministerium denkt, hat oft große politische Entscheidungen im Kopf. Doch damit diese überhaupt getroffen werden können, braucht es Menschen, die im Hintergrund den Überblick behalten, koordinieren und Strukturen schaffen.
Eine von ihnen ist Nicole. Sie arbeitet im Vorzimmer der Abteilungsleitung eins im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung – und ist dort eine zentrale organisatorische Schnittstelle.
Ein Weg, der zum Organisationstalent führt
Nicoles beruflicher Weg ist vielseitig. Ursprünglich hat sie als Arzthelferin gearbeitet und in verschiedenen Fachrichtungen Erfahrungen gesammelt. Später folgten Stationen im Hotelgewerbe sowie in einem Büro – immer mit einem gemeinsamen Nenner: Organisation und Planung.
Zuletzt war sie viele Jahre in einem Studienzentrum tätig, unter anderem im Probandenmanagement und am Empfang. Als diese Stelle wegfiel, orientierte sie sich neu – mit klarem Fokus auf das, was sie besonders gut kann und gerne macht: strukturieren, koordinieren, den Überblick behalten.
So führte ihr Weg ins Sozialministerium, in eine Position, die genau diese Stärken erfordert.
Die Schaltzentrale der Abteilung
Im Vorzimmer der Abteilungsleitung laufen viele Fäden zusammen. Nicole unterstützt ihre Abteilungsleiterin in allen organisatorischen Belangen – und sorgt dafür, dass der Arbeitsalltag reibungslos funktioniert. Ihr Aufgabenbereich ist breit gefächert:
Terminplanung und -koordination
Organisation von Dienstreisen inklusive Buchungen und Abrechnungen
Vorbereitung von Terminen und Besprechungen
Kommunikation innerhalb des Hauses und nach außen
Bearbeitung der Post
Verwaltung von Urlaubs- und Krankmeldungen
Bestellwesen und viele weitere Aufgaben, die „einfach anfallen“
Kurz gesagt: Sie hält der Abteilungsleitung den Rücken frei.
Was auf den ersten Blick nach klassischer Terminorganisation klingt, ist in der Praxis deutlich komplexer. Es geht darum, Prioritäten zu setzen, Puffer einzuplanen und den Überblick über zahlreiche parallel laufende Prozesse zu behalten. Doppelbelegungen vermeiden, kurzfristige Änderungen auffangen und trotzdem einen strukturierten Tagesablauf sicherstellen – das ist tägliche Herausforderung und Verantwortung zugleich.
Vertrauen, Verlässlichkeit und Kommunikation
In ihrer Rolle arbeitet Nicole eng mit vielen Schnittstellen zusammen: der Abteilungsleitung, Referatsleitungen, anderen Vorzimmern sowie der Personalabteilung. Dabei ist vor allem Vertrauen, Verlässlichkeit und Kommunikation entscheidend.
„Das eine geht ohne das andere nicht“, beschreibt sie selbst. Gerade weil sie für viele Themen erste Ansprechpartnerin ist und häufig vor Ort präsent ist, schafft sie Orientierung und Stabilität im Arbeitsalltag ihrer Kolleginnen und Kollegen.
Arbeiten, die Wirkung zeigt
Nicole sieht ihre Aufgabe nicht als „wichtiger“ als andere – und doch ist sie sich ihrer Rolle bewusst: Sie sitzt an einer der organisatorischen Schaltstellen des Ministeriums. Indem sie strukturiert, plant und unterstützt, sorgt sie dafür, dass andere effizient arbeiten können. Diese Entlastung wird im Alltag spürbar, nicht zuletzt durch das Feedback der Kolleginnen und Kollegen.
Ein Arbeitsumfeld, das Möglichkeiten schafft
Was Nicole besonders am Sozialministerium schätzt, ist der respektvolle Umgang miteinander und die Flexibilität im Arbeitsalltag. Dabei geht es nicht nur um klassische Aspekte wie Arbeitszeiten oder Homeoffice, sondern auch um individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. So kann sie ihre Arbeit eigenständig strukturieren und persönliche Anforderungen gut in ihren Alltag integrieren. Ganz selbstverständlich entsteht so ein Arbeitsumfeld, das unterschiedliche Lebensrealitäten mitdenkt und Raum gibt, die eigenen Stärken einzubringen.
Motivation durch Mitgestaltung
Was sie antreibt, sind die Themen, an denen sie indirekt mitwirkt. Auch wenn sie nicht im Mittelpunkt politischer Entscheidungen steht, trägt sie dazu bei, dass Prozesse funktionieren und Vorhaben umgesetzt werden können. Oder wie sie es selbst beschreibt: Es ist ein gutes Gefühl, „dabei zu sein, um etwas zu bewegen“.
Warum die Arbeit im Vorzimmer unterschätzt wird
Viele unterschätzen, wie zentral die Rolle eines Vorzimmers ist. Dabei gilt: Gute Organisation ist die Grundlage für erfolgreiches Arbeiten. Ohne strukturierte Abläufe lassen sich auch große Ziele nur schwer erreichen.
Warum sich ein Einstieg lohnt
Für Nicole ist klar, was das Sozialministerium als Arbeitgeber auszeichnet:
ein breites und spannendes Aufgabenspektrum
ein sicherer Arbeitsplatz
flexible Arbeitsbedingungen
ein kollegiales Umfeld
Ihr Rat an Interessierte ist dabei ganz pragmatisch: Informieren, bewerben – und einfach machen.
Wer an Vermessung denkt, hat oft Menschen mit Messgeräten auf Feldern oder an Straßenrändern vor Augen. Doch ein großer Teil der Arbeit findet im Hintergrund statt – konzentriert, detailreich und hochpräzise. Genau hier arbeitet Rachel, Vermessungstechnikerin (Auszubildende) beim Katasteramt Hildesheim, einer Dienststelle des Landesamts für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN).
Ein Projekt, das Genauigkeit neu definiert
Aktuell arbeitet Rachel an einem Projekt aus dem Bereich der Qualitätsverbesserung digitaler Karten. Ziel ist es, die Genauigkeit bestehender Katasterdaten nachhaltig zu erhöhen. Hintergrund: Bei der Umstellung auf digitale Karten wurden viele Bestandsdaten ungenau georeferenziert – teils mit Abweichungen von bis zu einem Meter.
Mithilfe alter Karten aus dem Archiv werden diese Grenzpunkte heute neu berechnet. Rachel bearbeitet dabei kleinere Gebiete und Ortschaften im Zuständigkeitsbereich des Katasteramts Hildesheim, um bestehende Lücken zu schließen und die Datengrundlage zu vervollständigen.
Detektivarbeit zwischen Archiv und Bildschirm
Der Arbeitsprozess ist ebenso anspruchsvoll wie spannend. Zunächst erhält Rachel ein konkretes Bearbeitungsgebiet. Danach beginnt die Suche nach historischen Unterlagen – größtenteils digitalisiert, teilweise aber auch noch im physischen Archiv.
Anhand alter Vermessungslinien werden Grenzpunkte neu berechnet. Oft ist die Schrift in den historischen Karten so klein, dass eine Lupe zum Einsatz kommt. Nach der Berechnung durchlaufen die Daten mehrere Kontrollen und Simulationen, bevor sie schließlich in das System übernommen werden.
Gearbeitet wird dabei vollständig intern. Rachel steht im engen Austausch mit ihrem Ausbilder und kann jederzeit auf die Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen zurückgreifen.
Warum diese Arbeit so wichtig ist
Die höhere Genauigkeit der digitalen Karten bringt viele Vorteile:
Für den Außendienst bedeutet sie, dass Grenzpunkte zuverlässiger auffindbar sind. Für Eigentümerinnen und Eigentümer heißt das: eine präzisere Beschreibung ihres Flurstücks.
Darüber hinaus profitieren zahlreiche Bereiche im Land Niedersachsen von diesen Daten. Eine exakte Vermessung ist Grundlage für eine verlässliche Flächennutzungsplanung, für genauere Berechnungen der Grundsteuer sowie für Infrastrukturprojekte wie Straßenbau und Instandhaltung.
Würden diese Arbeiten nicht regelmäßig durchgeführt, blieben Ungenauigkeiten bestehen – mit direkten Auswirkungen auf Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger.
Katasterdaten – unsichtbar, aber allgegenwärtig
Auch wenn man es im Alltag oft nicht bewusst wahrnimmt: Kataster- und Vermessungsdaten begegnen uns ständig. Sie stecken in Navigationssystemen, Online-Karten, Bebauungsplänen und Bauanträgen. Sie bilden die Grundlage für neue Wohngebiete, Straßen, Leitungen und viele digitale Dienste.
Besonders wichtig ist dabei die Rechtssicherheit: Katasterdaten sind das offizielle Verzeichnis von Grundstücksgrenzen und Gebäuden. Schon kleine Ungenauigkeiten könnten große Auswirkungen haben – etwa bei Eigentumsfragen, Bauvorhaben oder Grundstücksgrenzen. Deshalb sind Verlässlichkeit und Genauigkeit in der täglichen Arbeit unerlässlich.
Arbeiten im Landesdienst – mit Sinn und Teamgeist
Was Rachel an ihrer Arbeit besonders schätzt, ist das Gefühl, Fortschritt sichtbar zu machen. Gebiete abzuschließen und zu sehen, wie der Abschlussprozentsatz steigt, motiviert sie. Die gemeinsame Lösungsfindung mit Kolleginnen und Kollegen empfindet sie oft wie ein Puzzle – manchmal sogar wie Detektivarbeit.
Natürlich gibt es auch Herausforderungen: Nicht immer liegen vollständige Dokumente vor, manchmal fehlen Vermessungslinien ganz. Dann ist Kreativität gefragt. Umso wertvoller ist der Teamgeist im Katasteramt – denn Unterstützung ist immer da.
Für Rachel ist der Landesdienst deshalb nicht nur fachlich sinnvoll, sondern auch persönlich erfüllend. Der Kontakt mit der Öffentlichkeit und die Möglichkeit, einen echten Beitrag für die Gesellschaft zu leisten, geben ihrer Arbeit Bedeutung.
Ein Blick hinter die Kulissen des LGLN
Viele Menschen sehen nur die Außendienstmitarbeitenden – und wissen nicht, wie viel präzise Arbeit im Büro geleistet wird. Dabei gehört das LGLN zu den technologisch fortschrittlichsten öffentlichen Einrichtungen in Niedersachsen und entwickelt sich stetig weiter, um der Bevölkerung bestmöglich zu dienen.
Die Arbeit ist anspruchsvoll, erfordert Konzentration und Genauigkeit – und macht dennoch Spaß. Genau diese Kombination macht das Katasteramt Hildesheim zu einem wichtigen, wenn auch oft unterschätzten Akteur für das Land Niedersachsen.
Der Blick auf Rachels Projekt zeigt:
Beim Arbeitgeber Niedersachsen entstehen im Hintergrund die Grundlagen für Planung, Rechtssicherheit und gesellschaftliches Zusammenleben. Präzise Vermessung ist dabei kein Selbstzweck – sondern eine unverzichtbare Basis für unser Land
Naemi ist 23 Jahre alt und studiert dual Allgemeine Verwaltung beim Land Niedersachsen. Ursprünglich kommt sie aus Delmenhorst, ist aber vor rund 2 Jahren für das Studium nach Osnabrück gezogen.
Warum hast Du Dich für das Duale Studium entschieden?
Mich hat besonders der rechtliche Schwerpunkt des Studiums interessiert, vor allem, weil ich ursprünglich mal Jura studieren wollte. Das duale Studium war dann aber perfekt für mich, weil ich schon während des Studiums Praxiserfahrung sammeln und Geld verdienen wollte.
Was zeichnet den Studienstandort Osnabrück aus?
Ganz klar - das Studentenleben! Dadurch, dass man in Osnabrück an der Hochschule mit Studierenden von ganz verschiedenen Studiengängen studiert, lernt man im Rahmen von Hochschulveranstaltungen auch mal andere Leute kennen. Außerdem gibt es in der Altstadt super schöne Cafés, mit gutem Kaffee und einer netten Atmosphäre zum Lernen aber auch zum Quatschen mit Freundinnen und Freunden.
Wo hast Du bisher Deine Praxisphasen absolviert?
Meine Praxisphasen habe ich bei der Polizeiinspektion Osnabrück in der Wirtschaftsverwaltung, beim Landessozialamt in Osnabrück in der Eingliederungshilfe, beim Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport (jetzt BMWKMS) in Wien im Bereich der internationalen Kunst und Kulturpolitik und zuletzt beim MI in der Abteilung für Migration absolviert.
Besonders spannend fand ich meine Zeit in Wien, weil ich dort was ganz anderes kennengelernt hab als in den Praxisphasen davor. Mal davon abgesehen, dass ich in einer total schönen Stadt leben durfte, hatte ich super spannende Aufgaben, wie bspw.:
Teilnahme an internationalen Meetings bezüglich der Kunstförderung mit einem Office in der Ukraine
Herausarbeitung und Vorstellung von Argumenten zum Thema „Jugendpartizipation in der EU“
Was macht das Land Niedersachsen als Arbeitgeber attraktiv?
Die Vielfalt. Durch die verschiedenen nachgeordneten Behörden hat man die Möglichkeit in den Praxisphasen viele Einblicke zu erhalten und dadurch Tendenzen für den späteren Arbeitsplatz zu entwickeln.
Was wünscht Du Dir für Dein zukünftiges Berufsleben? In welchem Bereich kannst Du Dir vorstellen nach dem Studium zu arbeiten?
Ich wünsche mir auf jeden Fall eine gute Work-Life-Balance, mit der Möglichkeit ins Homeoffice zu gehen und flexible Arbeitszeiten. Ich kann mir gut vorstellen im sozialen Bereich, wie z.B. in meiner Praxisphase beim Landessozialamt, zu arbeiten, aber auch den Personalbereich finde ich sehr spannend.
Wem würdest Du das Studium beim Land Niedersachsen empfehlen und warum?
Ich würde das Studium jedem empfehlen, der sich aktuell noch nicht auf einen Arbeitsplatz festlegen möchte und Interesse an rechtlichen Themenbereichen hat. Während des Studiums lernt man so viele verschiedene Arbeitsbereiche kennen, sodass man sich in Ruhe entscheiden kann, wo man später arbeiten möchte.
Wie findest Du einen Ausgleich zum Studium bzw. zur Arbeit?
Ich treffe mich viel mit meinen Freundinnen, zum Kaffee trinken aber auch mal zum Lernen oder zum Spazieren.
Ich versuche eigentlich immer noch mindestens eine Sache am Tag zu unternehmen, vor allem in der Praxisphase, damit man sich nicht in diesem Arbeitszyklus verliert.
Wie wird aus einem Studienabschluss echte Verantwortung für Brücken, Straßen und Millionen Verkehrsteilnehmende? Die NLStBV hat dafür einen klaren Plan: ihr Traineeprogramm für Bauingenieurinnen und Bauingenieure.
Ankommen, verstehen, wachsen
Innerhalb von zwölf Monaten lernen Trainees die Behörde intensiv kennen. Sie sind einem regionalen Geschäftsbereich zugeordnet und durchlaufen verschiedene Stationen. So verstehen sie, wie Projekte geplant, abgestimmt, umgesetzt und langfristig betreut werden. Dabei bleibt niemand allein: Erfahrene Mentorinnen und Mentoren begleiten den Weg.
Mehr als Baupraxis
Neben der technischen Arbeit spielen auch rechtliche und organisatorische Themen eine wichtige Rolle. Lehrgänge in Hannover, ein mehrwöchiger Verwaltungslehrgang sowie Übungsarbeiten und Leistungsnachweise vermitteln das notwendige Hintergrundwissen. Denn große Projekte entstehen dort, wo Technik, Recht und Wirtschaft zusammen gedacht werden.
Der große Vorteil: Überblick statt Tunnelblick
Das Traineeprogramm bietet die Chance, die Strukturen der gesamten Behörde kennenzulernen. Dieses breite Verständnis hilft später enorm – besonders, wenn komplexe Aufgaben oder Führungsverantwortung warten.
Karriere, die sichtbar wird
Viele ehemalige Trainees übernehmen später verantwortungsvolle Positionen, zum Beispiel in der Bauleitung großer Infrastrukturmaßnahmen. Sie koordinieren Abläufe, tragen Budgetverantwortung und sorgen dafür, dass Projekte erfolgreich realisiert werden.
Investition in Menschen – Investition in Niedersachsen
Mit dem Programm sichert die NLStBV langfristig Fachwissen und Qualität. Gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure sind entscheidend, damit Planung, Bau und Betrieb der Infrastruktur auch in Zukunft funktionieren.
Warum sich der Einstieg lohnt
Wer hier startet, übernimmt früh Verantwortung, bekommt aber gleichzeitig Unterstützung, Struktur und Entwicklungsmöglichkeiten. Theorie wird unmittelbar zur Praxis – mit Ergebnissen, die man sehen kann. Vielleicht fährt man eines Tages über eine Strecke und weiß:
Wenn irgendwo in Niedersachsen ein Haus gebaut, eine Straße geplant oder ein Rettungsweg festgelegt wird, passiert etwas, das kaum jemand sieht – und doch alles entscheidet. Es sind Daten. Präzise und Verlässlich.
Damit diese Daten stimmen, gibt es in Niedersachsen eine eigene Fachbehörde: das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN). Beim Blick hinter die Kulissen, unter anderem im Katasteramt Hildesheim, wird schnell klar: Hier wird täglich an der Grundlage unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens gearbeitet.
Was passiert, wenn Daten nicht stimmen?
Ein Meter Abweichung auf einer Karte klingt harmlos. In der Realität kann er über Grundstücksgrenzen, Bauvorhaben oder Eigentumsfragen entscheiden. Genau deshalb ist die Arbeit des LGLN so wichtig.
Das LGLN sorgt dafür, dass Grundstücke, Gebäude und Flächen exakt erfasst sind – rechtssicher, nachvollziehbar und dauerhaft aktuell. Diese Daten bilden die Grundlage für Verwaltung, Wirtschaft und viele Entscheidungen, die unser tägliches Leben beeinflussen.
Mehr als Karten: die Aufgaben des LGLN
Als zentrale Fachbehörde verantwortet das LGLN unter anderem:
das amtliche Liegenschaftskataster,
hoheitliche Vermessungen und Grenzfeststellungen,
die Bereitstellung amtlicher Geodaten,
die Immobilienwertermittlung,
sowie den Kampfmittelbeseitigungsdienst, der noch heute Blindgänger aus den Weltkriegen entschärft.
Viele dieser Aufgaben laufen im Hintergrund – ihre Wirkung spürt man erst, wenn sie fehlen würden.
Detektivarbeit für mehr Genauigkeit
Ein besonders spannender Teil der Arbeit ist die Qualitätsverbesserung bestehender Geodaten. Bei der Digitalisierung älterer Karten kam es historisch bedingt zu Lageungenauigkeiten. Heute werden diese systematisch korrigiert.
Dazu werden alte Vermessungsunterlagen ausgewertet, Grenzpunkte neu berechnet, Daten simuliert und mehrfach kontrolliert. Erst wenn alles stimmt, fließen die Informationen in die offiziellen Systeme ein. Präzision ist hier keine Option – sie ist Voraussetzung.
Daten, die überall wirken
Die Ergebnisse dieser Arbeit begegnen uns ständig:
bei Bau- und Infrastrukturprojekten,
in der Stadt- und Regionalplanung,
beim Hochwasser- und Katastrophenschutz,
bei der Berechnung der Grundsteuer,
in Navigationssystemen und Online-Karten.
Geodaten machen Planung erst möglich – und sorgen dafür, dass Entscheidungen nicht auf Vermutungen, sondern auf Fakten beruhen.
Landesweit vernetzt, regional präsent
Das LGLN arbeitet landesweit: Aktuell an 48 Standorten, perspektivisch an 39. Die Landesvermessung ist in Hannover angesiedelt, ergänzt durch neun Regionaldirektionen, in denen Katasterämter, Geodatenmanagement, Wertermittlung und Verwaltung gebündelt sind.
Spezielle Aufgaben sind zentral organisiert – etwa der Kampfmittelbeseitigungsdienst in der Regionaldirektion Hameln-Hannover oder der Obere Gutachterausschuss in Oldenburg-Cloppenburg.
Digitalisierung, die wirkt
Das LGLN zählt zu den digital fortschrittlichsten Behörden in Niedersachsen. Hier kommen bereits heute zum Einsatz:
Drohnen zur Datenerfassung,
Künstliche Intelligenz, etwa zur Gebäudeerkennung,
offene Geodaten über OpenGeoData.NI,
moderne Online-Services und Kartenviewer.
In den geoLabs wird agil gearbeitet – mit festen Rollen, kurzen Entwicklungszyklen und kontinuierlichem Feedback. Digitalisierung ist hier kein Schlagwort, sondern Werkzeug.
Zusammenarbeit als Stärke
Die Arbeit im LGLN lebt von Zusammenarbeit – oft standortübergreifend. Teams unterstützen sich gegenseitig, Wissen wird geteilt, Lösungen gemeinsam entwickelt. Eine offene Fehlerkultur und gegenseitige Wertschätzung sind fester Bestandteil des Arbeitsalltags.
So entsteht ein Arbeitsumfeld, das fachliche Qualität mit menschlicher Nähe verbindet.
Arbeitgeber Niedersachsen: vielfältig, sicher, modern
Als Teil des Arbeitgebers Niedersachsen bietet das LGLN sichere Arbeitsplätze, Bezahlung nach TV-L, flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, moderne IT-Ausstattung und eine betriebliche Altersvorsorge.
Die Berufsbilder sind so vielfältig wie die Aufgaben: von Geodäsie, Geoinformatik und IT über Verwaltung und Recht bis hin zu Kommunikation, Projektmanagement und Spezialgebieten wie Drohnentechnik oder Photogrammetrie.
Einstiegsmöglichkeiten gibt es über Ausbildung im Bereich Vermessungstechnik oder Geomatik, duale Studiengänge, klassischen Hochschulstudiengänge oder einem Quereinstieg.
Das Katasteramt Hildesheim – Teil eines großen Ganzen
Im Katasteramt Hildesheim wird deutlich, wie all diese Aufgaben konkret zusammenkommen. Vermessung, Karten, Wertermittlung und Bodenordnung greifen ineinander. Das Team arbeitet eng zusammen, mit hoher Fachkompetenz und einer familiären Atmosphäre.
Hier zeigt sich exemplarisch, wie viel Verantwortung hinter scheinbar abstrakten Daten steckt.
Unsichtbar – und unverzichtbar
Geodaten sind leise. Sie drängen sich nicht auf. Und doch halten sie unser Land zusammen.
Der Blick hinter die Kulissen des LGLN zeigt:
Beim Arbeitgeber Niedersachsen arbeiten Menschen daran, dass Entscheidungen auf festen Grundlagen beruhen – präzise, verlässlich und zukunftsorientiert.
Wenn Christian von seiner Arbeit erzählt, wird schnell deutlich: Hier geht es nicht nur um Strom, Kabel und Technik – sondern auch um Verantwortung, Kreativität und Teamarbeit.
Der 45-jährige Elektroingenieur arbeitet beim Staatlichen Baumanagement Hannover (SBH) – und ist dort in ganz unterschiedlichen Projekten unterwegs. Als Vertreter des Bauherrn begleitet er freiberuflich tätige Ingenieurinnen und Ingenieure bei der Planung und Umsetzung von Bauvorhaben, berät die späteren Nutzerinnen und Nutzer der Gebäude und übernimmt gelegentlich auch selbst Planungs- oder Bauüberwachungsaufgaben.
„Das Spannende an meiner Arbeit ist die Vielfalt. Kein Projekt gleicht dem anderen – und ich kann meine Fachkenntnisse in ganz unterschiedlichen Bereichen einsetzen“, erzählt er.
Fachlich stark – und menschlich gut aufgestellt
Neben dem abwechslungsreichen Arbeitsalltag ist es vor allem die Art der Zusammenarbeit, die Christian schätzt: „Wir arbeiten in einem sehr kollegialen Umfeld. Es gibt einen guten fachlichen Austausch, wir begegnen uns auf Augenhöhe – und das nicht nur im eigenen Team, sondern auch bereichsübergreifend.“
Die Arbeitsweise im SBH beschreibt er als selbstverantwortlich und lösungsorientiert: „Ich habe die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und Entscheidungen mitzugestalten. Das macht die Arbeit nicht nur effektiv, sondern auch sinnstiftend.“
Beruf und Privatleben im Einklang
Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird beim Staatlichen Baumanagement großgeschrieben. Für Christian bedeutet das konkret: „Ich kann meine Arbeitszeit flexibel gestalten und auch im Homeoffice arbeiten. Gerade mit Familie ist das ein großer Pluspunkt.“
Die Mischung aus Büroarbeit und Baustellenterminen schafft dabei nicht nur Abwechslung, sondern auch eine gute Struktur im Alltag.
Ein Arbeitgeber mit Zukunft – und jungen Teams
Das Staatliche Baumanagement Hannover ist Teil der Niedersächsischen Landesverwaltung und für die bauliche Umsetzung öffentlicher Projekte zuständig – vom Schulgebäude über Justizvollzugsanstalten bis hin zu denkmalgeschützten Museen. Dabei arbeiten verschiedene Fachrichtungen Hand in Hand: Architektur, Bauingenieurwesen, Versorgungstechnik, Elektrotechnik und viele mehr.
Entgegen mancher Vorurteile ist das Team alles andere als verstaubt: „Viele meiner Kolleginnen und Kollegen sind jung und engagiert. Wir arbeiten mit modernen Tools, in interdisziplinären Teams und an zukunftsgerichteten Lösungen.“
Und jetzt seid ihr gefragt:
Hättet ihr gedacht, dass zwei 50 kW-Schnellladesäulen in der Spitzenlast so viel Strom verbrauchen wie ein ganzes Verwaltungsgebäude?
Oder, dass im Staatlichen Baumanagement so viele junge Menschen arbeiten – ganz anders als das bekannte Klischee vom „verstaubten Amt“?
Franziska Klinner ist 23 Jahre alt und arbeitet im Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (LS) im Bereich Soziales Entschädigungsrecht in Braunschweig. Dort hat für sie alles angefangen – mit der ersten Praxisphase im dualen Studium „Allgemeine Verwaltung/Verwaltungswissenschaft“. Heute ist sie zurück – nicht mehr als Studierende, sondern als Kollegin. Und sie hat ziemlich viel zu erzählen.
Franziskas Weg ins duale Studium „Allgemeine Verwaltung“
Für Franzi war nach dem Abitur gleich klar, dass sie ein duales Studium machen möchte. Bei einer Berufsmesse ist sie auf das duale Studium „Allgemeine Verwaltung/Verwaltungswissenschaft“ aufmerksam geworden und hat sich im Anschluss direkt beworben. Auch wenn am Anfang noch Zweifel bestanden, ob sie den richtigen Weg eingeschlagen hat, ist für sie mittlerweile klar, dass es definitiv die richtige Entscheidung war.
Ein berufliches Wiedersehen mit Gefühl
Drei Worte beschreiben Franziskas ersten Arbeitstag nach dem Studium: Wiedersehen, Aufregung, Vorfreude. Viele ihrer jetzigen Kolleg/-innen kannte sie bereits aus der Praxisphase. Einige Kontakte sind sogar über das Studium hinweg geblieben. „Es hat sich direkt angefühlt, als wäre ich nie weg gewesen“, erinnert sie sich. Der Start in den Berufsalltag war für sie kein Sprung ins kalte Wasser – sondern fast wie ein Heimkommen.
Arbeiten mit Sinn – und Menschlichkeit
Franziskas Arbeit ist alles andere als trocken: Sie bearbeitet Anträge von Menschen, die Opfer von Gewalt- oder Straftaten geworden sind und möglicherweise Anspruch auf Entschädigung haben. Jeder Fall ist individuell, jede Geschichte anders – manchmal herausfordernd, oft bewegend. „Besonders am Anfang war es nicht leicht mit Antragsteller am Telefon umzugehen, die entweder Fragen gestellt haben, auf die ich noch gar nicht antworten konnte oder die über ihre persönlichen Schicksalsschläge erzählten. Aber man wächst mit den Aufgaben und genau das macht die Arbeit auch so wichtig – und sinnstiftend.“
Ihr Arbeitsalltag ist vielseitig: Ob Akteneinsicht bei Polizei und Staatsanwaltschaft, Zeugenbefragungen, medizinische Unterlagen einholen oder juristisch prüfen, ob ein Anspruch besteht – Wenn ich mich für einen Emoji entscheiden müsste, der meinen Arbeitsalltag beschreibt, dann wäre es vielleicht sogar der Detektiv-Emoji“, sagt sie mit einem Schmunzeln.
Vom Hörsaal ins echte Leben – ein realistischer Übergang
Dass ihr Studium sie gut vorbereitet hat, merkt Franziska jeden Tag: „Wir prüfen Fälle nach dem Prinzip der Subsumtion – genau wie im Studium muss ich immer schauen, ob alle Tatbestandsmerkmale vorliegen.“ Doch das tiefergehende Fachwissen und den sicheren Umgang mit echten Fällen erlernte sie erst in der Praxis. Der größte Unterschied zum Studium ist wahrscheinlich auch die Verantwortung, die man gegenüber der Gesellschaft übernimmt, wenn man im Berufsleben ankommt. Aber genau darauf kann man sich ja auch freuen, meint Franziska. „Ich hatte Vorfreude darauf, bald meine eigene Rate zu bearbeiten und „eigene“ Antragsteller am Telefon zu haben, Fälle zu bearbeiten und Entscheidungen selbst zu treffen.“ Ihr größter Aha-Moment? Dass Verwaltung deutlich spannender ist, als viele denken – und sie ihren Job richtig gern macht.
Verwaltung, aber anders: jung, kollegial, freundschaftlich
Franziska war überrascht: Der Altersdurchschnitt im Team liegt bei etwa 30 bis 35 Jahren. „Ich hätte nie gedacht, dass man so eng mit Kolleg/-innen zusammenwächst. Oft fühlt es sich eher an wie eine Freundesgruppe aus der Uni.“ Gemeinsam zum Mittagessen, spontane Treffen am Wochenende oder einfach ein offenes Ohr im Büro – das Arbeitsklima ist für sie einer der größten Pluspunkte.
„Viele denken, Verwaltung sei langweilig – ich beweise täglich das Gegenteil“
Natürlich bestätigt sie auch ein paar Klischees mit einem Augenzwinkern: freitags nach 12 Uhr ist es ruhig im Amt, Kaffeepausen sind beliebt, und Papier ist noch immer allgegenwärtig. Das ändert sich zum Glück aktuell mit der Einführung der e-Akte. „Aber langweilig? Ganz sicher nicht!“ Kein Fall ist wie der andere, sie lernt ständig Neues – und hat das Gefühl, mit ihrer Arbeit wirklich etwas zu bewirken.
Warum der öffentliche Dienst?
Für Franziska ist die Sache klar: Sicherheit und Vielfalt. „Allein unter meinen Freunden aus dem Studium arbeitet jede/-r in einem anderen Fachbereich. Die Möglichkeiten sind riesig – und genau das ist das Schöne.“ Bereits im Studium bekommt man durch verschiedene Praxisstationen Einblicke in viele Bereiche – ein Vorteil, den sie nicht missen möchte.
Franziskas Tipp für alle, die sich bewerben wollen
Ihr Rat? „Sprecht mit Leuten, die schon beim Land arbeiten.“ So kam auch sie zur Entscheidung, sich zu bewerben – nach einem Gespräch mit einer Freundin, die von ihren Erfahrungen schwärmte. Und heute würde sie ihrem früheren Ich sagen: „Vergleich dich nicht mit anderen – finde deinen eigenen Weg.“
Denn auch wenn viele in ihrem Umfeld bei anderen großen Arbeitgebern in ihrer Region arbeiten, weiß sie heute: „Ich liebe meinen Job – und das ist, was zählt.“ Sie ist froh, dass sie sich davon nicht beeinflussen lassen hat und ihren eigenen Weg gegangen ist.
Ihr Motto für den Berufseinstieg:
„Mach das, was dich erfüllt – und hab keine Angst, mal etwas anderes auszuprobieren, bis du es gefunden hast.“ Der Arbeitgeber Niedersachsen bietet genau dafür die Möglichkeit deinen ganz besonderen, individuellen Weg zu finden.
Moin, ich bin Baran und habe 2024 mein duales Studium „Allgemeine Verwaltung“ beim Land Niedersachsen abgeschlossen. Heute arbeite ich im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport – im Abteilungsbüro 3, einer administrativen Querschnittsstelle, in der ganz schön viel zusammenläuft: Organisation, Kommunikation, Abstimmung – kurz gesagt, alles, was den Laden am Laufen hält.
Was mir aber von Anfang an wichtig war (und geblieben ist): Die Menschen hier. Die Landesverwaltung ist für mich nicht nur ein Job – es ist ein Ort, an dem aus Kolleginnen und Kollegen echte Kontakte und manchmal sogar Freundschaften werden. Ein Netzwerk, das trägt – vom ersten Tag an.
Vom Hörsaal direkt rein ins Netzwerk
Was ich nie vergessen werde: Ich war vom ersten Tag an nicht allein. Wir waren damals so um die 30 Leute im Studienkurs – und ziemlich schnell mehr als nur Mitstudierende. Wir haben zusammen gelernt, uns durch Prüfungen gezogen, gelacht, manchmal auch genervt – und heute begegnen wir uns an ganz unterschiedlichen Stellen im Landesdienst wieder.
Durch die Praxisphasen, andere Kurse und Stationen ist das Netzwerk immer weitergewachsen. Man sieht sich. Immer wieder. Und das fühlt sich gut an.
Verwaltung, aber nicht verstaubt
Was mich an der Landesverwaltung überrascht hat? Wie eng hier alles miteinander verknüpft ist. Du triffst plötzlich deine alte Dozentin wieder – sitzt mit ihr im selben Büro. Oder dein ehemaliger Ausbilder wird dein Teamkollege.
Und manchmal frag ich mich: Spreche ich gerade mit einem Kollegen oder einem Kumpel? Das verschwimmt hier oft – und genau das macht’s für mich so besonders.
In meiner aktuellen Rolle bin ich Schnittstelle zwischen vielen Leuten – Abteilungen, Referaten, Ressorts. Ich telefoniere, organisiere, stimme ab – mit locker 100 Personen. Und ich weiß, bei wem ich mit welchem Anliegen am besten andocken kann. Das spart Zeit – und macht’s gleichzeitig viel persönlicher.
Fachlich? Klar. Aber das Miteinander zählt
Egal, ob Kommunalaufsicht, Glücksspielrecht oder Stiftungen – die Themen sind extrem vielfältig. Und auch wenn die Inhalte manchmal Welten auseinanderliegen: Der Umgang ist überall gleich respektvoll, offen und hilfsbereit.
Klar, Fachwissen ist wichtig – aber das Zwischenmenschliche ist das, was am Ende hängen bleibt.
Man bleibt verbunden – auch nach Feierabend
Was ich wirklich schätze: Das Miteinander endet nicht um 16:30 Uhr.
Ob spontane Geburtstagsfeier mit alten Studienfreunden, Mittagessen mit früheren Ausbildern oder einfach ein kurzes „Wie läuft’s bei euch?“ in der WhatsApp-Gruppe – man bleibt in Kontakt. Oft über Jahre.
Vom Studierenden zum Dozenten – Rollenwechsel inklusive
Inzwischen gebe ich als nebenamtlicher Dozent mein Wissen weiter. Und manchmal stehe ich da, schaue in die Runde und denke: Vielleicht sitzen wir in ein paar Jahren in einer Besprechung zusammen. Vielleicht treffen wir uns beim Kaffeeautomaten. Vielleicht seid ihr dann meine Kolleginnen und Kollegen.
Und das ist eigentlich ein ziemlich cooler Gedanke.
Fazit: Ein Job mit Sinn – und einem Netzwerk, das bleibt
Die Verwaltung kann mehr als viele denken. Für mich ist sie ein berufliches Zuhause geworden – mit Perspektive, mit Leuten, die was bewegen wollen, und mit einem Netzwerk, das echt was kann.
„Der Beginn einer Bachelorarbeit fühlt sich oft an wie ein großer Schritt – doch die eigentliche Themenfindung entsteht meist leiser: aus Vorlesungen, Praxiserfahrungen und Momenten, in denen man merkt, dass ein Inhalt mehr Interesse weckt als andere. Genau dort setzt der Weg zum eigenen Thema an.“
Hey, ich bin Katharina, 24 Jahre alt, und studiere seit August 2023 Allgemeine Verwaltung an der HSVN in Hannover und ich nehme Dich mit in meinen ganz persönlichen Prozess rund um meine Bachelorarbeit – von der Themenfindung bis hin zu den letzten Schritten vor dem Kolloquium. Heute starten wir ganz am Anfang: Wie findest Du eigentlich Dein Bachelorarbeitsthema?
Warum die Themensuche oft leichter ist, als sie wirkt
Vielleicht kennst Du das: Die Bachelorarbeit rückt näher und plötzlich wirkt alles riesig. Viele denken, die Themenfindung sei das Schwierigste an der ganzen Arbeit. Mir ging es am Anfang ähnlich. Im Laufe des Studiums habe ich aber gemerkt, dass sich Themen oft ganz von selbst ergeben. Es gibt immer wieder Vorlesungen oder Inhalte, bei denen man merkt: Das bleibt hängen. Und genau da lohnt es sich genauer hinzuschauen. Auch die Praxisphasen sind dafür super hilfreich. Man bekommt Einblicke in echte Abläufe und merkt schnell, welche Themen einen wirklich interessieren. Und genau daraus lassen sich oft richtig gute Ansätze entwickeln.
Meine 3 unschlagbaren Tipps
Damit Du nicht im Themen-Dschungel verloren gehst, hier meine persönlichen Empfehlungen:
1. Wähle ein Thema, das dich langfristig fasziniert.
Du wirst Dich viele Wochen mit Deiner Bachelorarbeit beschäftigen. Ein halbgutes Thema führt zu halbguter Motivation. Oder wie ich gerne sage: „Ein Thema, das dich nur halb überzeugt, macht den Prozess unnötig schwer.“
2. Nutze die Strukturen Deiner Hochschule.
An der HSVN gibt es zum Beispiel eine Betreuerliste mit Themenschwerpunkten. Die Liste hilft enorm dabei, eine Richtung zu finden, Ideen weiterzuentwickeln und die passende Betreuungsperson zu identifizieren. Auch wenn Deine eigene Idee vielleicht etwas ungewöhnlicher ist, kann das eine gute Orientierung sein.
3. Check frühzeitig die Literaturlage.
Frag dich: „Gibt es genug Literatur zu meinem Thema? Oder möchte ich doch lieber empirisch arbeiten?“ Beides beeinflusst massiv, wie gut sich Dein Thema später eingrenzen und bearbeiten lässt.
Themenfindung ist kein Sprung ins kalte Wasser
„Wenn Du im Studium aufmerksam bist, sammelt sich mit der Zeit automatisch ein Pool an Ideen. In Vorlesungen, im Praxisalltag oder auch in Gesprächen mit Kommilitonen entstehen oft genau die Ansätze, die man später weiterverfolgen kann. Und daraus entwickelt sich meistens ganz von selbst ein Thema, das wirklich zu Dir passt.“
Im nächsten Beitrag geht es darum, wie Du vom Thema zur fertigen Arbeit kommst und wie Du dabei motiviert und strukturiert bleibst. Bleib also gern dran!
[1] Das duale Studium „Allgemeine Verwaltung“ bzw. „Verwaltungswissenschaft“ enthält drei Praxisphasen, wobei man eine als zweimonatige Fremdausbildung in einer anderen Behörde oder Kommune verbringt. Mehr Infos findest Du in der Berufe-Info.
[2] RIA steht für Regierungsinspektoranwärterinnen und -anwärter. So werden die Studentinnen und Studenten des Landes Niedersachsen in den dualen Studiengängen „Allgemeine Verwaltung“ bzw. „Verwaltungswissenschaft“ genannt.
Das sind die Worte meiner Mutter, als wir uns erstmalig über die Möglichkeiten meines beruflichen Werdeganges nach dem Schulabschluss unterhalten haben. Dreimal dürft ihr raten, in welchem Berufsfeld ich mich heute wiederfinde? Richtig, in der öffentlichen Verwaltung…
Im achten und neunten Trimester des Studiums muss man Wahlpflichtkurse belegen, das heißt auch: sich für ein Projekt entscheiden. Vor ein paar Monaten (vor dem Beginn des achten Trimesters) haben wir von der Hochschule eine Liste erhalten, aus der man auswählen konnte.
Es gibt Wahlpflichtkurse bei denen man im achten und neunten Trimester eine einzige Veranstaltung besucht und ein darauf aufbauendes Projekt bearbeitet. Es gibt aber auch Wahlpflichtkurse die nur in einem Trimester stattfinden und genauso auch eigenständige Projekte. Das Besondere: bei einigen der Wahlpflichtkurse, die über zwei Trimester gehen, findet eine Projektfahrt statt. Dabei erarbeitet man mit dem Wissen aus dem achten und neunten Trimester vor Ort ein Projekt.
Meine Wahl
Ich habe mich für Verwaltungsenglisch entschieden. Neben den Vorlesungen auf Englisch haben wir viele spannende Themen besprochen und zusammen bearbeitet. Ende Mai ging es dann für eine Woche auf Projektfahrt nach England. Vor Ort konnten wir unser Projekt erarbeiten und gemeinsam in der Gruppe viele schöne Erinnerungen sammeln.
Meine Empfehlung
Mitstudierende aus anderen Wahlpflichtkursen sind auch ins Ausland z. B. nach Polen gefahren oder haben in der Woche vor Ort in Hannover ein Projekt erarbeitet. Alle, mit denen ich gesprochen habe, hatten viel Spaß mit ihrem Projekt. Durch die Wahlpflichtkurse hat man die Chance, das Studium individueller und noch spannender zu gestalten. Jede/r sollte die Chance nutzen und das machen, was ihr/ihm am meisten zusagt.
Seit ca. zwei Wochen sind wir, Luka (20 Jahre alt) und Jana (19 Jahre alt), im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport eingesetzt. Wir sind Stipendiatinnen und Stipendiaten des Niedersächsischen Innenministeriums und absolvieren gerade unser 4-wöchiges Vorpraktikum, bis wir am 01.09.2023 unser duales Studium Verwaltungsinformatik an der Hochschule Hannover starten.
Wir beide haben gerade erst unser Abitur bestanden, weshalb die ganze Arbeitswelt für uns sehr neu und aufregend ist. Mit dem Vorpraktikum erhalten wir beide die Möglichkeit, schon vor dem Studium in den Beruf als Verwaltungsinformatikerin und Verwaltungsinformatiker hineinzuschnuppern und können uns gleichzeitig auf unsere zukünftigen Tätigkeiten vorbereiten.
Im Vorpraktikum sind wir im Referat 16 in der IT-Koordination eingesetzt. In den ersten Tagen wurden wir in unsere Büros mit dem dazugehörigen Equipment eingewiesen und lernten die ersten Kolleginnen und Kollegen aus unserem Team kennen. Anfangs waren wir auch etwas aufgeregt, da wir noch nicht genau wussten, was uns erwartet. Jedoch legte sich die Aufregung schnell wieder, da unser Team sehr offen und hilfsbereit ist.
Während des Vorpraktikums lernen wir auch die verschiedenen Referate des Niedersächsischen Innenministeriums besser kennen. Im Haus üben wir viele verschiedene Tätigkeiten aus, wie zum Beispiel die Einrichtung der mobilen Endgeräte und die Ausstattung neuer Mitarbeiter mit technischen Geräten (Dienstrechner, Diensttelefone, etc.). Außerdem leiten wir eigene Projekte, wie das Softphone-Projekt. Insgesamt beschäftigen wir uns sowohl mit verwaltungs- als auch mit technischen Aufgaben.
Das Vorpraktikum bereitet uns beiden sehr viel Spaß. Wir können neue Leute kennenlernen, uns untereinander vernetzen und neue Fähigkeiten erlenen als auch bestehende ausbauen.
Wir beide freuen uns schon sehr auf das duale Studium und auf die danach folgenden spannenden und abwechslungsreichen Tätigkeiten im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport.
Ich erkundigte mich nach deren Werdegängen, den damit verbundenen Vor- und Nachteilen der jeweiligen Berufswünsche und fühlte mich maßlos überfordert.
Ich kann mich sehr gut mit Personen identifizieren, die nach ihrer Schulzeit noch nicht richtig wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen möchten. Mir erging es genauso! Deshalb suchte ich das Gespräch mit meinen Eltern, Geschwistern sowie Freunden.
Warum öffentliche Verwaltung?
Ich persönlich hätte mir damals auch andere Berufe als den einer Angestellten oder Beamtin in der Verwaltung vorstellen können. Aber meine Mutter war sehr begeistert von der Idee und mir drängte sich sogar der Verdacht auf, sie wolle selber am liebsten nochmal „neu“ anfangen und diesen Beruf erlernen.
Heute bin ich unendlich dankbar dieses Gespräch geführt und darauf vertraut zu haben, dass meine Mutter mich richtig einschätzt und weiß, was ich gut kann. Und auch, was ich für meine Selbstverwirklichung brauche.
Vor kurzem hatte ich mein Assessment-Center beim Land. Ich hatte euch schon berichtet, wie es war: ich hatte ein gutes Gefühl. Und was soll ich sagen: Mein gutes Gefühl nach dem Gespräch enttäuschte mich nicht! Gestern Abend erhielt ich eine Zusage.
Doppeltes Glück?
Seit heute Morgen habe ich allerdings ein Problem, denn ich habe noch eine Zusage erhalten. Parallel zum Land hatte ich mich auch bei Kommunen beworben und auch dort am Assessment-Center teilgenommen. Nun muss ich mich entscheiden: Gehe ich zum Land oder zur Kommune?
Beim ersten Nachdenken stellt sich mir die Frage, wo eigentlich der genaue Unterschied liegt? Verwaltung ist doch Verwaltung, oder?
Fachrichtungen und Schwerpunkte
Ich besuche also die Website der Hochschule. Wenn ich da studieren soll, dann werden die schon wissen, ob und was für Unterschiede bestehen.
Und tatsächlich werde ich fündig. Ich finde heraus, dass nach dem 2. Trimester eine Entscheidung zwischen den Fachrichtungen „Allgemeine Verwaltung“ und „Verwaltungsbetriebswirtschaft“ fallen muss. Für die Landesverwaltung gibt es in der Fachrichtung „Allgemeine Verwaltung“ einen eigenen Schwerpunkt. Die Fachrichtung „Verwaltungsbetriebswirtschaft“ kann man beim Land nicht studieren.
Konkrete Unterschiede
Ich frage mich, welche Auswirkungen die Wahl der Fachrichtung im Studium hat? Bei der Kommune und beim Land kann man die Fachrichtung „Allgemeine Verwaltung“ studieren. Beim Land allerdings nur im Schwerpunkt Landesverwaltung. Laut Modulkatalog unterscheiden sich dort die Fächer im 4. und 6.Trimester. Soweit für mich ersichtlich, hat man kein Kommunales Abgabenrecht und Sozialrecht, sondern Staatliches Haushaltsrecht. Andere große Unterschiede konnte ich nicht feststellen.
Bei den Fachrichtungen bestehen aber große Unterschiede. Bei der „Verwaltungsbetriebswirtschaft“ liegt ein größerer Fokus auf betriebswirtschaftlichen Aspekten. Bei der Fachrichtung „Allgemeine Verwaltung“ liegt ein größerer Fokus auf rechtlichen Themen. Beide Fachrichtungen enden mit einem gleichwertigen Studienabschluss.
Meine Entscheidung
Nach meiner Recherche denke ich noch lange über die Unterschiede nach und überlege: Was ist für mich das Beste?
Nachdem ich zwei Tage darüber nachgedacht hatte, traf ich heute Morgen meine Entscheidung für das Land Niedersachsen. Und damit für den Arbeitgeber Niedersachsen. Gerade eben habe ich bei der Kommune abgesagt, damit dort jemand anderes die Chance auf einen Studienplatz bekommt.
Die Fremdausbildung ist ein Praxisabschnitt im Studium, den man in einer anderen Behörde verbringt. In der Regel umfasst die Fremdausbildung 2 Monate. Auch Auslandspraktika sind möglich. Durch die Fremdausbildung erhältst du einen Einblick in eine andere Behörde, ihre Aufgaben und ihre Verwaltungsstruktur.
Mein Weg zum Land
In welche Behörde es für dich gehen soll, entscheidest du. Von einer kleinen Kommune kommend war für mich jedoch klar: Diese Chance nutze ich und gehe zu einer großen Behörde! Von Juli bis September 2023 darf ich nun meine Fremdausbildung hier beim Land Niedersachsen ableisten.
Mein Team
Bei der Bewerbung konnte man direkt angeben, welche Einsatzbereiche man präferiert. Das Referat 14 - Arbeitgebermarketing und ressortübergreifende Personalentwicklung – hörte sich für mich sehr spannend an, weil man somit sehen kann, was sich hinter dem Marketing einer großen Behörde des öffentlichen Dienstes verbirgt. Das Team besteht aus vergleichsweise jungen Kolleginnen und Kollegen.
Meine Erfahrungen beim Land Niedersachsen
An meinem ersten Tag wurde ich sehr herzlich empfangen. Mein Büro war geschmückt mit „Willkommensgrüßen“ und vielen Goodies – ich war beeindruckt. Auch nach dem ersten Tag habe ich das Team als hilfsbereit und sehr freundlich wahrgenommen. Mir wurde viel Wertschätzung, Respekt und Vertrauen in meine Arbeit entgegengebracht. Neben Erfahrungen im Marketing-, Messe- und Social Media-Bereich konnte ich auch einen Eindruck darüber gewinnen, wie sich die Landesverwaltung von der Kommunalverwaltung unterscheidet.
Ich bin froh, meine Fremdausbildung beim Land Niedersachsen absolviert zu haben und so viele neue tolle Kolleginnen und Kollegen kennengelernt zu haben. An die Zeit hier im Innenministerium werde ich gerne zurückdenken.
Turan: Hey, ich bin Turan und arbeite im Innenministerium. Ich habe Verwaltungsinformatik an der Hochschule Hannover studiert.
Redaktion: Welche Eigenschaften sollte man für den Beruf Verwaltungsinformatiker mitbringen?
Turan: Als Verwaltungsinformatiker solltest du auf jeden Fall eine gute Portion analytisches Denken und Problemlösungsfähigkeiten mitbringen. Es ist wichtig, dass du strukturiert arbeiten kannst und komplexe IT-Prozesse nicht abschreckend, sondern herausfordernd findest. Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit sind ebenfalls super wichtig, weil du oft zwischen verschiedenen Abteilungen vermittelst. Außerdem hilft es, wenn du sowohl Interesse an IT als auch an den Abläufen in der öffentlichen Verwaltung hast. Und klar, die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden, ist ein Muss – die IT-Welt steht schließlich nie still.
Redaktion: Welche Studieninhalte sind Bestandteil des Studiums? Welcher Kurs hat dir besonders gefallen?
Turan: Das Studium der Verwaltungsinformatik an der Hochschule Hannover deckt eine echt breite Palette ab. Du lernst alles von Verwaltungsrecht über IT-Sicherheit bis hin zu Datenbanken und Projektmanagement. Einer meiner Lieblingskurse war definitiv IT-Sicherheit. Der Kurs war super spannend, weil er nicht nur theoretisches Wissen vermittelte, sondern auch viele praktische Übungen beinhaltete. Diese Mischung aus Theorie und Praxis hat mir besonders gut gefallen und mir gezeigt, wie wichtig das Thema in der heutigen Zeit ist.
Redaktion: Welche Vorteile und Besonderheiten bringt das Studium mit sich?
Turan: Das Studium der Verwaltungsinformatik bietet dir einen großen Vorteil: Du bekommst sowohl IT-Know-how als auch tiefes Verständnis für Verwaltungsprozesse vermittelt. Diese interdisziplinäre Ausbildung ist wirklich einzigartig und öffnet dir viele Türen in der öffentlichen Verwaltung. Außerdem ist das Studium sehr praxisnah, was bedeutet, dass du das Gelernte direkt in Projekten anwenden kannst. Dadurch bist du bestens auf den Berufseinstieg vorbereitet. Ein weiterer Pluspunkt: Die Berufsaussichten sind ziemlich gut, da der Bedarf an gut ausgebildeten Verwaltungsinformatikern stetig wächst.
Redaktion: Wie sieht deine Verwendung nach dem Studium aus?
Turan: Nach dem Studium arbeite ich jetzt in der IT-Koordination des Innenministeriums hier in Hannover. Meine Aufgaben sind super vielfältig und umfassen unter anderem das Software- und Lizenzmanagement, Mobile Device Management sowie den Bereich Finanzen und allgemeine Tätigkeiten. Der Job ist spannend und abwechslungsreich, und ich sehe viele Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln.
Redaktion: Würdest du diesen Studiengang weiterempfehlen und wenn ja, warum?
Turan: Auf jeden Fall würde ich den Studiengang weiterempfehlen. Verwaltungsinformatik ist ein zukunftssicherer Studiengang, der dir eine Menge Karrieremöglichkeiten bietet. Du lernst sowohl technisches als auch verwaltungsbezogenes Wissen, was eine einzigartige Kombination ist. Besonders jetzt, wo die Digitalisierung der Verwaltung immer wichtiger wird, sind deine Kenntnisse extrem gefragt. Wenn du also Interesse an IT und öffentlichen Strukturen hast, ist dieser Studiengang definitiv eine gute Wahl.
Redaktion: Warum hast du das Land Niedersachsen als deinen Arbeitgeber gewählt?
Turan: Ich habe mich für das Land Niedersachsen entschieden, weil hier die Digitalisierung der Verwaltung eine große Rolle spielt. Das gibt mir die Möglichkeit, in einem zukunftsorientierten Umfeld zu arbeiten und wirklich etwas zu bewegen. Zudem bietet Niedersachsen als Arbeitgeber eine gute Work-Life-Balance, sichere Arbeitsplätze und die Chance, an interessanten Projekten mitzuwirken, die die Verwaltung nachhaltig verändern.
Redaktion: Möchtest du sonst noch etwas ergänzen?
Turan: Ja, ich möchte noch betonen, dass der Beruf des Verwaltungsinformatikers eine echt spannende und abwechslungsreiche Herausforderung ist. Wenn du Interesse daran hast, die Verwaltung mit deinem IT-Know-how auf den neuesten Stand zu bringen und aktiv an der Digitalisierung mitzuwirken, dann ist das genau der richtige Weg für dich. Es ist ein Beruf mit Zukunft, in dem du wirklich etwas bewirken kannst.
Im sechsten Trimmester muss man eine Hausarbeit schreiben. Im Schwerpunkt Landesverwaltung wird die Hausarbeit im öffentlichen Dienstrecht geschrieben. Die Studis bei den kommunalen Dienstherren schreiben im Sozialrecht oder über betriebswirtschaftliche Themen, wenn sie Verwaltungsbetriebswirtschaft studieren. Für die Hausarbeit besteht regulär eine vierwöchige Schreibzeit. Am Tag des Schreibbeginns wird das genaue Thema um 08:00 Uhr morgens bekanntgegeben.
Hochschulbibliothek
Ich beschließe, zeitnah mit der Recherche zum Thema zu beginnen und fahre kurze Zeit später zur Hochschulbibliothek. Dort angekommen, habe ich nicht mehr so viel Auswahl wie erwartet. Viele Bücher über das öffentliche Dienstrecht wurden in den letzten 90 Minuten ausgeliehen. Ich leihe mir also von den Büchern, die noch da sind, geeigneten Stoff aus. Mir fällt auf, dass die Regalreihen mit der sozialrechtlichen Literatur, bis auf die Präsenzexemplare, komplett leer sind. Das liegt daran, dass die Studis bei den kommunalen Dienstherren mehr Leute sind, die über das gleiche Thema schreiben. So gibt es einfach nicht genügend Bücher für alle.
Hobsy
Zu Beginn des Studiums wurde uns geraten, eine Hobsy-Karte zu beantragen. Hobsy, das ist das Hannoversche Online-Bibliothekssystem. Damit kann man in allen teilnehmenden Bibliotheken in Hannover Bücher ausleihen. Für die Beantragung ist eine kleine Gebühr zu zahlen, die Verlängerungen sind kostenlos möglich.
Mit angeschlossen an das System ist auch die Technische Informationsbibliothek (TIB). Die TIB hat am Conti-Campus am Königsworther Platz u. a. eine große rechtswissenschaftliche Sammlung. Dort kann ich alle Bücher für die Hausarbeit ausleihen.
Tipps
Zugang zu anderen Quellen für die Hausarbeit hat man auf dem Hochschul-Campus. Über das Studierenden-WLAN hat man Zugang zu BeckOnline und Juris. So hat man Zugang zu Gerichtsentscheidungen, Fachaufsätzen und auch Kommentierungen. Vorteil, wenn man in der Hochschule arbeitet, ist auch, dass man dort keine Ablenkung hat. Manchmal trifft man dort auch Kommilitoninnen und Kommilitonen, die auch an ihrer Hausarbeit schreiben, sodass man sich über Fragen austauschen kann.
Besonders wichtig sind auch die Formvorschriften. Es gibt offizielle Regelungen zur formalen Gestaltung von wissenschaftlichen Arbeiten. Man sollte sich im Vorfeld mit den Formvorschriften auseinandersetzen. Macht man es nicht, bedeutet das am Ende sehr viel Arbeit – die Zeit kann man anderweitig besser verwenden.
Sie selbst hatte zu ihrer Zeit nicht die Möglichkeiten sich ein Berufsfeld auszuwählen und arbeitet in der Altenpflege. Sie muss fast jedes Wochenende und sehr häufig an Feiertagen harte körperliche Arbeit verrichten und erfährt währenddessen erschreckende Dinge.
Eine Empfehlung meinerseits?
Ich bin glücklich in der Verwaltung! Es gibt viele verschiedene Themenfelder zu entdecken (z. B. Personal, Pandemiebekämpfung, Ausländer- und Asylrecht, Soziales und vieles mehr), sodass man sich im Laufe der Jahre immer wieder beruflich verändern und persönlich an wechselnden Aufgaben wachsen kann – ohne erneut eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen. Bei meinen Kolleginnen und Kollegen sehe ich, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gegeben ist. Seit der Pandemie gibt es vermehrt die Möglichkeit auch aus dem Home Office zu arbeiten. Man hat flexible Arbeitszeiten, die Bezahlung ist gut und gerecht (auch in Bezug auf Mann und Frau). Die Teamarbeit im Kollegium macht Spaß, jeder bringt seine Stärken ein. Und ganz wichtig: „Du hast an deinen Wochenenden und Feiertagen einfach frei und kannst dich mit deinen Freunden treffen.“
Du willst Deine Leidenschaft für den Spitzensport und Deine berufliche Karriere unter einen Hut bekommen? Dann bist Du beim Arbeitgeber Niedersachsen genau richtig! Denn bei uns ist die Vereinbarung von Karriere und Leistungssport ganz einfach.
Mit dem Förderprogramm Spitzensport fördern wir Spitzensportlerinnen und Spitzensportler, sodass Du deine berufliche Karriere und Deinen Sport problemlos miteinander kombinieren kannst – ohne, dass Dir daraus Nachteile entstehen!
Deine Vorteile mit dem Förderprogramm Leistungssport:
gute Vereinbarkeit von Studium und Leistungssport
Möglichkeit von Freistellungen für sportliche Maßnahmen, wie Wettkämpfe, Vorbereitung u. ä.
individuelle Anpassung des Studienverlaufs
Option der Studiumsverlängerung auf bis zu fünf Jahre
Option des digitalen Studienformats
Das Förderprogramm gilt sowohl für das duale Studium „Verwaltungswissenschaft“ als Regierungsinspektor Anwärter/-in, als auch für den dualen Studiengang bei der Polizei im "Polizeivollzugsdienst".